Quartier 27 ha Möglichkeiten (Lichtenberg)

  • 27 ha Möglichkeiten - Hohenschönhausen zeigt wie Kiez geht

    Über das Instagramprofil von larselino (richtig?) bin ich auf das ziemlich große Projekt in Hohenschönhausen aufmerksam geworden.

    Von der Projektseite:

    [mod]Unerlaubt eingebundenen Text gelöscht. Sorry, einfaches copy & paste Einfügen von fremden Texten geht gar nicht. Bitte fasse den Inhalt möglichst in eigenen Worten zusammen und beachte künftig die Richtlinien für das Einbinden von Texten. Danke. [/mod]

    ...

    Projektseite

    Vision

    DIE VISION

    ...

    Ich denke, das Projekt verdient einen eigenen Thread. Habe bisher über die Suche nichts gefunden.

    [mod]Danke. Das Projekt wurde in die DAF-Karte aufgenommen. Da es vorerst nur eine Vision ist, würde ich noch keinen eigenen Thread anlegen. Falls es sich konkretisiert, kann das später nachträglich erfolgen.[/mod]

  • Quartier 27ha

    Das Projekt wurde vor ca. 2 Jahren Zuletzt hier

    Vorgestellt. Nun wie die Berliner Woche heute berichtet hat, ist der Weg nun frei für das geplante Quartier von einer gesamtfläche von 27 Hektar. 3500 Wohnungen sollen am Ende entstehen. Seit diesen Monat, begann man mit den Abriss des ehemaligen Hallen und trägt den zukünftig: Quartier 27ha .

    Entwicklungsstand.de wurde auch berichtet.

    Hier gibt es eine Visu:

    © Asset Managemen

    Screenshot-20241219-121748-2.png

    Backstein es ist zwar auf der DAF Karte aber als Blau Markiert da es nicht nicht offiziell war es aber jetzt ist. Kann man es jetzt als offizielle zur DAF Karte umstellen oder wie du es letzens geschrieben Hast zu ein eigenen Thread ?

    [mod]Es gibt erst einen Aufstellungsbeschluss für das BV, mehr nicht. Hellblau heißt, der Baubeginn ist unbekannt. Bestandsabriss ist kein Baubeginn.[/mod]

  • 27 ha Möglichkeiten

    Der Architekturwettbewerb für das neue Stadtquartier "27 ha Möglichkeiten" in

    Berlin-Hohenschönhausen ist entschieden.

    Gewonnen hat das Pariser Büro "Chartier Dalix & serp SAS".

    Aus dem Lichtenberger Gewerbegelände wird ein Stadtquartier mit ca. 2000 Wohnungen,

    1/3 davon gefördert, Gewerbe und Grünräumen.

    Anfang Dezember soll das Wettbewerbsergebnis der Öffentlichkeit präsentiert werden.

    Hier schon mal ein erster Eindruck:

    essjg8y8.jpg

    Quelle: rbb Abendschau | ZEITGEIST Asset Management GmbH


    wmizxu8x.jpg

    Quelle: rbb Abendschau | ZEITGEIST Asset Management GmbH

    In der rbb Abendschau vom 23.11.25 zeigt Steffen Jüstel vom Vorhabenträger ZEITGEIST Asset Management

    das Areal und das Gewinnermodell. Der starre Bebauungsplan wurde flexibilisiert, d.h. Wohnen und Gewerbe

    schließen sich nicht mehr gegenseitig aus, das erläutert Camilla Schuler (Die Linke) Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung.

    Schon 2030 sollen erste Mieter einziehen.

    Hier das 3-minütige Video der Abendschau:

    https://www.rbb-online.de/abendschau/vid…hoenhausen.html

    Projektseite:

    https://www.27ha-moeglichkeiten.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Merlin (26. November 2025 um 14:49)

  • Danke Merlin. Ich hatte dieses riesige zentrale Areal schon wieder ganz vergessen. 27 Hektar sind schon ne Hausnummer.

    Das Städtebauliche Modell scheint auf den ersten Blick solide zu wirken. Nen Park als Quartiersmitte, der an vorhandene Grünstrukturen anknüpft. Flankiert von verspringenden, aufgelockerten Blockrändern im Berliner Maßstab von durchschnittlich 5 oder 6 Geschossen. Höhenakzente an prominenten Kanten. Auch scheint es größeren, durchgrünten Abstand zu den Gewerbenutzungen im Osten zu geben. Das Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten geht in die richtige Richtung.

    Ich bin gespannt auf den Rahmenplan und die entwurfserläuternden Piktogramme.

    Das Jahr 2030 als ersten Einzugstermin scheint mir allerdings auch ohne einen Fund der Kreuzkröte etwas zu ambitioniert zu sein.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    27 ha Möglichkeiten

    Das sieht sehr gut aus! Ca. 2000 Wohnungen auf dieser kleinen Fläche machen Hoffnung, dass hier einer von Berlins Dauerbrennern, die Wohnungsknappheit, ernsthaft angegangen werden könnte. Und es liegt endlich mal ein Konzept vor, das eine angemessene bauliche Dichte mit gestalterischer Vielfalt im Städtebau vereint: Nämlich eher kleinteilig und von unterschiedlichen Höhen - in Berlin leider nicht sehr üblich.* Vielleicht hat das Büro aus Paris hier etwas Expertise mitgebracht, denn in französischen Städten wird schon sein einiger Zeit anspruchsvoller nachverdichtet.

    Hier ein paar Beispiele, die Links führen zu Google Maps; am Besten in 3D ansehen:

    Paris: um die Bibliothèque François-Mitterand bis Tram-Haltestelle Avenue de France | Straßbourg: um die Tram-Haltestelle Winston Churchill | Lyon: La Confluence und Parrache |Marseille: um den Bahnhof Arenc-Euroméditerranée | Montpellier: um Tram-Haltestelle Pablo Picasso | Bordeaux: rund um eine alte U-Bootbasis

    *Ich denke zB an die Europacity, die vielleicht viele Wohnungen schuf, aber gleichzeitig auch visuelle Ödnis. Läuft man die Heidestraße hinab, kommt man entlang der fast 1400 langen Straße gerade einmal an gut 20 verschiedenen Fassaden vorbei. Die Neubauten nehmen jeweils komplette Straßenblöcke ein. Zum Vergleich: An der Winsstraße voller Altbauten stehen auf ihren ersten 200 Metern ab dem Leise Park bereits 18 Gebäude.

  • … werden eigentlich keine Kirchen mehr gebaut? Ich meine nur, bei einem neuen Stadtviertel dieser Größe … Mir sind aus jüngster Zeit ausschließlich Neubauten für Moscheen oder hinduistische Tempel und vereinzelt Synagogen in Erinnerung, keine christlichen Kirchen. Kann jemand hier im Forum vielleicht nachfüttern ?

  • Ich denke mal, da steht Statistik und Demogaphie dahinter.

    Islam und seit neuestem auch Hinduismus sind migrationsbedingt gefühlt am Wachsen, das Judentum möglicherweise auch ein bisschen (und dort kommt noch eine gewünschte Wiederbelebung der Vorkriegskultur hinzu), während die christlichen Glaubensrichtungen sowieso schon überwältigend viel mehr Gotteshäuser im Angebot haben und meinem Eindruck nach von allen genannten Religionen am Stärksten säkularisiert sind. Sprich: der Bedarf ist einfach gedeckt.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das Jahr 2030 als ersten Einzugstermin scheint mir allerdings auch ohne einen Fund der Kreuzkröte etwas zu ambitioniert zu sein.

    Wohl wahr. Zumal es noch gar keinen Termin für einen Baubeginn gibt.

    Andererseits kann "sollen erste Mieter einziehen" bedeuten, dass 2030 zwei oder drei Gebäude bezugsfertig sind und der Rest des riesigen Areals dann noch über viele, viele Jahre (Jahrzehnte) Branche und/oder Baustelle bleibt.

    Man sieht ja z. B. in Krampnitz, Am Jungfernsee oder in Gartenfeld, wie lange sich der Bau eines neuen Quartier hinzieht, selbst wenn schon erste Bewohner da sind...

  • Vorstellung des Entwurfs

    Am 01.12.25 hat der Projektentwickler ZEITGEIST Asset Management zusammen mit

    dem Wettbewerbssieger dem Pariser Architekturbüro ChartierDalix den Entwurf für

    das Projekt "27 ha Möglichkeiten" der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Die Wohngebäude gruppieren sich um einen zentralen Park:

    lthm7pzw.webp

    © ChartierDalix & serp SAS | ZEITGEIST Asset Management

    Bestandsbauten wie Hallen mit Sheddächern werden weitergenutzt. Im Erdgeschoss sind

    Einzelhandel und Cafes geplant:

    pbqbfrwb.webp

    © ChartierDalix & serp SAS | ZEITGEIST Asset Management

    Neben den bis zu 2.500 Wohnungen entsteht auch eine soziale Infrastruktur. Geplant ist eine Schule, ein Kindergarten,

    eine Sporthalle, eine Bibliothek und Künstlerateliers.

    Am Rand sind Parkhäuser für die Anwohner vorgesehen.

    Die Gewerbehöfe am Rand bilden eine Pufferzone zur Gewerbespange im Osten, so

    entsteht für die Wohngebäude ein weiterer Lärmschutz.

    u5wnfrlc.webp

    © ChartierDalix & serp SAS | ZEITGEIST Asset Management

    Quelle:

    http://www.deal-magazin.com/news/148464/Be…ten-vorgestellt

    Einmal editiert, zuletzt von Merlin (2. Dezember 2025 um 16:38)