Schulstandort Arthur-Nagel-Straße












Neues aus dem elektronischen Amtsblatt Nr. 21/2022:
Einen Bauvorbescheid gab es für die Errichtung einer KiTa mit Wohnungen für betreuungsbedürftige Personen im OG in der Russenstraße 61
Das ehem. Krankenhaus in der Friesenstraße wird bis 2028 zum dreizügigen Gymnasium umgebaut:
https://www.l-iz.de/politik/brennp…um-video-486032
Errichtet wurde das Gebäude 1901 als 10. Bezirksschule.

Areal ehem. Eilenburger Bahnhof

Am nordwestlichen Rand des heutigen Lene-Voigt-Parks in Reudnitz haben die bauvorbereitenden Arbeiten für einen neuen Schul- und KiTa- Campus begonnen.

Campus:


©ulrich krüger landschaftsarchitekten [edit: 555Farang]
Die Ecke Gerichtsweg / Reichpietschstraße wird durch den Schulbau zukünftig neu eingefasst:

©gmp
Nebenan wird die Sanierung der ehemaligen Güterabfertigung vorbereitet:

Baustelle der Kindertagesstätte:

©555Farang maps
Ergänzend Prager Spitze noch um die Ecke
Die Turnhalle steht nun auch

Baubeginn mit Bauschild am ehemaligen Eilenburger Bahnhof


^ Von mir auch noch drei aktuelle Bilder von der Baufläche wo später die Schule hinkommt:

Man war gerade dabei das letzte Gehölz zu entsorgen:


pics LEonline
Von 2025 bis 2031 soll das Leibniz-Gymnasium am Nordplatz umfassend saniert und um das Eckgebäude Eutritzscher Straße 17 erweitert werden.
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…VOLFDNR=2005637
^was sich mir nicht so recht erschließt: Werden die beiden Komplexe verbunden oder bleiben sie so stehen wie sie sind?
Keine Verbindung. Der derzeitige Garagenhof soll entsiegelt werden und der Pausenhof damit erweitert werden. In das Eckgebäude ziehen Gruppen- und Fachunterrichtsräume, die Schulkantine und die Schulbibliothek. Um die Sportsituation zu verbessern sollen die Anlagen der entstehenden Schule auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof (416) mitgenutzt werden.
Hoffentlich kann perspektivisch auch der Erweiterungsbau an der Eutritzscher Straße irgendwie mit einbezogen werden, der ja laut Ratsinfo nicht für Klassenräume genutzt werden kann.
Noch zwei histor. Aufnahmen vom Leibniz-Gymnasium:


Ich glaube, es ist noch nicht erwähnt worden: Wie die LVZ hinter Bezahlschranke berichtet, ist der geplante Bau der Gemeinschaftsschule am Dösener Weg vorgezogen worden.
Der Baustart soll nunmehr bereits im Februar 2023 erfolgen. Zum Schuljahr 26/27 soll die Schule fertiggestellt sein. Das sind gute Nachrichten.
Weiterer Ablauf:
- ab Februar Rodung des Grundstücks
- ab März Bau von Entwässerungsanlagen
- ab Mai Aushub der Baugrube
- ab September Start des Rohbaus
Die Baumfällungen sollen schrittweise immer erst dann erfolgen, wenn auch wirklich notwendig. Ansonsten sollen hinterher auf dem Areal zahlreiche Büsche, Bäume und Hecken neu gepflanzt werden.
Die Schule werde außerdem mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die den Campus mit Solarenergie versorgen.
Grundsteinlegung der Stadt Leipzig und dem Generalunternehmen Goldbeck war letzte Woche.


^^
das sind erfreuliche Meldungen! Spät, aber besser als nie beginnt das Nachdenken über ein Stück weit mehr Autarkie in Energiefragen und damit auf lange Sicht ein Beitrag zur Senkung der laufenden Betriebskosten. Energie dürfte grundsätzlich eher teurer als billiger werden.
Wichtig ist, dass der ZVNL als Vergabestelle für das Mitteldeutsche S-Bahnnetz diese Meldungen liest und in der Ausschreibung so viel wie möglich S-Bahn-Leistungen packt, vor allem jedoch Langzüge für die existenten 140m Bahnsteiglänge. Fast alle Züge sind derzeit nur 56m lang. So große Schulen nahe an den Stationen sorgen für entsprechendes Aufkommen.
Grundschule Möckern

Das französische Architekturbüro LAN hat den Wettbewerb für den Neubau einer Grundschule + Sporthalle im Leipziger Nordwesten gewonnen.

Der neue Schulcampus für 500 Schüler:innen soll auf dem brachliegenden Areal an der Hans-Beimler-Straße entstehen, auf dem perspektivisch auch Geschosswohnungsbau mit bis zu 160 Wohnungen angesiedelt werden soll.

Ein sehr guter Entwurf. Endlich mal keine Thermofassaden mit TRESPA oder irgendwelche Schlitzfenster mit assymmetischer Fensterrasterung. Klare Formensprache, viel Glas.
Erinnert an stilistisch irgendwie an "midcentury modern" oder das fabelhafte alte Bundesakanzleramt in Bonn.