Quartier Neckarpark ("NP", in Bau)

  • Ganz herzlichen Dank für diesen Bilderbogen mit umfangreichen Erläuterungen. Spitze!:daumen:


    Wie ist denn künftig die Ausfahrt aus dem Wasen-Tunnel gedacht. Dort, wo der Tunnel heute an die Oberfläche kommt, ist ja künftig keine Benzstraße mehr.


    by the way: Die Benzstraße mutiert im Laufe Deiner Posts zur Brenzstraße. Der eine hat geholfen, das Auto zu erfinden, der andere die evangelische Kirche:)

  • Ganz herzlichen Dank für diesen Bilderbogen mit umfangreichen Erläuterungen. Spitze!:daumen:


    Gerne.



    Wie ist denn künftig die Ausfahrt aus dem Wasen-Tunnel gedacht. Dort, wo der Tunnel heute an die Oberfläche kommt, ist ja künftig keine Benzstraße mehr.


    Ob man ihn aufgibt weiß ich nicht, wäre zu verschmerzen. Andererseits wird die neue Benzstraße ja gleich nördlich daran anschließen. Durch relativ kleine Anpassungsarbeiten ("lediglich" die Rampe etwas umlegen) sollte der Tunnel erhalten und nutzbar bleiben können.



    by the way: Die Benzstraße mutiert im Laufe Deiner Posts zur Brenzstraße. Der eine hat geholfen, das Auto zu erfinden, der andere die evangelische Kirche:)


    Was mich da geritten hat... Danke dafür. Ich hätte jetzt eher an (Giengen an der) Brenz den Fluss gedacht, als an Johannes.

  • Laut diesem Artikel in der StZ gehört das Projekt ja bereits auch schon zum Neckarpark. Sprich 65 der geplanten 600 Wohneinheiten, also mehr als 10% sind bereits fertig. Man schaue nun also auf das letzte Bild in #19 und orientiert sich etwas oberhalb der Bildmitte, wo das Stadtarchiv zu finden ist. Und rechts ein wenig oberhalb daneben findet man die besagten 65 Wohneinheiten auf der dunkelblauen Fläche. Wenn man sich jetzt noch anschaut wie viele dunkelblaue Flächen noch zu bebauen sind, wohlwissend dass auf einer bereits mehr als 10% der Wohneinheiten realisiert wurden, kann einem doch nur Angst und Bange werden. Klar, auch einige Büroflächen dort, aber dennoch, da scheint auch einiges an Doppelhaushälften zu entstehen...


  • Mit Verlaub, aber Kuhn und Konsorten haben doch den A**** offen! Was bilden die sich eigentlich ein! Stuttgart ist nicht der persönliche Spielplatz der Grünen für ihre sozio-ökologischen Experimente. Wie kann man denn bitte mitten in der Stadt ein Wohngebiet wie in einer Kleinstadt planen. Für mich schreit das nach vorsätzlicher Preistreiberei und ich ziehe langsam ernsthaft in Erwägung eine Klage gegen Herrn Kuhn zu prüfen.

  • update 20.06.2018

    Fläche Q1


    Q4 und Q7




    Hier sind auch die Verbindungen zwischen den 2 Gebäuden zu sehen.







    Rest noch flach



    Bilder: Silesia

  • Ach Gottchen, was für ein peinlicher nichtssagener Entwurf.:nono: Aber das Quartier ist ja Lieblingskind von Katastrophen-PP und den Rathaus-Grünen - wie soll da was vernünftiges bei rauskommen. Gebe da Wagahai wieder mal völlig Recht! Was hätte unter anderen politischen Vorzeichen hier alles entstehen können. Schade für diese vertane Chance.

  • Ich schließe mich auch an. Das ist ein ziemlich billig wirkender Entwurf im typischen Copy-Paste-Stil.
    Allmählich bekomme ich ja das Gefühl, dass man Künstlichen Intelligenzen den Design-Teil überlassen könnte. Langweiliger kriegen die das sicher auch nicht hin.

  • Die Fassade hat begrünte Elemente, ist konkav und konvex ist wohl verklinkert, erfüllt wohl damit die Vorstellungen der Juoren.


    An anderer Stelle muss man nur mit Giebeln etwas "Altes" vorttäuschen um über die Bande zu gewinnen...


    Ich vermute ja dass bei so einem Bebauungsplan und solch einer Ausschreibung, wie hier, wir noch mit einem blauen Auge davon gekommen sind.


    Künstliche Intelligenz kann eines besser und unbarmherziger als Menschen sie optimiert sich ständig... aber wie ein gutes Pferd springt auch KI nur so hoch wie es muss.


    In diesem Fall, solange es so offensichtlich ist, dass ein zwei begrünte Fassadenelemente zum Erfolg im Wettbewerbsverfahren führen, würde die KI auf eine ähnliche Qualität kommen, so haben die Architekten alles richtig gemacht.


    So muss man an den Anforderungen ansetzen, mehr offen auszuschreiben, Flexiblere Nutzungen vorgeben und andere Juroren finden, die auf den ersten Blick Qualität erkennen können.


    Den Architekten von Heute ist anzuraten sich bei der Gestaltung einen Namen zu machen, denn da wird KI so schnell ihnen nichts abgraben, Gebäude wie dieses, kann jedoch eine KI von einem Ort (Kontext) zu nächsten transferieren.

  • Diese Alibi-begrünten-Fassadenelemente sind an Lächerlichkeit echt nichtmehr zu überbieten. Das wirds wohl tatsächlich gewesen sein, warum dieser Entwurf gewonnen hat. Davon abgesehen bezweifle ich das diese sich so in der Realität umsetzen lassen. Mir erschließt sich auch nicht wie man die Begrünung pflegen will, etwa mit nem Steiger? Oder überlässt man das Grün einfach sich selbst und hofft das es weder vertrocknet, noch die Fenster überwuchert? Wat ne Lachnummer!

  • Wenigstens passt es perfekt zu Q1, Q4 und Q7, und die Mooswände scheinen auch eine neue Heimat zu bekommen.


    Ganz ohne Zynismus: große Chance vertan, in vielfacher Hinsicht.

  • Die Mooswände sind doch alle eingegangen! Da hatte wohl jemand vergessen das Moos keine direkte Sonneneinstrahlung mag und es feucht liebt. Perfekt für eine vertikale Fassade in der prallen Sonne :nono:

  • Was will man erwarten. Das ist halt reine Investorenarchitektur und die Stadt hat es wieder mal versäumt, so was wie Entwicklung oder Gestaltung durchzusetzen. Wen wunderts.