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Ebenso an Neubaustrecken der Straßenbahn (gut, da ist Leipzig gegen Magdeburg, Berlin, Dresden, Mannheim, Bielefeld uva. auch absolut rückständig und lamentiert nur, statt endlich zu bauen) [...]
Ich habe ausser in Magdeburg in allen genannten Städten gelebt oder länger gearbeitet. Ich denke mittlerweile, dass Leipzig hier tatsächlich den für die Stadt richtigen Weg geht. Das vorhandene Netz ist in den Wohngebieten (bis 1945) insgesamt sehr dicht und in den Wohngebieten ab 1960 bis 1989 sehr gut angebunden. Wohnbebauung ab 1990 macht keine 20% aus und wurde primär als Lückenschließungen oder innerstädtische Lagen verwirklicht. Neuere suburbane Wohngebiete sind nicht angeschlossen aber prozentual im Verhältnis sehr gering.
Für mich liegt der Input daher vielmehr in der Kapazitätenerweiterung (inkl. Taktung) und Modernisierung des Fuhrparks als in ergänzenden Maßnahmen im Netz. Mit ersterem lässt sich mit den vorhanden finanziellen Mitteln wesentlich mehr erreichen. Suburbane Pendlerströme muss ein starkes S-Bahnnetz auffangen. Ansonsten haben wir im Tram-Netzt die gleichen negativen Effekte wie im S-Bahnnetz mit überlangen Regio-Bahn Linien.
Nur nachts sehe ich Potential, zumindest von Freitag bis Sonntag. Aber man sollte beachten, dass selbst in London (9 Mio. EW) die Night Tube erst 2015 startete und immer noch nicht gesamte Netz bedient. ![]()