Mediaspree: Quartier am Postbahnhof

  • Hinter dem Postbahnhof wird von Minerva Immobilien zur Zeit ein weiters 7 Stockiges Bürogebäude errichtet.

    Es wird direkt mit dem alten Bahnviadukt zum Postbahnhof verbunden, welches später einer ähnlichen Nutzung wie der New Yorker Highline zugeführt werden soll.


    Seit etwa 2 Wochen sind 2 Pfahlbohrmaschinen im Einsatz um die Gründung für das Gebäude zu errichten.


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  • Danke für die Info! Ich habe den Rohbau schön öfters gesehen, dachte aber immer ganz naiv das es zum Max und Moritz Projekt gehört. Die Architektur wirkt ja durchaus anspruchsvoll und die Idee, einen kleinen Park entlang zu schlendern, während man die "Skyline" Friedrichshains genießt, erscheint doch verlockend :)

  • ...nun der Rohbau gehört auch zu Max und Moritz. Das Vorhaben von Minerva ist dieseits des Viadukts, da wo die Bohrpfahlgeräte arbeiten.

  • Kann mir mal jemand sagen, was unmittelbar um den Spreeturm herum passiert? Da ich nun in diesem Quartier arbeite, sehe ich da ständig was passieren, Zwischen Turm und ehem. Postbahntrasse wird im Boden rumgebohrt und betoniert, hinter dem Turm wurde leider die Drehscheibe für die Loks zugeschüttet...Aber es gibt keine Schilder und auf den Websites wird da auch nichts erwähnt. Danke!

  • Ach sorry...Habe die ganzen alten Seiten durchgeblättert, aber hier dann nicht mehr geschaut :D.

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  • Neubau der Rosa-Luxemburg-Stiftung - Bauupdate

    Äußerlich ist das neue Bürogebäude der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Straße der Pariser Kommune 8A bereits seit mehreren Monaten fertig (zuletzt in #345 zu sehen). Mittlerweile wurde auch der Gehweg wieder freigegeben. Die Fertigstellung der Außenanlagen direkt auf dem Grundstück lässt jedoch nach wie vor auf sich warten und auch im ersten Obergeschoss scheinen noch die letzten Ausbaugewerke zu laufen.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 31.01.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

  • ^ Habe mich vor dem Jahreswechsel mit einer Mitarbeiterin unterhalten. Der Umzug ist wohl schon gelaufen. Als ich meinte, das sehe aber noch ganz schön nach Baustelle aus, hat sie nur geseufzt...

  • Minerva-Büroneubau am Postbahnhof

    Spannend wird es auf dem Gelände östlich des historischen Postbahnhofs. Ostkreuzblog hatte im letzten November (Link zum obigen Beitrag) von anstehenden Bauarbeiten für ein weiteres Bürogebäude berichtet, welches durch die Minerva Management Beteiligungs GmbH entwickelt wird.


    Die künftigen Büroflächen werden bereits durch die Firma Engel&Völkers vermarktet. Angedacht ist demnach ein achtgeschossiger Büroneubau mit einer Nutzfläche von etwa 14.000 m² und einer Tiefgarage mit 64 Stellplätzen und 240 Fahrradabstellplätzen. Als Objektplaner ist Michels Architekturbüro beauftragt worden, die für das Gebäude eine sehr puristische, in Sichtbeton gehaltene Fassade vorsehen, die insbesondere mittels eines Korbbogenmotivs rhythmisiert werden soll. Auf der E&V-Homepage sind bereits zwei aussagekräftige Visualisierungen zu sehen. Leider sind diese Renderings weder auf der Seite der Architekten noch bei Minerva zu finden, sodass ich diese hier vorerst nicht uploaden werde. Ergänzend hilft auch das Bauschild weiter.


    Auf dem Dach ist eine große Gemeinsschaftsterrasse vorgesehen. In der 2. und in der 6. Etage soll es jeweils eine exklusiv nutzbare Terrasse geben.

    Auch das alte Bahnviadukt wird konkret in die Planung integriert und in den kommenden zwei Jahren zusammen mit dem benachbarten Wasserturm saniert.

    Ein Bezug der Büros kann voraussichtlich zum 1. Quartal 2023 stattfinden.


    Sämtliche Projektbeteiligte und eine Visualisierung, die die beiden Visus von Engel&Völkers ergänzt, präsentiert vor Ort ein Bauschild:


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    Im Hintergrund des nachfolgenden Bildes ist zu erkennen, dass unlängst intensive Gründungsarbeiten stattfinden. Den Einsatz der beiden Pfahlbohrmaschinen hatte Ostkreuzblog weiter oben bereits aus der Ferne ausgemacht.


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    Der kleine Wasserturm steht in direkter Nachbarschaft zum Viadukt und zum Bürogebäude 'Spreeturm'.


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    An dieser Stelle kann man den Spreeturm einmal komplett umrunden und dabei das Viadukt begutachten wie auch durch die offenen Pforten in Richtung Baustelle schauen.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 31.01.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.


    Ergänzung: Bei der Recherche habe ich entdeckt, dass auch Collignon Architekten mal einen recht ähnlichen Entwurf für das Grundstück geplant hatten (Projektseite).

  • ^Das ist ja ein interessantes Projekt, gefällt mir von der Architektur her richtig gut. Und mit dem integrierten Bahnviadukt weist es auch noch eine Ähnlichkeit mit der High Line in NYC auf. Sehr schön!

  • Ich stoße im Nachbarforum gerade auf dieses interessante PR-Video von Vattenfall, durch das man nochmal einen guten Überblick über das Neubauvorhaben am Postbahnhof bekommt:


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  • Irgendwie scheint der Fenstereinbau nur schleppend langsam (oder gar nicht?) von statten zu gehen.

  • ^

    Der Süd-Turm hat zu etwas über 2/3 seiner Fenster erhalten. Beim Nord-Turm sind unten die ersten Fenster drin. Es geht also voran.

    Man muss auch bedenken, dass wegen Corona auch auf den Baustellen nicht so viele Leute aufeinander arbeiten dürfen.

    Die Pausen- und Aufenthaltsräume sind ebenfalls nur sehr knapp vorhanden.

    Auch das hat Auswirkungen auf das Arbeitstempo.

    Beim Pier 61|63 gehen die Fenster- und Fassadenarbeiten seit Monaten ja deshalb auch nur schleppend voran.


    Und dann müssen diese Fensterfirmen mit ihren Angestellten auch auf dem Markt zu haben sein.

    Beim STREAM zum Beispiel sind es glaube ich polnische Fachkräfte, die laufen jeden Morgen vom Hostel an meinem Haus vorbei zum STREAM und Abends wieder zurück.


    Das heisst in Corona-Zeiten für diese Menschen, dass sie in Kauf nehmen lang von ihren Familien getrennt zu bleiben.


    Muss man alles mitbedenken...besonders bei Großbaustellen.

    Einmal editiert, zuletzt von Ostkreuzblog ()

  • Ich muss gerade schmunzeln über den inzwischen völlig antiquierten Namen 'Mediaspree'. Media-...., das klang in den 90ern so verheißungsvoll und modern. Was wurde landauf und landab nicht alles mit diesem Präfix bezeichnet. Und inzwischen muss man den Kids schon erklären, wo dieser gefühlt vorsintflutliche Name herkommt. Ich bin gar nicht sicher, ob auf dem geplanten Anschutareal überhaupt noch ein Kino übrig ist. Aber nun ist der Name da, und ich find's irgendwie aus der Zeit gefallen und fast schon sweet.

  • < mir scheint sich da so eine art Retrostil der 60er Jahre herauszuschälen. Einmal die Rosa-Luxemburg-Stiftung hier, dann dieses verschachteltete Hotel am Hauptbahnhof und unlängst die visualisierten Kisten am ehemaligen Postgiroamt. Irgendwie erinnern mich all diese Gebäude an die Kibri-Bausätze für Modelleisenbahnen meiner Kindheit, neulich.:/

  • ^^ Über Geschmack lässt sich zwar vortrefflich streiten, aber das ist ein unqualifizierter Kommentar.

    Ich finde den Stiftungs-Neubau in seiner Kubatur gar nicht so schlecht. Und auch irgendwie passend zur Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mir gefallen vor allem diese X-Stützstreben. Die erinnern mich an die Fassadensterne des abgerissenen Fachhochschulgebäudes in Potsdam.

  • Irgendwie erinnern mich all diese Gebäude an die Kibri-Bausätze für Modelleisenbahnen meiner Kindheit, neulich.:/

    Diese Bausätze sind zeitlos; ich habe ein paar davon rumstehen. Und meinetwegen können sie auch heute noch so bauen, aber dann bitte mit der Heiterkeit von Faller und Kibri. Dann bitte mit Vordächern aus hellblauem Plastik, Brüstungen aus sonnengelbem Plastik und ordentlich Markisen in knallrot-weiß gestreift. Ihr müsst aber bitte aufpassen: Nicht dass die Investoren, um Geld zu sparen, die menschliche Staffage zu den HO Bauten dann in N bestellen. ;)