^ Auf diesen Vorplatz hat Frau Pohl laut SZ-Artikel besonders Wert gelegt. Er soll eine "kleine Oase" an der Bautzner Straße werden. „Dafür haben wir auch auf viel Fläche verzichtet, die wir sonst bebauen könnten. Es geht uns gerade nicht darum, nur Gewinnmaximierung zu betreiben, sondern wir wollen, dass sich das Gebäude sinnvoll in die Neustadt einfügt.“ Dieser Einschub fügt sich ja gerade nicht in die Straße ein und auch ansonsten teile ich deine Einsicht – wer soll sich da aufhalten wollen bei all dem Verkehrslärm? Wobei: Vielleicht kommt ja auch Dresden verkehrspolitisch irgendwann mal im 21. Jahrhundert an und wird Tempo 30 zur Regel machen. Dann lässt es sich vielleicht auch hier an der Bautzner Straße verweilen.
Dresden: Antonstadt
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Wer setzt sich hier in Abgase und Lärm - zwischen attraktiven Lutherplatz und dem weiten Elbufer?
Vielleicht die gleichen Menschen, die sich gegenüber vor das "Cafe Neustadt" setzen - oder ein paar Meter weiter an der Einmündung Holzhofgasse beim Bäcker. Es wird wohl vom Umfeld abhängen - wenn dort in irgend einer Form Gastro im Erdgeschoss stattfindet, kann ich mir gut vorstellen, dass das als Außenbereich genommen wird.
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^ deinen Optimismus finde ich gut, ich vermute nur daß Gastro nicht hinkommt, weil es teure neue Wohnungen drüber gibt (Gerüche, Lärm).
Und bitte nicht wieder nur die zigste Bäckerkette, die dann drei Stühle rausstellt. Ja, die könnten dann besetzt sein, kurz mal im Dreck sitzen ist ja nicht sonderlich gesundheitsschädigend. Die paar Sitzbänke am Café Neustadt sind aber (und das Detail mag ausschlaggebend sein) nicht zur Bautzner, sondern bereits in der Seitenstrasse (Pulsnitzer Str.), wo man "gefühlsmäßig" wohl noch ganz gerne sitzt. Dort würde ich sogar die sehr grosse Enge am Gehweg einbeziehen, was denn die User dort attraktiv finden (Leute gucken in Griffnähe). Auf der Bautzner sind da schon weniger stete Passantenströme unterwegs.
Wäre also gut, wenn die pohl-projectanten mal das Geheimnis lüften und Erläuterung mit guten Visus (auch des Platzerls) mitlieferten.
Ich wollte noch auf die Rahmensetzung des Neubaus hinweisen - TSP: 1. allseitig (=vierseitig) von (wertiger) Denkmalsubstanz umgeben, und 2. im Gebiet der Erhaltungssatzung H-04.1 liegend. Vom Denkmalschutz dürfen wir bei Neubauten wenig bis nichts erwarten, dabei dürfen sie getrost mitreden, und andernorts geschieht dies ja auch akribisch, hier nicht bzw nur destruktiv. Interessanter bzw wirkmächtiger MÜSSTE die ES H-04.1 sein, sie wurde nur wiederholt nicht genutzt. Im Text (Link pdf) finden sich etliche Zielstellungen, dem der Neubau hier widerspricht. Wie kann das sein? So steht auf S.4 gleich am Beginn: "Hauptziel ist, die städtebauliche Eigenart des Gebietes - also das prägende Ortsbild und die Stadtgestalt - zu bewahren und zu schützen".
Wann war das bei welcher Baumaßnahme zuletzt der Fall? Mir fällt wahrlich nichts ein... Und sollte man solche reinen Papiersatzungen nicht doch besser sofort abschaffen, um wenigstens ehrlich zu sein? Was hat die zuständige Frau im SPA beraten und wie steht sie persönlich zu Satzung und Denkmalschutz?
Weiters Zitat aus H-04.1: zu schützenden Gestaltmerkmale sind u. a.: die städtebauliche Bebauungsstruktur mit der straßenbegleitenden geschlossenen Blockrandbebauung, die Parzellenarchitektur mit typischen Proportionen und Fassadenformaten, die ortsbildprägende Gebäude- und Fassadengliederung. Naja, lest selbst dort weiter, es kommen sicher noch mehr Umschreibungen im weiteren Textlauf.
Es ist eine der wenigen Straßenvierungen (-kreuzungen), wo in DD mal alle Ecken großstädtisch bebaut sind (der nahe Lutherplatz ist der einzige Platz!) bzw absehbar bebaut sein werden. Daher wäre es gerade hier die örtlich zentrale Aufgabe, einen möglichst harmonischen Neubau zu konzipieren, welcher quasi unauffällig die Lücke schliesst, und das vorgefundene Kontinuum fortführt. Kontraste und Formabweichungen sind tunlichst untersagt, sie entsprächen ohnehin nicht der rechtsgültigen Satzung. Ich persönlich finde den ^obigen Entwurf nicht interessant, er wirkt plump, die Ecklösung ist fade, die Fensterflächen sind mau, und der seltsame brandwandartige Winkel ist doch kein Können. Sieht alles quasi zusammengewürfelt aus, und die maue Ecklösung ist am schlechtesten. Es fehlt bei genauerer Beschau an guten Proportionen und vielem mehr.
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Abgesehen mal von der Gebäudeform und Fassadengestaltung kann man dem Entwurf zugute halten, dass er den großen Baukörper so gliedert, dass er wirklich nicht als ein großer Körper, sondern vielmehr als 3 kleinere wahrgenommen wird. Bei vielen anderen Projekten ähnlicher Größenordnungen sind die Fassadengliederungen, die verschiedene Gebäude suggerieren sollen, ja meistens so marginal, dass sie eben nicht wahrgenommen werden. Beispiele, die mir gerade ad hoc einfallen sind das Moxy-Hotel am Bahnhof Neustadt, die Neubauzeile entlang der Schweriner Straße oder beim Quartier Schützengarten.
Bezüglich der Mietflächen im EG ist wirklich zu wünschen, dass dort Gastronomie hineinkommt. Ich denke schon, dass sich die Außenflächen mit Sitzgelegenheiten für Gastro genutzt und angenommen werden. Vor dem Dönerladen an der Haltestelle sitzen gerade abends regelmäßig Leute und auch weiter stadtauswärts neben Pfunds hat ein neuer Inder aufgemacht, bei dem die Außenplätze regelmäßig besetzt sind. Die schattenspendenden Bäume tragen zur Attraktivität der Außenfläche definitiv bei.
Abgesehen vom Straßenbild finde ich den Rücksprung in der Fassade inklusive der Bäume prinzipiell an der Stelle ganz gut. Denn Bautzner Straße ist von der Einmündung Lutherstraße bis Wolfsgasse eine der lautesten Straßen in der Stadt. Solche Rücksprünge in der Fassade und die Bäume werden enorm an Schall schlucken. Es ist natürlich kein Vergleich zum vorherigen Zustand der Baulücke. Schalltechnisch war das für die Anwohner der Bautzner besser. Aber im Anbetracht der Lückenschließung ist das für die Anwohner die schalltechnisch bessere Lösung, als Blockrand.
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Neubau Bautzner Str. / Ecke Pulsnitzer Straße - update
zuletzt Post 796
Da es hier so rege diskutiert wird, gibt es schon wieder ein update. Man hat die erste Etage soweit sichtbar fertig und die Raumwirkung kommt immer mehr zum Vorschein.
Alle Bilder von mir.
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Mietshaus Bischofsweg 36 - schon Monate raschelte es hier danach, nun geht die Erstsanierung los, das Gerüst ist beginnend am Aufbau

^ rechts die Nr.34 mit dem Irisch Pub sieht zwar nicht viel anders aus, ist aber genutzt und am Dach erneuert.
unten ein Foto von Nikolaus 2023, seitdem war mit einer Sanierung zu rechnen.

fotos ich
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Scheune Kulturzentrum, Alaunstrasse - update




alle fotos elli kny
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Nachtrag zum Neubau Königsbrücker-/Katharinenstrasse - nochmal ein Blick von hinten. Die roten Rollläden geben dem Haus doch etwas Farbe.

Nachtrag 2
Vergleich der Visualisierung von quarterback-immobilien mit dem gebauten Resultat (eigenes aktuelles Bild unten).

Der durchaus löbliche Entwurf klassischer Anmutung ("neue Gründerzeit") wurde doch extrem überformt, verändert und verdichtet.
Fern einer Bausünde entspricht das Gebaute nicht den dresdner Gegebenheiten, der dunkle Eckturm ist norddeutscher Fremdkörper, alles wurde um eine Etage erhöht und somit der Eckhochpunkt zu dominant, die sonstige Farbgebung schlechter als in der Visu - obendrei untypisch für Sachsen, die Balkone sichtschutz-verbaut statt offen. Die Dachpartie wurde völlig verhunzt.
Es fragt sich also, wie und warum es nur zu solch drastischer Verschlechterung an sehr stadtbildrelevanter Stelle kommen kann, insbesondere dann wenn es bereits einen ganz guten Grundentwurf gab? Welche Rolle spielte die Beratung / Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt, welche Rolle spielte der Investor?
Daß alles und jedes stets nur intransparent vollzogen wird, ist einer demokratischen Stadtgesellschaft nicht länger vermittelbar. Bauen ist ein öffentlicher Akt, man setzt sich in die Stadt(natur) hinein, man hat Verantwortung, es gibt Gepflogenheiten und Mindestanforderungen. Das wurde hier vermasselt.

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Pohl-Neubau Bautzner Strasse / Ecke Pulsnitzer Strasse - update, es wächst rasant, zuletzt ^^^#805




alle fotos elli kny
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Louisenstrasse 65 - Vorderhaus fertig, zuletzt #786, mit neuem Sockelwandbild - immerhin, nicht schlecht. Jetzt ist das Hinterhaus dran.


fotos elli kny
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^^^ drei Posts hoch: als Nachtrag 2 habe ich nochmal die Visualisierung des Neubaus Köbrü/Katharine (Quarterback Immo) mit der Realität thematisiert.
Dort ist ja nahezu alles falsch gemacht worden, was man falsch machen kann. Warum geschieht es so, wer ist verantwortlich, welche Beratung/Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt ist erfolgt? Kann jemand evaluieren, ob man Akteneinsicht zu abgeschlossenen Vorhaben nehmen kann/darf?Bischofsweg 16 - update, das Hausinnere ist nun bis zur Decke üEG abgebrochen - wie besagt. zuletzt mit Innenhofansichten Ende August.


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Forsthaus am Diako, Bautzner Strasse / Wolfsgasse - Erstsanierung fast fertig, das erste und damals einzige Haus der Gegend - von 1670, sagte ein Bauleut.
zuletzt #796 unten, Nutzung noch nicht ganz klar - eine museale Präsentation steht im Raum.
Das Dachgeschoss ist mangels Fluchtwegen nicht öffentlich nutzbar, im EG gibt es drei grössere Räume. Hat jemand Infos zum Häusel?
Für die Sanierung flossen reichlich Mittel des Denkmallschutzes, wohl auch weil hier ein heute "unwirtschaftliches Gebäude" zu erhalten war.
Baukosten summieren sich etwa auf knapp 1 Mio €.
Der kleine Verbinderbau laut TSP kommt nicht, aber vielleicht ist das was anderes für die Zukunft (?). Jetzt muss noch die Mauer instandgesetzt werden.
alle fotos elli kny
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Neubau Kamenzer Strasse 56 - Abriss beginnt, im Hof entstehen laut TSP vier Reihenhäuser mit den Nrn. 56a-d. Und ein Vorderhaus.
Die Mauer wurde erst vor wenigen Jahren mal neu angemalt. Baupläne gibts bei besonderswohnen.

Alles was man auf dem Foto unten sieht, kommt weg. Die Mauer zur Strasse fällt danach auch.

fotos elli kny
Visu von besonderswohnen.de
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Tatsächlich gefällt mir die Innenhofansicht des Hauses mehr als die Straßenfront. Wirkt aber mit der Innenhofgestaltung doch wie ein gelungener Lückenschluss.
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Königsbrücker Strasse 95+97 - orr, sch'werd bleede: es passiert tatsächlich: Farbkorrektur der Fassaden der Vorderhäuser läuft.

der sperrige Bauherr hatte die Neubauten einfach in Weiß abgeschlossen, vermutlich wollte das SPA was anderes und blieb hartnäckig.

Am Haus rechts und unten gab es seither eine Farbprobe. Leider traute man sich / entschied man sich mal wieder für den unmarkantesten hellsten Ton.

^ die schattige Nordseite ist links angeschnitten, und zudem verschattet das Gerüst - also nicht täuschen lassen, es ist nur ein heller Kaffee-Farbton.
Dabei zeigt die Umgebung viele sehr kräftige Farben, daher wäre hier kein Bedenken nötig, ich hätte den dunkelsten Ton gewählt. Dennoch super.

^ auch die Dachaufbauten gingen hier gehörig schief, tja, mit ihrem tollen §34 steht das SPA hier eben blöde da, der Bauherr machte was er will.
Am zweiten Haus hat er ja ein lächerliches Holzgerüst um die Dachtechnik drumrum gelegt, was seither noch mehr stört und auch nie verkleidet wurde.
alle fotos elli kny
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Dazu nur kurz die Erinnerung daran, was von einigen Jahren dort noch stand (Bilder von dir, lieber Elli). Warum brauchte es diesen Neubau? Wo waren hier die wackeren Kämpfer für die Graue Energie im SPA?
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^ Es ist wirklich ein Verbrechen, dass die Altbauten abgerissen wurden! Und die Neubauten sind einfach nur würdelose Nachfolger...
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Fahrradparkhaus Schlesischer Platz
Im Themenstadtplan ist am Neustädter Bahnhof nun das Bauvorhaben Fahrradparkhaus eingetragen. Ursprünglich war der Baustart einmal für April 2025 vorgesehen gewesen (siehe Projektseite der Stadt).
Die Europcar-Station auf dem Hügel ist bereits leergezogen, obwohl diese sogar hinter dem Baukörper liegt. Vielleicht hat das aber auch einen anderen Hintergrund.
Interessant ist in dem Zusammenhang, dass das Gebäude scheinbar sehr weit auf der jetzigen Parkplatz- bzw. Erschließungsfläche zu liegen scheint. Das bedingt dann auch eine Neuordnung ebendieser Flächen.
Dr.-Friedrich-Wolf-Straße 4
Gegenüber gibt es gemäß Themenstadtplan auch eine Baugenehmigung für die straßenseitige Bebauung auf einem der beiden Grundstücke zwischen Haus Nr. 2 und Moxy-Hotel. Die Hofbebauung erstreckt sich sogar über die Grundstücke Nr. 2 und 4. Das legt die Vermutung nahe, dass beide Grundstücke demselben Eigentümer gehören.
Antonstraße 11Für dieses Grundstück gibt es ja bereits schon länger eine Baugenehmigung. Als Zwischennutzung war es nun lange Zeit Parkplatz, auch für teilAutos. Jetzt wurde es komplett beräumt. Es könnte also bald etwas ein Baustart anstehen.
Eigentümer ist vermutlich Basis d. Zumindest hatten die lange zeit eine Werbetafel für ihr Projekt Weintraubenstraße 13 darauf stehen.
Im Themenstadtplan ist es kurioserweise mit Bauvorhaben abgeschlossen markiert.
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