Man muss es positiv sehen: Der Neubau fügt sich harmonisch in das Gesamtkunstwerk Rathausplatz ein 😅
Aber nüchtern betrachtet: Ich verstehe eure Kritik, muss aber sagen, dass es viel schlimmer hätte kommen können. Angesichts der derzeit niedrigen architektonischen Standards in Dresden bin ich ehrlich froh, dass ein Dach drauf ist und es optisch kein weiterer Tofu-Block ist.
Dresden: Altmarkt
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Und leider wurde es wieder versäumt, attraktive Außenflächen zu schaffen mit schattenspendender Stadtbegrünung. So hat man nun KFZs und triste sowie leblose Anlieferungsflächen auf Teilen der Ringstraße, wobei hier die beiden Teile zur Gewandhausstraße die Fußgängerzone mit Restaurants und Cafés hätte weiterführen können.
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Nochmal das Hotel an der Ringstraße:



Die Fassade ist mit einer Art Kunststein verkleidet, auf den Fotos sieht man es nicht richtig, aber es soll wohl Sandstein imitieren. Es gibt Schlimmeres, aber echter Sandstein ist etwas um Welten anderes.

(eigene Fotos) -
Ex-Deutsche Bank, Waisenhausstrasse 11 - Kurzeinblick zum Tag des off. Denkmals
Einziger erhaltener Altbau im Gebiet, einst mit Anschlussbebauung siehe altesdresden.de (Postkarte 1940).
Aussenansicht heute vom Külzring // Eingangsraum Innenbemalung // Treppenhaus
Hauptsaal // Treppe ins 1.OG mit erhöhtem Saaleinblick // höherer Saaleinblick
ehem. Tresorraum im Tiefgeschoss
alle fotos elli kny
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...mal sehen was noch für Geschäfte reinkommen.
An der Seite Kreuzstraße eröffnet bald ein georgisches Restaurant:
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Hotel Ringstraße, zuletzt hier #483 von Ziegel
Die Fassade ist mit einer Art Kunststein verkleidet, auf den Fotos sieht man es nicht richtig, aber es soll wohl Sandstein imitieren. Es gibt Schlimmeres, aber echter Sandstein ist etwas um Welten anderes.

(eigene Fotos)Sieht für mich auf dem Foto wie COTTAER SANDSTEIN aus, relativ weicher Stein aus dem Elbsandsteingebirge, für Fassade eher unüblich aber durchaus traditionell. Hier mit eingefrästen Blindfugen.
Quelle: Sächsische Sandsteinwerke: Cottaer

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Ich weiß nicht, ob wir diese Visu vom Umbau des ehemaligen C&A in der Seestraße schon hatten:
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Hurra, es lebe der Umbau.
Die 10er und 20er Jahre des 20. Jhs. kommen wieder. Mir gefällt's, es wird die Seestraße stark aufwerten.
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Sieht für mich auf dem Foto wie COTTAER SANDSTEIN aus
Es kann gut sein, dass ich mich geirrt habe. Auf mich hat die Oberfläche einen sehr homogenen, unlebendigen Eindruck gemacht, auch das Grau hat mich irritiert. Wenn die Verwendung dieser Steinsorte unüblich ist, erklärt das vielleicht meinen Fehlschluss.
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C&A in der Seestraße
Auch den Einbau eines Hofes finde ich äußerst begrüßenswert!
Es gibt etliche Fehlgriffe der letzten Jahrzehnte, bei denen sich mit solchen - oder noch besseren - Umbauten etwas retten ließe. Allerdings müsste sich dazu der Architektur-Mainstream mal zum Besseren wenden.
An dem Entwurf von Tchoban Voss Architekten habe ich - in dieser Lage - nicht viel zu kritisieren. Lediglich den Sockel hätte man vor hundert Jahren wohl noch etwas mehr durchgestaltet. Das sehr glatte, ungegliederte Abwickeln der beiden zusammengefassten Sockelgeschosse ist gerade für die Fußgängerperspektive etwas schade. Zumindest Hängeleuchten wie beim "Galeria" am Alexanderplatz (Architekturbüro Kleihues) würde der Kolonnade mehr Taktung und Eleganz verleihen.
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