Sonstige Bauprojekte südlich des Mains

  • Waidmannstraße 1

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    Der (oberirdische) Bestandsbau fällt nicht mehr - er hat es bereits hinter sich. Zur Zeit beschäftigt man sich mit den Resten der Tiefgarage:



    Bild: von mir

  • Update-Rundgang Sachsenhausen

    Für die, die es interessiert, gibt es heute mal wieder einen Rundgang mit den aktuellen Bauvorhaben in Sachenhausen.


    1) Los geht's mit dem K6 (Kranichsteiner-/Mörferder Landstraße)


    Die Fronten sind nun überall entblättert, hier nunmehr auch das Frontgebäude zur Mörfelder Landstraße:



    Die Apflelweingaststätte Schreiber-Heyne muss sich jetzt ganz schön wegducken:



    2) Weiter geht es mit dem Projekt Grethenweg / Tucholskystraße, letztes Update und Vorstellung hier. Nachfolgend der Blick von dem Grethenweg durch hinunter bis zu der Tucholskystraße. Beide Altgebäude sind mittlerweile weg und es hat bereits der Aushub begonnen:



    3) Großer Hasenpfad 16:


    Hier seht Ihr die Vorstellung des Projekts. Mittlerweile hat sich einiges getan, so sah es hier heute aus und hier wird direkt an das alte Fabrikgebäude angeddockt:



    Blick vom Großen Hasenpfad, man ist bereits an der 3. Etage:



    4) Die Fabrik, Mittlerer Hasenpfad


    An den Gründerzeitler am Mittleren Hasenpfad ganz unten wird jetzt auch angebaut. Ich weiss nicht, ob wir das Projekt hier schon hatten, ich glaube nicht. Blick vom Mittleren Hasenpfad:



    So sieht es im Hinterhof aus, dort wird über die Grundfläche des Altbaus hinweggebaut:



    5) PUR 57, Mittlerer Hasenpfad


    Auch hier nähert man sich langsam dem Ende:




    6) Blick ins Schweizer Leben, Hedderichstraße


    Auch eine extrem schnelle Baustelle, letztes Update war hier und Vorstellung war dort:



    7) Ladenzentrum Mailänder Straße


    Auch hier hat sich zwischenzeitlich einiges getan, letztes Udate dort. Der neue Eingangsbereich:



    Die Front zum Grethenweg:



    8) Mehrfamilienhaus Industriegebiet Sachenhausen, Ziegelhüttenweg


    Das hatten wir noch nicht. Mitten im Sachenhauser "Industriegebiet" im Hinterhof der Mörfelder Landstraße zwischen Bahnschranke und Letzter Hasenpfad wird ein Mehrfamilienhaus mit 10 Wohneinheiten und Musik-Studios erstellt:



    Bilder: Marty

  • Umbau/Nutzungsänderung Walter-Kolb-Straße 13

    Mit "KOLB 13" hat das Projekt einen Namen erhalten. Und eine Website gleich mit. Die Planung ist fortgeschritten, wie man im Vergleich mit der Darstellung in Beitrag #478 sehen kann. Visualisierungen sind leider nur in winzigen Formaten online:



    Ausschnitt:



    Bilder: MEAG / JSWD Architekten

  • ^Kolb 13

    Also gestalterisch ist das ungefähr so kreativ, wie der Projektname "Kolb 13". Kann da Feyd H. (#479) nur zustimmen, Abriss wäre die Bessere Idee gewesen. Der Klotz ist und bleibt unförmig und das wird durch die neue Fassadengestaltung auch nicht kaschiert. Außerdem ist das Gebäude ein gutes Beispiel für die verfehlte Stadtplanung dieser Zeit der 60er, wo einfach eine Verkehrsschneise (W.-Kolb-Str.) durch Sachsenhausen gelegt und mit Gebäuden flankiert wurde, die aus heutiger Sicht in dieser Gegend nichts zu suchen hätten. Eine Chance zur Stadtreparatur vertan...

  • Wie sich einem PDF auf der Website entnehmen lässt, werden es 85 Wohnungen. Viele davon mit nur einem Zimmer - das lässt normalerweise nichts Gutes ahnen.

  • Niemand wird der Aussage widersprechen, dass Abriss und Neubau verträglicher gewesen wäre. Doch das ist müßig, das alte Lied: Ein Neubau an dieser Stelle hätte niemals auch nur annähernd diese Ausnutzung haben dürfen. Und das wird sich ein institutioneller Investor wie die MEAG, dem Stadtreparatur gewiss gleichgültig sein wird, nicht leisten.

  • Werden die Wohnungen denn allesamt als Eigentumswohnungen verkauft oder auch zur Miete angeboten? Konnte auf der Webseite dazu leider nichts finden.

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    Beim genauen Lesen findet man doch einige Hinweise:

    Ein gepflegter, exklusiv für Mieter zugängliche Innenhof [...]


    Nahezu alle Mieteinheiten sind mit Loggia [...]

  • Waidmannstraße 1

    Über zwei Monate sind vergangen seit hier vom zu Ende gehenden Abbruch berichtet wurde.
    Seitdem wurde mit der schon vorher zu beobachtenden Langsamkeit weitergewerkelt. Gefühlte Wochen hat es gedauert, ein paar Meter Spundwand zu rammen; sporadisch wurde ein bisschen Aushub gemacht; parallel lief bis letzte Woche noch die Baugrunderkundung.


    Seit heute früh wird ein Turmdrehkran aufgebaut:



    Und wenn die Baustellenausfahrt zu eng ist, kann ja auch der ohnehin anwesende Mobilkran mal schnell den Auflieger umdrehen:



    Bilder: von mir

  • Niederrad Studentenwohnheim

    An der Ecke Melibocusstraße/Adolf-Miersch-Straße entsteht ein Studentenwohnheim.
    Auf einer auf Füßen aufgebockten Grundplatte wurde in wenigen Tagen eine recht massive Konstruktion aus Holz errichtet. Hochtief baut, Okal als Fertighaushersteller liefert offensichtlich die Einzelteile. Sieht alles sehr stylish aus bisher - diagonale Verstrebungen. Bleibt die Frage, wie viel davon hinter einer Fassade verschwindet.

  • Studentenwohnheim

    https://model2.de/light/13566/20160614_2011131gs1x.jpg
    Bild: ChriSto
    https://model2.de/light/13566/20160614_201128w4sip.jpg
    Bild: ChriSto


    Heute zwei Bilder zum vorangegangenen Beitrag. Der Bau ist mittlerweile schon weiter fortgeschritten (das neue Bild reiche ich nach).


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    Mod: In Links geändert. Bilder mit mehr als 1.024 Pixel Breite bitte nicht direkt einfügen, da sonst bei üblichen Bildschirmauflösungen Texte nur durch Scrollen jeder einzelnen Zeile lesbar sind.

    Einmal editiert, zuletzt von ChriSto ()

  • Aktualisierung

    Das neue Studentenwohnheim in Niederrad macht Fortschritte. Leider sieht man die Holzstruktur nicht mehr, da das Ganze mit Platten verschalt wurde. Vielleicht sieht man etwas davon, wenn Licht an ist.



    Bild: ChriSto

    Einmal editiert, zuletzt von ChriSto ()

  • Mittlerweile gab es auch Presse-Artikel zu dem Bauprojekt. Es handelt sich laut FAZ (04.07.2016) um ein "Experiment: Zwölf Studierende mit und ohne Fluchterfahrung sollen im zweigeschossigen „Cubity“ unter einem Dach leben."

  • Umbau Kennedyallee 89 in Apartmenthaus

    Gegenüber der Villa Kennedy steht ein neungeschossiges Bürohaus aus dem Jahr 1972 (Foto). Bis vor kurzem wurde es noch von der WV Energie AG genutzt, die auch Eigentümerin war. Jetzt wurde die Liegenschaft an Heureka Development verkauft. Geplant ist einem TD-Bericht zufolge der Umbau in eine Serviced-Apartment-Anlage. Auf einer Gesamtwohnfläche von 2.000 Quadratmetern sollen 62 Apartments mit Flächen zwischen 22 und 50 Quadratmetern entstehen, Betreiber soll iPartment werden. Im Herbst 2016 soll der Umbau beginnen.



    Bild: Heureka Development

  • Nachdem Abriss des Gebäudes Ecke Stresemannallee und Waidmannstraße, hatte ich auf diese Meldung gewartet. Es geht also weiter in dieser Ecke.

    Der Entwurf ist jetzt nicht spektakulär (erinnert ein bisschen an die Umsetzung bei der Stresemannallee 61), aber er macht allemal mehr her als das mittlerweile doch sehr schäbige Bürogebäude.


    Ich bin gespannt wie es mit den Nachbargebäuden zur Stresemannallee hin weitergeht (auf dem Bild von Schmittchen rechts angedeutet).
    Diese stehen augenscheinlich schon länger (zumindest zum Großteil) leer und sind teilweise auch schon ziemlich runtergekommen...

  • ^ und ^^ Als schäbig würde ich das kleine Ensemble auf dem Dreieck zwischen der Kennedy-/Stresemannallee und der nach Westen begrenzenden Straßheimstraße nicht bezeichnen. Die drei Häuser 87, 89 und 93 zur Kennedyallee etwa haben allesamt hochwertige Natursteinfassaden und befinden sich in gutem Zustand. Ein Problem des gesamten Dreiecks ist die Dimension der Gebäude. Sie überragen alle ihre Nachbarn. Einen ähnlichen Bruch erzeugt die Anordnung der Gebäude. Die Nummer 93 ist ein um 45 Grad zu den sonstigen Achsen gedrehter Hochhaussolitär, die 89 wächst ebenfalls um 45 Grad aus der Rückseite der Stresemannbebauung heraus zur Kennedyallee; ähnliches gilt für die 87, die zur Kennedyallee hin auszufransen scheint:



    Ein 3-4-geschossiger, durchbrochener Sockel parallel zur Kennedyallee könnte hier Abhilfe schaffen. (Die bessere Option eines Abbruchs und Neubaus mit anderen Baumassen dürfte realistischerweise nicht in Frage kommen.) Die Abstandsflächen wirken an dieser Stelle deplaziert. Das sieht man auch auf dem nachfolgenden Bild mit der Nummer 89 links (mit dem Logo auf der Fassade):



    Und der Blick von Westen auf das freistehende (EDIT mit Dank an Baufrosch: Büro-) Hochhaus (Nr. 93) mit dem Rest im Hintergrund:



    Bilder: epizentrum

  • Vielen Dank, epizentrum. Das sehe ich auch so, dass neben der fehlenden Maßstäblichkeit vor allem die nicht vorhandene Kante zur Kennedyallee problematisch ist. Die ist an der Stresemannallee gegeben, insgesamt auch mit diesen Höhen wegen der sehr breiten Straße noch halbwegs verträglich, an der Kennedyallee dagegen herrscht Hinterhofcharakter vor. Auflösen ließe sich das, neben Abriss und Neubau in anderer Gestalt, in der Tat durch eine bauliche Ergänzung zur Kennedyallee hin. Weil aber die einzelnen Gebäude verschiedene Eigentümer haben dürften, erscheint eine entsprechende Verständigung ebenfalls unwahrscheinlich.


    Das - ich nenne es mal - Kennedy-Stresemann-Dreieck vom Satelliten (rechts die Stresemannallee):



    Bild: Google

  • ^^
    Die Nr. 93 ist allerdings kein Wohn-, sondern ein Bürohochhaus. Sogar mit eigener Homepage. Zwar trägt es eine Natursteinfassade, aus der Nähe betrachtet sieht diese aber doch recht schmuddelig aus:



    Bilder: von mir


    Auch dem Objekt entlang der Stresemannallee sieht man den jahrelangen Leerstand an, was wohl zu dem Urteil "heruntergekommen" geführt hat. Da braucht's mal etwas Wasser und Seife ...

  • Danke Baufrosch für die Bilder. So war es gemeint. :)


    Grade auf der Stresemannallee, das weisse Gebäude (müsste die Stresemannallee 28 sein) sieht aus der Nähe betrachtet innen mittlerweile sehr baufällig aus. Ob es sich hier eine Umnutzung in Wohnraum anbietet oder eine Revitalisierung besser wäre, kann ich nicht sagen. Interessant gestalten könnte man das Gebäude aber allemal.


    Link zu Google Maps