Klaragasse 26
Und zuguterletzt etwas erfreulich hübsches: Die Erdgeschosszone des schmucken Historismus-Altbaus an der Klaragasse, nähe Germanisches Museum, hat eine neue Erdgeschossfassade aus Holz bekommen. Wir nähern uns über die Grasersgasse:




Der Vorzustand war zwar auch nicht der schlechteste, aber vermutlich hat man nun einen Weg gefunden mehr Licht ins Innere zu lassen, was vielleicht auch eine höherwertige Nutzung als attraktives Café ermöglicht. Ob das auch der Originalzustand war? Zu vermutet ist es jedenfalls, wenn nicht ist es eine sehr gut passende Neuschöpfung.
Und mein Gott, wenn ich mal die Umgebung auf mich wirken lasse.....hier am Ende der echt üblen Grasersgasse, die den Charme eines Wertstoffhofes hat. Und immer wieder, wenn ich hier doch mal entlang radle sehe ich Touristen herumirren, die sich vermutlich wundern wo sie hier gelandet sind, keine 200 Meter entfernt von einem Epizentrum der Kunst- und Kultursammlungen im Umkreis von >150 km, mit Objekten von Weltrang, und dann hier dieser Hinterhof-Mülltonnencharme.
Aber die kleinteilige Bebauung hat immernoch extrem viel Ausstrahlung und Potenzial, wenn es denn gescheit gehoben und in Szene gesetzt würde:


Was könnte man hier mit Entsiegelung, großen Bäumen und großzügigen Außengastronomie-Flächen alles bewirken... Wozu die Grasersgasse hier 3-spurig geführt wird, und wieso man keinen passenderen Abstellplatz für Reisebusse findet ist mir ein Rätsel. Aktuell sicher die hässlichste Ecke in der Altstadt, aber zwischen Hauptbahnhof und GMN, vis á vis des Opernhauses, das geht so eigentlich garnicht!













