Beiträge von Planer

    Liegt das tatsächlich an den Finanzen oder am politischen Willen, dass hier die Motivation zu niedrig ist?


    ich würde sagen an beidem. Zuerst an den Finanzen. Die Gelder die seit vielen Jahren für Neubau und Erhalt öffentlicher Infrastruktur eingesetzt werden, sind von vorne bis hinten unzureichend.

    Das liegt aber am politischen Willen bzw. Unwillen. Geld an sich wäre bei uns genug vorhanden. Es müsste nur abgeschöpft und richtig eingesetzt werden. Das will man bzw. gewisse Teile der Gesellschaft aber nicht. Wie sonst ist zu erklären, dass bspw. immer noch jedes Jahr dreistellige Milliardenbeträge durch Umsatzsteuerbetrug, Cum-Ex und Cum-Cum, legale Steuervermeidung (z.B. 10 Wohnungen vererben => löst eigentlich immer Erbschaftssteuer aus, mindestens 300 Wohnungen vererben => ist auf politischen Druck hin explizit von der Erbschaftssteuer befreit!), Nichtabschöpfen von gewaschenen Geldern aus Kriminellen Handlungen, kaum Durchsetzung von fälligen Zöllen bei Paketen aus China, usw. usf. nicht vereinnahmt werden?


    Das ist für mich der Hauptgrund, warum es an Geld fehlt und in der Konsequenz so langsam geht. Dazu kommen dann noch ausufernde Normen, immer mehr Gutachten, Absicherungsmentalität usw. Dazu habe ich an anderer Stelle hier schon etwas geschrieben.


    ps. hier eine Quelle, wer es nicht glauben mag: https://www.tagesschau.de/wirt…lien-erbe-steuer-100.html

    im Süden bei der TUN bzw. UTN geht es endlich weiter: ganz im Süden realisiert die TU ihr erstes eigenes Bauprojekt. Direkt an der Dr.-Luise-Herzberg-Straße entsteht das / der sog. "Learning Hub“. Hier drei Visualisierungen, die die UTN veröffentlicht hat (Quelle: UTN bzw. rendertaxi GmbH):


    LHN3_250930c_K01_c-rendertaxi-L.jpg




    5206_Perspektive_Treppenhalle-c-rendertaxi_L.jpg



    5206_Perspektive_Lern-Bibliothek-c-rendertaxi-L.jpg



    Mehr Infos und Quellenangaben stehen unter: https://www.utn.de/2025/10/08/erstes-eigenes-bauprojekt/



    Meine Meinung: solide - nicht mehr und nicht weniger.


    Aber viel wichtiger finde ich, dass es dort endlich überhaupt halbwegs los- bzw. weitergeht. Das / der Learning Hub soll bis Herbst 2027 fertig sein. Die weiteren zwei "Gründungsbauten" im Norden, für die die Wettbewerbe Ende 2022 / Anfang 2023 (!!!) waren (siehe Beitrag 216), sollen dann bis 2030 folgen. Ursprünglich, also 2017/18 bei der politischen Willensbildung, war grob geplant, bis zu diesem Zeitpunkt den Vollausbau mit >6.000 Studierenden und >200 Professuren im Blick zu haben.


    Die städtebaulichen Planungen wurden übrigens 2019 begonnen, der Wettbewerb für die Struktur- und Rahmenplanung dann im April 2021, also vor 4,5 Jahren entschieden. Also gute 10 Jahre von den ersten wesentlichen Weichenstellungen bis zur Fertigstellung der ersten 4 bis 6 Gebäude! Wenn es in dem Tempo weitergeht, dann werden die ersten Gebäude komplett saniert bzw. neu gebaut werden müssen, bis auch nur die Hälfte der Strukturplanung umgesetzt ist.

    Das ist eigentlich unfassbar, liegt aber v.a. darin begründet: https://www.finanzministerium.…5/haushaltsplan/Epl15.pdf (bspw. S. 218f und S. 982ff.).

    Ein anderer Grund warum "bei uns alles immer länger dauert", ist schlicht und ergreifend die zunehmende Zahl an Regeln und immer detailliertere Gesetze. Beides wiederum wird v.a. dadurch genährt, dass viele in der Bürgerschaft gerne genaue Regeln fordern und Legislative und Exekutive das dann umsetzen (tlw. sogar intrinsisch), immer weniger Menschen bereit sind Verantwortung zu übernehmen und viele laut schreien, wenn es irgendwo einen Vorfall / Unfall gibt und es dafür noch keine Regeln gibt. Letzteres machen sehr gerne die Menschen, die sich an anderer Stelle über zu viel Regeln und Bürokratie aufregen!



    Man braucht sich bloß Gesetze anschauen:

    - auf der einen Seite alte §§ des BGB, die über 150 Jahre alt sind. hier wird oft nur der grobe Rahmen vorgegeben. Meist reichen wenige Sätze. Interpretiert wird dann in Kommentaren und am Ende vor Gericht. Das überfordert aber zunehmend, da viele eben gerne sofort wissen wollen, was erlaubt und was verboten ist.


    - auf der anderen Seite das aktuelle GEG ("Heizungsgesetz" der Ampel). Wer zuviel Zeit hat, kann sich das mal durchlesen: https://www.gesetze-im-internet.de/geg/BJNR172810020.html

    Da wird mit einer Akribie beschrieben, wann was gilt oder nicht und wie was zu berechnen ist, falls x oder y oder z oder oder gilt, das es selbst für Fachleute kaum noch zu verstehen ist. Besonders zu empfehlen ist der § 71a bis §71p....

    Jetzt ist hier (fast) alles im Detail geregelt, es versteht aber kaum noch jemand und falls es zu einer Klage kommt, brauchen alle Beteiligte Wochen zum Lesen - zum Lesen des Gesetzes und der ganzen Gutachten, die beschreiben bzw. prüfen was davon für den Einzelfall eigentlich gilt.

    Ist doch ein perfektes Beispiel wie jeder Hinz und Kunz eine Klage einreichen kann und alles unnötig in die Länge ziehen kann [..]

    Das ist mit Verlaub ziemlicher Unsinn! Geklagt haben die Eigentümer des Hauses, das direkt an der Baugrube steht. Es wird wohl niemand (mit Verstand) bestreiten, dass deren Rechte massiv betroffen sind.



    ps. das die hier eine Chance sahen, das quasi auszunutzen und sich teuer auszahlen zu lassen, was wiederum Ten Brinke nicht will / macht, ist eine andere Sache

    Dder neue graue Betonkasten ist der Anbau des Volksbads, der u.a. das neue Lehrschwimmbecken aufnimmt. Wenn ich mich richtig erinnere, dann könnte dort auch ein / der EIngang entstehen.


    Den Parkplatz habe ich tagsüber auch schon voller gesehen. Er soll zukünftig auch für mit dem Auto anreisende Volksbadgäste geöffnet werden. Das (v.a.) von der CSU geforderte Parkhaus hat man sich erst mal gespart - im wahren Sinne des Wortes.

    fertig: Äußere Bayreuther Straße 85



    20250531_103857.jpg



    was ich partout nicht verstehe: warum werden in Nürnberg (neue) Häuser immer direkt an den schmalen Gehweg direkt neben der Straße gebaut??? Der Effekt ist schlimm: für das Stadtbild, die Bewohner, die Nutzenden, die Fußgänger, usw.


    Würden Neubauten konsequent 3 bis 5 m nach hinten versetzt, könnten breitere Gehsteige und Grünstreifen mit Baumalleen als Grenze zur Straße entstehen. Der Eindruck des öffentlichen Raums würde sich stark verbessern. Im Gegenzug die Häuser 2 Etagen aufstocken, das oberste Geschoss klassisch nach hinten versetzt, und die Flächenbilanz dürfte sogar positiv sein. Als Nebeneffekt würden so mehr und attraktivere Wohnungen entstehen.


    Aber bei vielen in der hiesigen Verwaltung, Planung und Politik scheint immer noch das Bild einer kompakten Mittelalterstadt oder Kleinstadtidylle alles andere zu überwiegen.

    Zwischenstand Endhaltestelle "Stadtpark"

    Man kann hier am Stadtpark gut erahnen dass vielleicht mal zwei Linien hier ihren Endhalt haben könnten und dann jeweils wieder über die Pirckheimerstraße und den Rathenauplatz zurück fahren könnten,

    das würde ich nicht erwarten. Früher, als ich in der Nähe noch Schüler war, fuhr die Straßenbahn in der Mitte der Bayreuther Straße zum Nordostbahnhof bzw. Ziegelstein. Mit Eröffnung der U2 bis Herrnhütte im Jahr 1996 wurde die Straßenbahn auf diesem Ast eingestellt. Die Schleife am Stadtpark blieb erhalten und wurde in den Folgejahren sporadisch von einer Linie angefahren. Damit sollte die U-Bahn vom starken Schülerverkehr zum BBZ entlastet werden. Das scheint aber nie für einen dauerhaften Betrieb ausreichend gewesen zu sein bzw. gewollt gewesen zu sein. Denn mit der Einstellung der Linie 9 in der Pirckheimerstraße Ende 2011 hat man nicht nur die Haltestellen in der Pirckheimerstraße entfernt, sondern auch die Straßenbahnhaltestelle Rennweg aufgelöst. Zumindest wurde so ziemlich alles auf der Insel abgebaut und wenn danach mal Straßenbahnen zum Stadtpark fuhren, haben sie da nicht mehr gehalten (habe ich selbst beim Kirchentag 2023 erlebt, als für einige Tage eine Linie dorthin fuhr).


    ich würde eher vermuten, dass man hier den vorhandenen Platz nicht verschenken wollte. Vielleicht hat man bei der VAG und der Stadt auch gelernt, dass die in Nürnberg seit vielen Jahren gebauten eingleisigen Wendeschleifen betrieblich schlecht und weniger leistungsfähig sind. In anderen Städten sind zweigleisige Endschleifen eigentlich Usus.

    Das Problem in / für St. Leonhard ist die hohe Dichte und weitere Verdichtung bei gleichzeitig fehlendem öffentlichen Grün. Der Westpark und der kleine Park um die (ehemalige) Kreuzkirche sind die einzigen etwas größeren Flächen, die auch halbwegs ohne Autolärm sind.


    Der geplante Tunnel am FSW wird daran leider genau "null" ändern! Die Flächen, die auf dem Tunnel liegen und begrünt werden sollen, liegen nämlich genau zwischen N-Ergie-Kraftwerk und alten Industriehallen an der Maybachstraße auf der Westseite und der Volckamerstraße (tlw. Garagen) auf der Ostseite. Da wohnt heute kaum jemand und die versprochene Aufhebung der Trennwirkung reicht nur bis zu den Firmenzäunen.

    einige Visualisierungen dazu finden sich hier: https://zurueck-auf-los.de/presse-downloads/

    Der Plärrer in der aktuellen Form funktioniert in der Tat gut, aber leider nur für Autos!

    Für Bus und Straßenbahn ist es meist noch passabel. Für Fußverkehr ist der Plärrer aber überwiegend disfunktional und auch "anti-urban". Für den Radverkehr ist der Plärrer eine Katastrophe; einzig die Ost-West-Verbindung von der Oper über die kleine Fürther Straße in Richtung Westen ist halbwegs brauchbar. D.h. er funktioniert gut nur für die Minderheit, die den Plärrer im Auto passieren.


    => insofern ist ein Umbau mit Verbesserung für die Mehrzahl der Nutzenden keine Geldverschwendung sondern in der Tat geboten



    ps. auch für Autos funktioniert der Plärrer immer öfter nicht! Ich erinnere nur an die zahlreichen Spureinengungen und -sperrungen wegen Fahrbahnabsenkungen in den letzten Monaten. Die Engstelle vor dem Hochhaus gab es viele Monate...

    Ein Kongresszentrum im ehem. Hertie / CityPoint halte ich auch für eine sehr gute Idee / Lösung. Aufgrund des ungleichmäßigen Grundstücks (ua. "fehlt" die Nord-Ost-Ecke an der Pfannenschmiedgasse - Breite Gasse) kann man hier gut verschiedene Raumkonzepte und -größen, Foyers usw. verteilen. Damit können unterschiedliche Veranstaltungen und Konzepte, tlw. auch parallel, gespielt werden. Das trapezförmige ex-Kaufhofareal kann da viel flexibler genutzt werden.


    • Einzehandel und Gastro werden in der Innenstadt durch zahlungskräftigeres und spendableres Publikum gestärkt

    In diesem Punkt stimme ich nicht zu (in allen anderen schon). Ich war auf vielen Tagungen und Kongressen. So gut wie immer gab und gibt es Verpflegung direkt dort. WIrd meist mit den Tagungsgebühren bezahlt. Für die Gastro im Umfeld fällt da meist wenig bis nix ab.

    EInzelhandel mag a bisserl was sein, aber wenn dann eher von internationalen Gästen, die länger bleiben.



    Weitere Chance wäre bei einem Einstieg bzw. Kooperation mit der NürnbergMesse, dass es einen weiteren hochattraktiven Standort für das Vor- und Nachgeschäft, ausgelagerte Standparties und informelle Begegnungen gäbe. Also bspw. "Coworking" für Messegäste, Anlaufstation für Abendprogramm, Besprechungsinseln vor der Zugfahrt oder Flug nach Hause, die man als zahlender Messegast / Aussteller umsonst oder vergünstigt nutzen kann. Das würde das Geschäft auf dem Messegelände in Langwasser auf jeden Fall befördern können

    Dass man mit dem Plärrer Puck ausgerechnet das im Wettbewerb über den grünen Klee gelobte Bauwerk wegstreicht verwundert mich schon stark. Meiner Meinung nach ist das dadurch fast schon ein anderer Entwurf, da der Fixpunkt wegfällt. [..]



    man möge sich die damaligen vier Entwürfe ansehen (https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/plaerrer.html). Dann stellt man schnell fest, dass Drei davon mehr oder weniger massiv in den Platz und Bestand eingegriffen hätten.Ausgewählt wurde dann der Entwurf, der sich am Bestand orientiert und den sog. Amtsentwurf aufnahm. Also das was die Verwaltung selbst vor hatte bzw. dem am nächsten kam....


    Wer wundert sich da noch???



    ps. ein Stück weit auch nachvollziehbar. Die anderen Entwürfe hätten viel mehr Überzeugungsarbeit gekostet, bspw. der Entwurf von gehl/argus mit an den Südrand verschobenen Autofahrbahnen. Da hätte die CSU vor Schnappatmung monatelang keine Lokalpolitik mehr machen können Der Plan von Arup, den U-Bahnhof tlw. zu öffnen, hätte viel Geld und sehr viel Vorarbeiten und Untersuchungen bedeutet (allein die Frage, wie man dann den U-Bahnverkehr aufrecht erhalten kann...).


    pps. um das zu kaschieren, hat man vermutlich das einzige gegenüber dem Amtsentwurf herausstechende Merkmal von realgrün / Brenner so lange so hochgelobt, bis alle glaubten, dass es daran lag. Um den Puck ist es mMn. auch nicht schade, da das nie eine richtige Wirkung entfaltet hätte und nie so dicht gewachsen wäre.

    Danke für die Bilder. ist ein schönes kleiner Quartier geworden.


    Ich kann aber bis heute nicht verstehen, warum die städtische WBG hier vor über einem Jahr einen Planungs- und Baustopp verhängt hat. Als öff. Unternehmen ist man in gewissen Dingen doch freier und eigentlich sollte die öff. Hand antizyklisch agieren. Also im Abschwung als Auftraggeber auftreten, um ihn zu bremsen. Umgekehrt braucht es bei einem Boom keinen zusätzlichen Antrieb. Leider agiert(e) die WBG da zuletzt wie ein "normaler Bauträger". Ähnlich ist es ja auch in anderen Teilen der Stadt gewesen, wo die WBG erstmal die Bremse rein hat.

    Das Seetor ist gut.


    wenn man kritisieren möchte, dann eigentlich nur die geringe Anzahl an Fenstergrößen. Wäre man da beim Bestellen der Fenster etwas mutiger gewesen und hätte 10 oder mehr Format genommen, es wäre noch besser.

    [..]

    Neulich traf ich eine Bekannte, die wohl erfuhr, dass die Hausgemeinschaft ursprünglich nur einen Neuanstrich wollte. Doch dann hieß es plötzlich, dass sie dämmen müssten, und es dazu eine Anordnung der Bauordnungsbehörde gäbe oder sowas. Also ich habe selten so einen Unfug gehört und ihr gesagt, dass da jemand ziemlich in die Trickkiste greift um da die Eigentümer über den Tisch zu ziehen. Kaum jemand liest das Gebäudeenergiegesetz GEG im Wortlaut richtig durch und schaut sich die Regelungen dort genau an. Ja, im § 48 GEG ist verankert, entsprechend ausgelegt, dass man dämmen muss, wenn man mehr als 10% einer Fassade anpackt, also frisch streicht. Der Volksmund sagt dann immer, dass könne man doch gleich mitmachen, wenn das Gerüst ohnehin schon gestellt wird. Im Detail ist das aber nicht dasselbe, denn das Gerüst muss anders gestellt werden, wenn man dämmt, da die 16cm Dämmplatten zwischen Gerüstkante und Hauswand passen müssen, und das erfordert arbeitsschutztechnisch eine Absturzsicherung, die anzubringen ist. Aber sei es drum.


    [..]


    Also so weit ich weiß, gelten die 10 % bei Erneuerung der Fassade. Das reine Streichen und Ausbessern einiger kleiner Schadstellen, z.B. Risse oder kleine Abplatzungen, zählen dazu gerade nicht. Erst wenn mehr als 10 % der Fassade / des Bauteils erneuert werden müssen, also umfänglich die Substanz wie der Putz abgetragen und neuerPutz aufgebracht wird, greift die Dämmpflicht. Streichen gilt nicht als Erneuern (siehe bspw. hier: https://www.energie-fachberate…bei-fassadensanierung.php).

    Danke für die Bilder und das Einstellen hier! :thumbup:


    Echt wegen einem(!) Zentimeter Geländerhöhe mehrere Millionen € extra??? Gab es niemanden, der hier eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen bereit war?



    nur als Hinweis: Normen wie DIN EN usw. sind i.d.R. "freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie" (siehe z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Normung#Bedeutung). Ich hatte mal mit einem höheren Beamten einer Genehmigungsbehörde zu tun, der alleine bei Nennung des Begriffs "steht so in einer Norm" Schnappatmung bekommen und laut verkündet hat, dass für ihn als Beamten nur Gesetze und Verordnungen gelten und ihn DIN-Normen einen "xxx interessieren".

    (Norm ist aber nicht zu verwechseln mit dem Begriff "Rechtsnorm" = Gesetz)