Beiträge von Planer

    zu den Kostensteigerungen Volksbad: leider verschweigt die PI der Stadt, wie hoch der Risikopuffer geplant wird (ich vermute sehr hoch, damit die beiden neuen (Bau.)Bürgermeister bei der Eröffnung in einem Jahr stolz und mit Verweis auf ihre Tollheit eine Unterschreitung präsentieren können)

    und

    ob die Aufzählung der Mehrkostenursachen abschließend ist (ich vermute nein und dass man da schnell noch Straßenumbau vor dem Volksbad usw. mit reingerechnet hat - seit gefühlt Jahren baut dort SÖR die Rothenburger Str. mit immensen Aufwand um).


    Nur kurz zum FSW:

    • eine Maut für den Tunnel ist rechtlich ausgeschlossen. Es wird dort auch keine Lkw-Maut geben, da der Tunnel weder Autobahn noch Bundesstraße sondern eine Kreisstraße ist (N4 oder so). Das hat die Stadt extra gemacht / machen müssen, um überhaupt ein Planfeststellungsverfahren starten zu können.
    • halte ich es für eine sehr steile These, dort ein Durchfahrtsverbot für Lkw anzuordnen und v.a. durchzusetzen. Ersteres könnte die Stadt ggf. sogar versuchen, wenn sie es mit dem BN vereinbart haben sollte. Aber spätestens bei der Durchsetzung wird sie mangels Zuständigkeit und Durchgriff scheitern. Wenn nicht sofort als Verwaltungshandlung, dann vor Verwaltungsgerichten, da der Gemeingebrauch der öffentlich gewidmeten Straßen quasi Grundrecht ist.
      (in München ist die Begründung für das Fahrverbot Luftreinhaltung, was in Nürnberg schon deswegen nicht funktionieren dürfte, da mit dem Tunnel gerade die Luft sauberer und der Luftreinhalteplan umgesetzt werden soll, Stichwort weniger Abgase beim Fahren als beim Leerlauf im Stand).

    also mir gefällt der Miniappartment-Neubau überhaupt nicht. Wer will länger in solch kleinen Zellen wohnen? bzw. wer kann sich das leisten? bei den Kaufpreisen sind das locker 700€ warm / Monat. Wer so viel Miete zahlen kann und will, kann sich auch was schöneres suchen.

    Habe ich beim Überfliegen des Exposes die Autostellplätze nur übersehen oder werden da tatsächlich 78 Miniappartments ohne einen einzigen Stellplatz gebaut?

    Wer so viel Miete zahlt (s.o.) kann sich auch ein Auto leisten...

    Das gezeigte Gebäude ist das gebaute Gebäude.


    Dekoratives Anführungszeichen

    Baufortschritt "Tramloft" am Fuchsloch:

    [..]

    Ich schlussfolgere daraus aber, dass die Menschen nicht mehr bereit oder in der Lage sind jeden Preis zu bezahlen. Den Wohnraum günstiger herzustellen scheint noch nicht möglich, dazu sind wohl die Vorgaben an Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Wohnkomfort usw. usf. immer noch zu hoch. Andererseits scheint sich das einmalige, fast epochale Niedrigzinszeitfenster endgültig geschlossen zu haben. In der Niedrigzinsphase war es ja zu sensationellen Konditionen möglich den Schritt ins Eigenheim zu wagen. Das ist wohl auch bis auf Weiteres vorbei. Der gesamte Immobilienmarkt konsolidiert sich gerade, und hofft vermutlich auf Impulse durch Entschlackung der Bauvorschriften.


    Die Zahl der größeren Neubaubaustellen ist in der Tat stark rückläufig und ich glaube auch, dass viele Menschen nicht mehr in der Lage oder Willens sind, die tlw. extrem hohe Preise zu bezahlen. Aber genau hier sehe ich das Problem: die meisten Bauträger haben hoch gepokert und nun unverkaufte Neubauobjekte im Bestand. Wer sucht, findet in Nürnberg und Umgebung schnell zahlreiche Objekte (DHH, RH und ETW), die z.T. schon seit über 2,5 Jahren fertig sind, aber noch auf Käufer / Bewohner warten. So lange die Bauträger die nicht zu den aufgerufenen Preisen los bekommen, werden sie nichts oder nur wenig vergleichbares Neues auf den Markt bringen und schon gleich dreimal nicht zu geringeren Preisen, Damit würden sie sich nämlich selbst zu richtigen Preisnachlässen der unverkauften Bestandsobjekte zwingen. Denn wer kauft noch eine 2 oder 3 Jahre alte Wohnung, die mehr kostet als eine gerade fertig gestellte? Das ist meiner Meinung nach auch vollkommen unabhängig von Bauvorschriften usw.

    Dazu wird ein zweiter Aspekt mehr und mehr wirken: die Nachfrage fängt an zu sinken! Der demographische Wandel schlägt nun stärker durch und die Bevölkerung wächst nicht mehr sondern schrumpft. Der jahrelange Zuzug aus dem Ausland wird seit einiger Zeit politisch in einen Wegzug gewandelt (siehe u.a. die Kanzlerworte zu den 80% Rückkehren nach Syrien). Merkel hat 2015 sehr schnell verstanden, dass Einwanderung i.d.R. Wachstum bringt (siehe u.a. die spanische Entwicklung der letzten Jahre). Wenn man nun genau in die andere Richtung politisch wirkt, wird sich das entsprechend in einem Minus-Wachstum niederschlagen.

    Die Marienzeile wirkt leider zu monoton. Für den knappen halben Kilometer ist es dann doch zu wenig Abwechslung für das Auge. Mehr Farbe oder auch einige Höhen- oder andere Vor- /Rücksprünge hätten der Zeile sicher gut getan.

    ich vermute aber, dass die geringe Tiefe des Grundstückstreifens nicht mehr zugelassen hat.

    Ist schon bitter, dass das Brantwein-Areal so ambitionslos endet / bebaut werden soll.

    Was ich nicht verstehe: wir haben Anfang 2026 und der erste(!) Abschnitt könnte ab 2029 fertig gestellt sein??? D.h. trotz Vereinfachungen, seriellem Bauen usw. wird es über 3,5 Jahren dauern, um die ersten Wohnungen fertig zu stellen? Ich verstehe das immer weniger... Vor 50, 60 Jahren hat man so was in 2 bis 3 Jahren komplett gebaut gehabt. In den 1990er Jahren hat man nach dem Mauerfall ganze Stadtteile in den NBL in 5 bis 7 Jahren saniert und/oder gebaut, und das bei gleichzeitig gewaltigen Umwälzungen in Gesellschaft, Verwaltung, Politik usw.

    habe gerade bei der Suche nach Zahlen das gefunden:

    "Die Gesamtkosten [der Verlängerung der U3 nach Kleinreuth und Gebersdorf] betragen rund 204,7 Millionen Euro. Für die Finanzierung des Projekts wurde eine Förderung nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFVG) des Bundes und dem Bayerischen ÖPNV-Gesetz (BayÖPNVG) bewilligt. Das Projekt wird durch den Bund und den Freistaat Bayern mit insgesamt rund 110,1 Millionen Euro bezuschusst."

    Quelle: https://www.nuernberg.de/internet/stadt…uell_97436.html

    Das heißt:

    • die effektive Förderquote beträgt gerade mal 54%! das bleibt also übrig nach Abzug der nicht-förderfähigen Kosten
    • Bauzeit sind 8 Jahre (von 2019 - 2027, wenn die Eröffnung sein soll)
    • 2020 hatte die Stadt beim Tunnelanschlag noch eine Eröffnung für 2025 angekündigt
    • die Strecke ist ca. 2,1 km lang
    • das sind 97 Mio. € je km

    Die Verlängerung nach Eibach ist mit 4,4 km angesetzt. Dem Stadtrat wurden Baukosten von 281 Mio. € (Preisstand 2020) genannt. Nimmt man also die realen Zahlen der U3 werden für Eibach

    • über 440 Mio. € Kosten anfallen
    • von denen die Stadt locker 200 Mio. € selbst tragen muss
    • und dürfte es alleine 16 Jahre Bauzeit geben. Dazu kommen noch Planungs- und Genehmigungsphase die für Gebersdorf +/- 8 Jahre dauerten. Das Planfeststellungsverfahren wurde 2014, also 5 Jahre vor Baubeginn, begonnen.
    • realistisch ist eine Eröffnung bis Eibach Süd also 2045

    Damit sollen also die Verkehrsprobleme, unser CO2- und Klimaschutz usw. gelöst werden? Das ist doch Traumtänzerei und Selbsttäuschung.

    sehr Interessante Tabelle, die mich doch etwas überrascht. Stuttgart hat weit über 10% mehr Einwohner als Nürnberg. Dazu kommt, dass einige Stadtbahnlinien über die Stadtgrenze hinaus in die Nachbarorte fahren. Gut, in Nürnberg fährt die U1 nach Fürth. Auf der anderen Seite hat Hannover seit wenigen Jahren sogar weniger EW als Nürnberg und trotzdem mehr Fahrgäste als Stuttgart?

    Eventuell sind die Zahlen mit und ohne Umsteiger? In Nürnberg steigen auf jeden Fall viele aus der Straßenbahn in die U-Bahn. Die sind in den 153 Mio. auf jeden Fall doppelt gezählt. Wenn in Stuttgart die Umsteiger zwischen den 17 Stadtbahnlinien nicht enthalten sind, wäre der Unterschied am Ende vermutlich viel geringer.

    noch was zum Stadtratsbeschluss zur U-Bahn nach Eibach.

    Lt. NN vom 27.2.26 sagte der (Noch-)Baureferent Ulrich im Stadtat, dass "wenn alles gut laufe frühestens im Jahr 2032" mit dem Bau begonnen werden könne. Er begründete das u.a. damit, dass es bisher "nur ein Strich auf dem Plan" existiere und jetzt die Planungen beginnen sollen. Auch über die "Orte der U-Bahnhöfe" müsse noch entschieden werden.

    Das macht mich ziemlich fassungslos. Ich verlange ja nicht, dass ein Baureferent die "Verfahrensanleitung zur Standardisierte Vewertung 2016+" kennen muss, aber zumindest den Fachleuten in der Verwaltung sollte die bekannt sein (https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/…sanleitung.html).

    Dort gibt es die Tabelle B-15 mit "Richtwerte für Kostenzuschläge für Unvorhergesehenes/Risiken bei den Investitionen in die ortsfeste Infrastruktur des Mitfalls in Abhängigkeit vom Planungsstand":

    erreichter Planungsstand HOAI-Leistungsphase Kostenzuschlag
    Machbarkeitsstudie 1 30 %
    Vorplanung 2 20 %
    Entwurfsplanung 3 10 %
    Genehmigungsplanung 4 5 %

    Nach den Stadtratsunterlagen erreicht man mit 10% Risikozuschlag einen NKI von 1,03! D.h. hätte man eine Entwurfsplanung, dann könnte man Förderung beim Bund beantragen. Für eine Stufe 0 "Strich auf dem Plan" und "Kosten von aktuellen U-Bahnbaustellen abgeleitet" gibt es nicht mal einen Kostenzuschlag in der Verfahrensanleitung. Entsprechend wird und kann es vom Bund und Land auch keine Förderzusage oder auf dieser dünnen Faktenbasis einen Aufnahme ins Förderprogramm geben. Wenn es so einfach wäre, dann hätte München schon längst die U9 zur Förderung angemeldet.

    Das ist so eine dünne Luftnummer, dass das eigentlich nur noch peinlich ist. Damit bekommt man auch keinen Fuß in die Tür, wie der Baureferent meinte.

    Habe mir mal die Mühe gemacht, meinen "vagen" Punkt Fahrzeugverfügbarkeit zu überschlagen (alle Daten von vag.de).

    • Die Fahrzeit Röthenbach - Ziegelstein ist 21 Min., dass ist der Abschnitt mit möglichem 200 Sek-Takt.
    • Bevor ein Zug zurückfahren kann, muss er wenden, bspw. über die Abstellanlage hinter dem Bahnhof. Setzt man dafür nicht üppige 3 Minuten an, dann ist die sog. Umlaufzeit (von A nach B und reotur) 48 Minuten.
    • Bei einem 200 Sek-Takt = 3,33 Min-Takt sind das 14,4 Züge (48 / 3,33). Da es kein 0,4 Zug gibt, benötigt man 15 Züge.
    • Einen weiteren Zug braucht man für den Abschnitt Ziegelstein - Flughafen (heute im 5 Min-Takt fährt jeder 2. Zug der U2 zum Flughafen, beim 3,33 Takt dann jeder 3.). Weil dieser Abschnitt nur eingleisig ist, geht kein dichterer Takt.
    • Da im Gutachten Langzüge angesetzt werden, sind 16 Züge also 32 DT3.
    • Die VAG hat heute 46 DT3. Damit bleiben 14 DT3 für die U3.
    • Gegenprobe: Fahrzeit von Nordwestring bis Großreuth ist aktuell 20 Min. Nächstes Jahr soll der letzte Abschnitt bis Gebersdorf eröffnet werden, das sind mindestens 2 Minuten Fahrzeit mehr. + 3 Minuten Wendezeit und x2 für Hin und zurück sind das 50 Min. Fahrzeit
    • Bei einem 200 Sek-Takt = 3,33 Min-Takt sind das ebenfalls 15 Züge. Betreibt man die U3 nur mit Kurzzügen, braucht man also 15 DT3.
    • In Summe bräuchte man für den Ohnefall also schon 47 DT3!

    => D.h die heute vorhandenen DT3 reichen schon nicht mal rechnerisch für den Fahrbetrieb! Und das ohne Reserve und ohne einen einzigen Langzug auf der U3! Eigentlich braucht man immer 10 bis 15% Reserve für Instandhaltung, Reinigung, Wartung usw.

    => In Summe fehlen also schon dem Bau der U2+ mindestens 5 DT3, um das im Gutachten unterstellte Angebot fahren zu können! Davon und wie man diese Unterdeckung beheben möchte ist den Unterlagen nirgends etwas zu lesen.

    Ich erwarte von einer öffentlichen Verwaltung Ehrlichkeit und Redlichkeit! Das ist in der Vorlage, mit der man den Stadtrat zu einer Ausgabe von >280 Mio. € (Preisstand 2020 auf Basis eines Analogieschlusses) bewegen will, nicht der Fall.

    Die von Dir begonnene Diskussion zur Erschließung muss eigentlich auch vor(!) einer Umsetzungsentscheidung stehen. Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Möglichkeiten...

    Das scheint mit sehr heißer Nadel gestrickt zu sein, wenn man die vielen Tippfehler in der Vorlage betrachtet.

    hier einige sehr fragwürdige Fakten bzw. Details, nur für den Mitfall 2, die mir spontan aufgefallen sind:

    • die Baukosten in Höhe von 281 Mio € sind Preisstand 2020! Die Baukostensteigerungen im Ingenieurbau liegen seitdem bei +/- 40%. Ehrlich wäre also zu schreiben, dass die Baukosten mindestens 400 Mio.€ betragen, würde heute(!) begonnen.
    • In Summe werden mit 4 U-Bahnhöfen ca. 23.000 Einwohner erschlossen. Das sind weniger als 6.000 Einwohner pro U-Bahnhof. Das ist eine Größenordnung wo andere Städte überlegen, eine Straßenbahn zu bauen (oder wie die CSU in Erlangen bei der StUB zu wenig Potenzial sehen).
    • Im Gutachten selbst steht, das in Summe nur 6.570 Fahrgäste neu gewonnen werden! Und dafür sollen 400 Mio. € Steuergeld ausgegeben werden?
    • die ebenfalls vom Bund geförderte und vom Freistaat bezahlte S-Bahn soll 1.900 Fahrgäste oder gut 15% verlieren. Ob die Fördermittelgeber da mitmachen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die S-Bahn dann seltener fährt. D.h. gleichem Aufwand steht ein geringerer Nutzen gegenüber.
    • Unterstellt ist ein 200-Sekunden-Takt oder 3-1/3-Minutentakt mit Langzügen. So weit ich mich erinnern kann, fuhren im 200-Sekunden-Takt auf der U2 fast nur Kurzzüge, weil es nicht genügend Wagen für Langzüge gegeben hat. Aktuell und schon seit längerem gibt es auch keinen 100-Sekunden-Takt mehr auf der Stammstrecke. U2 und U3 fahren in der HVZ im 5-Minuten-Takt, also alle 300 Sekunden. Wo sollen also die Wagen für so viele Langzüge herkommen? Die fehlen also in der Rechnungen oder die U3 fährt nur noch alle 10 Minuten.
    • vor dem Kanal auszufädeln bedeutet, dass es in Nürnberg in Zukunft 3 Kanalunterquerungen der U-Bahn gibt. Alles jeweils besonders teuer, da besonders aufwändig...
    • Die Investitionen sind nur über Analogieschluss zum bisherigen U-Bahnbau in Nürnberg abgeschätzt. D.h. es gibt noch nicht einmal eine Vorplanung und damit noch nicht einmal eine Kostenschätzung!!! Damit sind keine Baugrund-, Umwelt-, Lärm- usw. usf. risiken auch nur im Mindesten bekannt. Da braucht nur an einer Stelle das Grundwasser anders zu stehen, eine Schadstoffvorbelastung oder was auch immer aufzutauchen und die ganze Kalkulation ist hinfällig.
    • Dazu kommt zu guter Letzt das der NKI eben nicht 1,14 ist, sondern sich inkl. 10% Risikoschlag nur noch auf 1,03!!! beläuft. Das ist so knapp über der 1, dass der Bund als Hauptfördermittelgeber das so nie akzeptieren wird! WIe geschrieben würde schon die geringste Kostensteigerung eine Förderfähigkeit zu Nichte machen.

    In der Summe ist das also eine ziemliche Unverschämtheit, dass hier 3 Wochen vor der Kommunalwahl noch schnell Fakten geschaffen werden sollen, ohne das man diese Fakten offen diskutiert. Und schaut man sich die Folien von Intraplan an, dann gäbe es meiner Meinung nach sehr viel zu diskutieren!!!

    Ich kann nur hoffen und beten, dass genügend Stadträte mindestens eine Vertagung fordern, bevor hier weitere x-Millionen verausgabt werden, die die Stadt nicht hat. Oder warum sonst dauert der Bau der U3 von Großreuth bis Gebersdorf über 8 Jahre? Baubeginn war mit den ersten Vorabmaßnahmen schon 2019!

    also ruinös finde ich das alte Siemens(Nixdorf)gebäude überhaupt nicht. Die Treppe sieht doch noch voll tragfähig aus. Das Behelfsgeländer war bestimmt nicht der alte Standard und wird ersetzt werden.

    Und für die Umnutzung zur Schulnutzung hätte man sowieso vieles bis auf den Rohbau zurück bauen müssen. Evtl. hätten abgehängte Decken und Bodenaufbau weiter genutzt werden können sowie Wände, die so stehen bleiben können. Der Rest wie Fenster, Fußböden, Sanitär, Heizung, Lüftung, ... wäre wohl in jedem Fall zu ersetzen.

    Ich habe mir diese Studie nicht näher angeschaut. Warum? ganz einfach: maßgebliche Bewertungskriterien wie die AUTOfahrzeit zur nächsten Grundschule(!) bzw. Kita(!) sind doch nicht mal mehr Satire...

    Da kann man es sich noch einfacher machen und die Anzahl der xxx-Bewertungen auf einem SoMe-Portal als Attraktivitätskriterium zählen.

    Peinlich ist nur, dass das so eine Medienpräsenz bekommt und dann politisch kommentiert wird...

    Auf die KI-Bilder zum "Zukunfts-Carré" würde ich nicht viel geben. Die sind ja maximal einfallslos und haben nur den Bestand ein bisschen aufgehübscht. Beim ehemaligen City-Point wurde bspw. die Glaskuppel einfach mit Dachbegrünung ersetzt.

    Sollte man tatsächlich vorhaben, die alten Gebäude bzw. die Hülle stehen zu lassen und nur innen und Fassade erneuern, dann wäre das Schilda im Quadrat. Dann bleiben das Kaufhäuser der Vergangenheit, aber werden bestimmt kein Aufbruch in die Zukunft.