Beiträge von Metamizol

    Werden in Leipzig auch gelegentlich mal Graffiti-Schmierer gefasst, oder lässt die Stadt sie einfach ihr Ding machen? Man kann ja schon darauf warten, dass nach Abschluss einer Sanierung wieder Farbe an die Mauern gesprüht wird. Die Polizei müsste sich nur auf die Lauer legen.

    (...) Und nach der Reaktion werde ich mich künftig auch hüten, weiteres Anschauungsmaterial zu erstellen. (...)

    Adama - Entschuldige bitte. Ich wollte Dich nicht kränken und bin dankbar für die Mühe mit den KI-Bildern. Die Kritik ging auch nicht an Dich persönlich, sondern eher an künstliche Intelligenz allgemein. Es besteht die Gefahr, dass Bauwerke attraktiver dargestellt werden, als sie wirklich sind ;) .


    Meine Begeisterung für den Entwurf hält sich auch in engen Grenzen. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass die Dreiteilung der Kisten noch irgendwie interessant aussehen könnte.

    In diesem Fall kann die KI sehr nützlich sein: ...

    Ja, danke. Das sieht bei strahlendem Sonnenschein und heller Fassade schon direkt freundlicher aus. Aber die KI macht auch Fehler. Das sieht man in der zweiten Version, die verlinkt wurde. Das Fassadenmaterial sieht im Original eher grau aus, als sandsteinfarben.


    Hier sind zwei Bilder des Modells in Beziehung mit der Umgebung:


    https://www.tagesspiegel.de/im…g-der-siegerentwurfe.jpeg


    https://rp-online.de/imgs/32/2…3062-1d5bea7ac0ae8640.jpg


    Der Bau ist ja deutlich vielseitiger, als nur diese visualisierte Ecke. Ansichten aus der Tonhallenstraße, Am Wehrhahn, oder aus der Jacobistraße möchte ich sehen. Ich meine Visus, kein Holzmodell.

    Zu allem Überfluss zeigt die Visualisierung von Snøhetta den deprimierenden Bau auch noch bei Novemberwetter, was den Gesamteindruck noch trister macht.


    Gerne würde ich die Architektur aus allen Richtungen und auch bei Sonnenschein sehen, damit man sich eine richtige Vorstellung von dem Ding machen kann. Die Darstellung des Zuschauerraumes zeigt die Sicht von der Bühne auf die Ränge und Logen. Diesen Blick hat man als Besucher eher selten. Interessant wäre hier die Zuschauerperspektive.

    dieser konkav eingedrückte Teil wird sone richtig schöne "Schmutzecke" werden. (...)

    Kann ich mir nicht vorstellen. Diese Ecke liegt ja ein einem zugigen Straßenbereich, wo Feuchtigkeit schnell trocknen kann. Mit Graffiti ist in Berlin leider an allen Gebäuden zu rechnen. Man muss es halt schnell und konsequent entfernen.


    Die bisher gezeigten Entwürfe machen jedenfalls Lust auf mehr. Hoffentlich bleibt die gestalterische Qualität bei allen Parzellen so hoch und wird auch tatsächlich so realisiert. Dann könnte das ein sehr attraktives Quartier werden.

    ^

    Genau wie schon bei der William-Zipperer-Straße 121, wurden hier die wichtigsten Elemente einfach weggelassen. Wo sind die gliedernden Gesimse und die grau abgesetzte Sockelzone? Wieso werden solche Details immer öfter weggespart? Gehört das nicht auch zur Genehnigung des Bauantrages und kann von der Stadt eingefordert werden? Das ist ja nun ein anderes Gebäude, als auf der Visu versprochen.

    (...) Geplant ist ein Ensemble, das sich architektonisch sensibel in die bestehende Bebauung der Altstadt einfügt ... (...)

    Na ja, das Verständnis von Sensibilität ist wohl sehr individuell. Meiner Meinung nach fügt sich der angedachte Neubau lediglich in der Höhe ein. Ansonsten passt da gar nichts zu den Nachbarhäusern.


    https://selfdb.gkd-re.de/selfd…me=513-25910fieldBild.jpg


    Immerhin sind die Bestandsbauten entbehrlich und es besteht die Hoffnung, dass dieser Bereich neu belebt wird.

    Die William-Zipperer-Straße 121 ist ja Beschiss. Gerade die wichtigsten Gestaltungsmerkmale, die Abrundung des Erkers und die etwas dunkleren Gesimse zwischen den Stockwerken, wurden einfach weggelassen. Das Ergebnis sieht entsprechend plump aus.

    Diese weiße nackte Wand gefällt mir gar nicht. Die hätte man wenigstens etwas gestalten können. Beim Vorgänger gab es noch gliedernde Gesimse.


    Ob es hier noch eine farbliche Anpassung gibt, wie auf der Visualisierung zu sehen, wage ich zu bezweifeln. Das Dachgeschoss wurde auch nicht so umgesetzt wie geplant, und die Gerüste sind schon größtenteils abgebaut. Die wird man zum Auftragen einer zweiten Farbe bestimmt nicht wieder aufbauen.

    (...) Laut Eigentümer Hugo Fiege machten Kriegsschäden und der Zustand eine Sanierung unmöglich. (...)

    Kriegsschäden? Der Krieg ist seit 80 Jahren vorbei. Wenn das Haus in einem schlechten Zustand ist, was auf dem Bild ganz und gar nicht so aussieht, ist der Eigentümer selbst dafür verantwortlich. Eine Sanierung ist unmöglich? Darüber kann ich nur lachen. Wer soll das glauben? In diesem Strang sieht man sehr gut, was sich alles noch sanieren lässt:



    Da wird wieder ein historisches Haus beseitigt, ohne dass es Pläne für einen Neubau gibt. Lässt sich das Haus nicht verkaufen? Vielleicht gäbe es einen sanierungswilligen Interessenten.

    ... Leutzsch, William-Zipperer-/Klopstockstraße:


    An sich gar nicht so übel. Doch ich nehme mal an, der obere Gebäudeteil bleibt so dunkel (?). Das sieht auf den ersten Blick aus wie unverputzte Wärmedämmung. Der Sockelbereich wird ja offenbar noch bearbeitet und bekommt auch dieses dunkle Grau.

    ^^


    Handelt es sich denn überhaupt noch um diesen Entwurf? Im Artikel ist die Rede von 87 Wohnungen, die durch die Empira Group gebaut werden sollen. Dieser schöne Entwurf findet sich aber auf der Seite der Interprojekt Gruppe und es werden dort nur 45 Wohnungen angegeben.


    Ich würde mich erst freuen, wenn tatsächlich abzusehen ist, dass das Haus auch gebaut wird.

    Max-Joseph-Platz


    Grade erst habe ich hier von der Begrünung des Max-Joseph-Platzes erfahren. Das ist eine sehr schöne Maßnahme, die allerdings nur auf maximal 10 Jahre begrenzt sein soll. Wenn diese 10 Jahre zu Ende gehen, wird es aber sicher viele Stimmen geben, die sich für den Erhalt der Grünflächen einsetzen.


    Mit der stetigen Zunahme der Elektromobilität und Reduzierung von Benzinern & Dieseln, wird auch die Aufenthaltsqualität nicht mehr so stark unter der Tiefgarage leiden. Lärm und Abgase nehmen ab.


    Was mir persönlich nicht so sehr gefällt, ist die gewollte Begehbarkeit der Grünflächen. Es werden ständig Leute dort herumliegen und den Rasen belasten. Man kann einen schönen Platz auch genießen, indem nan auf einer Bank sitz und die Architektur wirken lässt.

    Generell sehr schön geworden. Wenn die Blumen im Beet blühen und dem Platz etwas Farbe verleihen, wird es noch besser.


    Die unterschiedlichen Bänke wirken etwas zusammengewürfelt. Auf der einen Seite mit Rückenlehne, auf der anderen Seite ohne, und mittendrin eine Bank wie aus einem Bierzelt. Aber natürlich deutlich besser als vorher.

    ... Welchen Sinn würde es auch ergeben, die Unterrichtsräume der Musikschule fensterlos zu halten?

    Hm, da ist natürlich was dran. Sonst wäre es ein echter Bunker.


    Ob ADEPT der verdiente Sieger ist, wissen wir erst, wenn uns alle 10 Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer bekannt sind. Vielleicht kann sie ein ortsansässiges Forumsmitglied in den Schaufenstern des Karstadt ablichten und hier zeigen.