Beiträge von Altstadttaube

    Am Kohlenhof wurde nun die Bautafel zum KARGO Gebäude (das müsste der Block sein, der später von der Deutschen Bahn genutzt wird) aufgestellt. Natürlich auch direkt mal ein Foto davon gemacht, die Visualisierung war mir zumindest noch nicht bekannt:

    2026-05_kohlenhof-kargo_preview.jpeg

    Online hab ich dazu nichts gefunden, jedoch wird wohl der hintere Block (auf dem Bild links leicht angeschnitten) bereits vermittelt. Die Visualisierung des gesamten Areals ist mir neu. Anscheinend besteht der Kargo-Block aus drei Gebäuden, das ganz links dürfte dann der Bereich für die neue Feuerwache bzw. erstmal für die Baustelle "Frankenschnellweg" sein: KARGO bei ImmoScout24

    Dekoratives Anführungszeichen

    In der Straße selbst sind den Visualisierungen nach auch Baumpflanzungen und Sitzmobiliar angedacht, wobei ich mir unsicher bin, ob der Bauträger hier die Gestaltung übernimmt oder ob das nur aus Verkaufsgründen so dargestellt ist.

    Die Sitzgelegenheiten sind eigentlich nur Radständer, der Rest entspricht aber grob den Planungen der Stadt Nürnberg: siehe Beschluss Vpl/062/2024

    Uff, das wirkt wirklich sehr langweilig. Vielleicht wird es ja mit den Bänken und anderen Einrichtungen etwas lebendiger :S Zumindest ist die Oberfläche nun glatt und somit barrierefrei. Was ich aber wirklich schade finde: Anscheinend hat man hier nun (aus Kostengründen?) die gleichen Steine wie auch in der Altstadt verlegt. Im Gestaltungsplan von 2021 war bei der "Neugestaltung Quartiersplatz Kleinreuther Weg" noch eine Gestaltung mit dunkelgrauen, hellgrauen sowie gelbgrauen Steinen sowie für den Bereich des Radwegs (über den Platz läuft zukünftig der Radschnellweg nach Erlangen) eine rosagrau und dunkelrote Pflasterung geplant: Neugestaltung Quartiersplatz Kleinreuther Weg

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine Viertel Milliarde für das Verlegen von Straßen, um einen Grünstreifen zu schaffen, der aktuell faktisch nicht nutzbar ist, weil er in der Mitte liegt. In der Zukunft wird, wie du sagst, auch die Qualität davon nicht zunehmen. Aufenthaltsqualität wird es bei so einer Struktur nicht geben. Meine Reaktion zu so etwas sehe ich alles andere als despektierlich, denn in meinen Augen ist das lediglich einen billigen Pfusch dar, um sich später als Partei hinstellen zu können und zu sagen man hätte ja andere Vorschläge hervorgebracht. Qualität und kostentechnisch ist das aber unzureichend.

    Wo genau siehst du den Mehrwert in dem neuen Entwurf im Vergleich zum Status Quo, der ein Investment von >200 Mio EUR rechtfertigt?

    Beim aktuellen Grünstreifen (übrigens die Überreste des alten Ludwig-Donau-Main-Kanal :) ) braucht man dank der Abtrennung durch die beiden Straßen an eine Nutzung erst gar nicht denken. Meistens liegt dort Müll oder Obdachlose nutzen den Ort zum Übernachten. Durch die Verlegung der Straße würde zumindest die Möglichkeit bestehen, die Fläche städtebaulich zu nutzen und zeitgleich die Trennwirkung durch die Straße selbst zu reduzieren. Dass die Ecke endlich vernünftige Rad- und Fußwege braucht, sollte gar nicht erst diskutiert werden müssen. Denke jeder, der da regelmäßig durchfährt oder läuft und vom Plärrer in Richtung St. Leonhard/Schweinau muss, weiß warum...

    Fakt ist aber, dass auch der Bestand zeitnah teuer saniert werden muss. Dabei sollte ohne Zweifel die Chance genutzt und die Planung halbwegs modern und leistungsfähig umgeändert werden. SÖR hatte auf der Website mal erwähnt, dass die Sanierung des Bestands allein 100 Mio. Euro kosten würde. Das war aber noch zu einer Zeit, in der die Kosten für die Tunnel-Variante bei 660 Mio. Euro lagen und der Ausbau West gar nicht mit einkalkuliert war. Am Ende dürfte eine Sanierung des Bestands auf den gleichen Preis kommen. Mittlerweile ist diese Aussage von der Website entfernt.

    Die vorgelegten Planung orientiert sich übrigens laut dem Bericht an einer Planungsvariante der Stadtverwaltung, welche 2021/2022 eine Alternative zur Tunnel-Variante gesucht und erarbeitet hat. Ausschlaggebend waren laut Bericht "die bereits damals stark gestiegenen Kosten und die mit der langen Bauzeit verbundenen Kostenrisiken und damit auch Finanzierungsrisiken für die Stadt". Interessanterweise wurde diese Planungsvariante nie öffentlich angesprochen. Daher bin ich persönlich sehr froh, dass die Stadtratsfraktion der Grünen diese nun öffentlich macht, optimiert hat und vorlegt.

    BauLust e.V. hat übrigens kürzlich die Visualisierungen des Vergleichs zwischen Bestand und der Tunnel-Variante aktualisiert und einige neue Ansichten hinzugefügt. Find ich immer wieder faszinierend, was da für eine Monster hingebaut werden soll: https://www.baulust.de/projekte/frankenschnellweg

    Im nächsten Verkehrsausschuss wird unter Punkt 3 die Planungsvariante für den Ausbau des Frankenschnellwegs behandelt. Konkret sieht die Planung keinen Tunnel mehr vor, sondern eine Vereinfachung und Bündelung der bestehenden Strukturen. Dadurch wird die Trennwirkung der Stadtteile verringert, der Lärm für die Anwohner reduziert und die Kosten um ein Vielfaches gesenkt. Im Gegensatz zu den 1010 Mio. € für die Tunnelvariante wird hier mit circa 231 Mio. € inklusive Abschnitt West gerechnet. Auch die Bauzeit soll knapp 5 Jahre kürzer sein.

    Großer Nachteil: Das notwendige Planänderungsverfahren inklusive Umweltverträglichkeitsprüfung würde das Thema erneut um circa 3 Jahr nach hinten verschieben. Die Durchbindung zur Emmy-Noether-Straße und Verbreiterung der Bahnunterführung an der Rothenburger Straße sind sowieso bereits mit der Bahn geplant und auch dort unverändert enthalten. Soweit ich das dem Bericht richtig entnommen hab, könnten diese beiden Projekte auch ohne Planänderungsverfahren direkt begonnen werden, genau wie der bereits gestartete Ausbau des westlichen Frankenschnellwegs.

    Beim Blick auf dem Plan war ich ziemlich überrascht, wie viel Fläche so zentral entsiegelt und für Parkanlagen oder andere Freizeitaktivitäten genutzt werden könnten. Da kann auch kein Deckel im südlichen Abschnitt mithalten. Für die Umgebung würde dies sicherlich einen positiven Impuls geben.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wissen tue ich hier zwar nichts, aber vermuten: nachdem auf der Straßenseite alle anderen Häuser auch ähnlich hoch sind dürfte dass halt einfach die festgelegte Traufhöhe des Bebauungsplans sein.

    Klar kann man die auch ändern oder Ausnahmen genehmigen. Ich kann mir aber vorstellen dass die Politik für eine Ausnahme dann auch etwas mehr verlangt hätte als einen marginal gestalteten Kasten, eventuell sogar einen Anteil an gefördertem Wohnraum ;)

    Der gültige Bebauungsplan ist tatsächlich schon von 2000, war für das "Fachmarktzentrum" a.k.a. mercado und sieht an der Stelle 3 bis 5 Stockwerke mit Flachdach vor: Bebauungsplan 4404  ^.^

    Kann die Ausstellung absolut empfehlen, war vorhin noch spontan dort. War jedoch sehr überrascht von der Anzahl der Arbeiten, was wiederum erklärt, warum die Ausstellung nicht im offenen Büro stattfinden kann. Vom groben Konzept gefällt mir der Siegerentwurf schon sehr gut. Folgendes ist mir besonders aufgefallen:

    • Der gesamte Burggraben wird barrierefrei oder mindestens barrierearm gestaltet. Am Busparkplatz an der Burg wird z.B. eine Treppe samt Aufzug geplant, viele Zugänge (z.B. vom Maxtor kommend) sind als Rampenanlagen konzipiert.
    • Die Insel Schütt soll stark entsiegelt und mit großzügigen Grasflächen ausgestattet werden. Inwiefern das mit der darunter liegenden Tiefgarage und mit Sicht auf das Altstadtfest umgesetzt werden kann, muss man in der weiteren Planung sehen.
    • Für den Egidienberg ist ebenfalls eine große Entsiegelung mit großen Beeten sowie Sitzgelegenheiten geplant. Der Planungsbereich geht um die Egidienkirche herum, woraus zusammen mit dem Pocket Park Peststadel ein sehr idyllischer Rückzugsort in der nördlichen Altstadt entstehen könnte.
    • Am Maxtor werden die beiden Fahrtrichtungen westlich (Auf der Seite der Grundschule) gebündelt, die bisherige Straßenführung an den Sieben Zeilen und der Langen Gasse entlang wird Teil eines verkehrsberuhigten Bereichs. Die Neuanordnung der Straßen am Maxtor könnte dort endlich das Wirrwarr um die Spurführung auflösen. Hab an der Stelle schon zu viele (Beinahe-)Unfälle beobachtet.

    Bin gespannt, wie die Planungen nun weitergehen und was daraus auch wirklich aufgegriffen und am Ende umgesetzt wird. Besonders, da es ja "nur" noch 5 Jahre bis zum Start der Landesgartenschau sind und die Wettbewerbe für die verschiedenen Grünachsen (Johannis, Kesslerplatz, Südstadt) noch offen sind. Vielleicht bin ich dafür aktuell einfach nicht optimistisch genug :)

    Leider war wohl gar nicht geplant, die Ergebnisse auch online zu veröffentlichen. Hab das aber als Anregung vor Ort da gelassen, es wird an die Pressestelle weitergegeben. Falls nicht, kann ich die Tage aber auch nochmal vorbei und ein paar Fotos machen. Bis dahin sollte ich auch herausgefunden haben, wie das hier im Forum am besten klappt.

    P.S.: Wer ebenfalls direkt vor Ort vorbeischauen will, bitte nicht von der ausladenden Optik des Eingangs der alten Bank abschrecken lassen: Die Tür geht wirklich auf ;)

    Hui, das war wirklich nicht einfach. Sehr schön, danke! :) Im Gedächtnis hatte ich das tatsächlich vor einiger Zeit schon mal gesehen, aber mir ist einfach nicht mehr eingefallen, wo genau. Vorhin dann irgendwie mittendrin als Gedanken die Verbindung zu "N-ERGIE" und "Fahrradfahren" hinbekommen und zack: Sandreuthstraße/Ecke Maybachstraße. Mich würde ja die Hintergrundgeschichte zum Wappen interessieren.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich hoffe mal, dass man hier das Pflaster wieder komplett macht und die schonwieder wie eine Seuche auftretenden Asphaltflicken ausbessert. Dieses Zukippen der Wege mit Asphalt ist echt ein Ärgernis, es macht jeden schönen Belag zunichte, und ich verstehe nicht wieso das überhaupt passiert. Wenn man das "irgendwann" mal richtig machen will, dann muss man es ja wieder öffnen, einen Zeitvorteil gibt es also unter dem Strich nicht, es ist einfach nur hässlich.

    So bin ich auch skeptisch was diesen Haupteingang anbelangt. Das wirkt ein wenig wie ein Roter Teppich, den man für seine Gäste in den schlammigen Vorgarten ausgerollt hat. Die weißen Betontreppen- und Säulen werden nicht lange so weiß bleiben und sehr rasch verschmutzen, und direkt davor wiederum der obligatorische Asphalt:

    Der Lorenzer Platz wird direkt nach Abschluss der Arbeiten ab Mitte April bis Ende 2025 saniert: https://www.nuernberg.de/internet/stadt…nzer_platz.html

    Geplant sind fünf neue Bäume, welche zum Glück nicht in zugepflasterten Baumscheiben, sondern in mit Stauden und Gräsern bepflanzten Bauminseln platziert werden. Die bestehenden Bäume bleiben erhalten und erhalten (bis auf einen) das gleiche "Upgrade". Zudem werden Sitzmöglichkeiten geschaffen und ein Trinkwasserbrunnen installiert. Der gesamte Platz erhält außerdem das mittlerweile übliche gesägte Granitpflaster (wie in der Luitpoldstraße oder am Hallplatz).

    In der Unteren Wörthstraße :) Eine sehr versteckte Ecke. Bin schon gespannt, was für die Sanierung der Oberen Wörthstraße (und eventuell auch vor diesem Haus) ab 2027 geplant ist. Aktuell ist die ganze Straße ja übersät von Baustellen und geparkten Autos.

    Die Stadt Nürnberg meldet in ihrer Pressemitteilung, dass die Planfeststellung für den Ausbau des Frankenschnellwegs rechtskräftig wurde und keine Revision mehr möglich ist. Somit startet die Stadt nun mit der "zeitnahen" Umsetzung und lädt demnächst zu einer Infoveranstaltung über Ablauf und Zeitplanung ein.

    Zur Pressemitteilung: https://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/pm_25160.html

    Ich persönlich verstehe ja, dass sich der Verkehr in der Ecke nicht einfach in Luft auflösen kann und leistungsfähige Straßen dort weiterhin notwendig sind. Warum aber auf der oberen Ebene trotz der Tunnellösung sogar noch mehr Fahrspuren gebaut werden als bisher und diese erstklassige Lage (S-Bahn Anschluss, U-Bahn direkt daneben und zentrumsnah) nicht für hochwertige Stadtentwicklung genutzt wird, ist mir aber immer noch ein großes Rätsel.

    Zudem ließen sich die zwei größten Probleme in diesem Bereich bereits jetzt recht einfach lösen und das ohne Kosten um eine Milliarde Euro: Die alte Bahnbrücke an der Rothenburger Straße muss von der Bahn unabhängig vom Ausbau abgebrochen und neugebaut werden. Dadurch könnte der Straßenraum dort endlich fair aufgeteilt werden und die Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern entschärft werden. Allein das würde die beiden Stadtteile schon ein Stück aneinanderwachsen lassen. Zum anderen könnte die Bündelung der drei (!) zulaufenden Straßen an den Rampen und die daraus mögliche Optimierung der Ampelschaltung ebenfalls die Lage etwas entspannen.

    Letztere Optimierung hat auch die Grünen Fraktion im Stadtrat vorgeschlagen, eine Reaktion oder Ergebnis ist mir dazu aber nicht bekannt: https://gruene-stadtratsfraktion.nuernberg.de/gruenes-altern…milliardengrab/

    Mein persönlicher Wunsch wäre eine Tunnellösung mit anschließender an die Geschichte der Gegend angelehnte Gestaltung der Oberfläche, ähnlich dem Vorschlag "Ludwigshafen Boulevard" aus den Ergebnissen der Architektur Studienarbeit des Wintersemesters 2016/17: https://www.th-nuernberg.de/fakultaeten/ar…ban-baut-stadt/

    Hallo zusammen,

    nachdem ich hier im Forum immer fleißig mitgelesen und letztens endlich einen Account angelegt habe, wollte ich diesen nun auch endlich nutzen 😊

    Die Durchbrüche an der Seite sind mir kürzlich auch aufgefallen. Leider sind diese laut Planung tatsächlich für die "neu zu errichtenden Stahlfluchttreppen". Der Aufzug wird laut "Plan" weiter links im Innenhof angebaut: https://online-service2.nuernberg.de/buergerinfo/vo…p?__kvonr=25901

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ach was kleines, Nürnberg investiert viel Geld in Schulen, sowohl den Neubau von Schulen als auch die Restaurierung und Modernisierung der denkmalgeschützten sog. "Schulpaläste".

    Heute im Vorbeifahren gesehen, an einer Giebelwand des Hans-Sachs-Gymnasium an der Löbleinstraße sind Durchbrüche zu sehen, die auf den Anbau eines Fahrstuhlschachts hinweisen.

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    Hoffen wir das es das ist und keines dieser schrecklichen außenliegenden Stahltreppenanlagen.