Luisenblock / Vollendung Band des Bundes [in Entwicklung]

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich hoffe es mal.

    ^ nun gibt es eine Quelle von der BZ heute ( ein Teil des Beitrag und auch auf der Hauptseite des Deutscher Bundestag – Luisenblock Ost 1.

    Die Planung war letztes Jahr 2024. Der Bau aber erst im Jahr 2027 und soll voraussichtlich 2032 abgeschlossen sein.

    ( Wenn muss kann das weg @mod. )

    Einmal editiert, zuletzt von Johannes_9065 (30. Juli 2025 um 07:56) aus folgendem Grund: Jahr geändert / korrigiert.

  • Wie es aussieht , beginnt man auf der Hinterseite mit den Tiefbau. Ein Drehbohrgerät steht bereit. Ein kurzer Blick aus der Fahrende S Bahn.

    © Johannes_9065

    Ein Teil der Aushebung der Sandgrube.

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  • Dekoratives Anführungszeichen

    über 2 tunnel soll der luisenblock ost mit dem marie elisabeth lüders haus und dem erschliessungssystem des parlamentsviertels verbunden werden

    Nun etwas näher betrachtet. Aktuell handelt sich der Vorbereitung des Tunnel ( Nord Tunnel & Fußgängertunnel )

    © Johannes_9065

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  • Bund soll sich aus Planung von Luiseblock II verabschieden


    Laut SPON soll sich der Bund aufgrund der Prekären Finanzlage von der Planung des letzten noch zu bauenden Abschnitts des Luisenblock II verabschieden.

    Da der Artikel hinter der Bezahlschranke ist fasse ich die Info zusammen:


    Die Kosten für die Vollendung des Bandes des Bundes werden auf 600 Millionen geschätzt nicht eingeplant darin etwaige Preissteigerungen.

    Dies ist eine Gemeinsame Initiative von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundestagsvize Omid Nouripour, der auch den Vorsitz der Kommision für Bau- und Raumbedarf des Bundes inne hat.

    Die gemeinsame Initiative wurde Berlins Bürgermeister Weber mitgeteilt sowie dem Bauministerium, das Anfang Juni diesen Jahres über die Wettberwerbsbeiträge für diesen Bereich zu entscheiden hat.

    Über alternative Vorschläge wie nun weiter mit der riesigen Brache im Regierungsviertel und Zentrum Berlins nun umgegangen werden soll, kein Wort.
    Die Planung für den Neubau Luisenblock I ist davon nicht betroffen.

    Für mich ist es sparen des Sparen willens und am falschen Ort.
    ich weiss nicht ob Julia Klöckner oder Herrn Nouripour die Bedeutung des grandiosen städtbaulichen Entwurfs des Bandes des Bundes present ist, die beiden einst getrennten Stadhälften Berlins mit einem Gebäudeband des Bundes über mehrere Spreeschleifen hinweg miteinander zu verbinden.

    Hiermit begraben sie diese Idee leider und aus falsch verstandenen fiskalen Gründen und setzen zudem noch ein fatales Zeichen, da im äußersten Westen des Bandes die Kanzleramtserweiterung weit fortschreitet und hier am östlichen Ende kein Geld mehr bereit steht.


    sehr ärgerlich das. :thumbdown:

    Einmal editiert, zuletzt von Camondo (9. Mai 2026 um 13:46)

  • Hallo Camondo,

    vielen Dank für den Beitrag. Ich teile deine Meinung. Das Band des Bundes sollte fortgeführt werden, da es ein einmaliger städtebaulicher Gedanke ist (am besten natürlich mit dem Herzstück "Bürgerforum"). Nur eine kleine Korrektur. Der regierende Bürgermeister heißt Kai Wegner und nicht Weber. :)

  • Camondo und Katzengold, was ist denn an den fiskalischen Gründen falsch verstanden? Vielleicht ist der Verzicht schade, bedauerlich, aber wirtschaftliche Gründe können zwingend sein.

    Es sind Zivilisationen an zu groß geratenen städtebaulichen Projekten zugrunde gegangen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    "Für mich ist es sparen (um) des Sparens willen und am falschen Ort."

    Angesichts anderer, wesentlich größerer Haushaltspositionen ist das tatsächlich der falsche Ort.
    Hier geht es um die Umsetzung eines Jahrhundert-Entwurfs!

  • Prenzlauer

    … ich verstehe den ersten Reflex, das Sparen und dann noch bei vielleicht nicht unbedingt nachvollziehbaren Ausgaben und Steigerungen, gutzuheissen absolut.

    Aber ich gebe auch zu Bedenken, dass es der Bund war, der diese große städtebauliche Geste mit ungeheurer Symbolwirkung ausgestattet, initiert hat. Und das jetzt ausgerechnet bei dem letzten Bauvorhaben für das auch noch Anfang Juni die Wettbewerbsergebnisse präsentiert werden sollen, das gesamte Projekt unvollendet bleiben soll, ist extrem schmerzlich. Wie will man das zukünftigen Generationen erklären? Nur um eine bestimmte Summe Geldes einzusparen … mir fallen auf Anhieb so viele Dinge ein wo der Bund bei sich selbst sparen könnte… angefangen bei den Diäten der Abgeordneten bis hin zu Liegenschaften die vor sich hinrotten weil der Bund aussser Stande ist sie zu veräussern.
    Aber ausgerechnet bei diesem Projekt, dieser großen Geste, die Vereinigung des Landes symbolisierend, ausgerechnet kein Geld mehr für den östlichen Teil bereitstellen zu wollen, finde ich zu kurz gedacht, populistisch und auch irgendwie schändlich.
    Dieses Band des Bundes hat für Berlin und die städtebauliche Situation erhebliche Aussagekraft. Wenn die Idee kaputgespart wird sagt das auch viel über unser Verhältnis von Staat zu Bürgern und auch von Staat zu staatstragenden und demokratiestiftenden Ideen aus.
    Es geht eben um mehr als Geld.

    Mein Vorschlag zur Güte, sofort alle Arbeiten das Einheitsdenkmal vor dem Humboldtforum betreffend einstellen und das Band des Bundes vollenden!

    P.s. So eine Initiative wie von Klöckner und Nouripour wäre hier in Frankreich undenkbar,, die Grands Projets werden durchgezogen was es koste zu Ehren der Republik und mit voller Unterstützung der Bürger. Schliesslich geht es dabei auch immer um etwas wie Identifikation, Stolz und Ehre für die Republik.

  • Hier noch ein kurzer, frei lesbarer Artikel:

    https://www.deutschlandfunk.de/bundestagsprae…-ost-2-102.html

    Das zitierte Argument lautet, "in Zeiten knapper Haushaltskassen dürfe man keine teuren Erweiterungen des Parlaments vorantreiben, die nicht zwingend gebraucht würden." Wenn dem so ist, dass die Räume nicht gebraucht werden, dann sollen sie auch nicht gebaut werden. Ist das nicht selbstverständlich?

    Allein für die städtebauliche Geste zu bauen, leuchtet vielleicht manchem unter uns Architekturfreaks ein, aber so eine Strahlkraft hat das Projekt nun wirklich nicht, dass die breite Bevölkerung davon auch nur Notiz nehmen würde. Für das Geld kann man im Sinne der Vereinigung oder der Demokratie wirklich Besseres anstellen. Das sehen sehr wahrscheinlich auch die allermeisten Ostdeutschen so. Oder einfach eine halbe Milliarde Schulden weniger aufnehmen, auch nicht schlecht.

    Außerdem ist ja nicht gesagt, dass die städtebauliche Idee zu einem späteren Zeitpunkt nicht doch fortgeführt wird, wenn sich noch eine sinnvolle Nutzung ergibt. Und erst wenn die Entwürfe im Juni gekürt werden, sehen wir, ob die Vertagung in architektonischer Hinsicht bedauerlich oder vielleicht sogar ein Glücksfall ist.

    Die Einheitswippe kann davon unbenommen trotzdem auf den Schottplatz, aber das ist ein anderes Thema und auch mit viel weniger Kosten verbunden.

    Es zeigt sich hier jedenfalls anschaulich, warum bei städtebaulichen Wettbewerben heutzutage oft darauf geachtet wird, dass die Entwürfe auch dann noch funktionieren sollen, wenn sie nur teilweise umgesetzt werden können.

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    Ich möchte die Moderation bitten entsprechende Schritte gegen Dich einzuleiten.

    Nein! Ich bin dagegen. Warum? Diesen Leuten den Mund zu verbieten löst das Problem nicht. Architektur-Fan ist nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

    Klassische Architektur im Neubau in Berlin sollte an bestimmten Orten auch seine Daseinsberechtigung haben und nicht von vornherein ausgeschlossen werden. In diesem Fall gebe ich Architektur-Fan Recht.

    Ansonsten finde ich es auch schade, dass das Projekt auf Eis liegt. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

  • … es geht nicht um klassische Architektur ( was auch immer das sein soll) contra nicht klassische Architektur. Es geht um die Ideologisierung in jedem post von Architektur-Fan und der ständigen Suche nach einer obskuren Wahrheit. Ständig fordert er einen auf irgendwas zu gestehen oder wirft einem vor etwas nicht hören zu wollen. Das geht so nicht, das ist nicht die Art eines Diskurses die für ein Forum wie dieses eines ist zu erwarten ist. Mit der Zeit haben wir hier einige sehr geschätzte Forumsmitglieder verloren, die nicht länger bereit waren sich diesem Stil und diesen Allüren zu unterwerfen.

    Das hat absolut nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

    Ideologie ist keine Meinung.

    Mit Ideologie killst Du jede Diskussion hier.

  • Architektur-Fan:

    Ich möchte zwei Punkte zum Unterschied zwischen Frankreich und Deutschland klarstellen.

    Ein wesentlicher Unterschied zwischen Frankreich und Deutschland besteht nicht nur in der langen, ununterbrochenen demokratischen Tradition Frankreichs, sondern auch in der Tatsache, dass es seit Jahrhunderten ein zentralistischer Staat ist. Letzteres hat seine Wurzeln im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit und verstärkte sich während der Französischen Revolution und der napoleonischen Ära erheblich. Es ist daher Tradition, in Paris als Hauptstadt zu investieren und Paris als Hauptstadt auszubauen.

    Zudem ist Frankreich seit 1870 (dem Beginn der Dritten Republik) eine stabile, moderne demokratische Republik und hat traditionell eine andere Art von Patriotismus gegenüber Staat und Nation entwickelt als dies in Deutschland der Fall war, insbesondere in der zweite Hälfte des Deutschen Kaiserreichs unter Wilhelm II und im Dritten Reich.

    Und nun meine Kritik:

    Es ist gefährlich und sowohl irreführend als auch perfide, die Zahl der von unseren beiden Ländern aufgenommenen Flüchtlinge aus der Ukraine und Syrien und die damit verbundenen Kosten mit den Mitteln zu vergleichen, die für nationale Bauprojekte in der jeweiligen Hauptstadt zur Verfügung stehen. Das sind zwei verschiedene Dinge, die nicht miteinander verglichen werden sollten.

    Und um ganz ehrlich zu sein, bin ich sowohl überrascht als auch sehr enttäuscht, einen solchen Vergleich im Jahr 2026 in einem deutschen Forum zu sehen.

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    Es ist gefährlich und sowohl irreführend als auch perfide, die Zahl der von unseren beiden Ländern aufgenommenen Flüchtlinge aus der Ukraine und Syrien und die damit verbundenen Kosten mit den Mitteln zu vergleichen, die für nationale Bauprojekte in der jeweiligen Hauptstadt zur Verfügung stehen. Das sind zwei verschiedene Dinge, die nicht miteinander verglichen werden sollten.

    Das verstehe ich.

    Jetzt müsste nur noch die entscheidende Frage geklärt werden: Wer übernimmt denn jetzt die Kosten für den Luisenblock, nachdem der deutsche Steuerzahler kein Geld mehr hat?

    Bekommen wir jetzt irgendwelche finanzielle Hilfestellung aus Brüssel oder von anderen EU-Staaten? Wer hilft den Deutschen, wenn die Deutschen kein Geld mehr haben? Oder bleibt es bei der Einbahnstraße, wonach Deutschland immer für andere Länder bezahlt?

  • Es ist ja nicht so, dass die Erweiterung des Bundesband komplett eingestellt würde. So wie ich das verstanden habe, wird der Luisenblock I Ost gebaut. Der Luisenblock Ost II müsste dann neu konzipiert werden. Für mich eine Chance für mehr Wohnraum, eine neue Chance toten Büroraums des Bundes zu vermeiden.

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    Bekommen wir jetzt irgendwelche finanzielle Hilfestellung aus Brüssel oder von anderen EU-Staaten? Wer hilft den Deutschen, wenn die Deutschen kein Geld mehr haben? Oder bleibt es bei der Einbahnstraße, wonach Deutschland immer für andere Länder bezahlt?

    Ja, da sind wir jetzt 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gelandet...Helmut Kohl hat einmal gesagt: "Die Deutsche Einheit und europäische Einigung sind zwei Seiten derselben Medaille". Die europäischen Staaten haben sich jahrhunderte lang bekriegt, die europäische Einigung ist ein Geschenk und unbezahlbar. Deutschland als Exportnation profitiert wie kein anderer Staat von der EU, gerade jetzt wo Putin vor der Tür steht und Donald einen Knall hat, sollten wir doch zusammenhalten. Dieses ewige rechtspopulistische Geschwätz vom "Zahlmeister" Deutschland ist einfach nur falsch. Ich habe gerade Urlaub in England gemacht. Den Briten geht es seit dem Brexit wirtschaftlich nicht besser! Nun zu den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen: Deutschland ist nach den USA und China die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und hat Japan überholt. Die Länder die vor uns liegen haben aber deutlich mehr Einwohner.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und um ganz ehrlich zu sein, bin ich sowohl überrascht als auch sehr enttäuscht, einen solchen Vergleich im Jahr 2026 in einem deutschen Forum zu sehen.

    Tut mir leid, aber von deutscher Innenpolitik können Sie absolut keine Ahnung haben.

  • Ich finde die Reflexe übertrieben. JEDER sollte sich mäßigen und Respekt üben und im Zweifelsfall auch auf die Antwortgeplänkel verzichten.

    Wenn man aus französisch-nationalistischer Perspektive über Deutschland spottet provoziert man entsprechende Antworten und umgekehrt. Obwohl ich natürlich auch gerne etwas mehr Pariser Charme und große Gesten in Berlin hätte.

    Merkel hat ja auch das Humboldtforum wegen einer der letzten 25 Krisen zurückgestellt- und jetzt?


    Hauptsache die Bundesrepublik will sparen und streicht die dämliche Sonderrolle von Bonn - für alle Zeiten!

  • Dass sich der Bund nun ggf. aus der weiteren Bebauung raushält, heißt ja nicht gleich, dass das Grundstück brach bleibt. Wenn der Bund das Grundstück verkauft oder verpachtet – und beispielsweise ein privat betriebenes „Parlaments-Hotel“ oder Ähnliches dort entsteht, wo Bürger und Touristen praktisch in direkter Verbundenheit zum Bundestag übernachten können (eine Art Hotelversion der „Ständigen Vertretung“ zB), könnte noch immer festgelegt werden, dass die Architektur sich an das Band des Bundes eingliedern und dies vervollständigen muss.

    Sprich: Auch privat betrieben kann dort etwas entstehen, das das Band des Bundes sinnvoll ergänzt – sowohl äußerlich als auch inhaltlich.

  • Eigentlich hat es jeres1993 schon geschrieben:

    Wenn man den B-Plan anpasst, kann man sicher auch bundestagsfremde Nutzungen in der geplanten Kubatur unterbringen.

    Ansonsten ist das Band des Bundes bei 99% der Bevölkerung überhaupt nicht bekannt. Man kennt die Gebäude, Touris wie Berliner, aber die städtebauliche Geste wird nur aus der Luft deutlich.

    Weite Teile westlich des Bundeskanzleramtes sind auch eher Städtebau aus der Hölle. Abweisend, mit hohen Mauern. Allein wenn man vom Bundestag zum Haus der Kulturen der Welt läuft, wäre es ohne die Menschen ein Unort, den es kaum ein zweites Mal in dieser zentralen Lage in Berlin gibt.

    Kurzfassung: Die Idee war Anfang der 1990er Jahre vielleicht verständlich, muss aber nicht vierzig Jahre später auf Teufel komm raus finalisiert werden. Schon gar nicht, wenn außer unserer Bubble niemand davon Kenntnis hat.

  • Ich bin schon enttäuscht, dass es hier wieder eine Verzögerung gibt. Andererseits, wenn nun mal gespart werden muss, ist es eine richtige Entscheidung, ein Projekt zu stoppen, das noch nicht in Bau ist. So besteht immerhin die Möglichkeit, wie von jered1993 angesprochen, die Fläche mittelfristig von privaten Investoren bebauen zu lassen und das in Anlehnung an den ursprünglich dort geplanten östlichen Abschluss des Band des Bundes.

    Jegliche Verknüpfung mit Zahlungen an die Ukraine, sind aber ganz übler Unfug. Die Ukraine hat diesen Krieg nicht begonnen und wenn ein Land Mitschuld an der momentanen Misere in Deutschland hat, dann ist das nur Russland mit seinem Despoten Putin.

    2 Mal editiert, zuletzt von Baukörper (10. Mai 2026 um 15:43)