^^ Täuscht das, oder kann es auf dem Bau auch in Deutschland sehr schnell gehen, wenn es um einen wichtigen Bau geht und Prioritäten gesetzt werden? Interessant zu sehen und irgendwie auch schade, dass andere BV so ewig lange dauern. Es scheint ja zu gehen.
Band des Bundes, Spreebogenpark und Reichstag
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^ Es geht. Der Baubeginn war im Jahr 2023. Geplante Fertigstellung ist im Jahr 2028 . Der Rohbau an sich wächst schnell. Auf der letzte Etappe ist der Rohbau noch nicht fertig.
Auf der Seite : Bundesregierung.de gibt es alle Fragen bzw Antworten über das BV. ( 22 min. Lesedauer )
Empfehlenswert die Intresse haben.
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Die Geschwindigkeit hängt von so vielen Faktoren ab, so einfach wie hier dargestellt ist es nun beim besten Willen nicht. (Manchmal glaube ich wirklich alles was vom Staat kommt, wird kritisch beäugt und irgendwas unterstellt nach dem Motto - kommt der Staat gehts schnell und beim armen Privatunternehmer dauerts . Social Media lässt grüssen)
1. Also es hängt vom Bauherren ab und seiner Finanzsituation2. Es hängt davon ab, wie stark die Branche ausgelastet ist. Keine Arbeiter auf der Baustelle, tja die sind woanders.
3. Hängt es auch klar davon ab ob man sein Geld pünktlich bekommt und kein Risiko hat (Da ist der Staat relativ attraktiv)
4. Was gerne mal vergessen wird, das privat Bauherren, ganz häufig gar kein Interesse haben so schnell wie möglich fertig zu werden, sondern so kostengünstig wie möglich.
5. Deshalb - wenn gerade die Baustoffe teuer sind, wartet man manchmal je nach Finanzlage bis der Einkauf günstiger ist
Das ist nur eine Random-Auswahl - da ließe sich noch einiges mehr ergänzen... -
^Die Kritik liest du da jetzt rein, das habe ich nicht geschrieben. Ich komme nicht aus der Branche. Aber auch dieses BV muss doch ausgeschrieben werden, oder nicht? Auch dort sollte dann der billigste den Zugschlag bekommen.
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Ja, das denkmalgeschützte Schloss Bellevue wurde in den Jahren 2004-2005 instand gesetzt, damals jedoch nur teilweise. Aufgrund des knappen Zeitrahmens wurden nur die dringendsten Maßnahmen durchgeführt, wie der Einbau eines Fluchttreppenhauses oder die Anpassung repräsentativer Bereiche. Eine Modernisierung der Lüftungsanlage oder eine umfassendere Instandsetzung der Bausubstanz wurden dabei aus Zeitgründen ausgelassen.
Jetzt scheint sich einiges hinsichtlich der Sanierung des Amtssitzes des Bundespräsidenten zu konkretisieren. Da habe ich gestern tief schlucken müssen:
Eine Angabe zum Zeitrahmen fehlt vollständig. Der 2022 mal für 2029 angegebene Wiedereinzug steht wohl nicht mehr zur Debatte.
Speziell die Kosten der Sanierung des Verwaltungsgebäudes sprengen jeden Rahmen. Der 1998 fertig gestellte Neubau hatte seinerzeit 45 Mio Euro gekostet.
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Hier ist die Südwestkante des Erweiterungsbaus zu sehen, wo oben die Kanzlerwohnung sein soll.
Gegenüber den Rederings erscheint die Scheibe rechts von dem "Lichthof" ziemlich schmal.
Weiß jemand, ob da noch etwas angebaut wird? -
Da wird es noch eine weitere Verlängerung des Gebäudes geben. Vermutlich muss erst die Brücke weg, damit der Platz frei wird. Die Brücke soll laut Angabe des Wasserschifffahrtsamtes zwischen dem 17.3. und 2.4. eingeschoben werden:
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"Vermutlich muss erst die Brücke weg, damit der Platz frei wird."
Na, da hat sich wohl jemand bei der Planung vergalloppiert.
Verschwenkt werden muß das Brückenelement sowieso, da hätte man das Gebäude auch um die weiteren ca. 4 Meter in einem Guß bauen können.
Danke für die Info!
[mod]Format angepasst. Das Anwenden der Zitierfunktion üben wir besser nochmal. 😉[/mod]
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Ich meinte, dass die Südbrücke auf dem Platz vormontiert wurde und nun erst über die Spree geschoben werden muss. Das Verschwenken oder Einschieben erfolgt vermutlich nur in Richtung der Brückenlängsachse, daher kann man die Brücke nicht einfach woanders hinlegen.
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Erweiterung Bundeskanzleramt
- Hubschrauberlandeplattform
- Neue FußgängerbrückeHubschrauberlandeplattform
Auf den Visualisierungen für die Erweiterung des Bundeskanzleramts ist die neue rundeHubschrauberlandplattform deutlich zu erkennen:
© Schultes Frank Architekten PartmbB
© Schultes Frank Architekten PartmbB
In 24 Meter Höhe landen zukünftig der Bundeskanzler und seine Staatsgäste.
Die Landeplattform hat einen Durchmesser von 34 Meter:
Der hufeisenförmige Erweiterungsbau ist der westliche Abschluss des Band des Bundes:
Neue Fußgängerbrücke
Seit gestern (17.03.26) wird die neue Fußgängerbrücke über die Spree eingeschoben.
So soll Sie aussehen:
© Schultes Frank Architekten PartmbB
Die neue Fußgängerbrücke ist im unteren Bereich öffentlich und kann von allen
Fußgängern und Radfahrern benutzt werden.
Der obere Bereich ist für die Angestellten des Bundeskanzleramts.
Bilder von heut Nachmittag:
Fast geschafft:
Noch zwei Bonusbilder vom Kanzleramt.
Der Ehrenhof des Kanzleramts:
Das Kanzleramt und der Cube:
Alle Bilder von mir © Merlin (bis auf die Visualisierungen)
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Spektakulär! Und dass die Erweiterung nicht nur dem Kanzler zugute kommt, sondern durch die neue Brücke auch der Öffentlichkeit, macht das Vorhaben umso besser.
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Spektakulär in der Tat, aber ich frag mich schon, ob solche Mätzchen wie dieser extrem aufwendige Heli-Landeplatz wirklich nötig waren...
Das Kanzleramt für sich ist schon mehr als beeindruckend genug, Geld wächst nicht auf Bäumen und einen Mehrwert sehe ich dadurch nicht, eher dass da in 20-30 Jahren hohe Instandhaltungskosten auf uns zu kommen, die man sich hätte sparen können.
Die neue Brücke finde ich an der Stelle aber hervorragend.
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Ich sehe schon einen Mehrwert, wenn man einmal ein spektakuläres Gebäude errichtet, gewissermaßen einen Kanzlerpalast.
Ich vermute sogar, dass wirklich ikonische Bauwerke ihre Kosten innerhalb der Gesamtwirtschaft wieder einspielen und sich rechnen. Dieses Gebäude ist so eines. Hier lohnt sich der große Aufwand.
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Jaja...das Kanzleramt...der niedrigste Elfenbeinturm der Welt...
Natürlich spricht auf staatlicher Ebene nichts gegen eine gewisse Repräsentation, sie sollte aber mMn. proportional zur Entwicklung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und internationalen Bedeutung des Landes wachsen und den Prinzipien der Sparsamkeit und Verhältnismäßigkeit folgen.
(wenn man nun diesen Maßstab auf die Entwicklung D's...aber lassen wir das)
Bei öffentlichen (Museen...) oder privatwirtschaftlichen Gebäuden mag das Argument der Refinanzierung durchaus zutreffen, dass jedoch ein nichtöffentliches, nicht-geschäftliches Gebäude im ungefähren Wert von über einer Mrd. Eur. (zzgl. der laufenden Kosten) in irgendeiner Weise diese Beträge "gesamtwirtschaftlich" wieder einspielt halte ich für unmöglich, zumal dafür keine objektiven kalkulatorischen Betrachtungen existieren.
Immerhin, Alle denen bei diesem Bau Assoziationen mit Verschwendung und Größenwahn in den Sinn kommen, können sich jedoch vielleicht damit trösten, dass es wesentlich besser ist, Milliarden in dieses Gebäude zu versenken als für Waffen in alle Welt zu verschleudern.
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Das britische Königshaus allein kostet allen britischen Steuerzahlern umgerechnet über 100 Millionen EUR im Jahr, da sind wir in Deutschland doch glatt preiswert dabei.
Eine Hauptstadt braucht solche Bauten.
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Die königliche Familie kostet die britischen Steuerzahler jährlich rund 86,3 Millionen Pfund über den Sovereign Grant (2024–25), wobei die geschätzten Gesamtkosten (einschließlich Sicherheitsausgaben) eher bei 500 Millionen Pfund liegen. Umgekehrt trägt die Monarchie Schätzungen zufolge jährlich etwa 1,76 bis 2,5 Milliarden Pfund zur britischen Wirtschaft bei – durch Tourismus und Markenwert.
Und ich stimme Ihnen zu - eine Hauptstadt braucht Bauten wie das erweiterte Kanzleramt.
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Natürlich spricht auf staatlicher Ebene nichts gegen eine gewisse Repräsentation, sie sollte aber mMn. proportional zur Entwicklung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und internationalen Bedeutung des Landes wachsen ...
Im Vergleich zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und internationalen Bedeutung ist die Repräsentation in Berlin (und Deutschland) sehr deutlich unterentwickelt. Deutschland hat das viertgrößte Bruttoinlandsprodukt weltweit. Dennoch ist Berlin im weltweiten Vergleich ganz sicher nicht die viertprächtigste Hauptstadt. Wenn man beim Verhältnis der Repräsentativität zur Bedeutung eine Proportionalität herstellen möchte, müsste man die Ausgaben für die Hauptstadtfunktion Berlins verdoppeln oder verdreifachen.
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Auch wieder wahr.
Wobei...für läppische 100Mio+ p.a. gibt's bei den Briten aber wesentlich mehr Lametta.
Und diesen Wunsch nach Prunk hat ja auch mancher kleine Staat in Mittelamerika oder Afrika. Da brauchen wir schon mindestens die größte Regierungszentrale der Welt.
Insofern alles gut, da ohnehin nicht zu ändern und die Meinungen dazu dürfen ja gerne unterschiedlich sein.
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Erweiterung Bundeskanzleramt
Ein großer Teil des Update : Neue Fußgängerbrücke
Die neue Brücke ist fast komplett abgeschlossen.
© Johannes_9065 / heute.

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Ein Blick der neue eingebaute Brücke.
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& Hubschrauberlandeplattform ⬇️

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Hier zeigt sich, dass Helmut Kohl, der vielgeschmaehte Kanzler, Stil und Mut bewiesen hat, ein originelles und am Ende auch schoenes Konzept gewaehlt zu haben. Man erinnert sich vielleicht, dass im Wettbewerb die Nr 2 arg konventionell daher kam. Von allen Bundesbauten in Berlin ist das Band des Bundes noch am besten. Was dagegen Unter den Linden oder am Bendlerbau kommen soll, zeigt doch, dass jeglicher Sinn fuer anspruchsvolles Bauen abhanden gekommen ist. Kleingeisterei aller Orten. Helmut, auf das Kanzleramt ein Prosit mit einem Riesling!
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