WBM Neubau-Offensive Luisenstadt

  • Genau, dieser Landkratzer ist eindeutig zu "lang und breit" und würde besser wirken, wenn zwischendurch ein Hochpunkt
    die Gleichförmigkeit unterbrechen würde.

  • Man hat ja sogar die Beton-Außenwände mit riesigen Glasscheiben verkleidet! Also große Flächen, bei denen das Glas rein dekorative Wirkung hat und keinen dahinterliegenden Raum belichtet. Das führt das hier im Strang vorgebrachte Argument, "Gewerberäume brauchen viel Licht" endgültig ad absurdum. Die genannten Nachteile von Glas bleiben hingegen erhalten.

    Die gleiche Fassadengestaltung über 250 Meter hinweg zu repetieren, ist keine gute Idee, selbst wenn's die schönste Fassade der Welt wäre. Wo war das Problem, etwas Abwechslung reinzubringen? Den Passanten wenigstens aller hundert Meter eine Variation oder gar drei Fassadenabschnitte mit Eigenständigkeit anzubieten, hätte den Städtebau dieses Ortes tatsächlich vorangebracht. So ist es etwas besser als der dystopische Vorzustand, nun ja.

    Dass man sich nach dem Fischerinsel-Desaster über dieses WBM-Projekt freut, kann ich als grundlegend positiv denkender Mensch zwar nachvollziehen, aber das Bedauern über verschenke Möglichkeiten überwiegt bei meiner Bewertung sehr deutlich.