S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness

  • Und Pannenminister Winne der mit seinen zahlosen Flop's sowieso schon einen Platz als absolut unfähigster Verkehrsminister in der Geschichte des Landes sicher hat blamiert sich einmal mehr grandios, indem er auf den zwischenzeitlich längst von der Bahn wiederlegten SWR-Lügenbericht aufspringt und noch empört von dringenden Nachbesserungen und "Retten was noch zu retten" ist faselt. Unfassbar :gewehr::bash:

  • Frage von jack000 zielte auf von der DB unvorhergesehene („keine”) Probleme, die sich als Realität entpuppt haben sollen.

    Deine Nachfrage passt daher glaube ich nicht wirklich.

    Nachdem aber offenbar bisher nicht wie üblich Sachen an die interessierten Kreise geleakt wurden, und Rezo auch noch nicht kommentiert hat, nehme ich bis zum Beweis des Gegenteils nicht an, dass Klein-Stuggi in den nächsten Tagen in Klein-Atlantis umgetauft wird.

  • Das glaube ich auch nicht (S-Atlantis). Wäre trotzdem gut zu wissen, ob ich künftig idealerweise mit Badehose in den Zug steige wenn ich durch S fahre. Hat ja auch alles eine ästhetische Komponente.

  • ^ Nun, er ist 66 Jahre alt. Das er bei Fertigstellung von S21 noch Minister ist, ist eher nicht zu erwarten.

    Recht hat er aber m.E. bei dem Thema "Flughafenbahnhof". Ich wohne da in der Nähe und kann bestätigen, dass da noch nix angefangen wurde. Ob das jemals so kommt wie "geplant", steht in den Sternen. Ansonsten hätten die das schon angefangen (Wie bei allen anderen Teilen von S21 auch).
    => Solange diese Frage offen ist, ist auch das Thema "Ein paar Gleise bleiben noch oben" nicht vom Tisch!

    Wobei ich die Dramatik von dem Thema nicht nachvollziehen kann. Die Gleise die "oben" bleiben kann man doch auch unter die Erde legen und dann halt die Gebäude da drüber bauen.

  • Wo Menschen wie der Gastel für mich Unglaubwürdig werden, wenn Sie einerseits das Loben, was Sie selber hervorgebracht haben wie das dritte Gleis am Flughafen und alles andere in Frage stellen.

    Was er gutes gesagt hat, er will 2 zusätzliche Gleise..

    Dekoratives Anführungszeichen

    Um den Engpass S 21 zu weiten seien noch zwei zusätzliche Gleise zwischen Zuffenhausen und Feuerbach nötig.

    Nur die Sprache macht die Musik, 2 zusätzliche Gleise hätten wir schon lange haben können, wenn hier von Gegnerseite wegen der Koschten nicht so gebremst worden wäre. Herr Gastel jetzt bitte auch die P-Option und das Nordkreuz fordern und vom wirren fordern von 4 zusätzlichen Bahnsteigen im HbF absehen...

    So kann man beim Gastel erkennen, dass er langsam in der Realität angekommen ist, seine Sprache muss halt noch die Kampfrhetorik der Vergangenheit huldigen.

    Wenn er jetzt noch erkennt, dass man beim Flughafen einen schlechten Kompromiss erreicht hat und besser auf einen richtigen Bhf setzen sollte, dann wären imho die Verzögerungen wegen einer Kreisstraße in Plieningen ein Geschenk.
    StN-stuttgart-21-stuttgart-koennte-engpass-werden

    Einmal editiert, zuletzt von ippolit (22. Juni 2019 um 08:46)

  • Langsam kann ich's echt nicht mehr hören. Was Winne, Gastel und Co hier abziehen sind doch alles nur billige Tricks um die Fertigstellung von S21 weiter rauszuziehen und die Sache teurer zu machen damit sie dann hinterher über die Kosten jammern können. Es wäre ein leichtes gewesen im Tiefbahnhof die zwei zusätzlichen Gleise mit einzubauen wenn die Sackwahnhöfler und Parkschwätzer nicht die ganze Zeit dagene Stimmung gemacht hätten. Das gleiche gilt übrigens auch für die Flughafenplnaung wo man die eigentlich schon perfekt ausgearbeiete Station im FilderdiaLÜG wieder sinnlos zerredet hat - geht auch auf Winne's Kappe:nono:. Jetzt kein weiteres Diskutieren und Rumnölen mehr. Baut das Ding so wie geplant und fertig. Die Gegnerchen hatten ihre Chance und jetzt ist die Sache durch - Pech!:lach:

    Die Schlichtung hat ja sowieso bewiesen das der moderne Duchgangsbahnhof jede Menge Reserven hat. Was soll also diese Leistungsdiskussion? An den Zuwachs für den Schienenverkehr den manche jetzt so krampfhaft herbeireden wollen glaube ich sowieso nicht. Autonomes Fahren , Elektromobilität usw. wird letztlich eine neue Blütezeit des Autoverkehrs bedeuten, da können sich die Grüninnen noch so sehr bemühen das Auto schlechtzureden. Die Wünsche der Bürger sind halt andere und das ist gut so!

  • 1. Jede Kritik an der Leistungsfähigkeit wurde in die Kategorie "Bedenkenträger" abgelegt, denn es sei ja alles bestens geplant und wir haben dann gewaltige Kapazitätsvorschriften
    2. Ist irgendjemanden bekannt, dass eine von den S21 Erbauern geforderte Erweiterung auf 10 Gleise von den Gegner abgelehnt wurde?
    Die klare Stellungnahme von Volker Käfer dazu:

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    Ein Ausbau auf zehn Gleise ist für die absehbare Zukunft deshalb weder erforderlich noch wirtschaftlich.


    https://direktzu.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/stuttgart21/me…10-gleise-27724

    Einmal editiert, zuletzt von jack000 (22. Juni 2019 um 23:47)

  • creolius
    Darauf habe ich nur gewartet: Wir brauchen gar nicht mehr Züge, da wir ja in Zukunft Elektroautos haben werden.
    => Wo sollen die denn lang fahren? Gibt es irgendeine Hauptverkehrsstrasse im Großraum Stuttgart die nicht hoffnungslos verstopft ist?
    => Sicherlich gibt es noch Potentiale für einen Ausbau (u.a. NO-Ring), aber das Grundproblem wird nicht dadurch gelöst werden.

  • Die Lösung ist doch ganz einfach, Stuttgart einfach nicht mehr anfahren, die Grünen Wähler dort kommen sicher auch mit dem Fahrrad oder mit dem EAuto überall hin. Dauert zwar ein paar Tage länger aber was solls, der Rest der Reisenden freut sich dafür über schnellere Verbindungen.

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    Wir brauchen gar nicht mehr Züge, da wir ja in Zukunft Elektroautos haben werden.
    => Wo sollen die denn lang fahren? Gibt es irgendeine Hauptverkehrsstrasse im Großraum Stuttgart die nicht hoffnungslos verstopft ist?
    => Sicherlich gibt es noch Potentiale für einen Ausbau (u.a. NO-Ring), aber das Grundproblem wird nicht dadurch gelöst werden.

    Wird zwar hier im S21 etwas off-topic, aber ich habe schon x-mal betont das Stuggi seine Verkehrsinfrastruktur drastisch ausbauen muss wenn es nicht komplett den Anschluss verlieren will - Fritzle & Co arbeiten ja sowieso schon heftig dran. Und auch wenns für manche Baumknutscher unpopulär sein wird heißt das das man ohne dauernde Rücksichtnahme auf vorgeschobene Naturschutz-Pseudoargumente auch endlich mal neue Flächen nutzen muss um endlich Entlastung zu schaffen. Keiner hat was von Grünflächen wenn er dafür dauernd im Stau steht.

    D.h. konkret innerstädtisch: Erst mal alle U-Bahnlinien konsequent in Tunnel oder bei schwach ausgelasteten Linien (wie etwa die völlig schwachsinnige Strecke über Eugensplatz/Gänseheide zum FS-Turm usw.) Umstellung auf ökonomischeren und bequemeren Bus. Dadurch ergibt sich bei so viel Einfallstraßen (Heilbronner Straße, Pischekstraße, Pragstraße, Kaltentaler Abfahrt usw.) schon mal die Chance auf zusätzliche Spuren was eine enorme Ergöhung des Durchsatz bedeutet. Ansonsten: Unverzüglich Nordostring, Filderauffahrt, B27 konsequent drei- bzw. wo machbar vierspurig bauen und mit der Verkehrspolitik gegen das Auto im Rathaus endlich aufhören. Die Menschen wollen mit dem Auto in die Stadt. Jeder Verkehrsexperte kann einem sagen das eine autofeindliche Politik zum kompletten Ausbluten der Innenstadt führt. Noch Fragen?

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    Die Menschen wollen mit dem Auto in die Stadt.

    Ja, und ich will mit dem Hubschrauber in die Stadt. Und nun? "Die Menschen" gibt es nicht, siehe Wahlergebnis.

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    Jeder Verkehrsexperte kann einem sagen, dass eine autofeindliche Politik zum kompletten Ausbluten der Innenstadt führt.

    Das sieht man ja sehr deutlich an zahlreichen amerikanischen Städten.

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    Keiner hat was von Grünflächen wenn er dafür dauernd im Stau steht.

    Richtig, zu Fuß, mit dem Radl oder ÖPNV geht´s auch.

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    Richtig, zu Fuß, mit dem Radl oder ÖPNV geht´s auch.

    Also Rad und Stuttgart ist nicht so wirklich der Hit, unten im Kessel geht es ja noch aber da hat es doch ein paar Steigungs intensive Hügel sobald du die Innenstadt verlässt, das ist nicht Flach wie München oder Münster. Da bist selbst als junger Mensch recht schnell außer Puste und Nass geschwitzt. In nem heißen Sommer kann so ein Anstieg selbst für einen relativ Gesunden Menschen schon Gesundheitliche Folgen haben, ab November kommt dann noch eventuelle Glätte und die Kälte dazu. Als Mitt Fünfziger ziehe ich hier sicher ein Auto mit Heizung und Klima vor. Also Stuttgart als Grüne Fahrradstadt ausbauen zu wollen hammm...

  • Kann gerne auf alle anderen Großstädte übertragen werden, die flach sind. Bleiben ÖPNV und die eigenen Füße für Stuttgart. Nein, niemand muss im Stau stehen, um Grünflächen zu erreichen. Statt den MIV auszubauen, sollte in die Öffentlichen investiert werden.