Straßenbau & -planung

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    ^Doch doch, das verstehst du vollkommen richtig. Wohnungen sind hier extrem knapp. Viele Berufseinsteiger, selbst in hochbezahlten Berufen der Stuttgarter Automobilindustrie, können sich hier nur noch ein kleines WG-Zimmerchen leisten.

    Totaler Quatsch, hatten wir schon mal das thema. Ein Berufseinsteiger in der Stuttgarter Automobilindustrie wird sicher nicht weniger als 1500-2000€ netto verdienen. Wer damit nur n kleines wg-zimmer findet hat glaub noch andere Probleme.

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    Oberbürgermeister Kuhn beschleunigt diese Entwicklung noch indem er Wohnraum weiter verknappt,

    Bitte Beispiele dafür, am besten mit Zahlen wo Kuhn (in Person) Wohnraum verknappt

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    und sogar lange geplante Wohngebiete in bester Lage mit perfektem ÖNV-Anschluss kleiner planen lässt, und als Priorität lieber Grünflächen anlegen lässt.

    Welche meinst du da?


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    Aber in einer Stadt in der es in näherem Umkreis kein Haus unter 1 Mio € gibt sind viele Leute leider dazu gezwungen in die Peripherie zu ziehen, und auch dort leider in die schlechteren Lagen mit mangelhaftem ÖNV.

    Naja es ist zwar schlimm in stuggi aber so schlimm auch noch nicht. guckst du immoscout da is einiges für ne halbe million zu haben https://www.immobilienscout24.de/Suche/S-4/P-2/…mberg/Stuttgart

  • ^Ich beziehe mich da vor allem auf das Neubaugebiet Neckarpark – wo ja bis heute nichteinmal Baustart war –, die Weigerung neue Baugebiete auszuweisen oder z.B. das Rosensteinviertel konkret zu planen. Desweiteren ist es ein himmelweiter Unterschied ob ich mir theretisch eine Wohnung lesten könnte, oder ob ich auch eine Zusage für eine Wohnung bekomme! Da kannst dumir glauben höre ich in letzter Zeit immer mehr und mehr verzweifelte Klagen von Bekannten auch nach 50 Besichtigungen noch keine Zusage – trotz Bonität – bekommen zu haben. Mit den Häusern hast du allerdings teilweise Recht, da scheint es tatsächlich vereinzelt Angebote zu geben. Vermutlich bezog sich die Aussage, die ich selbst mal so gelesen habe – nur auf Innenstadt und Hanglagen.

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    ^Ich beziehe mich da vor allem auf das Neubaugebiet Neckarpark – wo ja bis heute nichteinmal Baustart war –, die Weigerung neue Baugebiete auszuweisen

    Neckarpark, was genau macht kuhn da falsch? hat er persönlich da ne anweisung gegeben das kleiner zu planen?
    Kuhn weigert sich neue Baugebiete auszuweisen? Quelle?

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    oder z.B. das Rosensteinviertel konkret zu planen.

    Da dort Baustart wohl frühestens 2025 sein könnte, ist ne konkrete planung m.M nach verfrüht

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    Desweiteren ist es ein himmelweiter Unterschied ob ich mir theretisch eine Wohnung lesten könnte, oder ob ich auch eine Zusage für eine Wohnung bekomme!

    Sorry Regent dann schreib das auch so.

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    Rosenstein...Da dort Baustart wohl frühestens 2025 sein könnte, ist ne konkrete planung m.M nach verfrüht

    Meinst Du das wirklich? Es geht um ein ganzes Viertel, das man mal wieder mit der Meditation dieses Jahr fast auf Null gesetzt hat bzw. so viele Erwartungen unbeantwortet hat, das eine negative Gefühlswelt vieler die sich engagiert haben vorauszusehen ist.

    6 Jahre sind gar NICHTS wenn man den Heslacher Tunnel mal nimmt, der in den 60ern erstmals diskutiert wurde und 1993 fertig gestellt hat.

    Es gibt keinerlei Gründe NICHTs zu Tun außer den, dass die handelnden Personen der Aufgabe nicht gewachsen sind, genau deshalb kann man dem Stillstand/Rückschritt noch etwas Gutes abgewinnen.

    Ich würde folgendes formulieren, welcher OB/BB mit so einem Geschenk wie der Stadtentwicklung im Rosenstein nichts anfangen kann bzw. nicht brennt darauf seine Ideen dort umsetzen zu können, der hat seinen Beruf, so was von verfehlt.

  • Nun, am Rosensteinviertel könnte man wirklich deutlich dichter planen, und eine Philharmonie gehört hitter die Haltestelle Mittnachtstrasse, nicht an den HBf, da viel zu geringe Besucherfrequenz (Nicht keine, daher Mittnachstrasse, aber nicht genug für HBf. )
    Ansonsten sit es richtig, Pätzold und Kuhn sollten mal mit der ANchverdichtung anfangen, nicht in Sonntagsreden, sondern in neuen Zahlen in Bebaungsplänen, jeden Tag ein anderer. Dann würde scih was vorwärts bewegen.
    Die erste Arbeitsanweisung wäre einfach: Zirkel nehmen, Kreise mit 300 und 500m um S-Bahn und Stadtbahnhaltestellen ziehen, zugehörige Bebauungspläner heraussuchen und nach Abstand und Haltestelle gebündelt Herrn Pätzold zur Korrektur auf den SChreibtisch legen. Und dann an die Arbeit.

  • ^Vollkommen richtig, aber es passiert ja eher das Gegenteil. Wer schon die Maxime "Innen- vor Außenentwicklung" ausgibt muss dann eben auch genau das tun. Vermeintliche Baulücken, bis hin zur Größe eines PKW-Stellplatzes, als angeblich verschwendete Baufläche zu deklarieren reicht eben nicht. Gerade beim Neckarpark wären sicherlich deutlich mehr als die anvisierten 400 - 450 Wohnungen möglich. Aber dort tut sich ja ohnehin so garnichts.

  • neue Verordnungen

    Der Neckarpark und das Dorotheenviertel haben für mich eines aufgezeigt. Das wie eine neue Regel brauchen. Die den vorhandenen Lärmpegel der bei Festen höher als gesetzlich erlaubt ist, als Gewohnheitsrecht vom Nutzer/Mieter akzeptiert werden muss. Besser ist noch das Stadtgebiet als Ganzes dies zu definieren.

    Es darf einfach nicht möglich sein dass Menschen die heute in den Neckarpark ziehen gegen das Jahrhunderte alte Volkfest klagen dürfen...

    Im Klartext, wir brauchen keine Klagehansel in Stuttgart, die Anderen ihren Willen aufzwingen.

  • Da ist sicherlich was dran. Im Sinne von Eigenverantwortung. In Zeiten von kontrollierter Wohnraumlüftung könnte man sich eh auf den Innenraumpegel bei geschlossenem Fenster festlegen, den Aussenpegel als irrelevant klassifizieren, und im Bebauungsplan mindestwerte für Schalldämmung von Fenster und Wänden bei Wohnnutzung definieren. Und ansonten stärker den Leuten überlassen welchen Lärm sie beim Wohnen ausserhalb der Wohnung akzeptieren wollen. Ebenso muss man aber auch die Emissionen im rahmen halten, d.h. vermeidbare Emissionen sind weiterhin zu unterlasssen. Auch den Pegel kann man für die verschiedenen Nutzungen festlegen.
    Dann kann man in beiden Richtungen ordentlich agieren und hat dennoch rechtssicherheit wenn sich jemand daneben benimmt. Manchmal muss man Vorschriften an den technischen Fortschritt anpassen.

  • Gutes Interview mit Vertretern des Handels, es herrscht weiterhin massive Unzufriedenheit über die Konzeptionslosigkeit im Stuttgarter Straßenverkehr, Imageverluste wegen des Feinstaubalarmismus, Umfrage Breuninger: Bei Fahrverboten würde Mehrheit der Kunden nicht mehr kommen. In den letzten zwei Jahren Passantenfrequenz Königstraße Minus 20% und fällt weiter.

    Quelle: StZ
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.runder-…a1754._amp.html

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    In den letzten zwei Jahren Passantenfrequenz Königstraße Minus 20% und fällt weiter.

    Ist mal wieder ein gutes Beispiel, wie man die Dinge vermischen und in den eigenen Dienst stellen kann!

    Daran dürften nämlich Milaneo, Gerber, S21-Buddelei und auch der immer stärker werdende Onlinehandel einen weitaus größeren Teil tragen, als Feinstaubalarmismus und 20 plattgemachte Parkplätze! Logisch werden Vertreter des Handels das so nie einräumen, deswegen sollte man die auch ähnlich parteiisch sehen wie Grüne, Baumkuschler, Bahnvertreter, ADAC, BUND und, und, und..., bin überzeugt dass jeder von denen einen anderen Grund dafür findet!

  • Naja, nomen est omen.

    Mit Intelligenz hat das glaube ich wenig zu tun, eher mit Gleichgültigkeit oder Kurzsichtigkeit.

    Und wenn hans.maulwurf Primark als die große Qualitätsteigerung und als Beitrag zum Erhalt von Diversifizierung statt Durch-Filialisierung der Innenstadt hält, verwundert das natürlich ein wenig.

    Wenn sich die Läden überhaupt nicht mehr vom Umland unterscheiden, und danach sieht es ja aus, gibt es umso weniger Motiviation, sich den Stau nach Stuggi anzutun, erst recht grausame S-Bahn-Qualität.

    Mit wirtschaftlicher Vernunft hat das alles nicht mehr viel zu tun, wäre aber auch wahrscheinlich zu viel verlangt bei diesem Dorfrat.

  • der Verweis auf Primark war völlig wertungsfrei, wird nur m.M. nach dafür sorgen, dass die Kundenfrequenz auf der Königsstraße wieder steigen wird. Allerdings Quantität statt Qualität, wenn denn schon eine Wertung erwartet wird.

    Einmal editiert, zuletzt von hans.maulwurf (30. September 2017 um 22:30)

  • Wollte Dich ja nur provozieren.

    Ich weiß aber nicht, wie man als rational denkender Mensch den Rückgang der Passantenfrequenz in der Königstraße derart herunter spielen kann. Kaufinger Straße und Zeil sind ja seltsamer Weise nicht um 10 Plätze abgestürzt, nur die Königstraße ist der große Loser. Wahrscheinlich gibt es weder in München noch in Frankfurt Internet. Was ich aber weiß: Ja, auch dort gibt es tatsächlich Einaufszentren, so weit sind sie schon.

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    Wollte Dich ja nur provozieren.


    Zum Glück werde ich langsam altersmilde ICH HAU DIR GLEICH ach, egal (:-))

    Was mich allerdings schwer wundert ist die Vehemenz mit welcher man sich auf diese bekloppte Frequenzzählung beruft. Könnte fast wetten dass die vor ein paar Jahren hier unisono verrissen wurde.

  • Wie sonst soll gemessen werden, wo eine Einkaufsstraße steht, außer mit einer Komplettoffenlegung aller Umsätze?

    Früher gab es natürlich die eine oder andere Schwankung, aber so einen konsequenten Absturz auf "Ferner liefen" gab es nach meiner Erinnerung noch nie.

    Zur Vehemenz, genau anders herum ist es doch richtig: Der Erfolg und die gute Arbeit von Stadtverwaltung und Gemeinderat werden auch daran gemessen, ob und wieviele Menschen gerne in die Innenstadt kommen, weil das einer der deutlichsten Indikatoren für die Attraktivität einer Stadt ist. Vor diesem Hintergrund wird auch die Vehemenz verständlich, mit der die Stadt die alarmierenden Zahlen schon fast hysterisch abzuschmettern versucht (zumindest nach außen). Aber mit einem platten und gebetsmühlenartigen Verweis auf die klassische Jammeritis der Händler ist es in dieser Situation natürlich nicht mehr getan, sondern man muss sich ernsthaft mit den Kritiken auseinandersetzen und unvoreingenommen überlegen, wie man gemeinsam aus dem Schlamassel wieder heraus kommt. Hiervon leider - wie fast immer - keine Spur.

    Vielmehr will man sich allen Ernstes ganz gemütlich in Sachen Verkehrsplanung an deutlich kleineren Großräumen wie Oslo (1,5 Mio. Ew.) oder Kopenhagen (1,3 Mio. Ew.) orientieren, obwohl für jeden offensichtlich jegliche Vergleichbarkeit der Flachststädte - ohne nennenswerten Durchgangsverkehr bei zugleich gut ausgebauten Autobahnringen, viel Platz für breite Radwege - mit Stuggi fehlt. In Kopenhagen sind im Übrigen der ÖPNV und die Stausituation in der Innenstadt eine rechte Katastrophe. Beim ÖPNV zumindest könnte sich Kopenhagen umgekehrt von Stuggi eine Scheibe abschneiden.

  • bezieht sich das alles nicht auf diese Personenzählung an einem einzigen Tag? Falls nicht, dann Asche auf mein Haupt.

    Bezüglich Vergleichbarkeit mit F/M: Wurde in diesen Städten die Einzelhandelsfläche in ähnlicher Weise schlagartig erhöht? In F fällt mir als größerer EKZ-Neubau lediglich das Skyline Plazza ein, mit deutlichem Abstand zur Zeil und (noch) eher abgelegen.

    Man kann denn Euro halt auch nur einmal ausgeben, ich zumindest...

  • Nein, seit 2015, natürlich verschiedene Tage, verschiedene Immobilienunternehmen wie JLL oder BNP Paribas. Es gab einen einzigen "Ausrutscher" nach oben im April 2017 (Engels Völkers), auf den sich Ohlsen so gerne bezieht, aber selbst EV relativiert, weil an diesem Samstag lange Einkaufsnacht + VfB-Heimspiel war.

    Zur Skyline Plaza (2013) läuft man von der Zeil 30min., vom Schlossplatz zum Milaneo 20min. Dabei hat das Skyline Plaza mit 58.000qm deutlich mehr (15.000qm) Verkaufsfläche als das im bundesweiten Vergleich nur mittelgroße Milaneo. Gerber kann man getrost herausrechnen, weil von allen als Endpunkt der Königstraße/Marienstraße betrachtet.

    In München kamen 2004 die Riem-Arcaden (46.000qm), 2013 die Pasing-Arcaden (39.000qm) hinzu, das Oly-Einkaufszentrum (56.000qm) wurde zuletzt renoviert, das PEP (60.000qm) wird sogar noch einmal erweitert, die kleineren Center und die ohne innenstadtkonkurrenzfähiges Sortiment nicht berücksichtigt. Alles Stadtgebiet. In der Altstadt natürlich noch Fünf Höfe (2003) und Hofstatt (2013) mit jeweils um die 15.000qm.

    Während man trotz all dieser Einkaufszentren an Samstagen kaum mehr noch durch die Neuhauser-/Kaufingerstraße kommt, passt Du durch die Königstraße mittlerweile auch mit Wohnwagen.

    Wie gestern, trotz Wasen, Demo und Jazz auf dem Schlossplatz. Das sind die Realitäten, wirklich nicht gut.

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    Kaufinger Straße und Zeil sind ja seltsamer Weise nicht um 10 Plätze abgestürzt, nur die Königstraße ist der große Loser.
    ....
    Ja, auch dort gibt es tatsächlich Einaufszentren, so weit sind sie schon.

    Aber eben nicht in dieser Größenordnung in den letzten 2 Jahren in der City-Randlage neu eröffnet, wenn Du den Rückgang in diesem Zeitraum vergleichst!

    Und S21 haben die auch nicht! Im Umland herrscht nunmal seit genau diesen 2 Jahren das Image vor: "Stuttgart ist doch nur noch eine einzige Baustelle, das muss man sich nicht antun wenn nicht zwingend notwendig".
    ...und vom "Eindruck" bei den Leuten betrifft das ÖPNV ebenso wie Stau, HBF geht nichts mehr und findet sich keiner mehr zurecht, U-Bahn fährt auch nichtmehr so, S-Bahn täglich Totalausfall, "war alles vorher nicht und braucht kein Mensch".