Wie das Coca-Cola-Haus am Spittelmarkt wird die Fassade wohl eine Dämmung und Neugestaltung erfahren. Edit: jetzt sehe ich den Link auf Gneise: grausam...
Alexanderplatz: Diverses
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^^ Genau gegenteil, das Projekt der Firma Gneise scheint leider eine Totsanierung zu sein. Die Gesamte Originalfassade wird durch anonyme Wärmedämmung bedeckt. All die gebrannten Klinker und die geometrischen Profile sollten einfach verschwinden. Dann muss man überlegen, dass diese neue weiße Fassade des Gebäudes sich total von der Nachbargebäude "Grenanderhaus" unterscheiden wird, das Ensemble wird dadurch einfach zerstört.
Dieses Projekt scheint dann nur als eine Energetische Aufwertung, aber meiner Meinung nach ist es gestalterisch eine Niederlage.
Auch wenn man mir jetzt den Kopf abreißen wird, aber ich bin heil froh das man diese "geometrischen Profile" etc nicht mehr sieht!
Schaut doch aus als wenn mein 5 Jähriger Neffe Häuser malt!Finde es im Großen & Ganzen echt ne Verbesserung, außer die Farbe.
Die sollte nicht ganz so strahlend Weiß sein! So Steinfarben wäre besser.
Und n paar Klinker könnte man am Sockel anbringen.
Aber ansonsten.....ne den Augen wohltuende Verbesserung!
ALs nächstes bitte die gegenüberliegende Seite!!!
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Wir sollten dem Landesdenkmalamt schreiben - vielleicht wird Ensemble noch unter Denkmalschutz gestellt. Wenn es der Thälmannpark geschafft hat hat dieser Block auch gute Chancen!
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^ Aber was bringt das wenn die "Sanierungs" Arbeiten schon begonnen sind?
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NIXGenauso wenig wie die Diskussionen über das Weglassen des Spreeflügels des Stadtschlosses!

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Tja, ich wundere mich langsam nicht mehr, wenn es um die City-Ost geht...
Man will partout die Gegend um den Alexanderplatz trotz Bekanntheit und Mythos nicht zu DEM Aushängeschild des modernen neuen Berlin machen.Man erhält ihn aber auch nicht, wie er als sozialistisches Stadtzentrum war, ob mans schön findet oder nicht (ich definitiv nicht!). Zumindest ist aus architekturhistorischer Sicht wenigstens etwas besonderes.
Nein, man wählt natürlich wie in Posemuckl üblich die beschissenste Lösung: die sozialistische Trostlosigkeit wird mit unterirdischer liebloser Architektur ergänzt (Saturn oder Alea 101) und man schafft es sogar diesen wirklich miesen "bukarestesken" Plattenbau noch zu verschlimmern.
Autobahnzubringer-Hotel-Architektur am Alex - so wird es für mich aussehen. Da dann doch lieber die ehrliche (Fassaden)Haut von jetzt, wenn man schon nicht gleich Tabula Rasa macht!
Andere Zentren in Berlin wie die City-West freuen sich sicher, dass vom Alex null Konkurrenz zu erwarten ist. Was hätte hier entstehen können..... das Waldorf hätte genauso neben dem Fernsehturm statt der Gedächtniskirche stehen können. Die Chancen waren da: locker 15 Jahre war die City-West totgesagt, Ramsch am KuDamm, alles floss nach Osten. Am Alex wurde das voll und ganz verpennt.
Und ich frage mich anhand der trostlosen Entwicklung, wer um Himmelswillen für viel Geld im Gehryturm wohnen will bei dem Umfeld ohne irgendwelche Impulse.
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die sozialistische Trostlosigkeit wird mit unterirdischer liebloser Architektur ergänzt (Saturn oder Alea 101) und man schafft es sogar diesen wirklich miesen "bukarestesken" Plattenbau noch zu verschlimmern.
Wieso ist bitte sehr das "Alea 101 "lieblos"? Ich war vorhin da und es ist das schickste Gebäude was dort steht, das Schwarz sieht richtig edel aus!
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^^
ok, ich gebe zu, ist Geschmackssache. Es steht halt äußerst prominent neben Berlins Wahrzeichen Fernsehturm. Wenn es das aber das Schickste in der Gegend ist, spricht das nicht gerade für den Rest
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Update Keibelstraße
Wie eine Mauer versperrt das Haus der Elektroindustrie den Blick/Weg Richtung Alexanderplatz ...

Foto ist von mir
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Das Gebäude MUSS weg! Ich verstehe schon nicht, wie hier von einer besonderen architektonischen Qualität gesprochen werden kann (schon gar nicht nach den Nachwende-Umbauten), aber stadtplanerisch ist das Ding eine Katastrophe und verhindert jede Entwicklung nördlich des Gebäudes. Eine - angedachte - Durchwegung ist doch kein wirklicher Schritt.
Da war ja das Schimmelpfeng-Haus am Zoo transparent und offen dagegen.. -
^ Die meinen alle das Flugdach auf der anderen Seite. Das wird dann sicher in einen Neubau integriert.
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Leider ist aber das, was dahinter ist, nicht ansehnlicher. Also ist es doch eigentlich egal.
Und wie leichtfertig hier Millionenwerte vernichtet werden sollen. So ein Riesenbau sollte doch wenigstens noch eine Weile genutzt werden, damit er nicht völlig umsonst errichtet wurde. Bis zu seinem Abriss, der irgendwann unweigerlich ansteht, gibt es noch andernorts genug zu tun...
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Die Notwendigkeit einer Verlängerung der Keibelstraße zum Alexanderplatz kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Keibelstraße ist ja nur eine sehr kurze Straße, die schon am Friedhof Sankt Marien / Sankt Nikolai endet. Es gibt an dieser Straße keine besonderen Attraktionen, entsprechend wenig Fußgänger passieren sie. An dieser Situation wird sich auch künftig nicht viel ändern, auch der Neubau wird nicht die Verkehrsströme nach sich ziehen, die eine Verlängerung der Keibelstraße rechtfertigen würden. Daher dürfte es völlig genügen, wenn eine kleinere Durchwegung durch das Haus der Elektroindustrie geschaffen wird.
Weiterhin darf nicht vergessen werden, dass das Haus der Elektroindustrie nicht nur eine wichtige städtebauliche Funktion hat, es dient auch als Schallschutzwand, die den Lärm des Alexanderplatzes von den Wohnhäusern in der Keibelstraße abschirmt. Diese Bedeutung wird mit dem Neubau in der Keibelstraße noch zunehmen. Daher sehe ich keine Notwendigkeit für einen Straßendurchbruch, im Gegenteil, er wäre sogar kontraproduktiv.
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@ Klarenbach:
Solch Konservatismus bzgl. der Erhaltung mittelmäßiger Standardarchitektur, die jede Weiterentwicklung ganzer Areale blockiert, ist aber mindestens genauso deprimierend wie die toten Winkel der Stadt selbst, die Du am liebsten unter einer muffigen Käseglocke konservieren möchtest.
Das Argument über Sinn und Unsinn eines Abrisses/einer Umgestaltung solcher Gebäude ist meines Erachtens eindeutig zu kurz gedacht. Mit Blick auf die vorhandene und öffentlich bezahlte Infrastruktur halte ich es geradezu für fahrlässig, ganze Areale vor und hinter dem Haus der Elektroindustrie in ihrer Attraktivität zu mindern und sie nicht so zu nutzen, wie man es vielleicht sollte und könnte.
Zum Lärm: also die Alexanderstraße wird nicht lauter sein, als die Mollstraße oder die Liebknechtstraße, die ebenfalls zuführende Straßen zur Keibelstraße haben. Insofern ist auch dieses Argument nicht stichhaltig.*
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Weiterhin darf nicht vergessen werden, dass das Haus der Elektroindustrie nicht nur eine wichtige städtebauliche Funktion hat, es dient auch als Schallschutzwand, die den Lärm des Alexanderplatzes von den Wohnhäusern in der Keibelstraße abschirmt.
Ich bin ja nicht dafür Lärm zu fördern, aber Lärm gibt es nunmal in einer Stadt. Wer im Zentrum einer Metropole leben will, der kann nicht Vorstadt-Idylle erwarten. Da die Wohnungen auch bei einer Neubebauung auf dem Areal des Hauses der Elektroindustrie nicht direkt an der Straße stehen würden, wird sich der Lärm in einem der Lage entsprechend normalen Rahmen halten. Kann nicht verstehen, dass man mit dem Argument "Lärm" die Entwicklung eines Zentrumsbereich verhindern will.
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Mir ist der Sinn einer Verlängerung der Keibelstraße noch immer nicht klar. Das Gebiet rings um die Keibelstraße besitzt ja nun keine großen Entwicklungspotenziale. Die Gebäude in diesem Bereich sind entweder saniert (die Wohnblöcke, der Nordteil des Schwarzmetallurgiegebäudes, das ehemalige ADN-Gebäude, das ehemalige Polizeipräsidium, das Hofbräuhaus) oder es sind Neubauten aus jüngster Zeit (die verschiedenen Hotels). Jetzt wird noch das Wohnhaus auf dem Parkhausgelände gebaut, und dann wird die Entwicklung dieses Gebietes abgeschlossen sein. Daher leuchtet mir der Verweis auf die angeblichen großen Entwicklungspotenziale nicht ein.
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...dass das Haus der Elektroindustrie nicht nur eine wichtige städtebauliche Funktion hat.Also ich kann da keine wesentliche Funktion erkennen. Es steht viel zu weit abseits von der Straße und auch der Raum davor wirkt nicht sonderlich urban oder städtisch. Von der Gestaltung mal ganz zu schweigen...
Die Notwendigkeit einer Verlängerung der Keibelstraße zum Alexanderplatz kann ich nicht ganz nachvollziehen.Da gebe ich Klarenbach Recht. Auch wenn das HdE irgendwann wegkommt und dichter bebaut wird werden sich keine wesentlichen Verkehrsströme Richtung Norden ergeben. Per Auto ist das "Gebiet" auch auf anderen Wegen ausreichend gut zu erreichen. Einen (oder) zwei Durchgänge würde ich dennoch begrüßen - allein schon damit es nicht so "abgeriegelt" wirkt.
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Daher leuchtet mir der Verweis auf die angeblichen großen Entwicklungspotenziale nicht ein.
Ok, es ist vielleicht nicht realistisch, dass da in den nächsten Jahren viel passiert, aber das Gebiet hätte durchaus Potenzial. Wenn es vom Alexanderplatz her besser zugänglich wäre (resp. sich zum Alexanderplatz hin öffnet/ausrichtet), dann wäre Potenzial da, um endlich leben hinein zu bringen. Wie gesagt, näher am Alex geht kaum, daher finde ich so ein lebloses Quartier an der Stelle schon echt traurig. Ausser den Bauarbeitern war da ja kaum jemand unterwegs - und das im Zentrum Berlins. Das Quartier hätte mit mehr Gewerbe in den Erdgeschossen durchaus Potenzial - wegen der Lage.
Die Gegend "Alte Schönhauser Straße" / "Rosa-Luxemburg-Platz" finde ich ja ganz schön und diese könnte im Bereich Keibelstraße erweitert werden. Natürlich sind da auch die breiten Straßen (Karl-Liebknecht-Straße/Alexanderstraße(/Otto-Braun-Straße)) ein Hindernis, aber dennoch stört in erster Linie der TLG-Riegel. Die Neubauten, die da entstanden sind, sind aber wohl auch nicht gerade förderlich für eine positive Entwicklung. -
Jede Straße, die im Zentrum eine Sackgasse bildet und wie bei der Keibel noch nicht mal die Möglichkeit bereithält, zu Fuss oder per Rad durch den "Block" zu gelangen, tötet Stadtraum oder macht ihn zunächst mal im Vergleich zum Umfeld weniger belebt. Nummer 1-Kandidaten sind da nicht nur der TLG-Riegel sondern auch die Platte gegenüber der Marienkirche. Natürlich ist es kein Selbstzweck, dass solche Straßen wie Keibel, Kloster oder Neue Friedrich/Am Walle geöffnet werden, damit es ein bisschen belebter ist. Jede geschlossene Straße verschiebt den Verkehr (Auto, Fahrrad, Fuss nebst Lärmentwicklung) in andere, wenn daraus dann Prinzip wird, entstehen halt so Stadtautobahnen wie Liebknecht, Moll, Marx und Braun, wo sich keiner rübertraut und Unmengen an umfahrgefährderter Radfahrer, die leider über die Moll, Liebknecht müssen! Dazwischen stehen dann die ach so netten Kuschel-Inselchen, grün, Plantschis, Sackgassen, Bitte-nicht-stören-Zonen und Bestandsschutz-Forderungen bis hin zu UNESCO-Bewerbungen (WTF?!?!). Das Beharren auf dieser Stadtplanung im Stadtkern ist abgrundtief "asozial", weil das alles zu Lasten und auf Kosten anderer geht. Faktoren wie Geschmack, Wohngefühl, Sicherheit, Sozialstruktur oder Historisches lass ich mal bewußt beiseite...
Scheint so, als würde nicht nur die Stadtplanung, sondern damit einhergehend auch die Forumsdiskussionen hier um Jahre zurückgeworfen gerade.
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Oder anders ausgedrückt: Laß uns noch ein paar Hochbunker wie zu Adolfs Zeiten rund um den Alex errichten. Das erzeugt bestimmt auch viel Ruhe.
Dieses Areal hinter'm Haus der Elektroindustrie ist allerdings dermaßen versaut, daß ein Abriß nur der Anfang sein kann. Es ist das Grundproblem der City-Ost, daß wir dort eine sehr starke und resistente DDR-Semantik haben, die man so schnell nicht wegbekommt und die noch dazu durch Schrott auf West-Niveau ergänzt wurde.
Die Alexanderstraße West müßte wieder halbwegs normal breit werden, damit man überhaupt aus dem nördlichen Viertel was machen kann. Es hilft eben nichts. Man muß sich an der Vorkriegssituation orientieren. Man muß einfach den Mut haben, auf Grundlage eines langfristigen Plans die gesamte DDR-Semantik wieder zu löschen. Sonst kommt da nur Stückwerk raus.
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