Friedrichstraße 100 [realisiert]

  • Friedrichstraße 100 [realisiert]

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    Beiträge aus dem Friedrichstraßen-Thread ausgegliedert. Jo-King


    An der Friedrichstrasse 100 neben dem Admiralspalast scheint es demnächst auch loszugehen!


    Vom alten Entwurf ist nicht mehr die Rede..Die Morgenpost zeigt eine völlig neue futuristisch anmuntende Visualisierung!
    SEHR GEIL!! IMO


    http://www.morgenpost.de/conte…11/15/bezirke/932079.html


    Anm. Mod:
    Entwürfe sind online bei Tchoban Voss bzw. hier einzusehen.

  • Hm...sieht irgendwie sehr seltsam aus. Müsste man mal von der Seite betrachten (ist das Gebäude rot?), um sich ein umfassenderes Bild machen zu können.


    Zur Straße hin wirkt der ganze Bau erstmal sehr glasig und damit leider auch langweilig. Wahrscheinlich hat man deswegen auf dem Rendering noch schnell die Olle in den Vordergrund geklebt.

  • komisch, dass die diesen alten entwurf wieder herausgekramt haben. der ist von 2001. jo-king hatte über die f 100 berichtet, und ich dachte eigentlich, dass das der neue bau werden würde.


    hier weitere details:


    link 1


    portfolio

  • Hui! Das ist ja mal ein abgefahrener Entwurf...sieht aus wie eine riesige Lagerhallte...shockt! Also mir wäre egal welcher der beiden Entwürfe kommt, hauptsache da passiert was!

  • der Berger+Parkkinen-entwurf macht imo schon viel her. im gegensatz zum nps-entwurf, der mir eher nach standard ausschaut, wirkt er doch sehr futurstisch und modern auch wenn er schon 6 jahre alt ist. und wo steht eigentlich geschrieben, dass sich neubauten an dieser stelle am admiralspalast zu orientieren haben. ich finde solche gegensätze manchmal gar nicht so schlecht, vor allem dann, wenn sie so krass ausfallen. okay, über das melia lässt sich streiten, aber der Berger+Parkkinen-entwurf ist schon beeindruckend.


    wäre mal interessant eine simulation zu sehen, wo auch das neue spreedreieck mit drauf ist. würde bestimmt nicht schlecht aussehen und wäre eine neue sehr repräsentive ecke im herzen berlins.

  • Dieser Entwurf ist so mit das schlimmste was ich seid langen gesehen habe das sich der sog. Architekt nicht schämt so etwas einzureichen ich hoffe inständig das doch noch in letzter Minute ein Umdenken stattfindet.
    Dieses "Projekt" ich will es einfach mal so nennen kann nicht Ernst gemeint sein es zerstört den Stadtraum und schaft keine erkennbare verbindung zur Bahntrasse. Abgesehen davon kann ich euch auch nicht so wirklich verstehen wie man das auch noch hoch Jubeln kann und als tollen Kontrast, bruch oder sonstwie bezeichen (feiern) kann.So nach dem Moto hauptsache es wird gebaut. Schließlich hat Berlin Mitte davon doch wirklich mittlerweile genug ja sie besteht ja schon fast nur noch aus bruchen ein weiter und dann noch in dieser form gibt dem Stadtbild den Rest.
    Es ist noch nicht einmal eine Blockrand-Bebauung zuerkennen ganz zu schweigen davon das die Traufhohe mal wieder mißachtet wurde.


    ARMES BERLIN... Einfach nur traurig

  • Auf der Website der Wiener Architekten Berger Parkinnen, die auch die nordischen Botschaften gestaltet haben, gibt es auch eine Übersicht mit weiteren Visualisierungen.


    http://berger-parkkinen.com/de…ort_friedrichstrasse.html


    Bleibt zu hoffen, dass mit guter Verarbeitungsqualität und edlen Materialien ein wertiger Bau geschaffen werden kann.


    So wie ich das in Erinnerung habe, gab es doch immer einen Wettstreit zwischen verschiedenen Investoren.
    Und auch dieser Entwurf war dabei:
    http://www.gorenflos-architekt…ekte_seiten/076_f100.html

  • Das letztere Konzept mag zwar weniger interessant sein - gefällt mir aber besser. Nur zur Friedrichsstraße hin zu luftig.
    Dass die Traufhöhe beim BergerParkkinen nicht beachtet wurde finde ich auch ärgerlich. Das Gorenflos Konzept müsste wiederum doch höher werden um anständig zu wirken (auch von Bahnsicht).

  • beim gorenflos-entwurf sieht das, speziell auf dem bild von der s-bahn aus, so aus, als ob die 3 glasbauten auf orangene baucontainer gesetzt wurden. :nono:


    von der traufhöhe her sehe ich beim Berger Parkinnen-entwurf eigentlich kein problem. auf dem nachbargrundstück richtung osten entsteht doch gerade die neue hu-bibliothek die in etwa die gleiche höhe hat.


    SevenUp
    wieso sollte der architekt sich schämen bloß weil er deinem geschmack nicht getroffen hat? den des investors scheint er jedenfalls getroffen zu haben. wenn letzterem der wunsch nach einem modernen gebäude steht, dann erfüllt der entwurf diesen m.e. doch ganz gut. :???:


    ich bin mir aber trotzdem noch nicht ganz sicher, ob dieser auch tatsächlich gebaut wird (im mopo-artikel nicht 100% zu entnehmen). wäre mal schön, eine pressemitteilung seitens des investors zu lesen. :headscratch:

  • @b-a-t-o
    der Architekt sollte sich schämen weil sein Entwurf gegenüber der vorhanden Bebauung insbesondere dem Admiralspalast respektlos ist (nicht weil er damit nicht meinen Geschmack getroffen hat) das wird ja hier wohl keiner abstreiten können.
    Er zerstört damit die Ordnung der einheitlichen Bebauung (Steinfassade und Traufhöhe) welches beides durch den Berliner Senat ausdrücklich gewünscht ist.
    Ich habe nichts gegen moderne Bäuten solange sie:


    erstens nicht in der historischen Mitte Berlins stehen (es muss doch möglich sein das in dieser kleinen Fläche traditionelle Bebauung durchsetzbar ist)


    zweiten sie nicht durch eine völlige Unangepasstheit die Umgebungsstruktur aufheben


    Beides trifft auf diesen Entwurf leider nicht zu!!!

  • von der lip gibt es anscheinend einen neuen entwurf für die f100


    büro- und geschäftshaus link


    naja, würde mir mit staffelgeschoss vielleicht noch etwas besser gefallen


    hotel link


    nicht mein fall, da nicht nur zu viel glas sondern auch beliebig austauschbare architektur

  • Mir fällt gerade auf, dass es ja gar keine Gasse(nur eine Sackgasse) o.ä. zwischen dem Gebäude und der Bahntrasse geben wird.


    Auf diesem Bild sieht man, dass dieses Backsteingebäude an der Planckstraße(ist sicher von der Bahn genutzt) am rechten oberen Bildrand offensichtlich nicht abgerissen wird, auch wenn der Entwurf jetzt ein anderer ist:
    http://img144.imageshack.us/img144/4671/oben21tx7.jpg
    Man sieht das auch auf diesem Bild der zukünftigen HU-Zentralbibliothek:
    http://www.grimm-zentrum.hu-be…download/bilder/jwgz_html


    Hier noch das Satellitenbild vom Grundstück:
    http://maps.google.de/maps/ms?…080.0004407c342f2c9557f31


    Ich bezweifle mal, dass bei dem neuen Entwurf ein Durchgang errichtet oder das Gebäude gar abgerissen wird. Das wär allerdings sehr schade, denn so kann es da ja schließlich keinen Durchgangsverkehr geben.

  • Der alte neue Entwurf von Alf Prasch scheint ein guter Kompromis zu sein er verbindet sowohl historische (senkrechte und horizontale Gliederung der Fassade) wie auch moderne (hoher Glas Anteil) Architektur Formen.
    Ich denke wenn er zur Ausführung kommt können wir damit alle gut Leben auch wenn es sich nicht um den absoluten Knaller handelt und was noch wichtiger ist dieses futuristische Gewächshaus von Berger und Parkkinen das man leicht mit einem Weltraumbahnhof verwechseln kann wird verhindert.

  • Genau, was nicht den eigenen Sehgewohnheiten entspricht, muss "verhindert" werden! Früher hieß es mal, was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Heute heißt es, was mir nicht liegt und nicht in Tante Trudes Bildband zu finden ist, wird wohl "futuristisch" sein und gehört schon deswegen verboten.

  • SevenUp
    in der diskussion um den Berger Parkinnen entwurf haben wir doch nun recht ausführlich das für und wieder von moderner architektur, und das vor allem im kontext dieses speziellen areals, behandelt und jeder hat mehr oder weniger ausreichend seine meinung hierzu geschrieben. ich verstehe jetzt nicht, warum das nun mit einer so inhaltlich leeren und provkanten aussage wieder aufgewärmt werden muss?


    zumal es auch einen etwas älteren thread gibt, der sich mit diesem thema im allgemeinen auseinander setzt. er befindet sich glaube ich in der lounge.

  • Schön ist was normal ist.

    Jetzt weiss ich endlich wieder woran mich dieser Entwurf erinnert. Sieht er nicht aus wie ein gestürzter Kastenkuchen? So eine Kuchenform hat doch bestimmt jeder zuhause rumzustehen. Wenn man die Backform umdreht, erhält man genau dieses Gebäude. Das Dach ist der Schokoladenüberzug des Kuchens und die Menschen hinter den Fenstern sind die Rosinen im Vanilleteig.


    Original und Kopie


    Klar, schokoladenkuchenförmige Häuser brechen erstmal mit erworbenen Sehgewohnheiten, aber ist das grundsätzlich schon etwas Positives? Auch behinderte und verkrüppelte Menschen brechen mit unseren Sehgewohnheiten und Erwartungen, ohne das sie selbst (oder ihre Betrachter) irgendwas davon hätten. Anders sein, heisst nicht besser sein. Es wird schon einen Grund haben, weshalb 99.9% aller Häuser keine Dächer bis runter zum Bordstein haben. Es kann doch auch kein Ziel der Architekten sein, die Sehgewohnheiten der Menschen stören zu wollen. Wozu auch?