Leipzig: Stadtleben

  • Eine lauwarm aufbereitete Reportage über die Eisenbahnstraße reicht schon, dass sie sowohl den Lesern der LVZ als auch der SäZ präsentiert wird. Nicht, dass darin irgendwelche neuen Erkenntnisse zum Vorschein kämen oder es keine besseren Reportagen über diese Magistrale im Osten Leipzigs schon gegeben hätte. Aber allein der Umstand, dass schon ein mäßiger Artikel in mindestens zwei Zeitungen abgedruckt wird, zeigt, dass der Hype um die Eisenbahnstraße längst begonnen hat.

  • ^ Der Hallenser OB hat auf die Frage, ob ihm was an Magdeburg gefalle, tatsächlich mit "nö" geantwortet. Chapeau für so wenig diplomatisches Feingefühl eines Oberbürgermeisters.


    Ohne ein Halle oder Magdeburg-Experte zu sein, würde ich OB Wiegand jedoch sofort zustimmen, dass Halle die vielfältigere Stadt von beiden ist und mehr biete als Magdeburg. Halle kann nicht nur mit einer historischen und über weite Teile wirklich sehr sehenswerten Altstadt aufwarten, sondern auch mit einer hohen Dichte an Kultureinrichtungen, Restaurants und Kneipen. Das ist für eine Stadt in dieser Größe fast beispiellos.


    Verständlich auch, dass sich Halle an Leipzig statt an Magdeburg orientiert. Allein schon der räumlichen Nähe wegen profitiert die Saalestadt vom Aufschwung der Messestadt in den letzten Jahren. Das sieht man schon daran, wie voll die S-Bahnen und die A14 morgens und abends sind. Genauso umgekehrt fahren viele Messestädter nach Sachsen-Anhalt zum Arbeiten. Was das angeht, kann Halle von Magdeburg einfach nichts erwarten.

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    Warum orientiert sich Halle wohl an Leipzig und nicht an Magdeburg?


    Die Städte sind näher aneinander. Sie teilen sich nicht nur einen gemeinsamen Flughafen, auch die ICE Verbindungen laufen über HalLeipzig. Das S-Bahn-Netz bringt beide Städte noch näher zusammen. Magdeburg liegt von Halle knapp 80 km weg, Leipzig nur ca. 35 km.
    Es ist daher überhaupt nicht verwunderlich, dass diese beiden Städte "zusammenwachsen", da zwischen Magdeburg und Halle viel zu viel "Luft" liegt (ähnlich wie wenn Leipzig und Dresden sich aneinander orientieren sollten).


    Wenn irgendwann das Bundesland Mitteldeutschland noch kommen SOLLTE, ist klar, wo die Mitte ist: Halle+Leipzig und wenn weiter Leipzig so stark wächst, wird es über die Hauptstadt des künstlich erschaffenen Bundeslandes sicher kaum Diskussionen geben.
    Der OB in Halle sollte sich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, was er sich so geleistet hat ;) ...

  • Die Antwort zu Magdeburg ist schon frech. Madgeburg ist keine Augenweide, aber den Dom kann man immer nennen. Dass Magdeburg zuerst von den Angloamerikanern und dann von den Kommunisten beinahe ausradiert wurde, während Halle weitgehend verschont blieb, ist ja nun auch mehr Zufall als alles andere.


    Aber der Hallenser OB ist ohnehin juristisch angeschlagen und im Stadtrat ohne Mehrheit. Von daher viel heiße Luft.

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    Warum orientiert sich Halle wohl an Leipzig und nicht an Magdeburg?


    Die Städte sind näher aneinander. Sie teilen sich nicht nur einen gemeinsamen Flughafen, auch die ICE Verbindungen laufen über HalLeipzig. Das S-Bahn-Netz bringt beide Städte noch näher zusammen. Magdeburg liegt von Halle knapp 80 km weg, Leipzig nur ca. 35 km.
    Es ist daher überhaupt nicht verwunderlich, dass diese beiden Städte "zusammenwachsen", da zwischen Magdeburg und Halle viel zu viel "Luft" liegt (ähnlich wie wenn Leipzig und Dresden sich aneinander orientieren sollten).


    Wenn irgendwann das Bundesland Mitteldeutschland noch kommen SOLLTE, ist klar, wo die Mitte ist: Halle+Leipzig und wenn weiter Leipzig so stark wächst, wird es über die Hauptstadt des künstlich erschaffenen Bundeslandes sicher kaum Diskussionen geben.
    Der OB in Halle sollte sich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, was er sich so geleistet hat ;) ...


    Ich glaube nicht, dass Nähe das einzige oder gar wesentliche Kriterium ist. Jena und Erfurt liegen auch recht nahe beieinander - und eine dauerhafte Liebesbeziehung ist das irgendwie auch noch nicht geworden.


    Insofern tendiert man aus Jensener oder Hallenser Sicht eben etwas in die andere Himmelsrichtung. Einen irgendwie gearteten Verbundraum Mitteldeutschland gibt es glaube ich nur im kleinen Kreis ums Schkeuditzer Kreuz oder beim MDR. Für wesentliche Teile Thüringens und Sachsen-Anhalts sind ganz andere Bezüge relevant.

  • ^ Der mitteldeutsche Raum, so wie wir hier manchmal reden, wurde meines Wissens ja nie genau definiert bzw. räumlich festgelegt. Ich würde es auch wie hier im Feld 8 als Dialektraum beschrieben eingrenzen. Und so habe ich auch immer das Gefühl gehabt, dass selbst Jena und Weimar mit diesem ominösen Mitteldeutschland mehr verbindet als mit dem benachbarten Erfurt. Das ist wie mit Halle und dem weiter entfernt liegenden Magdeburg. Da bin ich auch ganz bei OB Wiegand: Keine Ahnung, wozu Magdeburg gehört, aber es gehört nicht zu Mitteldeutschland.

  • Jetzt sag mal den Erfurtern, sie würde nicht in Mitteldeutschland liegen. Da kann man zurecht fragen, wo denn wenn nicht dort? Aber Mitteldeutschland ist vor allem ein kulturpolitischer Begriff, der aus meiner Sicht ziemlich stark an das ehemalige Wettinische Herrschafts- und Einflussgebiet geknüpft ist, später auch häufig als Obersachsen beschrieben. Magdeburg ist dagegen eher eine nieder- bzw. altsächsische Stadt. Die nördliche Altmark schöpft ihre Identität auch eher aus ihrer langen Zugehörigkeit zu Brandenburg. Gleiches vermag das ehemalige Erzbistum und später nie wirklich souveräne Herzogtum für Magdeburg nicht zu leisten.


    Für die eigentliche Spaltung Thüringens sorgt nach meiner Erfahrung übrigens eher die Bratwurst/Roster-Grenze, die irgendwo zwischen Gera und Weimar verlaufen muss.

  • ^ Wie gesagt, ist Mitteldeutschland eher im historischen Kontext zu verstehen, und nicht in dem Sinne, wo sich heute die Mitte Deutschlands befindet. Ich glaube mich zu erinnern, dass aus Erfurt, damals noch unter Althaus, öfter negative Töne hinsichtlich einer engeren Zusammenarbeit mit der Region Halle-Leipzig kam, weil man befürchtete, dabei unter die Räder zu kommen, während Jena damit sehr geliebäugelt hat. Ich glaube, das liegt nicht nur an unterschiedlichen Präferenzen oder am Status der Landeshauptstädte (aus Dresden und Magdeburg kamen ja auch immer gleich Absagen, sobald es um Stärkung und Zusammenarbeit des länderübergreifenden mitteldeutschen Raums ging), sondern hat auch historische und identitätsstiftende Gründe.


    Neben dem von dir genannten kulturhistorischen Begriff würde ich noch hinzufügen, dass Mitteldeutschland über viele Jahrzehnte eine bedeutende Industrieregion darstellte, die für ihre Zeit innovativ war und die Region schnell zu großem Wohlstand führte. Die Hinterlassenschaften aus dieser Zeit sind ja heute noch im Städtebau und in der Architektur auszumachen. Ich meine schon, dass die Dichte an Industriegebäuden und Fabrikantenvillen zwischen Dessau und Zwickau, Riesa und Weimar beeindruckend ist. In politischer Hinsicht würde ich vielleicht noch die Sozialdemokratie anfügen, die in Mitteldeutschland über lange Zeit prägend war.



    Zitat von Saxonia

    Für die eigentliche Spaltung Thüringens sorgt nach meiner Erfahrung übrigens eher die Bratwurst/Roster-Grenze


    Diesen Begriff "Roster" kannte ich erst, als ich das erste Mal zu meinen Schwiegereltern nach Zwickau gefahren bin. Die Roster-Bratwurst-Grenze im Norden verläuft meines Wissens an der Landesgrenze zwischen dem Altenburger Land und dem Landkreis Leipzig. Ich amüsiere mich jedes Mal, wenn ich die erste Imbissbude mit "Riesenroster" am Straßenrand entdecke.

  • In der Erfurter Politik hat man sich nach 1990 sehr stark nach Westen orientiert. Siehe bspw. die Helaba oder die immer auch wieder geäußerte Drohung zum Hessischen Rundfunk zu wechseln, wenn der MDR sich aus Erfurt zurückziehen sollte. Das länderübergreifende Eichsfeld im Norden war ebenfalls eine Triebfeder dafür, mit CDU Ergebnissen von über 70(!)%. Der fränkisch geprägte, eher dünn besiedelte Süden wiederum schielt stark auf den Feistaat Bayern. Das ist nachvollziehbar, denn das Land hatte wohl wie kein zweites unter den unmittelbaren Folgen der innerdeutschen Grenze zu leiden und das versuchte man zu reparieren. Wirtschaftlich waren Hessen und Bayern nach 1990 ebenfalls deutlich attraktiver als die östlichen Nachbarn.


    Ich würde den Begriff Mitteldeutschland nicht zu sehr an die große Glocke hängen. Unterscheidet der sich denn fundamental von ähnlichen Begriffen wie Süddeutschland? Es gibt natürlich verbindendes aber eben auch viel trennendes. Vehemente Befürworter eines Landes "Mitteldeutschland" vergessen gerne, dass Ähnlichkeiten bei Grenzregionen völlig normal sind. Aber was hat die Oberlausitz mit der Altmark oder der Rhön zu tun? Tatsache ist, dass es insbesondere in Thüringen und Sachsen starke eigenstaatliche Traditionen gibt. Nach Norden wird die Sache dank des preußischen Furors schon etwas diffuser. Dass Torgau und Teile des Leipziger Umlandes wie Schkeuditz mit seinem Flughafen heute bspw. wieder zu Sachsen gehören, haben wir wohl allein der kommunistischen Bezirksbildung zu verdanken. Darüberhinausgehende Pro-Sachsen-Abstimmungen in heute zu Sachsen-Anhalt und Brandenburg gehörenden Gebieten wurden 1990 ignoriert, um die 5-Länder Lösung nicht durch ein sächsisches Übergewicht zu gefährden.


    Diesen Begriff "Roster" kannte ich erst, als ich das erste Mal zu meinen Schwiegereltern nach Zwickau gefahren bin. Die Roster-Bratwurst-Grenze im Norden verläuft meines Wissens an der Landesgrenze zwischen dem Altenburger Land und dem Landkreis Leipzig. Ich amüsiere mich jedes Mal, wenn ich die erste Imbissbude mit "Riesenroster" am Straßenrand entdecke.


    Tatsache? Ich hielt den Begriff für Leipzig eigentlich auch üblich. Hab dort mit "Roster" nie Probleme bekommen und meine mich auch an gleichlautende Beschriftungen in der Stadt zu erinnern. Wobei ein Kommilitone aus Torgau ebenfalls zur Bratwurst neigte. Ich hab das aber meist auf negativen brandenburgischen Einfluss zurückgeführt. ;) In Erfurt hingegen kann es schon mal passieren, dass der Verkäufer einen anblafft, wenn man Roster sagt. Oder man bekommt ein ominöses "Rostbrätel" in die Hand gedrückt.

  • Ich habe nicht geschaut, ob das etwas Neues ist, aber die dpa zitiert OB Jung zur Einwohnerentwicklung in diesem und nächstem Jahr (Freie Presse). 2016 sei die Einwohnerzahl um 15.000 gestiegen, sie liege jetzt bei 580.000. 2017 werde mit einem weiteren Zuwachs von mindestens 10.000 Personen gerechnet und eventuell sogar die Marke von 600.000 Einwohnern gekratzt.

  • Zitat von Saxonia

    Tatsache? Ich hielt den Begriff für Leipzig eigentlich auch üblich. Hab dort mit "Roster" nie Probleme bekommen und meine mich auch an gleichlautende Beschriftungen in der Stadt zu erinnern.


    Den Begriff "Roster" habe ich hier noch nirgendwo gesehen, was nicht heißen soll, dass er in Leipzig völlig unbekannt ist. Ansonsten entweder Bratwurst oder Rostbratwurst (meistens als "Thüringer Rostbratwurst" bezeichnet). Ich war überrascht, dass es soviele sprachliche Unterschiede zu Zwickau gibt: "Gung", "Schmieche" ("Schmiech" gesprochen) und andere Begriffe hatte ich vorher auch noch nicht gehört.


    Und dass zuerst der Nachname und dann der Vorname bei einer Person erwähnt wird, auch dann, wenn die Nennung des Vornamens völlig ausreichen würde, kannte ich zumindest aus Süddeutschland und aus dem Erzgebirge. So einen Quatsch macht hier auch keiner.:)

  • Zwickau gehört kulturell eigentlich auch noch zum Erzgebirge bzw. zum früheren Erzgebirgischen Kreis. Da schlägt das Erzgebirgische halt auch noch bissel durch. Wenn aus der Familie dann noch einige bei der Wismut waren, machts das nicht besser. ;)

  • Ballungsraum haLEipzig

    Während wir hier aus Halle schnell nach Zwickau gewandert sind, bringt uns die Mitteldeutsche Zeitung wieder zurück an den Ausgangspunkt dieser Diskussion. Sie greift - wiederum nicht ganz ernst gemeint - die Kreuzer-Idee aus der Dezember-Ausgabe auf, Leipzig könnte zusammen mit Halle einen eigenständigen „Doppelstadtstaat“ bilden. Und führt unter der Überschrift "Zusammenwachsende Städte?" fünf Punkte auf, die Leipzig und Halle bereits gemeinsam haben.


    - Flughafen Leipzig/Halle
    - Wirtschaft, Engagement in der "Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland"
    - Kultur, vor allem die Museumsnacht
    - Nahverkehr, Mitteldeutscher Verkehrsverbund (MDV)
    - Pendler und Gewerbegebiete, viele Gewerbegebiete liegen zwischen den beiden Städten und bieten Tausende Arbeitsplätze.


    MZ, 21.12.16
    Dann wächst zusammen... Wie Leipzig Sachsen verlässt und auch Halle etwas davon hat
    Von Alexander Schierholz
    http://www.mz-web.de/25358430


    MZ, 22.12.16
    Zusammenwachsende Städte? Diese Dinge haben Leipzig und Halle bereits gemeinsam
    http://www.mz-web.de/25361532


    Der Ballungsraum ist jedoch größer, da gehören noch weitere kleinere Städte dazu, von Bitterfeld-Wolfen bis Altenburg. Nach meinem Dafürhalten müsste vor allem die Saale-Achse südlich von Halle, also Schkopau, Merseburg, Leuna und Weißenfels, noch besser angebunden und vernetzt werden, vor allem mit dem ÖPNV. Das würde dann im besten Falle auch Markranstädt, Lützen und Bad Dürrenberg mit erfassen.


    Und auch wenn uns dj tinitus heute morgen in seiner freundlich-zuvorkommenden Art daran erinnerte, dass dies hier das deutsche Architekturforum und nicht das deutsche Verkehrsforum sei (http://www.deutsches-architekt…m/showthread.php?p=549900), möchte ich kurz auf diesen Artikel in der Deutschen Verkehrs-Zeitung hinweisen:


    DVZ.de, 15.12.2016
    Die Schwerpunkte verteilen sich neu
    http://www.dvz.de/rubriken/log…er-die-lupe-genommen.html


    Berichtet wird über die Studie „Logistikimmobilien – Dreh- und Angelpunkt der Supply Chain“, die eine Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) im Auftrag der Logix-Initiative erstellt hat. Sie zeigt, dass sich das logistische Geschehen mittlerweile auf 22 Regionen verteilt hat, wobei nur Mecklenburg-Vorpommern, ein Teil von Brandenburg und einige Randgebiete nicht vom Logistikboom der vergangenen Jahre profitiert haben. Die Logistikintensität ist in Ballungsgebieten oder entlang des Autobahnnetzes hoch. Die höchsten Konzentrationen weisen Hamburg, Bremen, das Ruhrgebiet, die Rhein-Main-Region, Stuttgart, München und Berlin auf.


    Die Studie Logistikimmobilien - Dreh- und Angelpunkte der Supply Chain kann auf der Website der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS heruntergeladen werden:
    https://www.scs.fraunhofer.de/…en-drehundangelpunkt.html
    http://www.logix-award.de/presseinfos/download/


    Siehe insbesondere die Karte auf S. 28 unter http://www.teamtosse.de/presse…ix-Logistikimmobilien.pdf.

  • Die Reisesparte von Unister mit den Reiseportalen Ab-in-den-Urlaub.de, fluege.de, urlaubstours.de, reisen.de, billigfluege.de, reisegeier.de, hotelreservierung.de und TravelViva wurde von dem Insolvenzverwalter Lucas Flöther von der Kanzlei Flöther & Wissing an die tschechische Investment-Gruppe Rockaway Capital SE verkauft. Der Unternehmenssitz liegt in Prag, weitere Standorte befinden sich Sao Paulo und San Francisco. Rockaway Capital SE ist vor allem im osteuropäischen und lateinamerikanischen Raum aktiv, betreibt den Online-Reisevermittler und –anbieter „Invia“ und bezeichnet sich mit dem Portal als Marktführer in Tschechien und Polen. Jaroslaw Czernek, Investment Partner von Rockaway Capital und Aufsichtsratsvorsitzender bei Invia, sagt: „Da Invia und die ehemaligen Unister-Unternehmen, insbesondere ab-in-den-urlaub.de, auf dem gleichen Geschäftsmodell basieren, werden wir unsere gebündelten Kräfte und gemeinsame Expertise nutzen, um einen gesamteuropäischen Marktführer im Online-Reisesegment zu schaffen.“


    Die 520 in dem Unister-Geschäftsbereich verbliebenen Arbeitsplätze sowie die bisherigen Standorte sollen erhalten bleiben.


    LVZ, 23. Dezember 2016
    Verkauf perfekt: Unister veräußert seine Travel-Sparte an Investor aus Prag
    http://www.lvz.de/Specials/The…arte-an-Investor-aus-Prag

  • Am 21.12.2016 stellte das Innenministerium den Landesentwicklungsbericht 2015 für Sachsen vor:


    https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/208204


    Enthalten sind einige interessante Karten, z.B. zur Bevölkerungsentwicklung 2011-2014, zu den Männerüberschüssen bei den 18- bis unter 30-Jährigen, zur Arbeitslosenquote und Arbeitsplatzdichte, zu den Pendlerbeziehungen zwischen den Oberzentren und Pendlerüberschuss, des Weiteren zu den Anmeldungen für den Bundesverkehrswegeplan 2030, die S-Bahn Liniennetzpläne 2014 der Ballungsräume Dresden, Leipzig, Chemnitz, zur Anzahl der Studierenden an Universitäten und Hochschulen 2014/2015, zu Hochschulstandorten und Standorten außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und andere mehr. Insgesamt mangelt mir es allerdings an Auswertung und Rückschlüssen für künftige Landespolitik.


    Auf S. 36 gibt es eine Karte und auf S. 37 eine weitere Abbildung und einen Abschnitt zur neuen "Metropolregion Mitteldeutschland":


  • Warum der Landkreis Nordsachsen und Bitterfeld-Wolfen nicht dabei sind erschließt sich nicht. Dadurch entsteht eine nicht erklärbare Lücke und beide Kreise liegen sehr nahe an Leipzig-Halle.
    Beide Kreise gehören schnellstmöglich aufgenommen und integriert.
    Darüber hinaus sollten die Kreise zwischen Jena und Gera (ich denke der Saale-Holzland-Kreis) und der Kreis um Bernburg weitere Ziele sein.


    Es sollte zudem das Ziel sein, den Flughafen in der Region zu stärken, mit Verbindungen in die fehlenden Regionen Europas.