^ Ne das scheint mit deutlich breiter zu sein.
Vorher: Straßenbahnschienen in Mittellage + Fahrspur.
Nachher: Straßenbahnschienen in Mittellage + 2 Bahnsteige + KFZ-Spur (ähnlich wie zuvor die Fahrspur) + Radfahrstreifen (ein- oder beidseitig kann ich nicht erkennen). Und Parkbuchten scheint es auf einer Seite auch noch zu geben.
Haltestelleninseln verlängern halt effektiv die Wegezeit zur und von der Haltestelle im Vergleich zu einer Haltestelle mit angehobener Fahrbahn + Ampel, die bei Einfahrt der Straßenbahn für die folgenden Fahrzeuge auf rot stellt.
Denn: Die Straße zur Haltestelleninsel will erstmal überschritten sein, und meist sind dort halt Ampeln, die in keiner Weise mit den Straßenbahnen synchronisiert sind. Gerade bei langen Ampelzyklen (hallo Westplatz) kommt es gern vor, dass man eine Bahn locker geschafft hätte, wäre die Haltestelle mit angehobener Fahrbahn gewesen. So aber steht man an der roten Fußgängerampel, sieht die Straßenbahn einfahren, halten und losfahren.
D.h. ich muss 2-3 Minuten früher losgehen, um halbwegs sicher noch eine grüne Ampelphase vor der Einfahrt zu erwischen.
Das könnte man zwar mit adaptiven Ampelschaltungen ein bisschen verbessern, also im Sinne von die Fußgängerampeln von BEIDEN Straßenseiten schalten immer auf Grün, wenn eine Bahn einfährt, aber dann kommt ein Schwall Gerade-Rechtzeitig-Menschen zwar über die Ampel, steht aber ganz vorn (oder hinten) am Bahnsteig und braucht entsprechend länger, einzusteigen, als wenn sie sich wie beim Kap über die ganze Bahnsteiglänge verteilen können.
Und selbst die Hoffnung auf halbwegs intelligente Ampelschaltungen hab ich in Leipzig aufgegeben... Wenn ich sehe, dass da volle Straßenbahnen 2-3 Minuten an einer roten Ampel am Westplatz stehen, bevor sie grün bekommen. Die Ebert-Straße hat wirklich eine enorm lange Grünphase mit zwei!-maliger Grünschaltung der Linksabbiegerampel aus Richtung Süd. In den nicht-Stoßzeiten fährt dann teils ne Minute kein einziges Fahrzeug über die Kreuzung...

























