Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Wohnbauprojekt der Firma Bücher in Fechenheim


    Blick nach Westen in die Baugrube. Diverse Tauchpumpen pumpen dort Grundwasser ab.
    Das Bauvorhaben wird südlich begrenzt von der Bahnstrecke und der künftigen S-Bahn.



    Hier der Blick Nordwestlich auf die Bebauung




    Alle Bilder sind, wie immer, mein Eigentum!




    .

  • Neubau Feuer- und Rettungswache 21 (Nordweststadt)

    Der Baubeginn für die von Torben hier vorgestellte Feuer- und Rettungswache 21 verzögert sich. Voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2015 wird das Denkmalamt seine Untersuchungen auf dem Areal "Römische Töpferöfen" zwischen Erich-Ollenhauer-Ring und Rosa-Luxemburg-Straße abschließen. Der Mietvertrag am bisherigen Standort der Feuerwehrleute im Nordwestzentrum kann entsprechend verlängert werden, schreibt die FR heute. Gerechnet wird nun mit der Fertigstellung der Bereichswache in der zweiten Jahreshälfte 2016.


    Informationen zum Projekt hat die Berufsfeuerwehr hier online. So soll die nach einem Entwurf der Kölling Architekten aus Bad Vilbel zu errichtende Feuer- und Rettungswache aussehen:




    Bilder: Kölling Architekten

  • ^ Endlich einmal ein Entwurf, der sich seiner Umgebung anpasst - in diesem Fall der Minimalästhetik der großflächigen Asphaltspuren von zwei sich kreuzenden Schnellstraßen. Im Ernst: Gerade hatte ich einen "Flashback" in die 1970er-Jahre. Feuerwehrwachen kann man - muss man - ansprechender gestalten! Siehe Marbachweg (ok, drei Nummern größer), Flughafen, Hofheim etc. pp. Zum echten Stilzitat fehlt eigentlich nur noch eine Waschbeton-Fassade.

  • Städtebauliches Gutachterverfahren für den Ortsrand Alt-Nied

    Nach einer Pressemitteilung der Stadt hat ein städtebauliches Gutachterverfahren für die Umgebung von Alt-Nied begonnen:


    [INDENT]Die ABG Frankfurt Holding startet in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt ein städtebauliches Gutachterverfahren für den Ortsrand von Alt-Nied. Für drei definierte Areale werden Konzepte gesucht: Für die unbebaute Fläche entlang der Mainzer Landstraße zwischen den Straßen Alt-Nied und An der Wörthspitze am Ortsrand von Alt-Nied – dem sogenannten „Nieder Loch“ – ist ein Bebauungskonzept gefragt. Für den Bereich südlich der Einmündung Nieder Kirchweg/Mainzer Landstraße soll ein Ideenkonzept und für das sogenannte Nieder Tor ein Gestaltungskonzept gefunden werden.


    „Diese drei Teilgebiete beeinflussen sich gegenseitig, insbesondere in verkehrlicher Hinsicht. Daher ist es sinnvoll, sie gemeinsam zu untersuchen und zu beurteilen“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Verkehrliche und stadtgestalterische Aspekte müssen hier gleichermaßen berücksichtigt werden, um den Stadtteileingang von Nied aufzuwerten und um eine angemessene Bebauung für den Ortsrand zu erhalten.“ Derzeit wird ein Beurteilungsgremium für das Gutachterverfahren zusammengestellt. Mit Ergebnissen ist Ende April zu rechnen.


    „Wir als Eigentümer der Flächen am Nieder Ortsrand haben das städtebauliche Gutachterverfahren ausgelobt, da wir ein besonderes Interesse daran haben, dass die künftige Bebauung mit ihrem Umfeld harmoniert“, sagt Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding. „Auf dem Areal entlang der Mainzer Landstraße können rund 90 freifinanzierte und etwa 50 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.“ Vorgesehen ist außerdem ein Supermarkt mit circa 2.000 Quadratmetern Fläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.


    Bereits im Jahr 2008 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, ein konkurrierendes Verfahren zur Gestaltung und Nutzung des Ortrandes Alt-Nied und dem „Nieder Tor“ am Kreuzungsbereich Mainzer Landstraße/Alt-Nied/Nieder Kirchweg durchzuführen. Als Grundlage wurde eine Verkehrsplanung mit der Verlegung der Straßenbahn in Mittellage und Errichtung eines Kreisverkehrs erarbeitet. Die verkehrliche Vorplanung wurde zunächst dem Ortsbeirat 6 vorgestellt. Nachfolgend wurden Anregungen des Ortsbeirates und des Arbeitskreises Nied geprüft und teilweise in die Planung integriert. Da nach wie vor unterschiedliche Auffassungen zu der idealen künftigen Lage der Haltestelle westlich oder östlich des geplanten Kreisverkehrs existieren, wurde gemeinsam mit Vertretern des Ortsbeirates festgelegt, eine ausreichende Verkehrsfläche zu definieren, die beide Haltestellenvarianten berücksichtigt. Auf dieser Grundlage kann nun das Gutachterverfahren starten.[/INDENT]


    Das Plangebiet, Klick auf die Grafik öffnet PDF:



    Grafik: Stadt Frankfurt am Main

  • Zur Hermann-Wendel-Straße: Hier noch einige Impressionen der gut erhaltenen Gründerzeitgebäude, die nun in Kürze zugunsten von Eigentumswohnungen zerstört werden (leider nur Handyfotos):









  • Alte Batschkapp in Eschersheim

    Über ein Jahr wurde verhandelt, nun ist es der ABG Frankfurt Holding endlich gelungen, das an das Batschkapp-Areal in Eschersheim angrenzende Grundstück mit dem Rewe-Markt zu kaufen (FNP). Das eingeschossige Supermarkt-Gebäude wird in der zweiten Jahreshälfte abgerissen. Ab Ende 2015 voraussichtlich entsteht eine Wohnanlage, in die ein neuer, dann deutlich größerer Supermarkt integriert wird.


    Ein Foto von Anfang des Jahres, damals stand der ehemalige Musikclub noch:



    Bei dieser Gelegenheit noch zwei zur gleichen Zeit entstandene Fotos der inzwischen abgebrochenen Batschkapp. Anfang des 20. Jahrhunderts war dies die Bahnhofswirtschaft Georg Müller, mit großem Festsaal, Biergarten und eigener Apfelweinkelterei (AK). Von 1949 bis Mitte der Sechziger befand sich dort ein Kino namens Metropol, 1976 zog schließlich der Musikclub ein. Im Gebäudeteil rechts im Bild war die angeschlossene Kneipe "Elfer", inzwischen nach Alt-Sachsenhausen umgezogen.



    Die Südseite mit dem Eingang; kaum mag man glauben, welche Musiker alle hinter dieser Tür aufgetreten sind ...



    Bilder: Schmittchen

  • Neubau SB-Warenhaus, Wächtersbacher Straße 83 (Fechenheim)

    Seit dem letzten Bericht ist ein Dreivierteljahr vergangen - und immer noch laufen Erdarbeiten. Aber auch Versorgungsleitungen sind in Bau. Tätig ist eine Firma Hundhausen aus Siegen. Zwei aktuelle Baustellen-Bilder und eine fotografierte Infotafel zum Großklicken:



    Voraussichtlich im Spätsommer 2015 soll Eröffnung sein, sagte jüngst ein Unternehmenssprecher der Rundschau. 5.300 Quadratmeter Verkaufsfläche sind geplant.



    Alle Bilder: Schmittchen


  • Es passiert was bei dem seit über 20 Jahren leerstehenden (ich erinnere mich dass es schon leerstand als ich dort Anfang der 90er zur Schule fuhr) Haus Eschersheimer Landstraße 386 (ehemalige Pizzeria Party). Anscheinend haben Bauarbeiten begonnen. Die Alte Leuchtreklame der Pizzeria wurde entfernt und hintendran ist eine Schuttrutsche angebracht.





    Fotos sind vom letzten Montag. Schön dass hier was passiert, ich fand es immer sehr schade dass dieses kleine Schmuckstück immer mehr verfällt.

  • Umbau Stadion am Brentanobad

    Zum hier und dort vorgestellten Projekt gab es zuletzt Anfang September 2014 ein Update. Inzwischen ist der Umbau fast abgeschlossen, daher ein paar aktuelle Fotos. Nordseite mit neuer Stehplatztribüne:



    Die Laufbahn wurde beim Umbau beseitigt. Den vorherigen Zustand des 1992 in dieser Form erbauten Stadions kann man hier ansehen. Nach dem 11 Millionen Euro kostenden Umbau sollen 5.650 Zuschauer Platz finden, bisher waren es 5.500. Zur Verfügung stehen dann 1.500 statt zuvor 1.100 Sitzplätze (Q).



    Seine Bundesliga-Heimspiele trägt hier ein siebenfacher deutscher Fußballmeister mit neun Pokalsiegen und drei internationalen Titeln aus. Alter und neu gebauter Teil sind klar zu unterscheiden:



    Bilder: Schmittchen

  • Bolongarostraße Ecke Holzlachstraße

    Dieses kleine Gebäude (ehemalige Gaststätte "Ankerplatz", Street View) fiel mir schon des längeren auf, in erster Linie durch den zunehmenden Verfall.
    Nun scheint es jedoch saniert zu werden:

  • Friedberger Anlage 32 (Hermesweg)

    Letzte Beiträge hier und dort. Der Rohbau steht, füllt die Lücke und hat ein halbes Schrägdach und eine große Gaube. Nachfolgend mit ein bisschen Umgebung:



    Bild: epizentrum

  • Humboldtstraße 17

    Letzte Beiträge hier, hier und dort. Seit Jahresende hat sich äußerlich kaum etwas getan. Daher hier ein weniger bläuliches Bild inklusive der Umgebung. Das Haus steht an einer verkehrsberuhigten Kreuzung, die von Vierrädlern nur gestreift werden darf:



    Bild: epizentrum

  • Ex-Lurgi-Zimmer-Areal

    Die letzten Bilder des zukünftigen "Entwicklungsgebiets" in Seckbach finden sich h i e r.
    Wie man auf folgenden Bildern sieht, hat man inzwischen weitere Abbruch-Taten folgen lassen...:


    Wie man hier sieht, ist u. a. das Gebäude mit dem "Zimmer-Schriftzug" verschwunden:

    Ob die 2 beigen Gebäude im Bildhintergrund der ersten 2 Bilder zum "Abbruchgebiet" gehören, vermag ich nicht zu sagen. Falls nicht, ist nur noch das folgende Gebäude mit dem "Batschkapp-Hinweisschild" vorhanden. Auch bei diesem sind die vorbereitenden Abbrucharbeiten in vollem Gange. Viele Fenster sind mittlerweile entfernt. Es wird also auch hier bald die "Keule geschwungen" werden...:

    Bilder: skyliner

  • Abbruch und Neubau Wohnanlage St. Katharinen- und Weißfrauenstift

    Im Nordend, an der Ecke Schwarzburgstraße und Spohrstraße, steht eine 1970 erbaute Altenwohnanlage des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts (Foto1 / Foto2). Das Gebäude mit der Anschrift Schwarzburgstraße 12 ist nur rund 50 Meter vom Hochhaus Nibelungenplatz entfernt.


    Demnächst soll die alte Wohnanlage abgerissen werden. Der noch zu planende Neubau soll (wie gehabt) Teil einer Blockrandbebauung werden. Er soll acht Geschosse erhalten, das dürfte ein Geschoss weniger sein als bisher. 30 bis 35 barrierefreie Appartements mit jeweils zwei Zimmern sollen bis Mitte 2017 entstehen. Die Planung ist Gegenstand einer Ausschreibung, das Verfahren ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Mit der Projektsteuerung wurde das Frankfurter Büro Proprojekt beauftragt.

  • Die Hofgebäude sind abgerissen, aber die beiden straßenseitigen Häuser stehen noch (wie auch auf den Twitter-Fotos). Der Hermann-Wendel-Straße 10 fehlt der rückwärtige Teil. Die rotverklinkerte Nummer 14 hat bisher nur einen Biss in eine Dachkammer abbekommen, ansonsten ist sie unversehrt. Dieser Status besteht nun schon seit vielen Wochen. Ebenso lange sind schon keine Baumaschinen mehr zu sehen. Eine Abbruchgenehmigung hing bereits Anfang Februar aus. Ob sich in letzter Sekunde Einsicht eingestellt hat und umgeplant wird, was natürlich außerordentlich erfreulich wäre, oder der Abriss aus anderen Gründen unterbrochen wurde, das kann ich nicht sagen. Sicherungsmaßnahmen habe ich nicht gesehen, die erste Variante ist also eher unwahrscheinlich. Fotos von heute:


    ...
    Bilder: Schmittchen

  • Bolongarostraße Ecke Holzlachstraße (Nied)

    so was nennt man dann wohl "Blitzsanierung", Ansicht von vor nicht mal zwei Monaten siehe hier, nun hat man den Eindruck als ob das Haus durch Styroporplatten und viel Klebstoff zusammengehalten wird. Nun ja.


  • Neues Braunkohlekraftwerk im Industriepark Griesheim

    Das RP Darmstadt hat jetzt den Antrag der Fa. GETEC heat & power AG aus Magdeburg auf Genehmigung eines 19,5 MW-Braunkohlestaub-Kraftwerks offengelegt. Zur Projektbegründung heißt es:


    Zielsetzung für den Bau und Betrieb der Anlage ist die Schaffung einer zukunftssicheren und wirtschaftlichen Energieversorgung für die WeylChem Griesheim GmbH. Zu Produktionszwecken benötigt WeylChem thermische Energie in Form von bis zu 23 t/h Prozessdampf mit einem Betriebsdruck von 20,5 bar …


    Ein Teil der benötigten Energiemengen von WeylChem werden künftig durch die GETEC heat & power AG geliefert. Um auf Jahre hinaus stabile und wirtschaftliche Energiekosten garantieren zu können, werden die Dampfkessel hauptsächlich mit Braunkohlenstaub befeuert.


    Der aus Rheinischer Braunkohle hergestellte Braunkohlenstaub … ist ein hochwertiger Schwefel-und aschearmer Brennstoff. Die Anlieferung erfolgt im Silo-Lkw. Die Handhabung im geschlossenen System ermöglicht einen ölähnlichen Komfort. 3 Millionen t Braunkohlenstaub werden jährlich in den verschiedensten Feuerungsanlagen eingesetzt. Dazu zählen die Prozess-Wärmeerzeugung sowie der Einsatz in Niederdruck-und Hochdruckkesseln zur Prozessdampferzeugung. Staubfeuerungen zeichnen sich durch einen geringen Platzbedarf und eine hohe Regelgeschwindigkeit aus. Die Ascheentsorgung erfolgt durch den Brennstofflieferanten.

    Aufgrund der Feuerungsanlagenleistung von weniger als 50 MW erfolgt die Genehmigung ohne Öffentlichkeitsbeteiligung.


    Die Anlage besteht aus einem neuen Gebäude und in den Außenbereichen aus 2 Braunkohlenstaub-Silos, einer Rauchgas-Entstaubungsanlage, einer Abwasser-Kühlgrube sowie einem 49 m hohen Schornstein. Angeliefert wird der Braunkohlenstaub per Lkw über die Stroofstraße, eine Anlieferung während der Nachtstunden erfolgt nicht. Die Siloanlage hat eine Größe von 2 x 300 m³ und ist für einen Volllastbetrieb der Anlage bis ca. 72 Stunden ohne Neubelieferung ausgelegt. Bei Volllastbetrieb sind durchschnittlich 3 Silofahrzeuge pro Tag erforderlich. Die Erstbefüllung der Anlage erfordert 12 Lkw Ladungen. Ca. alle 7 Volllast Tage sind die Lagerkapazitäten des Aschesilos erschöpft so dass eine Entsorgung fällig wird. Die Asche wird mit denselben Silofahrzeugen abtransportiert, mit denen auch der Braunkohlenstaub angeliefert wird. Für den Aschetransport wird eine LKW-Ladung benötigt.


    Die Anlage soll rd. 9 Mio € kosten.


    Nachtrag:


    Vor einiger Zeit war mal zu lesen, in Griesheim solle auch ein Gaskraftwerk gebaut werden. Damit hat das oben beschriebene Projekt nichts zu tun.


    Und natürlich, völlig klar, der Protest lässt nicht auf sich warten.