Neue Rabenstr. 12
Mittlerweile bis auf ein paar GALA-Arbeiten fertiggestellt:
Mittlerweile bis auf ein paar GALA-Arbeiten fertiggestellt:
@Fontenay: Könnte doch ein schönes neues Hotel werden, das sich sicherlich besser in die Umgebung einfügt als das jetzige Monstrum. Was mich sehr interessieren würde, ob jemand von euch einen Lageplan mit dem neuen Gebäude gesehen hat. Denn das Grundstück ist schon sehr groß und es gibt auf dem jetzigen Parkplatz eine enorme Baureserve, die man als Blockrand füllen könnte. So wie das Hotel aussieht, nimmt es auch diese Fläche nicht ein und so wäre es sehr interessant zu wissen, was dort geplant ist!
@Mittelweg: Naja, neu sieht es noch ansprechend aus. Die 70er Jahre Anleihen sind hier jedoch deutlich zu sehen und wie man das Gebäude in 20 Jahren bewertet, kann man wohl leider schon einschätzen.
PS: Hat jemand eigentlich auch Bilder des neuen SAP-Gebäudes schräg gegenüber. Habe im Internet leider nichts gefunden...
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'Staedtisches Flair' hat meiner Meinung nach nicht in erster Linie mit Fassaden zu tun, sondern mit Funktionalitaet, sowie Art und Mass der Nutzung
Demnach müsste z.B. das Born-Center ja städtisches Flair haben - hat es aber genau zu 0,0.
Hingegen sind Ecken in Ottensen, der Schanze oder Eppendorf Urbanes Flair pur - ohne einen Mindestanteil an alten, dekorierten Fassaden undenkbar. Wir stehen wirklich auf gegenseitigen Standpunkten. Die Funktion ist mir schnuppe. Solange die Fassade was hermacht und im Erdgeschoss ein par Geschäfte, Restaurants, Kneipen o.ä. angesiedelt sind, ist die Funktion der Obergeschosse meiner Meinung nach völlig egal. Ob da nun ein par Schlafwohnungen, Büros oder sonstwas untergebracht sind - das Leben findet auf der Straße und in öffentlichen zugänglichen Bereichen im Erdgeschoss statt.
Die Verpackung macht's .
^^ Helge, bitte bemuehe Dich mal bitte ein wenig serioeser zu argumentieren. Du schiebst mir Aussagen unter, die nicht gemacht habe, Du bringst 'Vergleiche' die hinken und Du widersprichst Dir in Deinem Beitrag im Abstand weniger Zeilen selbst.
Dass Du mit Deinen Behauptungen Unrecht hat laesst sich doch extrem einfach nachweisen - naemlich in dem man die Gegenprobe macht und fuer einen Augenblick annimmt Du haettest Recht. Also mal angenommen folgende Aussage waere richtig:
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Solange die Fassade was hermacht und im Erdgeschoss ein par Geschäfte, Restaurants, Kneipen o.ä. angesiedelt sind, ist die Funktion der Obergeschosse meiner Meinung nach völlig egal.
Wenn dem so waere, dann haette man doch schon laengst schlicht und einfach in allen nur denkbaren Staedten der Welt entsprechende B-Plaene und Satzungen aufgestellt in denen sinngemaess stuende:
'Fassaden sind im historisierenden Stil auszufuehren, Erdgeschosszonen sind als Laden oder Gastronomieflaechen auszuweisen. Ansosten sind Art und Mass der Nutzung komplett egal und dem Bauherren frei gestellt'
Und schon wuerde ja jeder Stadtteil nur so vor 'urbanem Leben' ueberquellen - es koennte ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen solange man nur Deine 'goldenen Regeln' beachtet die ja immer funktionieren. Warum macht mal das nicht, wenn es doch so einfach ist? (Ich weiss, eine rethorische Frage. Man macht deshalb es nicht, weil es eben so einfach nicht funktioniert...)
Wie ist es eigentlich mit Grossstaedten in Laendern in denen es das klassiche gruenderzeitliche Quartier mit dekorierten Fassaden nach Deinem Gusto gar nicht erst gibt und niemals gab? Sind die alle kompett frei von Urbanitaet? Dann schick' besser schon mal 'nen Stuckateur nach Karachi, damit da endlch ein wenig urbanes Leben einzieht...
Ich habe unklar ausgedrückt. Natürlich wäre es nicht egal, wenn in einem größeren Teil einer Stadt in den Obergeschossen nur Büro- oder Hotelnutzungen stattfinden. Wohnungen gehören zwingend dazu, der Mix muß stimmen.
Ich halte aber nichts von der Maxime der Moderne, daß das Äußere eines jeden Bauwerkes seine Funktion wiederspiegeln muß, und zudem jeder Dekor zu entfallen hat. Der Verzicht auf Historisierung und damit den Formenreichtum europäischer Baukunst macht unsere Städte meiner Meinung nach "arm" und langweilig.
Aber auch wenn Historisierung unerwünscht ist, gäbe es immer noch Alternativen zum Aneinanderreihen der immer gleichen Flachdachkuben, denen man nicht ansehen kann, ob sie in Hamburg oder München stehen.
Deshalb freue ich mich so über den Kopfbau an der Carsten-Rehder-Straße, der in der Tat in dieser Form in München deplaziert wäre. Selbst innerhalb Hamburg könnte er nicht überall stehen, sondern nur in einem der "roten" Teile der Stadt, und nicht im "weißen" Eppendorf. Ich wünsche mir von Architekten und Stadtplanern mehr Rücksicht auf solche lokalen Besonderheiten.
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Deshalb freue ich mich so über den Kopfbau an der Carsten-Rehder-Straße.
Da warte ich lieber noch einmal auf ein paar Bilder auf denen sich die Gesamtsituation besser beurteilen laesst. Die wenigen Details die man bis dato erkennen kann lassen mich bislang kaum hoffen.
Das 'Dach' sieht unkoordiniert und unbeholfen plump aus. Der 'Fensterschlitz' zur Strasse hin (auf den Renderings) ist schlimmster archtitektonischer Klumperklatsch - ich hoffe da wurde noch nachgebessert.
Lustigerweise erfuellt das von Dir so gelobte Haus auch keine der Anforderungen die Du grade eben noch gestellt hast: Keine Restaurants, Bars, Kneipen, Laeden im Erdgeschoss... Keine Wohnungen... Es ist ein reines Buerohaus mit monostruktureller Nutzung (wenn ich nicht irre?).
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Lustigerweise erfuellt das von Dir so gelobte Haus auch keine der Anforderungen die Du grade eben noch gestellt hast: Keine Restaurants, Bars, Kneipen, Laeden im Erdgeschoss... Keine Wohnungen... Es ist ein reines Buerohaus mit monostruktureller Nutzung (wenn ich nicht irre?).
Laut der (sehr spärlichen) Information auf der Homepage von "PGN Architekten und Ingenieure" handelt es sich um ein "Bürogebäude mit Wohnungen". Von Kneipen ist in der Tat nicht die Rede - die gibt's ja aber wenige Meter weiter reichlich.
Auf die Schnelle vier Links zum Projekt Studenten-Wohnen an der Stresemannstrasse:
Um diese Brachflaeche geht es:
Eine Gruppe von (politisch korrektes Wort gesucht: 'Randstaendigen') hat dort inzwischen ein provisorisches Zeltcamp errichtet und fordert Bleiberecht. Dummerweise hielten sie es fuer das beste Mittel zum Zweck die Bezirksversammlung Altona zu 'stuermen' und die Abgeordneten zu bepoebeln. Bericht und Audiobeitrag:
> http://www.altona.info/2013/09/27/pun…rksversammlung/
Hier das (veraltete) Planrecht fuer die Flaeche:
> http://www.geoportal-hamburg.de/bplan/TB655Blatt1.pdf
Entwurf einer moeflichen Bebauung. Stand unklar? Tatsaechlicher Entwurf? nur eine grobe Baumassenstudie? Auf jeden fall soll das Baurecht noch in diesem Jahr ergehen. 2014 sollen die Bagger rollen.
> http://www.heitmann-montufar.de/studien_stresemannstr.html
PS: Das ganze sollte auf jeden Fall im erweitereten Kontext mit diesem Grossprojekt etwas weiter noerdlich gesehen werden, sowie mit dem Projekt 'Neue Mitte Altona'.
In der City-Nord tut sich einiges. Unter anderem ist ein Hotel mit 18 Stockwerken geplant. Die Eröffnung ist für 2016 geplant.
http://www.ndr.de/regional/hamburg/hotel291.html
http://www.mobil.abendblatt.de/hamburg/hambur…-City-Nord.html
An Stelle der Roten Flora soll in der Schanze eine Konzerthalle für rund 2500 Besucher entstehen.
Am Freitagnachmittag wurde beim Bezirksamt Altona dazu einen Antrag auf einen Bauvorbescheid gestellt.
Und ein weiterer Lückenschluss, diesmal Martinistraße/Ecke Hoheluftchaussee.
Der Mietvertrag der vorhandenen Autowerkstatt auf der Fläche läuft Ende des Jahres aus, die Fläche soll mit einem sechsgeschossigen Wohngebäude mit 36 WE bebaut werden, Preise ab 5.000 EUR/m^2.
Abendblatt-Artikel:
http://mobil.abendblatt.de/hamburg/hambur…de-geplant.html
Projektwebsite:
http://martini-95.de
Fuer einen hochwertigen Neubau in Eppendorf kann man sicherlich saftige Preise nehmen. Aber ob ich 5000 Euro / m2 zahlen wuerde um DIREKT an der lauten Hoheluftchausse zu wohnen?
Vor allem die Erdgeschoss-Eckwohung ist ja 'ein Traum' ![]()
Vom Bunker zum Wohnhaus:
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In der City-Nord tut sich einiges. Unter anderem ist ein Hotel mit 18 Stockwerken geplant. Die Eröffnung ist für 2016 geplant.
http://www.ndr.de/regional/hamburg/hotel291.html
http://www.mobil.abendblatt.de/hamburg/hambur…-City-Nord.html
Auf Nachfrage im Bezirksamt-Nord:
Bei dem 18-stöckigen Hotelbau handelt es sich womöglich um eine Presseente.
Begründung: Zu hoch für die Einflugschneise..
Die Eroeffnung der Rindermarkthalle an der S-Feldstrasse wird sich um einige Monate verzoegern. Der Umbau ist komplizierter als gedacht - insbesondere Brandschutzauflagen und Denkmalschutz verlangsamen das Projekt.
Meldung auf der Projektwebsite
Zitat der Entwickler: ...Dabei hat sich herausgestellt, dass die bisher avisierte Eröffnung im April 2014 aufgrund der Komplexität der Baumaßnahmen bei der Sanierung der historischen Rindermarkthalle nicht mehr sichergestellt werden kann. Eine Sanierung im Bestand ist immer mit Herausforderungen verbunden. Im Fall der Rindermarkthalle kommen nun u.a. noch erhebliche Auflagen bei Denkmalschutz und Brandschutz hinzu. Um am Ende keine bösen Überraschungen zu erleben, haben sich die Edeka Handelsgesellschaft Nord mbH als Generalmieterin und Maßmann & Co. Handelsimmobilien GmbH als Projektentwickler und Vermieter gemeinsam entschieden, rechtzeitig für Planungssicherheit zu sorgen und gehen nun von einem Eröffnungstermin Anfang September aus.
Ein unspektakulaeres aber gelungenes Stueck Stadtverschoenerung entsteht hier in Hamburg-Hamm.
Die haessliche Kiste mit dem Edeka Markt wird abgerissen und es entsteht das Projekt 'Hammer Lage'.
Drei Entwuerfe fuer die Neubebauung des Kolbenschmidt-Gelaendes (Ottensen / Bahrenfeld) haben es in die naechste Runde geschafft.
a) Coido Architects
Wohnen: ca. 28.800 m2
Gewerbe: ca 31.350 m2
Gebäudehöhen: 7 – 28 m
b) LRW Architekten und Stadtplaner
Wohnen: ca. 40.000 m2
Gewerbe: ca. 23.000 m2
Gebäudehöhen: 6 – 26 m
c) Studio NL-D
Wohnen: ca. 32.300 m2
Gewerbe: ca. 25.500 m2
Gebäudehöhen: 9 – 31 m
Neues zu den Elbtreppenhaeusern:
3 der 4 Haeuser werden modernisiert, ein weiteres soll ebenfalls restauriert werden. Ein 5. soll wegen der "schwierigen statischen Verhaeltnisse" am Hang abgerissen und in gleicher Form wieder aufgebaut werden.
Drei Entwürfe wurden zur weiteren Überarbeitung (bis Frühjahr 2014) für den Neubau der Schule in Steilshoop ausgewählt.
Hier mehr Infos sowie Fotos der Modelle
Kurzer Infotext von der Seite worum es geht:
„Campus Steilshoop“
"Das künftige Schul- und Quartierszentrum soll rund 13.000 Quadratmeter Neubauten für die „Grund- und Stadtteilschule Am See“ sowie für ein Quartierszentrum mit Bildungs- und Beratungseinrichtungen und mit sozialen Angeboten umfassen. Rund 29 Millionen Euro investiert die Stadt in den Schulbau, weitere rund 6 Millionen Euro in das Quartierszentrum. Im Gegenzug wird das auf dem Gelände befindliche Gebäude der ehemaligen Gesamtschule Steilshoop abgerissen, auch das Gebäude der benachbarten „Schule am See“ soll nach dem Umzug der Schule in den Campus Steilshoop aufgegeben werden. Der Campus soll zu einem Mittelpunkt für den umgebenden Stadtteil werden. Jetzt wurden nach einer sorgfältigen Planungsphase unter 12 Alternativen die drei besten Architekturentwürfe vorgestellt."