Leipziger Wohnungsbau

  • 7km vom Flughafen entfernt deutet aber nicht auf Schkeuditz hin.... Eher auf Orte wie Großkugel oder Gröbers oder Dieskau, gen Norden ist der Hbf zu nahe und gen Nordosten der Flughafen zu weit weg. Gen Südwesten gibt es keine S-Bahn.... Doch gleich welcher Standort auch immer: Nachts wird dort der Teufel los sein! Schon jetzt sind es rund 60 DHL-Jets, die - je nach Windrichtung - bis 02:00 Uhr ankommen oder ab 02:00 Uhr im 3-Minuten-Abstand ausschwärmen. Und die Sortierhallenverdopplung geht erst demnächst in Betrieb! Wer dort hinzieht, ist selbst schuld.


    Gruß

  • Wohnen im Ortskern von Probstheida


    Diese Überschrift klingt schön... ist es aber nicht. Doch, ist es schon. Man wohnt ja im Ortskern, auch mit historischen Gebäuden. Nur selbst würde man dann in einem Neubau wohnen, der sich wieder richtig gut ins Ortsbild einpasst. Die NCC plant den Bau von Stadt- und Reihenhäusern. Am kommenden Samstag kann man sich vor Ort informieren.

  • ...


    In der Blumenstraße (60) wurde irgendwas in den Boden gegossen, allerdings sieht es sehr seltsam aus ... Ein "Streifen", das wars. Ein Haus wird das wohl nicht. ...





    Aktuelle (heute früh) wird rechts vom "irgendwas" etwa in 50-80 cm Tiefe weiter ausgebaggert, so daß das Irgendwas wie eine Stützwand oder Trennwand wirkt. Wir berichten weiter .... ;)

  • Lipsia eG plant vierten Neubau für Grünau


    "Fuchshuber Architekten" haben einen Entwurf für einen altersgerechten 13-Geschosser für die Lipisa eG in Grünau mit Gemeinschaftsräume, Cafeteria und Concierge als Service entworfen. In der Brackestraße entsteht ab 2017 das neue Hochhaus mit 12 Etagen plus Dachgeschoss und 60 Wohnungen. An das eigentliche Haupthaus grenzt künftig ein 2- bzw. 3-geschossiger Anbau an. Alle barrierefreien Wohnungen verfügen über Balkone, Terrassen oder Loggien. Die Grundrissgrößen der 1- bis 3-Raum-Wohnungen variieren zwischen 28 und 68 m². Einige Appartements umfassen bis zu 100 m². Besonderes Extra der Wohnungen im Dachgeschoss sind die jeweils zwei fast 30 m² großen Dachterrassen. Doch auch die kleineren 1- und 3-Raum-Wohnungen sind auf die Wünsche der künftigen Bewohner abgestimmt. So wird es zum Beispiel statt Kinder- ein Ankleidezimmer als Zusatzraum geben. Bad und Küche können in der Regel von Rollstuhlfahrern genutzt werden und auf jeder Etage wird ein Gemeinschaftsraum mit Loggia-Treffpunkt der neuen Nachbarn sein. Im Untergeschoss sind Abstellräume und Technikräume geplant.


    Der Hauptzugang erfolgt über die Miltitzer Allee. Zur Brackestraße hin wird die Grünfläche parkähnlich für die Bewohner gestaltet. Ein großer Lichthof im Neubau dient als Zugang zum Garten mit Freisitzcafé. Angrenzend befinden sich im Erdgeschoss die Cafeteria und der Lipsia-Club.


    Gebaut wird auf dem Grund und Boden der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG. In der Brackestraße wurde 2007 ein Elfgeschosser im Zuge des Stadtumbaus abgerissen. Aufgrund der zehnjährigen Schutzfrist kann hier erst 2017 wieder neu gebaut werden.



    Grafiken: Fuchshuber Architekten




    Die Entwürfe gefallen mit sehr gut! Ich denke, in Zukunft könnten mehr solcher Gebäude in Grünau entstehen.

  • Kaltmiete des Lipsia-Baus übrigens nicht unter 9 Euro kalt - daran wird erneut deutlich, wohin die Reise in ganz Leipzig aufgrund von Nachfrage und Baukosten geht, es handelt sich hier schließlich um Grünau (bis vor kurzem noch von Abrissen dominiert) und eine Genossenschaft und nicht um eine "1a-Toplage neben der Innenstadt mit Deluxe-Ausstattung" vom Bauträger, der möglichst viel Gewinn rausschlagen will.

  • Papperlapp, Märkte orientieren sich grundsätzlich nach oben Richtung Premium. Dort wird definiert, was geht und welches Preisniveau der Markt noch trägt. Und danach richten sich alle unteren Preisklassen aus. Immobilien sind als Anlageklasse genauso renditegetrieben wie alle anderen auch. Wo hat man denn gehört, dass das Marktgeschehen und das Ausstattungsniveau sich an den unteren Marktsegmenten orientiert? Nicht mal bei Genossenschaften ist das so. Dementsprechend: Bitte unbedingt genauso bauen. Grünau tut etwas bürgerliche Durchmischung extrem gut.

  • Und was sagt uns das? Warum sollten sie auch billiger bauen, wenn sie es los kriegen? Das ist ein simpler marktwirtschaftlicher Mechanismus. Wenn die Mieten bei 4-5 Euro rumkraxeln, baut doch niemand. Also sei froh, dass die Preise nach oben gehen, nur dann lohnt es sich auch zu bauen.

  • 1. Warum sollte man sich darüber freuen, wenn das Gehalt bei der Mehrheit der Bürger nicht so schnell steigt?
    Und 2.: Schon mal dran gedacht, dass ein Großteil der Nachfrager nicht "Urleipziger" sind oder aber Rentner? Gab es auch schon Berichte dazu. Da das Rentenniveau langfristig definitiv sinkt, wird auch die Bezahlbarbeit dieses Wohnraums irgendwann anders.
    PS: Da wir hier im Wohnungsbauthread sind, sollten wir die weitere Diskussion ggf. woanders fortführen.

  • ^ Eben. Alle sind willkommen, egal ob aus Syrien oder Heidelberg. Dieses "Denkt-denn-keener-mehr-an-die-Urleipscher"-Geblubber kann ich nicht mehr hören, egal ob dieser Nonsens gegen Flüchtlinge oder gegen reiche Wessis gebraucht wird. Die Lipsia-Neubauten, die erst vor ein paar Monaten fertiggestellt wurden, sind augenscheinlich voll vermietet und der Mietpreis liegt hier auch bei über 8 Euro kalt, also für Grünau recht sportlich.


    Zum geplanten Neubau daneben: Gefällt mir nicht wirklich, aber gerade für Grünau dann doch beeindruckend. Es ist der Kulki (Kulkwitzer See), für mich nach wie vor der beste Badesee in und um Leipzig, der hier meines Erachtens die Nachfrage nach neuen Wohnungen forciert. Auf der anderen Seite des Kulkis, auf Markranstädter Flur, gehen die Baufelder für Eigenheime weg wie warme Semmeln. Ähnlich sieht es südlich vom See in Lausen aus, also schon wieder auf Leipziger Gebiet. Mich dünkt ohnehin, dass die Bauwut in der Suburbia jetzt wieder richtig Fahrt aufnimmt.

  • Für unter 8,50€ / m² kalt lässt sich ohne Subventionen schlicht nicht mehr neu bauen. Die Kosten werden in den nächsten Jahren nicht zuletzt aufgrund immer schärfer werdender energetischer Anforderungen weiter steigen.


    @ Cowboy
    Das "Alle sind willkommen"-Geblubber ist auch nicht weniger nervig.

  • Ein paar Wohnprojekte in Lindenau, Plagwitz, dem westlichen Zentrum und der Südvorstadt. Es geht los mit Lindenau:


    Reihenhäuser hinter alter Industriefassade im Hinterhof: Die sog. Lofts am Palmengarten sind fertiggestellt.




    Ein paar Meter weiter weg in der Lionstraße wird die Baugrube für die Ateliers am Palmengarten ausgehoben.





    In der Alten Straße (zuletzt hier) geht es beim Lückenschluss auf dem Grundstück Nr. 15 erstaunlich zügig voran. Das 1. OG ist erreicht.




    Weiter vorn Richtung Karl-Heine-Straße befindet sich das Projekt am Gosenschlösschen auf der Zielgeraden. Das Gebäude wird in den nächsten Tagen sicher abgerüstet. Was man jetzt schon erkennt, ist, dass der Wiederaufbau historisch sehr genau erfolgt. Ein Blick aus der Ferne:






    Alte Straße / Ecke Rudolf-Sack-Straße. Raus mit der Sprache: Wer von euch hat das geschrieben? ;-)






    An der Ecke Alte Straße / Karl-Heine-Straße kündigt jetzt auch ein Bauschild diesen Neubau an.






    Der Neubau in der Alexanderstraße hat seine Endhöhe erreicht. Ein Blick aus der Käthe-Kollwitz-Straße.





    Was wird denn hier an der Friedrich-Ebert-Str./Ecke Karl-Tauchnitz-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zum US-Konsulat nun eigentlich gebaut? Dass es keine Infos für diese städtebaulich wichtige Ecke gibt, beunruhigt ein wenig.

    Bilder: Cowboy

  • Hier jetzt ausschließlich Südvorstadt:



    Die Neubauten in der hinteren Alfred-Kästner-Straße




    Zur Abwechslung ein paar interessante Bestandsgebäude aus der Zwischenkriegszeit. Hier ein ehemaliges Fabrikgebäude mit verglaster Kranbahnhalle, heute Büro- und Wohnhaus.






    Nicht minder interessant die von Carl James Bühring entworfene Wohnanlage entlang der Lößniger Straße.








    Baufortschritt Fichtestraße 26.





    Das Beste zum Schluss: Neubau in der Scharnhorststraße gegenüber MDR-Gelände. Architekt Martin Faßbauer wusste schon beim Ärztezentrum mit Vor- und Rücksprüngen in der Fassade zu gefallen oder - je nachdem - zu provozieren.







    Bilder: Cowboy

  • Toll das du dich scheinbar wieder dem wesentlichen wendest.
    Es gibt sicher einiges aufzuholen.


    Der zuletzt gezeigte Neubau ^ zeigt sich so wie du beide Beispiele beschrieben hast.
    Das von dir erwähnte Ärztehaus am Simsonplatz ist dagegen eine gut
    gelöste Variante um, um die Ecke zu kommen.
    Auch wenn man über Details hier auch Diskutieren könnte.....

  • Hier habe ich über die Sanierungsabsichten der Unitas-Platten in der Ostvorstadt berichtet. Inzwischen gibt es auch erste Ergebnisse. Gefällt mir ganz und gar nicht, ja irgendwie finde ich sogar den Verlust der Platten-Optik anhand des totsanierten Ergebnisses bedauernswert. Der gestiegene Wohnkomfort für die Bewohner ist sicher unbestritten.





    Der Neubau in der Wundtstraße befindet sich auf der Zielgeraden, die ersten Bewohner sind bereits eingezogen. Ein solides Ergebnis und schön, dass es keine hässlichen Standardgeländer an den Balkonen gibt.




    Ansicht Brandvorwerkstraße




    Wie hier schon berichtet, gehen die Arbeiten am Thomasium weiter.



    Bilder: Cowboy

  • Alexanderstraße Zentrum-West noch mal aus einem anderen Blickwinkel


    Bleichertstraße 13 Gohlis-Süd (Lipsia Baugenossenschaft)
    endlich eine Animation, auf der Website findet man ja leider zu Bauprojekten nicht wirklich was!



    Prellerstraße Nr. XY
    Hier scheint es auch bald loszugehen (oder nur Abstellfläche für die Straßenbauarbeiten?), die große Freifläche hinter/neben den mE architektonisch gruseligen "Parkvillen am Kickerlingsberg" (von denen immer noch nicht alle WE verkauft sind) wurde bereits im Frühjahr gerodet.
    Mittlerweile ist die Prellerstraße in diesem Bereich gesperrt und es wird kräftig gebaut.



    (eigene Aufnahmen Sept. 2015)