• Auf diesem Satellitenfoto sind die Tagebaue Espenhain, Zwenkau und Cospuden zu sehen. Für die Nordlage muss man das Foto um 180° drehen. Man beachte die Größe der Löcher im Vergleich z.B. zum winzigen Leipziger Zentrum.:D

    2 Mal editiert, zuletzt von Stahlbauer (23. April 2009 um 22:37) aus folgendem Grund: Fehler behoben.

  • Guten Abend!
    Ich möchte heute mit einer kleinen Bilderserie einen hoffentlich guten Einstand geben.
    Es werden vielleicht nicht alle Fotos zum Thema "Leipzigs neue Ufer" passen, aber die Serie entstand nunmal hintereinander.
    Ich bitte um Nachsicht deswegen.

    Keine Ruhe liess mir, ob es nun tatsächlich eine Rohrverbindung zwischen dem Karl-Heine-Kanal und dem Hafen gibt, oder nicht.
    Man sehe mir meine kecke Behauptung, es gäbe keine, bitte nach. ;)
    Da die noch spärliche Vegetation momentan gute Einblicke gewährt, sind mir Fotos möglich gewesen, die das Gegenteil vermuten lassen.

    Am längeren Ende des Hafens sieht man dieses Rohr. Sieht allerdings ziemlich trocken aus.
    Dort scheint nichts zu fliessen.

    Ein Stück weiter auf der südwestlichen Seite fand ich dieses Rohr, aus dem munter Wasser in den Hafen fliesst.
    Wird wohl von irgendeiner Quelle dieser doch recht wasserreichen Gegend gespeist (vielleicht die, die ich schon mal erwähnte).

    An der Luisenbrücke (Lützner Strasse) sah ich dann dieses Rohr. Es fliesst Wasser heraus in den Karl-Heine-Kanal.
    Es gibt also offenbar Rohrverbindungen - nur woher, wohin, ist mir schleierhaft.
    Nach dem Durchstich wird alles sowieso Geschichte sein.

    Dieser Hügel entstand, als das Haus Lützner Strasse/Ecke Plautstrasse gebaut wurde. Es war der Aushub der Baugrube.
    An der Stelle des Hauses stand übrigens früher eine Aluminium-Giesserei.
    Wenn im Zuge des Kanaldurchstichs die Arbeiten beginnen, wird er verschwinden.
    So gesehen sind meine Bilder (und auch die weiteren) Momentaufnahmen, die so bald nicht mehr zu sehen sein werden.

    Eine weitere Sache, die ich mir heute unbedingt anschauen wollte, war die Kanalbrücke Karl-Heine-Strasse, die momentan saniert wird.

    Diese Aufnahme macht neugierig, wie die neue Brücke wohl angelegt sein wird. Vermutlich um einiges robuster.

    Die beiden Häuser in der Aurelienstrasse, um die schon heiss diskutiert wurde.
    Der Zustand scheint unverändert...

    Ich bin ehrlich gesagt froh, dass dieses Haus saniert wurde. Es wäre schade drum gewesen.

    Was dieses Bauwerk wohl mal für eine Funktion gehabt hat? Stammt doch bestimmt aus der Zeit, als der KHK angelegt wurde...

    Bemerkenswert finde ich die Konstruktion des Behelfsradwegs, den man am Stelzenhaus angelegt hat.
    Das erinnert schon fast an eine Achterbahn. Auch hier ist es eine temporäre Sache, die bald so nicht mehr zu sehen sein wird.

    Nochmal von der anderen Seite - sieht schon imposant aus.
    Ich frage mich allerdings, warum man dort den Radweg nicht auch wie ein Stück vorher mit diesem grünen Teppich ausgelegt hat.
    Für Leute mit Höhenphobie ist es nix, man kann wie bei Gitterrosten runter schauen.
    Und es ist eine irre Geräuschkulisse, wenn dort Radfahrer runter oder hoch fahren.
    Die Anwohner sehnen garantiert den Zeitpunkt der "Normalität" herbei.

    Das Stelzenhaus. Immer wieder schön, dieses Gebäude der früheren Verzinkerei "Grohmann&Frosch".

    Auch wenn es jetzt nicht mehr direkt an Leipzigs Ufern steht, ansehenswert ist es allemal:
    das Haus der Konsumzentrale

    Die (Rad-)Wege davor waren ehemals Gleise, die vom Plagwitzer Bahnhof zu etlichen Firmen abzweigten.
    Ein Erbe Karl Heines, der massgeblich an der Entwicklung dieses Stadtteils von Leipzig beteiligt war.

    So, ich habe den halben Abend aufgewendet, um diesen Beitrag für's Forum schön zu machen.
    Bitte seid nicht zu hart mit mir, sollte ich irgendwas falsch gemacht oder irgendwelche Konventionen nicht eingehalten haben.
    Ich hoffe, es hat Spass gemacht, die Bilder anzuschauen!

    Edit: Bild 12 war leider doppelt vorhanden, hab es korrigiert sowie 2-3 kleine Textkorrekturen erledigt.

    Ist doch ein klasse Beitrag. Vielen Dank, Cowboy

    3 Mal editiert, zuletzt von le-west (6. April 2009 um 13:10)

  • Vorbereitungen zum Bau der Schleuse Connewitz >>

    Seit Montag, 23. März 2009 finden 20 Meter tiefe Bohrungen im Bereich der künftigen Schleuse am Connewitzer Wehr an der Pleiße statt.

    Bilder zum Schleusen-Bau ab Mitte April bzw. Mitte Mai 2009 auf Leipzig-DasDorf.de

    Vorbereitung und Durchführung der Entschlammung der Alten Elster und Elstermühlgraben >>

    Erste Entschlammungen im Bereich des Schreberbades fanden bereits statt. Seit mehreren Tagen herrscht dort Stille. Dagegen beginnen dort Vorbereitungen und die Ankerung eines Schiffes für die Entschlammungsarbeiten auf der alten Weißen Elster zwischen Petersteg und Heilige Brücke bzw. Schreberbrücke.

    Weitere Bilder auf http://www.Leipzig-DasDorf.de > Newsticker (Weg langsam bekannt :) )

  • Der Lindenauer Hafen jetzt zum Anschauen
    Redaktion
    09.04.2009
    http://www.l-iz.de/Politik/Brennp…0904082117.html

    Nun werden die neusten Planungen im Rahmen einer Ausstellung in der Landesdirektion Leipzig präsentiert. ... Die Ausstellung kann bis zum 20. Mai 2009 von allen Interessierten montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr in der Landesdirektion Leipzig, Braustraße 2, im Dachgeschoss besichtigt werden.

  • War heute gleich mal vor Ort und muss sagen, genialer geht's nicht. Erste Bilder wie immer auf http://www.Leipzig-DasDorf.de > Newsticker, online.

    Dies sind nun die endgültigen Planungen. 44 Stellplätze für LeipzigBoote und rund 96 für Ruder- und Paddelboote. Aus dem HafenCafé (jetzt noch Sitz des Bildungszentrums Agricola) wurde zum Tagungs-/Hotel- und Handelszentrum. Entlang der östlichen Uferseite plant man eine große Häuserbebauung aus Wohnen, Gastro und Kunst. Die Museumsfeldbahn soll laut der o.g. Planung bis vor zum HafenCafé verlängert werden.

  • Der Hafen wird der Hammer! Danke für die Infos Dave! Gespannt bin ich darauf, wie man die Feldbahn integrieren wird. Ich hoffe auf ein ähnlich regelmäßiges Angebot wie bei der Parkeisenbahn am Auensee. Die Umgestaltung des ganzen Areals wird den angrenzenden Stadtteilen völlig neue Impulse geben.

  • Keine Ursache ;)

    Entschuldigt bitte die Bildqualität >>

    Die Häuser erinnern mich stark an die "Höfe am Brühl" by Grüntuch&Ernst. Schlecht siehts ja nicht aus. Hier könnten dann aber schon Lamellen von Gesichtern/Persönlichkeiten hängen. Denke da so an Ernst Carl Erdmann Heine, dem Wiederentdecker, Bauherr und Geldgeber bzw. geschichtliche Seiten des Kanal- und Hafenbaus. Da ich immer noch an ein Museum dort denke.


    Auch hier hat man den Panoramablick wie bei der Vision des Olympischen Dorfs verwendet. Nur blickt man dann eher auf Industrie- und Plattenbauten. Aber jeder Menge Grün.


    Quelle: Stadtplanung Bergknecht, Konermann Siegmund Architekten BDA, Christoph Rütter, HÄFNER/JIMENEZ.


    Quelle: Stadtplanung Bergknecht, Konermann Siegmund Architekten BDA, Christoph Rütter, HÄFNER/JIMENEZ.

    Ein Architektenbüro hat bei den Visionen für das Olympischen Dorf 2012 am Lindenauer Hafen genau die Darstellung getroffen, die bis 2012 ausgeführt werden soll. Nur das sicher keine Hafeninsel bzw. eine Insel zwischen HafenCafé und Speicher entstehen wird. Wie ich letztes Frühjahr vom Verein Wasser-Stadt-Leipzig e.V. gehört habe, war es nie geplant, das Hafenbecken bis zur Tankstelle an der Lützner Straße zuziehen, sondern so zubelassen.


    Quelle: ASTOC GmbH & Co KG.


    Quelle: ASTOC GmbH & Co KG.

    Andere wiederum planten so >>


    Quelle: Kersten+Kopp Architekten.

  • Museumsfeldbahn Lindenau

    LEgende - Gespannt bin ich darauf, wie man die Feldbahn integrieren wird. > Nuja, der Haltepunkt Museumsbahnhof liegt an der MARINA, ein idealer Anlaufpunkt für Bootsfahrende, um eine Runde mit der Feldbahn zudrehen bzw. zupendeln. Dort müsste dann erst das Gebiet barrierefrei gestaltet werden. Sprich mit Rampen und Treppen zwischen Museumsbahnhof und Marina. Der Haltepunkt Luisenbrücke (laut MFLL) liegt direkt am HafenCafé und am Vorbecken. Auch hier ein iedaler Einstiegspunkt zum Museumsbahnhof und in die Schönauer Lachen. Hätte man schonmal zwei Anlaufpunkte. Die MFLL plant/plante einen weiteren an der Plautstraße, genau zwischen den Museumsbahnhof und Luisenbrücke. Dieser liegt auf der o.g. Skizze direkt an der Brücke zum Hermann-Duncker-Viertel. So eine Pendelei ist neben der Kiesbahn natürlich auch zu Fuß und dem Rad möglich. Im Endergebnis liegt die Strecke genau zwischen dem zubebauenden Ostufer und der landschaftlich- und gewerblichen Plautstraße. Schöne Ansiedlung von Kleingärten.


    Haltepunkt Schomburgkstraße. Dieser war einst direkt über die Plautstraße Ecke Schomburgkstraße erreichbar. Da die Treppe jedoch baufällig war und der Verein sie nicht zahlen konnte und die Stadt kein Geld ausrücken wollte, entschloss man sich, den Bahnsteig auf die andere Seite zulegen. Dieser ist nur länger als der alte. So können nun auch zwei Züge halten. Der Weg läuft nun über die Lyoner Straße, vorbei am Speicher zum Haltepunkt. Dieser liegt direkt gegenüber der geplanten MARINA.


    Haltepunkt Museumsbahnhof. Links stehen die Speicher und rechts, ein Gleis höher liegt das Hafenbahngleis der DB AG. Ob dies weiterhin liegen bleibt, kann ich nicht sagen.


    Speicher gegenüber dem Museumsbahnhof. Die alten Lagerhalten werden sicher verschwinden, um dort die Straße langzuführen. Hier würden dann auch die Rampen und Treppen zur MARINA entstehen.


    Hinter dem Bild befindet sich das Ende der jetzigen Museumsstrecke. Genauer gesagt die Station des Eimerkettenbaggers. Laut den Planungen der Stadt Leipzig, wird die Strecke mit einem Schwenk nach rechts und wieder nach links zur Luisenbrücke geführt. Die dortigen Hallen auf dem Bild sind nicht diese des Bildungszentrums Agricola.

    Ich hoffe auf ein ähnlich regelmäßiges Angebot wie bei der Parkeisenbahn am Auensee. > So regelmäßig wie bei der Parkeisenbahn wird die Museumsfeldbahn sicher nicht. Da sie nur an bestimmten Sonntagen im Jahr eingesetzt wird. Zum Wasserfest auch Samstags und wenn es besondere Veranstaltungen wie vielleicht das 1. Lindenauer Hafenfest gefeiert wird. Beide sind ehrenamtliche Vereine und beide absolvieren ihre Arbeit in der Freizeit. Werde mich mal umhören, ob im Sommer ein wöchentlichen Angebot 2012/2013 evtl. geplant ist.

  • ...und hier nochmal eine Skizze der geplanten Strecke (laut Stadt Leipzig, Planungsbüro. Denke aber eher, nur mal so gemacht. Passt sich aber ganz gut ein*) der Feldbahn >>

    *Wenn man genauer hin-schaut und die Strecke vielleicht schonmal gesehen hat, liegt richtig. Vor bzw. ab dem Haltepunkt Plautstraße nimmt sie die Strecke der Hafenbahnstrecke rein. Natürlich könnten die Gleise nicht genutzt werden. Verbraucht sicher die Deutsche Bahn AG. Dort liegen auch Beton- statt Holzschwellen. Die Schienenprofile wären von der Höhe zu hoch und von der Breite zu breit. Das man alles umspuren müsste, von 1435mm auf 800mm, ist klar.


    Soweit wird es die Feldbahn jedoch nicht schaffen, um zum ihrem ehemaligen Depot, dem Mörtelwerk oder noch weiterhinaus zur König-Albert-Brücke beispielsweise zukommen. Da hier über das Vorbecken eine zusätzliche Brücke errichet werden müsste. Für den Bootsverkehr sicher zu niedrig und würde auch das Bild zerstören. Im Café Kanal 28 befindet sich ein 800mm Gleis. Draußen auf dem Hof steht auch eine alte verrostete Lore.

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Natürlich könnten die Gleise nicht genutzt werden. Verbraucht sicher die Deutsche Bahn AG.

    Wenn ich mir das so anschaue, vor allem die erhaltenen, aber ungenutzen Gleise in der Openstreetmap: http://www.openstreetmap.org/?lat=51.33304&…&layers=B000FTF , kommt man mit Normalspurbreite gar nicht mehr bis zum Hafen, selbst wenn man wollen würde.

    Mit der Feldbahn durch die Baumwollspinnerei bis zum S-Bahnhof Plagwitz ... ;)

  • LE Mon. hist. - ...kommt man mit Normalspurbreite gar nicht mehr bis zum Hafen, selbst wenn man wollen würde. > Laut der Karte nicht, wenn man vor Ort ist schon. Die blauen Linien auf dem Bild sind noch größenteils erhalten und fast un-unterbrochen befahrbar. Also man könnte schon vom KIROW-Werk bis zum Lindenauer Hafen mit der Drasine pendeln. Die blaue Linie auf und neben der "weiß-markierten" Plautstraße wurde teilweise zurückgebaut oder ist mit Gras überwachsen. Außerdem wird er vom Bildungszentrum Agricola überdacht.

    Dieses Bild dürfte für sich sprechen. Die Südkurve am Güterbahnhof hatte man 2007 zurückgebaut. Auch die Eisenbahnbrücke über der Diezmannstraße musst dran glauben.

  • Guten Abend!

    Ich würde gerne meine eigenen Gedanken zum Thema Kanaldurchstich zum Hafen darlegen.
    Die bisher gezeigten Bilder der Planung habe ich mir angeschaut, manches finde ich gut, bestimmten Sachen stehe ich aber auch skeptisch gegenüber.
    Hoffentlich werde ich nicht dafür gesteinigt, wenn ich die Begeisterung nicht komplett teilen kann.
    Falls jemand privat mit mir darüber diskutieren möchte, bin ich keinesfalls böse über PNs oder Mail.

    Wie ich schonmal erwähnte, bin ich ganz in der Nähe aufgewachsen.
    Das Gebiet ist sozusagen "salopp gesagt" mein Hinterhof (natürlich ohne Besitzanspruch).
    Aber dadurch hat man ein sehr persönliches Verhältnis dazu.
    Das Hafengelände war für mich immer sowas wie konservierte Geschichte, da die Entwicklung ja quasi abrupt aufhörte.
    Ich erinnere mich, dass ich es schon als Kind in den Siebzigern als etwas Besonderes empfunden habe, wenn ich dort war.
    Die Ausbreitung der sogenannten "Landesbeschaffungsstelle der Polizei" (oder was auch immer das zu DDR-Zeiten war) war auch sehr unschön.

    Auf der anderen Seite kann ich auch verstehen, dass in der heutigen Zeit Ideen aufkommen, das Gebiet zu entwickeln.
    Wenn das jemand tut, der nicht (so wie ich z.B.) eine sehr persönliche Beziehung dazu hat, geht man natürlich ganz anders ran.
    Würde mir wohl nicht anders gehen, wenn ich von woanders her kommen würde.
    Ich habe nur die Befürchtung, dass das Ganze zu künstlich wird und die Gegend ihren Reiz verliert.
    In diesem Zusammenhang würde ich mir wünschen, dass man es hinbekommt, die Ostseite massvoll zu entwickeln und die Westseite so weit es geht, naturbelassen und vorsichtig (Rad- und Fusswege) zu gestalten.
    Eine Bebauung auf dieser Seite würde ich für einen grossen Fehler halten. Ist halt meine Meinung dazu.

    An der Plautstrasse, die ja an einigen Stellen Verbindungen zum Hafenareal erhalten soll, wird es auch interessant.
    Ich hoffe, dass man es für die Anlieger verträglich gestalten kann. Immerhin haben sich an dieser Strasse auch einige Firmen eine Existenz aufgebaut.
    Ja, auch solche Gedanken gehen mir durch den Kopf bei diesem Thema.
    Grundsätzlich finde ich es richtig, dass die Demmeringstrasse, die Dunckerstrasse (oder beide) mit dem Hafen verbunden werden sollen.
    Ist sicher auch notwendig, wenn man einen sinnvoll nutzbaren Zugang zum Gelände herstellen will.
    Allein über die Lützner Strasse wird das kaum gehen.

    Als letztes möchte ich noch etwas zur Luisenbrücke sagen - diese wird sicher auch nicht so bleiben wie sie heute ist und sie hätte es wirklich verdient, zu einer neuen Schönheit zu werden.
    Im Zuge der Strassenbahnverlängerung nach Grünau (und damit der Strassenverbreiterung) hat sie ja damals schon auf der einen Seite ihren Fussweg eingebüsst. Desolat ist sie wohl ausserdem.

    Bei der Rekonstruktion von Brücken werden heutzutage schöne Sachen realisiert, ich wünsche mir sehr, dass es auch für die Luisenbrücke Wirklichkeit werden möge.

    Das war jetzt einiges an Text. Ob man mich und meine Einstellung versteht, weiss ich nicht.
    Ob es den Gepflogenheiten hier im Forum entspricht, darüber zu diskutieren - bin ich mir noch nicht sicher.
    Falls der eine oder andere privat Lust hat (per PN bzw. Mail) darüber zu diskutieren, ich würde mich sehr darüber freuen.
    Die Thematik Hafen, und "Leipzigs neue Ufer" allgemein liegt mir sehr am Herzen.

    Edit: Schreibfehler korrigiert

    3 Mal editiert, zuletzt von le-west (13. April 2009 um 01:11)

  • le-west - Die Thematik Hafen, und "Leipzigs neue Ufer" allgemein liegt mir sehr am Herzen. > Geht mir auch so, daher verstehe ich Dich auch.

    Wie ich schonmal erwähnte, bin ich ganz in der Nähe aufgewachsen.
    Auf der anderen Seite kann ich auch verstehen, dass in der heutigen Zeit Ideen aufkommen, das Gebiet zu entwickeln.
    Wenn das jemand tut, der nicht (so wie ich z.B.) eine sehr persönliche Beziehung dazu hat, geht man natürlich ganz anders ran.
    Ich habe nur die Befürchtung, dass das Ganze zu künstlich wird und die Gegend ihren Reiz verliert.
    > le-west, ich bin ebenso in der Nähe dieser Gegend aufgewachsen (Schleußig, Plagwitz,...) und auch Lindenau gehört zu "meinem Revier" :) einerseits würde ich eine WOHN&GEWERBE-Ecke aufbauen, was bis 2013 geschehen soll und andernseite einen funktionstüchtigen Hafen. So, wie er einst geplant war. Klar, kommt jetzt die Frage: Wozu?

    In diesem Zusammenhang würde ich mir wünschen, dass man es hinbekommt, die Ostseite massvoll zu entwickeln und die Westseite so weit es geht, naturbelassen und vorsichtig (Rad- und Fusswege) zu gestalten. > Nur das Ostufer wird bebaut und völlig neugestaltet. Das Westufer bekommt zwar einen neuen Fuß- und Radweg, soweit auf den Planungen gesehen, aber die naturnahe Gestaltung bleibt. Wenn man selbst die beiden Inseln gelassen hat (sicher nicht nur wegen Natur- und Tierschutz), lässt man auch das natürliche Westufer. Sonst hätte man eher ein HamburgerHafencity-Flair.

    Eine Bebauung auf dieser Seite würde ich für einen grossen Fehler halten. > Bis jetzt ist nix großes aus einer BMX-Anlage geplant. Gegenüber vom Durchstich befindet sich jedoch ein Werk/Grundstück der KWL (auch wenn ich mal etwas vom amerikansichen gehört habe...).

    Als letztes möchte ich noch etwas zur Luisenbrücke sagen - diese wird sicher auch nicht so bleiben wie sie heute ist und sie hätte es wirklich verdient, zu einer neuen Schönheit zu werden. > Ich weis allerdings auch nicht ganz, wie das geschehen soll. Mal ist die Rede von einem Neubau, mal von einer Erweiterung. Ich denke mal, man baut die zusätzlichen Rad-/Fuß- und Fahrbahnen an und haben im Ergebnis das historische Bild wie jetzt. So ist es auch auf den aktuellen Planungen von Häfner/Jimenez bzw. Stadt Leipzig. Stützen stehen ja schon bereit, wird man sicher nicht wirklich verwenden.


    Richtung Mörtelwerk, Kanal 28.


    Richtung Hafen.

  • Der Störmthaler See, der gegenwärtig südöstlich im Anschluss an die Stadt Leipzig entsteht, ist der nächste See, der fertig geflutet sein wird. Das Flutungsende ist für das Jahr 2011 vorgesehen. Mit einer Fläche von 730 ha wird er fast doppelt so groß wie der Cospudener und etwa dreimal so groß wie der benachbarte Markkleeberger See sein. Zur Zeit wird eine Wasserverbindung rüber zum Markkleeberger See gebaut, die in Zukunft der Boots- und Schiffsverkehr mittels Schleuse (der Wasserstand des Störmthaler Sees wird 4 Meter höher liegen als jener des Markkleeberger Sees) passieren kann.

    Der Störmthaler See soll der Freizeit und Erholung dienen. Auf der Magdeborner Halbinsel ist ein Wassersportzentrum mit Kanuregattastrecke, Segelstrecke und Strand geplant.

    Das Highlight des Sees soll eine schwimmende Insel sein, auf dieser in Erinnerung an die einstige Kirche der weggebaggerten Gemeinde Magdeborn ein 15 Meter hoher Turmaufbau errichtet wird, der in Zukunft als Trauzimmer des Standesamtes Großpösna fungiert. Name des außergewöhnlichen Projekts: Vineta

    (Quelle)


    Störmthaler See im letzten Jahr. Die Wasserfläche im Hintergrund ist der Markkleeberger See, dahinter am oberen Bildrand die südlichen Stadtteile Leipzigs.

    Urheber: Martin Geisler
    Quelle: Wikipedia


    3-D-Modell der geplanten Vineta

    Urheber: Matthias Potel / bauplan-potel.de
    Quelle: Wikipedia

  • Die beiden "Ostseen" - Markkleeberger und Störmthaler See- werden sicher die landschaftlich reizvollsten Seen im Leipziger Neuseenland. Es scheint als ob die Deponie Cröbern durch gezielte Anpflanzungen "verdeckt" wird.

    Ansonsten haben beide Seen interessante Steilkanten. Die Landschaftsplaner habe am Störmthaler See einen Wechsel von Gehölzpflanzungen, Themengärten, Flachwasserbereichen und Weinhängen vorgesehen. Am Markkleeberger See sind erste Ergebnisse der aktiven Landschaftsgestaltung schon erkennbar.



    In diesem Bereich unterhalb der Autobahnbrücke soll demnächst die Schleuse entstehen.




    Auf dem von Cowboy gezeigten Luftbild findet man in der oberen Bildmitte zwischen Störmthaler und Markkleeberger See eine Grasfläche. Die ist inzwischen überflutet. Langsam entsteht die geplante Insel.






    Blick vom zukünftigen Seebereich zum Technikpark und zur Autobahn




    Die Hubbrücke über den Verbindungskanal zwischen Störmthaler und Markkleeberger See




    Der Markkleeberger See im Frühling






    Im letzten Jahr fehlten noch einige Zentimeter an der endgültigen Wasserspiegelhöhe des Markkleeberger Sees. Diese scheint jetzt erreicht zu sein.





    Alles eigene Fotos.

  • Decke über PMG soll saniert werden

    Anfang Januar 2010 soll für ein halbes Jahr die Straßendecke zwischen Käthe-Kollwitz- und Gottschedstraße mit zusätzlichen Stahlträgern ausgestattet werden. Dabei wird das auch als Regenrückhaltebecken, dem Flussbett des Pleißemühlgrabens mit Kies und Mineralien verfüllt, wie ich einer Pressemitteilung der Stadt Leipzig entnehme. Dazu wird eine Fahrspur am Dittrichring gesperrt. Größtenteils werden die Arbeiten unterirdisch ausgeführt. Ein Loch wird es jedoch in Höhe der Käthe-Kollwitz-Straße geben.

    Die Kosten betragen 1,4 Millionen Euro. Fördermittel werden beim Freistaat beantragt. Ein mögliche Öffnung des PMG soll nicht im Wege stehen.

    Fragt man sich: Warum öffnet man ihn nicht gleich und saniert die Straßendecke.

  • ^ Würde bedeuten, dass man den PMG in diesem Bereich wohl in den nächsten Jahrzehnten sicher nicht freilegen wird. Ansonsten gibt man wohl kaum 1,4 Mio. Euro aus.

    Um Platz für PKW-Verkehr + freigelegten PMG zu schaffen wäre es jedoch möglich in bestimmten (engen) Bereichen (nördlicher Dittrichring), jeweils eine PKW-Spur der bisherigen separat geführten PKW-Spuren in jeder Richtung mit der Straßenbahn zu teilen. Die einzige Linie die dort alle 10 Minuten langfährt ist bekanntlich die "9". Und daran dürfte sich auch nichts ändern. In anderen verkehrslastigen Bereichen der Stadt hat die Straßenbahn (mit mehreren Linien in niedrigerem Takt) auch keinen separaten Gleiskörper und kommt trotzdem gut voran. Eine Freilegung wäre also durchaus möglich ohne das man den PKW- und Straßenbahn-Verkehr zum Erliegen bringt.

  • ^ Der Verein neue Ufer hatte dazu mal eine Planung, die, wenn ich mich recht erinnere, sogar ein Szenario vorsah, dass einfach die eigentlichen (momentan doch recht breiten) Fahrspuren auf ein Mindestmaß reduziert und den Fussweg ähnlich wie bei einem kurzen Abschnitt des Elstermühlgrabens im Ranstädter Steinweg auskragend über die Grabenkante gesetzt. Ich glaube dabei konnten die separaten Gleise für die Tram beibehalten werden. Einfach mal bei Hugendubel in den Neue-Ufer-Ausgaben blättern.

    Leider ist die Maßnahme aber wahrscheinlich wirklich keine gute Nachricht. Ein Teil der Freilegung sollte nämlich aus den Mitteln zur sowieso erforderlichen Sanierung der Überdeckung des alten Pleissemühlgrabens fliessen. Zwar heisst es, dass die Maßnahmen einer möglichen Öffnung nicht im Wege stehen sollen und auch, dass das Regenrückhaltebecken aufgefüllt wird, könnte man als Maßnahme in Richtung Öffnung verstehen, aber die oben genannte Planung des Vereins Neue Ufer steht dem glaube ich ein wenig entgegen. 1.4 Mio Euro investiert man ja nicht einfach mal so. Hat da jemand tiefere Einblicke oder liest gar jemand von Neue Ufer mit?