Beiträge von le-west

    Der Durchstich zwischen Luisenbrücke und Hafen hat ja wohl nun endgültig grünes Licht bekommen. Dazu interessieren mich mal zwei Sachen:

    1. Ich glaube, mich zu erinnern, dass ich hier mal gelesen habe, dass der Wasserstand im KH-Kanal und der im Hafenbecken differieren, was ein Absinken des Wasserstandes im Hafen nach dem Durchstich zur Folge hätte.
    Was ist da nun eigentlich dran?

    2. Am Hafen ist ja offensichtlich auch eine Wohnbebauung geplant.
    Nun habe ich bereits in den letzten Jahren (im Winter noch mehr als im Sommer) an der Plautstrasse so ca. Höhe Netto-Markt eine merkwürdige Geruchsbelästigung festgestellt.
    Ich weiss nicht, ob das Kraftfuttermittelwerk in der Lage ist, solche "Düfte" freizusetzen oder was es sonst sein könnte. Irgendwie völlig undefinierbar.
    Riecht jedenfalls äusserst unangenehm und auch irgendwie "chemisch".

    Die künftigen Bewohner des Areals am Hafen dürften sich jedenfalls bedanken, wenn sie das dann öfter haben.

    Deshalb sollte vielleicht mal geklärt werden, wer der Verursacher ist und um was es sich dabei überhaupt handelt. Gesund riecht es auf keinen Fall.
    Kann mir auch nicht vorstellen, dass ich der Einzige bin, dem das bisher aufgefallen ist.

    Da werden aber manche Leute gar nicht glücklich sein. Ich denke da an die ganzen Freizeitsportler, die ihre Rundenzeiten rund um den Cossi messen und die dann hin und wieder an der geöffneten Brücke werden warten müssen...

    Am gestrigen Tage fand ja nun der erste Spatenstich zur Verlängerung der Doktor-Hermann-Duncker-Strasse hinunter zum Hafen hin statt.

    Gibt es da verlässliche Erkenntnisse, welche Bauprojekte im Gebiet des Lindenauer Hafens als gesichert gelten können?

    Vor nicht allzu langer Zeit hiess es ja noch, dass die Mittel z.B. für den Durchstich des Karl-Heine-Kanals zum Hafen hin noch nicht in Sack und Tüten sind. Oder ist das nicht mehr der aktuelle Stand?

    Ausserdem wollte ich mal fragen, was da dran ist, dass bei einer bestehenden Verbindung des Karl-Heine-Kanals zum Hafen eine Absenkung des Wasserstands im Hafen in nicht ganz unerheblichem Mass (10 bis 30cm?) zu erwarten wäre.

    Leipzig: Straßenumbenennungen und Gemarkungsfragen

    Durch Zufall bin ich dieser Tage auf die Tatsache gestossen, dass die vor der Wende noch Pestalozzistraße genannte Strasse jetzt Telemannstrasse heisst.

    Die in den letzten zwei Jahrzehnten vorgenommenen Umbenennungen hatten sicher diverse Gründe, doch hier bin ich ratlos.
    Ich hab mir vorhin mal den Wikipedia-Artikel zu Pestalozzi durchgelesen und kann nicht erkennen, was der Grund für die Umbenennung gewesen sein könnte.
    Was mag also die Stadtoberen dazu bewogen haben?
    Nicht gegen Telemann, aber ich kann das nicht nachvollziehen...
    Wann ist die Strasse eigentlich umbenannt worden?

    Desweiteren würde ich mich freuen, wenn der Thread mit dieser Thematik fortgeführt werden könnte, denn da gibt es sicher immer mal wieder Gesprächsstoff.

    Ursprünglich dachte ich, die Luisenbrücke müsste (wie die Kanalbrücke in der Karl-Heine-Strasse) von Grund auf neu gebaut werden.

    Aber offensichtlich ist die Bausubstanz wohl gar nicht so schlecht, so dass sie nur verbreitert wird und man der Fahrbahn eine Grundsanierung angedeihen lässt?

    Wenn ich ehrlich bin - ich finde, Leipzig kann ein markantes Bauwerk an geeigneter Stelle durchaus gebrauchen.

    Keinen Wildwuchs, aber eine schöne Ergänzung für die noch nicht so überwältigende Skyline, wie sie sich aus der Entfernung präsentiert.

    Ich hoffe, es gelingt mit dem Bau eine Bereicherung des Stadtanblicks.

    Als Kind war ich immer schon stolz, wenn wir mit der Eisenbahn aus dem Urlaub zurückkamen, und der Uniriese und das Hochhaus Wintergartenstrasse in's Blickfeld kamen.
    Weiss nicht, ob das jemand nachvollziehen kann...

    In der Höhe sollte sich das neue Gebäude (auch der Eckteil!) an der Höhe des Stadthauses orientieren, anstatt auf Deubel komm raus höher sein zu wollen.
    Das kommt nämlich optisch überhaupt nicht gut rüber.

    In der LVZ gab es einen Artikel, der mich (gelinde gesagt) sehr nachdenklich gestimmt hat.
    Ich habe dort mal meine Meinung hinterlassen und würde mich freuen, wenn die Leute, die sich ebenfalls für das Thema interessieren entweder dort oder hier im Forum ihre Meinung dazu äussern.
    Es geht um das Thema Tagebauflutung.


    http://nachrichten.lvz-online.de/region/borna/e…na-a-24161.html

    Sorry - in meinem Kommentar sollte es statt "wie im gut zu Winter heizen" natürlich "wie gut im Winter zu heizen" heissen.

    Sollte es wirklich mal zu einem Ausbau des Kanals (und Schiffsverkehr) kommen, müssten dann nicht auch die eisernen Schutztore am Bienitz und in Günthersdorf wieder eingebaut werden, die dort ursprünglich für den Fall eines Dammbruchs installiert waren?

    Dekoratives Anführungszeichen

    *Einen Transithafen kann man als Umschlagehafen bezeichnen. Wenn in Leipzig die Großen Boote kommend vom Elster-Saale-Kanal in den Lindenauer Hafen andocken, müssen sie auf ein kleines Boot mit niedrigem Tiefgang umgesteigen.

    ...ich nehme an, für die Vollendung des Elster-Saale-Kanals gibt es auch schon eine feste Planung?

    Aus zwei Gründen glaube ich, dass es noch keinen Grund zur Panik gibt:

    a) stammt die Meldung von der Bild-Zeitung und
    b) haben wir grade Saure-Gurken-Zeit, auch "Sommerloch" genannt.

    Ich glaub es erst, wenn dasselbe aus einer seriösen/offiziellen Quelle kommt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Sicherlich ist die Umgestaltung von Brachflächen zu Stadtgrün nicht die schlechteste Lösung, aber einen echten Mangel an Grünflächen in der Gesamtstadt kann ich nicht erkennen.

    Mangel an Grünflächen besteht in Leipzig grundsätzlich sicher nicht, so wollte ich auch nicht verstanden werden.
    Damit kein falscher Eindruck entsteht - ich bin nicht für die Schaffung von urbanen Wäldern überall wo es nur geht und weil vielleicht grad Fördermittel dafür da sind.

    Um aber auf das Beispiel "Jahrtausendfeld" zurück zu kommen, dort könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es auf absehbare Zeit nicht zu einer das Viertel bereichernden und ansehnlichen Bebauung kommt.

    Eine Aufforstung dieser Fläche stelle ich mir aber als große Bereicherung für Plagwitz/Lindenau vor.

    Ist halt meine Meinung, die natürlich nicht jeder teilen muss und ich hör mir auch gern Gegenargumente dazu an.

    Ich möchte heute mal ein Stichwort in die Runde werfen, dass im weitesten Sinne hier dazu passt, auch wenn es sich nicht um Gewässer handelt. Aber in diesem Thread ist es wohl am besten aufgehoben, einen neuen möchte ich dafür nicht eröffnen.

    Dieser Tage stiess ich zum ersten Male in Zusammenhang mit Leipzig auf den Begriff "urbaner Wald", wobei ich damit nicht die vorhandenen Waldstrukturen in Verbindung bringe, sondern es geht dabei wohl um die Umnutzung von Brachflächen und das Neuanlegen von Wald oder waldähnlichen Gebieten.

    Wenn ich es mir recht überlege, dann bietet sich für solche Vorhaben z.B. das Jahrtausendfeld an der Karl-Heine-Strasse an. Ob es aber dort tatsächlich zu solch einem Versuch kommt, da werden wir uns wohl überraschen lassen müssen...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Weiß jemand warum man den Haltestellen-Standort der Linie 8/15 von der Höhe Radiusstraße 100m nach Osten in Höhe Credestraße verlegt?

    Vermutlich habe ich da was verpasst, aber das ist auch für mich interessant.
    Woher hast Du die Info von der Haltestellenverschiebung?
    Bisher hat sich in der Hinsicht noch nichts getan.
    Oder hat es was mit den geplanten Arbeiten an der Luisenbrücke zu tun?
    Sorry, die Frage stammt aus dem Februar - aber geklärt ist sie wohl noch nicht.