Zeil und Querstraßen / Konstablerwache
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Chewbacca -
16. November 2005 um 15:52
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Aber zum Ausgleich hatte sich heute die Zeil-Front beidseitig zum Lastenaufzug im unteren Teil wieder ein Gerüst zugelegt:

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Hauptwache 1
Besagtes Gebäude zeigt sich weiter komplett entrüstet. Das Fassadenmuster im Vordergrund hat diverse Stein-Farbtöne. Unabhängig wann es weitergeht, kann es sein dass solche Fassadenelemente anmontiert werden würden und deshalb das Gerüst weichen musste? Oder klassisch, erst Fenster und dann Stein außenherum?

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Konstablerwache – A Sky Full of Hope
Im Rahmen der laufenden Veranstaltung World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC) realisiert die US-amerikanische Künstlerin Janet Echelman eine monumentale Netzskulptur über der Konstablerwache. Das eigens für Frankfurt geschaffene Werk "A Sky Full of Hope – Earthtime 1.78 Frankfurt" wird ab Juli weit über 2026 hinaus an der Konstablerwache bleiben und ist damit, neben dem portugiesischen Porto, erst das zweite dauerhaft installierte Kunstwerk der renommierten Künstlerin in Europa. Zu der Kunstinstallation sind weitere begleitende Formate in Planung. Die Realisierung der Installation erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturdezernat und der beim Wirtschaftsdezernat angesiedelten Stabsstelle Stadtmarketing.



Visualisierungen: Atelier MarkgraphIn einem der PM beigefügten Faktenblatt ist zur Dauer der Installation "bis voraussichtlich Oktober 2029" genannt. Technische Daten:
- Konstruktion: Selbsttragende Konstruktion aus vier ca. 12 Meter hohen Pylonen, die standsicher im Erdreich verankert sind.
- Dimensionen: Das farbige Netz misst etwa 25,9 m x 12,7 m bei einer Eigenhöhe von etwa 4,5 m.
- Installation: Die Skulptur schwebt in einer Höhe von ca. 7,5 m bis 12 m über dem Plateau.
- Beleuchtung: LED-Scheinwerfer nutzen die Reflexionskraft der Hightech- Fasern, sodass das Werk nachts wie ein leuchtender Körper wirkt.
- Material: Hochfeste Polymerfasern (PTFE/UHMWPE), stärker als Stahl, extrem leicht und wetterbeständig.
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Ich war mir erst unsicher, was ich von der neuen Installation über der "Konsti" halten soll.
Einerseits freue ich mich natürlich, dass Frankfurt im Rahmen der World Design Capital 2026 so eine internationale Künstlerin wie Janet Echelman hierher holt und dass es sich sogar um eine längerfristige Installation handelt. Das ist etwas Besonderes.
Wenn man darunter steht, wird das schwebende Netz durchaus beeindruckend wirken, da bin ich mir relativ sicher. Die Farben verändern sich je nach Licht, und vor allem nachts entfaltet das Ganze bestimmt eine ganz eigene Stimmung. Beleuchtet sieht es tatsächlich sehr schön aus, ein leuchtender, schwebender Körper am Himmel. Das ist definitiv ein Pluspunkt und wertet den Platz nachts visuell auf.
Trotzdem überwiegen für mich die Nachteile. Die Konstablerwache ist kein reiner Ausstellungsraum, sondern ein stark genutzter Platz mit Wochenmärkten, Veranstaltungen und viel Publikumsverkehr. Gerade im Sommer fehlt dort vor allem eins: Schatten. Und genau das bietet diese Installation leider nicht. Das Netz hängt hoch oben, wirkt leicht und transparent. Funktional bringt es dem Platzklima nichts. Dabei wäre gerade hier eine Lösung sinnvoll gewesen, die Gestaltung und Nutzen verbindet.
Wenn man es mit dem Metropol Parasol (Las Setas) in Sevilla vergleicht, sieht man den Unterschied deutlich. Dort ist die Konstruktion selbst ein architektonisches Element, das großzügig Schatten spendet und den Platz darunter spürbar aufwertet. Natürlich sind die Dimensionen nicht vergleichbar, aber der Gedanke, Kunst mit praktischem Mehrwert zu verbinden, wäre auch hier schön gewesen.
Vielleicht sogar in einer Form, die bei Bedarf aufspannbar gewesen wäre. Ähnlich einem wandelbaren Schattendach als Kunstobjekt über dem Platz.
So bleibt für mich der Eindruck: interessantes Kunstobjekt, aber am falschen Ort. Die Konstablerwache hätte eine Lösung verdient, die nicht nur ästhetisch wirkt, sondern auch einen konkreten Mehrwert für die Menschen bietet, die sich dort täglich aufhalten.
Ganz negativ sehe ich es aber nicht, vor allem die Nachtansicht hat wirklich ihren Reiz. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass man bei diesem zentralen Platz stärker an Funktion des Platzes und dessen Aufenthaltsqualität denkt.
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Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die Installation, die die Konsti in jedem Fall aufwerten wird. Die Platzfläche wird positiv betont und es gibt einen Anreiz, die Stufen/Rampen zum „Podest“ zu überwinden. Die Höhe von bis zu 12 Meter und die Beleuchtung bei Nacht dürften eine gute Fernwirkung haben, die auch an marktfreien Tagen mehr Menschen auf die Fläche bringt. Ein Highlight im Innenstadtbereich wird es auf jeden Fall und mehr Kunst im öffentlichen Raum verträgt Frankfurt definitiv.
Nachteile gegenüber dem Ist-Zustand sehe ich daher keine. Trotzdem verstehe und teile ich den Wunsch von Adama nach etwas mit einer schattenspendenden Funktion. Bisherige Belebungsversuche für das Podest wie die „Freitags-Konsti“ oder ähnliche haben gezeigt, wie sehr die Menschen Plätze suchen, die Schutz vor allzu starker Hitze und Sonne suchen - was uns in Zukunft noch deutlich stärker beschäftigen wird als heute eh schon.
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One Two One
Weitere Fortschritte sind auch in unteren Teil des Gebäudes zu sehen.
Dort wurde mittlerweilen das noch fehlende Fenster im vorspringenden Frontbereich zur Zeil hin eingesetzt. Von diesem Eckpunkt aus hat auch die Montage der Säulenfassade begonnen, die Ecksäule und die darauf folgende sind schon verkleidet.

Fotos von mir
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Zeil 121 (One Two One)
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und nicht nur das Staffelgeschoss selbst. Zur Neuen Kräme hin wurde jetzt auch mit der Montage der umlaufenden Pergola begonnen:

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Zeil 121 (One Two One) - Update
Entlang der Neuen Kräme wurde jetzt auch die obenliegende Balkenverbindung des tragenden Pergolelements bis zur Gehrung an der Ecke zur Zeil hin weitergeführt:

Weit weniger ins Auge springend ist der Beginn der Montage des Pergolaelements über dem eigentlichen Staffelgeschoss. Zwei (leider nicht so deutliche) Fotos vom Liebfrauenberg aus und aus der Töngesgasse:

Fotos von mir
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Große Friedberger Straße
Vor der Großen Frieberger Straße 30 wurde heute ein Kran aufgebaut.

Hierbei handelt es sich um das benachbarte Haus zum Gebäude "Zur Alten Post", das vor einiger Zeit renoviert wurde.
Die Nr. 30 selbst sieht unbbewohnt aus, auch das Ladenlokal von "Warhammer" ist leergeräumt und geschlossen. Die Absperrungen um den Kranaufbau ließen es leider nicht zu, nach einem Bauschild zu suchen. -
^ Mit etwas Glück handelt es sich um dieses Projekt, das ChriSto 2017 beim Durchstöbern der Website der Projektentwicklerin Rock Capital entdeckte hatte. Dort ist die Große Friedberger Straße 30 weiterhin in der Projektliste zu finden. Zur Erinnerung die Visualisierung von damals:

Bild: Rock Capital Group, Frankfurt -
Hauptwache 1
Lange schon ruht die Baustelle. Jetzt zeichnet sich ein Baubeginn zur Fertigstellung ab, denn gestern feierten die Frankfurter Sparkasse, die OFB Projektentwicklung und der Planungsdezernent Grundsteinlegung. In der zugehörigen Pressemitteilung erfährt man Gründe für die lange Unterbrechung seit Erwerb des fertigen Rohbaus. Die vorliegende Planung für Signa sollte weiterentwickelt werden, daher musste die Bauherrin eine Nachtragsgenehmigung erwirken. Diese ermöglicht Anpassungen in der inneren Organisation und Nutzung des Gebäudes. Im Untergeschoss entsteht eine Veranstaltungsfläche mit direkter räumlicher Verbindung zur Kundenkontaktfläche im Erdgeschoss. Letztere wird neu strukturiert und als großzügige, zusammenhängende Fläche mit Lufträumen ausgebildet. Auch wird der Haupteingang an die Gebäudeecke verlegt und damit stärker zur Hauptwache hin orientiert. In den Obergeschossen sind unter anderem eine Kantine sowie Dachterrassen für Veranstaltungen vorgesehen. An der Gebäudeecke zum Kornmarkt entsteht eine Gastronomiefläche.
Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen. Eine aktualisierte Visualisierung war leider auch dieser Mitteilung nicht beigefügt.
Bild: Frankfurter Sparkasse
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Die Baustelle des "One Two One", Zeil 121, heute von der Galeria-Terrasse gesehen:
Bild: Schmittchen -
Große Friedberger Straße 30
Die Nr. 30 ist jetzt eingerüstet, und ein Bauschild gibt es auch:

Ich bin ja Laie, aber von der Beschreibung des Bauvorhabens her könnte es auf die Visualisierung passen. Auf der Website des "Entwurfsverfassers" habe ich jedoch kein entsprechendes Projekt gefunden...
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^^
Von unten gesehen - noch kann man durch die Baumkronen ja durchblicken:
die Querverstrebungen zur äusseren Reihe wurden montiert.
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Zeil 121 (One Two One)
Die umlaufenden Dachterrassen im sechsten Obergeschoss werden eine beachtliche Gesamtfläche aufweisen. Wie in einigen Vorbeiträgen schon zu sehen, begrenzen Holzbalken die Flächen seitlich und nach oben. Von hier aus wird ein schöner Blick auf die Skyline möglich sein. Die Holzbalkenkonstruktion ist noch nicht fertig, aber weit vorangeschritten.
Schräg von oben:


Fotos: Beggi
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