S21-A2+3/B/C "Rosenstein"

  • Ich würde nur gerne wissen was an dem Lokschuppen da so besonders ist. Vielleicht kann das einer derer, die ihn gerne erhalten würden, bitte erklären.

    Auf dem Gleisvorfeld des Rangierbahnhofes steht noch ein kleines Stellwerk aus den 70er. Da das ohnehin nicht viel Platz braucht würde ich das gerne erhalten sehen, als kleiner Fingerzeig auf die Geschichte des Geländes. Auch das könnte man eventuell für kreative Zwecke oder als Kiosk/Bäcker/Cafe/etc. nutzen.

    Ich habe noch über unterirdische Nutzungen nachgedacht. Mir viel (außer den erwähnten Handwerkern) noch ein: Lagerräume (bspw. "Self-Storage"), Veranstaltungsräume/Konferenzräume (oft eh Fensterlos), Werkstädten (z.B. Kfz). Auch ein Nahversorger könnte teilweise unterirdisch angesiedelt werden, mit ebenfalls unterirdischer Zufahrt und Tiefgarage, so dass die Oberfläche wirklich (fast) frei von Autos bleibt.
    Wie seht ihr das? Würdet ihr den Individualverkehr komplett unter die Erde legen oder wie stellt ihr euch das vor?

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Auf dem Gleisvorfeld des Rangierbahnhofes steht noch ein kleines Stellwerk aus den 70er.


    Meinst du das am inneren Nordbahnhof?
    Das am alten Güterbahnhof ist doch bereits abgerissen, oder täusche ich mich da?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Werkstädten (z.B. Kfz)


    Wieso wollt ihr eigentlich unbedingt KFZ-Service, ein typtisches Stadtrandgeschäft, im Rosenstein platzieren?
    Zumal ich nicht glaube, dass man in Deutschland eine unterirdische KFZ-Werkstatt oder Tanke usw. so ohne weiteres bewilligt bekommt, vor allem aus Brandschutzgründen.
    Auch andere Werkstätten sollte man lieber oberirdisch betreiben.
    Oberirdisch könnte es schon klappen, im französischen Viertel in Tübingen gibt es auch oberirdische Werkstätten, dort sitzt sogar ein recht bekannter Fahrradteilehersteller.

    Auch ein "Werkstadthaus" gibt es dort, sowas sollte es im Rosenstein auch geben.
    http://www.werkstadthaus.de/startseite.html

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    Würdet ihr den Individualverkehr komplett unter die Erde legen oder wie stellt ihr euch das vor?


    Ich würde, nur eine Zufahrt bauen, an der Zufahrt, nahe den S-Bahn Halt großzügig Parkraum schaffen, auch für CarSharing, Leihautos, Leihräder usw. und im Viertel selbst nur Kurzzeitparkplätze zulassen. Dann wird nur nach den Wocheneinkauf mal ein Auto einfahren und eine teure 2. Ebene wird vollkommen überflüssig.
    Auch Nahversorgung würde ich direkt am S-Bahn-Halt platzieren. Dann kann man sich direkt entscheiden mit welchen Verkehrsmittel man die Lebensmittel nach Hause schaffen will. Leihautos, Leihräder usw. stehen ja direkt bereit.

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    Wie seht ihr das? Würdet ihr den Individualverkehr komplett unter die Erde legen oder wie stellt ihr euch das vor?

    Nein, komplett wäre sehr teuer. Und nicht zu vergessen, worauf schon desöfteren speziell im Straßenstrang hingewiesen wurde: Straßen sind nicht nur für privaten MIV + Rad da, sondern auch für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr, Polizei, Handwerker, LKW (Anlieferung, Transporte), MIV-Transporte. Es könnte also klappen, wenn da hin und wieder ein paar Bewohner idyllisch zur Arbeit raus- oder reinfahren, weniger jedoch für anspruchsvollere Situationen. Natürlich steht dem ein Gewinn an Stadtraum gegenüber. Konkret könnte man eine näherungsweise Wirtschaftlichkeitsrechnung aufstellen. Meine Vermutung ist allerdings, daß einige der genannten Punkte schon eher KO-Kriterien sind, die gar nicht mehr berechnet werden müssen.

    Außerdem sinkt unterirdisch bzw. im Tunnelsystem die Flexibilität der Straße. Zwar noch nicht auf das Niveau von Gleisen/Bahn, doch in die Richtung. Wenn oben mal Unfall oder Asphalt zu flicken, unter der Straße Wasserleitung zu warten, Kabel zu verlegen sind, dann wird die Straße etwas verlegt und der flexible MIV fährt drumherum. Geht im Tunnel kaum mehr. Oder ganz praktisches Beispiel: Wo sollen Taxis warten? Oben fahren die vors Haus und klingeln notfalls kurz.

    Einmal editiert, zuletzt von Max BGF (21. März 2016 um 08:29)

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    Meinst du das am inneren Nordbahnhof?
    Das am alten Güterbahnhof ist doch bereits abgerissen, oder täusche ich mich da?


    Beides richtig :) Würde mich sehr freuen wenn du das in deiner Karte ergänzen könntest, zumindest in Gelb.

    Zu der KfZ-Werkstadt: das war nur ein Beispiel, das Brandschutz-Thema sehe ich durchaus auch und vermutlich ist das teuer. Trotzdem finde ich die Idee interessant genug um darüber nachzudenken.
    Meine Vorstellung wäre: 2 Zufahrten mit unterirdischer Verbindung, eine an der Mittnachstraße und eine an der Ehmannstraße (zur Entlastung des Nordbahnhofviertels). Beide sind unterirdisch verbunden.
    An der Mittnachstraße würde ich einen kleine Bahnhofsvorplatz errichten (mit Nahversorgung, einem Cafe) und darunter eine Parkhaus als Quartiersparkhaus und als P&R. Die Versorgung des Nahversorgers (Supermarkt) ist ebenfalls unterirdisch von dieser Zufahrt. Ich stelle mir das so ähnlich vor wie die Straße unter dem Milaneo. Dort kann man dann auch die angesprochenen weiteren (unterirdischen) Nutzungen ansiedeln. Oberirdisch dann nur Kurzzeit-Parken und niedrige Geschwindigkeiten.

  • @tunnelgebirge
    der vordere Teil (von fehlfabers plan) ist der der 13m hoch ist und neben der Mendelsonallee den Park unötig zu einer Venturidüse verengt. Der muss für mich weg bzw darf nur wenige meter stehen bleiben, denn sonst geht das verloren, was sehr wichtig ist das Verkehrsbeziehungen in alle Himmelsrichtungen möglich werden.
    Laufe doch mal jetzt da die Bäume noch kein Laub haben, durch die Allee und sage dass dies etwas schönes ist, da kommt Beklemmung auf und sonst nichts.
    Dieser Teil war auch ein Herzensanliegen vom ehemaligen BB.

  • Bürgerbeteiligung Rosensteinviertel

    Morgen (Samstag, 9. April 2016) ist die erste Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung für das neue Rosensteinviertel. Sie findet von 14-18 Uhr im Rathaus statt. Weitere Informationen gibt es hier.
    Die generelle Übersicht zur Bürferbeteiligung findet sich auf der übergeordneten Website.

    Ich weiß noch nicht ob ich das schaffe - geht jemand von euch dahin?

  • Wollte eigentlich hin, habe es aber nicht geschafft :(
    Der Artikel heute in der Zeitung hat meine Befürchtungen zu der Runde auch bestätigt.
    Klar, das ist nur eine erste Umfrage und in wie weit das letztlich alles einfließt ist auch eher eingeschränkt.
    Wenn es überhaupt etwas positives an S21 gibt dann, dass man hier die Chance hat einen wirklich großartigen Stadtteil zu bauen.
    Wenn man aber so an die Sache rangehehn würde wie diese erste Runde eine Tendenz ergab kommen letztlich nur Katastrophen wie das Freiburger Rieselfeld heraus - oder schlimmeres.

  • @Bürgerbeteiligung vom Samstag

    Ich konnte diesmal leider nicht teilnehmen,

    Ein Bericht von der StZ. von Jörg Nauke

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    Kein Copy-Paste aus Presseartikeln, Urheberrecht!


    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rosenst…540c1beddb.html

    wird hier imho die Zukunft von Stuttgart von 300 Anwesenden verschenkt, sollte man ihnen folgen (bei Schuster waren es durch die Bank über 400).

    Es zeigt sich für mich, dass ohne visionäre Führung eben keine innovative Lösung herauskommt.

  • Andreas82

    das sehen wir ja sehr ähnlich.

    @alle
    Was ich essentiell finde, dass hier eben keine Meditation stattfinden sollte, bei der alle, alles zum Besten geben und nachher die vielleicht auftauchenden, Entscheider beschäftigt werden, warum sie z.B. keine Schrebergärten im Areal vorgesehen haben.

    Was für mich fehlt ist der innovative Geist im Stadtrat den man bräuchte, um das Ganze nach vorne zu bringen, ein Kanzleitner, ein Schuster, ein, ein... es fehlen in diesem Stadtrat, die die den Mut haben hier Großes entstehen zu lassen, denen kommt diese Gefühlssammlung gerade Recht, um nichts machen zu müssen. Den Schuster fand ich auch nie komplett gut nur konnte man, wenn er eine vorbereitete Rede gehalten hat das spüren, was man dafür braucht, neues/innovatives entstehen zu lassen (Herzblut).

    Welche Stadträte nehme ich nicht wahr, auf die man bauen könnte?

  • Die aus ehemals innovativer, visionärer Ecke sind heute rein defensiv unterwegs, um von Grünen & Co geduldet bis akzeptiert zu werden. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Und so wird geplant: Hauptsache überhaupt was, möglichst klein und billig, nicht auffallen. Bevor es doch noch wegen "unerhörter" Kosten, Ehrgeiz oder Auffälligkeit den ganzen Hass des neuen faden Ökosozen-Zeitgeists auf sich zieht und gar nix entsteht. Was m.E. oft besser wäre.

  • Beim Rosensteinviertel hat man alle Möglichkeiten, und nach dem ganzen Tohuwabohu mit den schmollenden Linken wegen S21 und der nolens volens Haltung von Fritzle und PP sehe ich auch hier wenige positive Vorzeichen. Warum macht die Verwaltung nicht erst einmal vernünftige zukunftsorientierte Vorschläge, die die Bürger mitziehen, gerne mit Modellen und Skizzen? Die Stadt möchte doch angeblich bei der neuen IBA gerade mit dem Rosensteinviertel auftrumpfen. Bislang gibt es von mir schlicht die Note ungenügend. Im Vergleich zu dieser lame duck Veranstaltung war Ex-BB Hahn ein regelrechtes enfant terrible.

  • Bericht in der StZ zu der Veranstaltung gestern

    Ich war dort. Wie dem Artikel bereits zu entnehmen ist war sehr wenig los. Man konnte z.B. in den Arbeitsgruppen kaum diskutieren, einmal war ich z.B. alleine in einer Gruppe...
    Inhaltlich warb z.B. Professor Harlander für eine dichte, urbane Bebauung. Auch Baubürgermeister Pätzold stimmt da zu. Allerdings will man keine Hochhäuser (was für mich okay ist).

    Der Input von der Arbeitsgruppen waren weitgehend okay. Auch da Tendenz zu dichter Bebauung und Urbanität. Dämliche Vorschläge gab es auch aber hielten sich zum Glück in Grenzen (z.B. Kleingartenanlage, Schwimmbad, große Gartenflächen, keine Wohnungen).
    Man möchte den Lokschuppen und die Überwerfungsbauwerke erhalten. Auch für letzte soll es dabei eine Nachnutzung geben (z.B. Werkstätten und Cafés).
    Ein autofreies Viertel hat niemand gefordert, allerdings sollen die Autos nicht im öffentlichen Raum zu sehen sein (sondern unterirdisch).

    Ein Bürger sprach Herrn Pätzold auf eine Stadtbahnlinie durch das neue Rosensteinviertel an. Herr Pätzold findet das aber aufgrund der bereits fahrenden U12 sowie der neuen S-Bahn-Station überflüssig. (Was ich verstehen kann.)

    Es ging ansonsten viel um bezahlbaren Wohnraum. Was allerdings in der Debatte deutlich wurde ist, dass es zwar viel geförderten Wohnraum und Sozialwohnungen geben wird, die frei vermieteten Wohnungen aber dann vermutlich noch teurer werden da sie dann noch knapper sind. Darauf hat man bei der Verwaltung und Hr. Pätzold leider keine Antwort.
    Erbpacht-Modelle scheinen zur Zeit übrigens eher nicht geplant zu sein.

  • Vielen Dank für den schönen Bericht, tyset.

    Einerseits möchte man angeblich dicht und urban bauen, anderseits aber keine Hochhäuser. Gab's zu letzterem ausnahmsweise eine plausible Bergründung seitens der Stadt? Hat PP hierzu überhaupt eine Meinung?

  • Ja, hat er sogar. Er hat das damit begründet, dass man bei Hochhäusern (also z.B. 20 Stockwerke) aufgrund der Bauvorschrifften relativ viel Fläche außenrum frei lassen muss. Dies führe außerdem wieder zu weniger Urabnität (Vergleich mit Fasanenhof). Gleichzeitig gibt es Probleme mit Frischluftschneise und den sehr hohen Baukosten von Hochhäusern. Er beführwortet daher eher eine dichte Blockrandbebauung wie beispielsweise im Stuttgarter Westen. Dies sei inzwischen auch mit aktuellen Bauvorschrifften (wieder) möglich da Hamburg entsprechende Änderungen durchgesetzt hat.
    Leider hatte ich keine Möglichkeit mehr ihn zu Fragen ob 6 oder 7 Stockwerke, wie sie in Frankfurt z.B. im Europaviertel oft gebaut werde, noch in Ordnung sind.

  • Danke für die Einsichten! Wäre echt gerne dabeigewesen :-/
    Bericht in der Zeitung las sich gut für mich, leider ist es natürlich trotzdem fraglich, ob dem drängen in Richtung Urbanität nachgegeben wird und ob es letztlich so umgesetzt wird, wie "man" (sehr subjektiv ;-)) sich das vorstellt. Es gibt ja z.B. viele, die auch den Scharnhäuser Park als "urban dicht" beschreiben (ja, mein Standard-Gegenbeispiel).
    Hochhäuser finde ich persönlich auch eher zweitrangig, aber 6-7 Stockwerke sollten es dann bei dichter Bebauuung dann schon durchgängig sein, sonst fühlt man sich doch wieder wie in einem Vorort.
    Sehr, sehr SEHR wichtig finde ich hingegen, dass der Großteil (gerne auch alles ;)) der Bahnbauwerke (Überwerfungswerk etc.) integriert wird, wie es ja auch in einem Artikel in der STZ aufgeworfen wurde.
    Wenn man diese Bauwerke sauber in ein dichtes Viertel integriert, kann ich mir das RICHTIG super vorstellen. Schafft direkt eine ganz andere Atmosphäre, indem es z.B. eine gewisse "Unordnung" in das ganz bringt.

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    Hochhäuser finde ich persönlich auch eher zweitrangig, aber 6-7 Stockwerke sollten es dann bei dichter Bebauuung dann schon durchgängig sein, sonst fühlt man sich doch wieder wie in einem Vorort.

    Ja, aber nicht 100% durchgängig, sondern vereizelt auch mal etwas höher, sonst fühlt man sich in einem uninspirierten, gesichtslosen Einheitsbrei.

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Man möchte den Lokschuppen und die Überwerfungsbauwerke erhalten. Auch für letzte soll es dabei eine Nachnutzung geben (z.B. Werkstätten und Cafés).
    Ein autofreies Viertel hat niemand gefordert, allerdings sollen die Autos nicht im öffentlichen Raum zu sehen sein (sondern unterirdisch).

    Beides völliger Quatsch: S21 hat doch den zweck den Bahnschrott endlich aus der Innenstadt zu kriegen, und dann wollen irgendwelche Bähnles-Romantiker das Zeug doch wieder stehen lassen? Ich fass es nicht :nono: Bei "Autos nicht im öffentlichen Raum zu sehen sein" kriege ich echt auch schon wieder zu viel: Man will doch ein innerstädtisches urbanes Viertel, was soll da dieser ideologisch gefärbte Unsinn, die Autos dann doch wieder schahmhaft zu verstecken also ob die was unangenehmes, "böses" wären. Stattdessen läst man die in den uhrsprünglichen Plänen voll unterirdisch geplante U-Bahn U12 überirdisch durch's Viertel tuckern.:Nieder: Typische Grünen-Denke!

    PP's Ansicht zu Hochhäusern wiederum ist ja wohl die dämlichste Ausrede ever...

  • man muss schon realistisch bleiben - die Urbanität des Österreichischen Platzes oder der Wilhema-Kreuzung wird wohl fürs Rosensteinviertel unerreichbar bleiben, es sein sei denn man verschwenkt die Heilbronner Straße.