Leipzig: S-Bahn Mitteldeutschland

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Zustimmung dagegen zum Lückenschluss Miltitzer Allee - Markranstädt. Eine Verlängerung sollte m.E. analog der heutigen RB aber höchstens bis Weißenfels reichen, künftig wird es auf der dann ehemaligen ICE-Strecke sowieso einen RE Leipzig-Jena mit weitaus schnelleren Fahrtzeiten nach Leipzig geben. Ein Umstieg in Weißenfeld oder Markranstädt zum Anschluss des Leipziger Westens würde dann voll ausreichen.

    Das wäre zumindest die sinnvollste Option gewesen. Die Finanzierung auf sächsischer Seite des RE (=Mehrverkehr) konnte allerdings nicht gewährleistet werden, sodass man sich zu dem (katastrophalen) Kompromiss entscheiden musste, auf dem Abschnitt Leipzig-Weißenfels alle Unterwegshalte durch den RE zu bedienen. Folglich kann man konkurrenzfähigen Fahrzeiten auf dieser Linie bis auf weiteres Lebewohl sagen.
    (siehe Mitteilung der NASA, in der eine Regional-Linie Leipzig-Weißenfels nicht auftaucht)

    Sollte der Ast von Miltitzer Allee nach Markranstädt jemals gebaut werden, steigen die Chancen für eine S-Bahn-Verlängerung nach Weißenfels, es sei denn, man entscheidet sich den RE dürch Grünau zu führen. Schocken kann mich jedenfalls nichts mehr.

    Davon abgesehen würde ich einen grausigen Nutzen-Kosten-Faktor für Bau und Betrieb der zusätzlichen Infrastruktur erwarten. Das Nachfragepotential zwischen Grünau und Markranstädt bzw. Weißenfels dürfte mehr als überschaubar sein.

  • ^^ Woher kommt denn ein eventueller grausiger Kosten-Nutzen-Faktor?

    Daher, dass man den Verkehr auf der Strecke momentan nicht wirklich gut nutzen kann. Die Korrespondenz von RB 20 zu RB 125 und umgekehrt funktioniert nicht. Auch das derzeit auf der Strecke gefahrene Material wirkt nicht wirklich einladend. Da ist es nicht wirklich verwunderlich, dass der Nahverkehr in dieser Richtung derzeit (!) schlecht genutzt wird...

    Eine S in Richtung Naumburg würde wesentlich mehr Potential erschließen als beispielsweise eine S4 nach Eilenburg oder eine zukünftige S nach Grimma. Da braucht man nur mal einen Blick auf die Einwohnerzahlen der Städte werfen:

    Naumburg 34.000 Einw
    Weißenfels 41.000 Einw
    Bad Dürrenberg 12.000 Einw
    Markranstädt 15.000 Einw

    Zusammengerechnet allein über 100.000 Einwohner !

    Über Großkorbetha würde man außerdem

    Leuna 14.000 Einw
    Merseburg 35.000 Einw
    Schkopau 12.000 Einw

    erreichen.

    Und das sind nur die Orte, in denen direkt gehalten wird! Außerdem sollte man nicht außer acht lassen, dass Merseburg / Leuna eines der führenden industriellen Zentren der neuen Bundesländer ist. Die Spange nach Markranstädt ist im Hinblick auf die Erschließung oben genannter Gebiete durch die S-Bahn kostenmäßig fast ein Witz. Okay, aber es ist keine Straße. Sonst wäre sie sicher schon 15 Jahre fertig... Hier wird es mal wieder sehr deutlich, dass Leipzig leider im verkehrspolitisch rückschrittlichsten Bundesland liegt! :Nieder:

  • Zugangsbauwerke


    Hp. Leipzig Markt: Zugangsbauwerk in die unterirdische Station.


    Auf ein gläsernes Geländer, wie beim Zugangsbauwerk Hauptbahnhof (tief), hat man verzichtet.


    Hp. Leipzig Wilhelm-Leuschner-Platz: Den nördlichen Zugang zwischen Schillerstraße und Martin-Luther-Ring kennen wir ja bereits.


    Und das südliche Bauwerk an der Markthallenstraße.


    Blick von der Windmühlenstraße in Richtung Innenstadt.


    Und ein Blick vom ehemaligen Bowlingcenter.

  • Zugang zu den Technikräumen


    Auf dem Marktplatz, gegenüber vom Alten Rathaus.


    Auf jeden Fall kein 0815-Geländer, aber trotzdem schade, dass man nicht das historische von damals verwendet hat.


    Das Zugangsbauwerk für die Fahrgäste steht am nordwestlichen Punkt des Marktes (links im Bild) und der Zugang zu den Technikräumen in der Mitte auf der Ostseite des Platzes.

  • Also mal ehrlich, dieser Glasbausteinblock hat doch nichts mit moderner Architektur zutun.
    Der Zugang zum City-Tunnel am Wilhelm-Leuschner-Platz sieht eher aus wie eine öffentliche Toilette, gerade wenn man am Martin-Luther-Ring Ecke Schillerstraße dieses ansieht ... Das passt doch gar nicht hin, das verunstaltet das komplette Gesamtbild.

    Wenn das die Berliner mögen, sollte Leipzig das nicht nachahmen, weil in Berlin ist es normal aber nicht in der Messestadt Leipzig.

    Dies mal am rande:

    Das Geld, was hier für den City-Tunnel rausgeschleudert wurde und das Geld, was Leipzig investiert hat für neue Gleise, hätte Leipzig sich ein Beispiel holen können und sich ein Straßen, - U-Bahn bauen können.
    So wäre sie Innenstadt frei von oberirdische Linien und die Bahnen könnten in den Randgebieten wieder an die Oberfläche kommen.
    Gerade der moderne Tunnelbau wäre für Leipziger Sumpfland sehr vorteilhafter.

  • ^ Der Citytunnel hat vorrangig die Aufgabe, das Leipziger Umland besser an die Stadt anzubinden. Was hätte eine Tieferlegung der innerstädtischen Straßenbahnen für ebendiese bessere Verzahnung mit dem Umland gebracht? Im Hinblick auf die abartigen Hochbahnsteigkonstruktionen, die so eine Stadtbahn in Hannover oder Köln mit sich bringt, ist es da schon etwas seltsam, sich über die zwei Eingänge zur Station Wilhelm-Leuschner-Platz zu echauffieren. Und was hat das Ganze mit Berlin oder den dortigen U-Bahn-Eingängen zu tun?

  • Es ist immer noch zum Haare raufen, dass die Mehrheit nicht zwischen U-Bahn( oder U-Straßenbahn) und S-Bahn unterscheiden kann. Das Citytunnel-Projekt ist das beste was Leipzigs öffentlichem Nahverkehr passieren konnte. Als einzige Stadt mit großer, nennenswerter Agglomeration in Ostdeutschland (Berlin ausgenommen natürlich) war eine direkte Anbindung des Stadtkerns an eben jene allerhöchste Zeit. Dass das ganze unterirdisch verläuft liegt doch nur daran, dass keiner eine Hochbahntrasse mitten durch die schöne Innenstadt verlegen möchte.

    Der einzige Fehler, der begannen worden ist, ist dass das neue Netz S-Bahn genannt wird, was es ganz offensichtlich nicht ist (eher eine Mischung aus S-Bahn und Regionalbahn). Vielleicht hätte man einfach einen neuen Begriff einführen sollen und damit einen Standard etabliert. Aber das ist ja nur ein Nomenklaturproblem.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Der Citytunnel hat vorrangig die Aufgabe, das Leipziger Umland besser an die Stadt anzubinden. Was hätte eine Tieferlegung der innerstädtischen Straßenbahnen für ebendiese bessere Verzahnung mit dem Umland gebracht? Im Hinblick auf die abartigen Hochbahnsteigkonstruktionen, die so eine Stadtbahn in Hannover oder Köln mit sich bringt, ist es da schon etwas seltsam, sich über die zwei Eingänge zur Station Wilhelm-Leuschner-Platz zu echauffieren. Und was hat das Ganze mit Berlin oder den dortigen U-Bahn-Eingängen zu tun?

    Ich meinte ja nicht als Hochflur, sondern Niederflur so wie es in Leipzig ja sowieso ist aber halt mit Innenstadttunnel...wäre ja ein guter gedanke, gerade barrierefrei.

    Da ja Leipzig in der Unfallstatistik sowieso am höchsten ist gerade durch die Niederflurfahrzeuge, wäre eine Minderung der Unfallzahlen durch einen Innenstadt Tunnel besonders bestrebenswert.

    Als Beispiel, wenn ein Lkw-Fahrer die Kontrolle verliert und fahrt in die Straßenbahnhaltestelle, ist der Personenschaden höher als, wen z.B. ein Hochbahnsteig da steht, nur als Beispiel gesehen.

    Und im Innenstadttunnel kann schneller gefahren werden und es gibt keine Staus und Leipzig kann weiter mit dem System Niederflur fahren.

    Einmal editiert, zuletzt von Joker66633 (15. April 2013 um 17:24)

  • ^ Für deine Behauptung, Leipzig sei "in der Unfallstatistik am höchsten [...] gerade durch die Niederflurfahrzeuge" hast du doch sicherlich einen Beleg, oder? Ansonsten würde ich da mal ganz entschieden die Bullshit-Flagge hissen. Verkehrsplanung sollte anhand verkehrlicher Kriterien erfolgen und da gibt es außer der schnelleren Durchschnittsgeschwindigkeit schlicht kaum Argumente für Stadtbahntunnel mit größeren Haltestellenabständen, schlechterer Erreichbarkeit der Haltestellen, hoher Kosten - zumal Niederflurbahnsteige aus Gründen der Barrierefreiheit eingerichtet werden und dies durch unterirdische Haltestellen nur wieder konterkariert wird. Tunnel nur um der Tunnel Willen ist eine Devise der 70er und fällt heute vielen westdeutschen Kommunen mit sowieso schon ausgedünnten Netzen finanziell auf die Füße - der S-Bahn-Tunnel in Leipzig entsteht, weil eine leistungsfähige regionale Verbindung des Schienennetzes überirdisch schlicht nicht möglich ist, nicht, weil man unbedingt eine U-Bahn haben wollte.

  • @ DoubleM: Zustimmung! ABER: Wenn Leipzig auf den Begriff S-Bahn verzichten soll, müssten das Hannover, Rhein-Neckar, Rhein-Ruhr, Köln, Nürnberg und Dresden auch. Denn alle diese "S-Bahnnetze" haben noch viel weniger mit dem Begriff S-Bahn zu tun als das Leipziger Netz. Da brauch ich nur an Linienlängen von über 200 km denken (Rhein-Neckar), an fehlende Stammstrecken (Köln, Rhein-Ruhr), an Ein-Stunden-Takte !!!(Hannover) oder an lokbespannte Doppelstockzüge (Dresden).

    Der einzige Schönheitsfehler am mitteldeutschen Netz sind sicher die Längläufer nach Hoyerswerda, Zwickau und Hof (Saale). Aber was wäre Deine Alternative gewesen? Ansonsten ist das Netz in Hinblick auf Züge, Stammstrecke, Takte und Umfang der Halte in Halle und Leipzig durchaus als S-Bahn zu bezeichnen!

    Laut heutiger LVZ kommen demnächst übrigens die ersten Züge, welche keine BR 442 sondern BR 1442 sind ! Noch was anderes: Die S1 bekommt schon ab diesem Jahr den 15-Minuten-Takt, alternierend nach Miltitzer Allee bzw Neuwiederitzsch/Messe.

  • Diese Diskussion gab es ja schon des öfteren in diesem Thread. Ich bin da ganz deiner Meinung. Alle diese Städte in deiner Liste sollten ihr System nicht S-Bahn nennen meiner Meinung nach. Das wäre nur konsequent. Aber das ist nur meine Meinung und im Endeffekt ist die Namensgebung auch völlig egal. :)

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    Der einzige Schönheitsfehler am mitteldeutschen Netz sind sicher die Längläufer nach Hoyerswerda, Zwickau und Hof (Saale). Aber was wäre Deine Alternative gewesen?


    Gar keine. Das hätte ich genau so gemacht. Allerdings hätte ich es nicht S-Bahn genannt. ;)

    Kannst du deine Neuigkeiten eventuell noch mit Links belegen LeipzigSO?
    Vielen Dank!

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    ^ Für deine Behauptung, Leipzig sei "in der Unfallstatistik am höchsten [...] gerade durch die Niederflurfahrzeuge" hast du doch sicherlich einen Beleg, oder? Ansonsten würde ich da mal ganz entschieden die Bullshit-Flagge hissen. Verkehrsplanung sollte anhand verkehrlicher Kriterien erfolgen und da gibt es außer der schnelleren Durchschnittsgeschwindigkeit schlicht kaum Argumente für Stadtbahntunnel mit größeren Haltestellenabständen, schlechterer Erreichbarkeit der Haltestellen, hoher Kosten - zumal Niederflurbahnsteige aus Gründen der Barrierefreiheit eingerichtet werden und dies durch unterirdische Haltestellen nur wieder konterkariert wird. Tunnel nur um der Tunnel Willen ist eine Devise der 70er und fällt heute vielen westdeutschen Kommunen mit sowieso schon ausgedünnten Netzen finanziell auf die Füße - der S-Bahn-Tunnel in Leipzig entsteht, weil eine leistungsfähige regionale Verbindung des Schienennetzes überirdisch schlicht nicht möglich ist, nicht, weil man unbedingt eine U-Bahn haben wollte.

    Also die Sache mit Belege und Quelleangaben kann ich dir wie folgt sagen.
    Da ich in verschieden Verkehrsausschüsse mit drin sitze, weiß ich, wovon ich spreche.

    Die Sache mit der Bullshit-Flagge brauche ich nicht, wie ich eben gesagt habe.

    Nur der City-Tunnel ist ja bekanntlich teurer geworden als es geplant wurde, deshalb habe ich ja nur gesagt, dass wenn man das Geld für ein besseres Niederflursystem ausgegeben hätte, wäre allen geholfen.

  • Ungerecht.

    Also mal Klartext in diesem Projekt Citytunnel und ich hoffe, das ich keinem auf dem Schlips trete.

    Dass die LVB so nicht ganz in der Lage ist, die Anbindung für das Leipzigerland bestmöglich anzubinden und das auch in Leipzig das Karlsruhe model auch einzuführen, ist es beim Citytunnel der Nachteil auch somit zu sehen, das viele nicht den Genus zum Citytunnel haben werden.

    Ein Beispiel für Pegau, Groitzsch und Zwenkau, die nicht für ein neu Projekt nicht eingebunden worden sind und zumal die Versorgung auf diesem KBS 550 in Weitem höher ist, als wie es einige so denken, in dem wäre es auch gut gewesen, wenn auf der KBS 550 eventuell bis Zeitz diese Strecke elektrifizieren wäre und das die alt strecke Pegau bis Groitzsch auf erlebt hätten, in dem ich mir auch für Zwenkau für einen S-Bahn-Anschluss vorstellen könnte, zu mal dann nicht nur ein Vorteil für Leipziger Neuseenland wäre, aber auch so könnte alles viel besser beschlossen werden, als wie es im Moment der Fall ist.

    Arbeitstechnisch vermag dieser Citytunnel schon was Gutes zu haben, zumal es für einen Notbetrieb kann dieser Tunnel so nicht wirklich alles gewährleisten, zu dem es auf dem Bayerischen Bahnhof alle Möglichkeiten verbaut haben und das zu dem keine oberirdische Bahnsteige vorgesehen wurde, das auch oberirdisch Züge abgestellt werden könnte, wenn aus Gründen auch der Tunnel gesperrt werden muss.

    Ich weis zwar nicht, ob Gaschwitz mehr Einwohner bekommen haben könnte und wenn "ja", wo verstecken die sich und wieso muss bei der in Inbetriebnahme, deren Citytunnel eine S-Bahn-Linie dort enden soll, zu dem in Böhlen ich mir es besser vorstellen kann, als in Gaschwitz.

  • Wenn das Klartext sein soll, wie sieht dann ein verklausulierter Text von Dir aus?


    Die letzten Beiträge erschließen sich mir wirklich nicht. Was hat eine S-Bahn mit der Leipziger Straßenbahn zu tun? Da die Stadt Leipzig nicht Bauherr der S-Bahn, des Citytunnels ist, kann sie dort auch kein Geld einsparen und für den Ausbau des Straßenbahnnetzes einsetzen.

  • @ DoubleM: Für was willst du denn Belege ? Für die S1 im 15-Minuten-Takt ? Frag beim Besteller nach. Außerdem ist der Liniennetzplan, der online einsehbar ist, schon vor einiger Zeit aktualisiert worden.

    Die S1 wird alle 30 Minuten von Wurzen zur Miltitzer Allee fahren und dazwischen wird es jeweils, auch alle 30 Minuten, einen Verstärkerzug geben, der in Stötteritz eingesetzt wird und in Neuwiederitzsch / Messe endet. Geht übrigens auch garnicht anders, weil Leutzsch von der Streckenbelegung derzeit nicht mehr hergibt und somit erst später alle 15 Minuten nach Grünau gefahren werden kann. (Grund ist die Fernverkehrsführung, welche sich erst nach Inbetriebnahme der NBS nach Erfurt - VDE 8.2 ändert)

    Die Zwischenlösung der S1-Taktung dient dem Zweck, im Tunnel pro Stunde nur eine Taktlücke entstehen zu lassen und nicht gleich drei. Die eine Taktlücke entsteht übrigens durch die nur stündlich verkehrende S2 - nur so als Information am Rande.


    Mal eine offtopic-Bitte an manchen Schreiber: Bitte mal durchlesen, was man geschrieben hat, bevor man hier postet. Damit ist weniger der Inhalt als vielmehr die Rechtschreibung gemeint. :cool:

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    Wenn das Klartext sein soll, wie sieht dann ein verklausulierter Text von Dir aus?

    Die letzten Beiträge erschließen sich mir wirklich nicht. Was hat eine S-Bahn mit der Leipziger Straßenbahn zu tun? Da die Stadt Leipzig nicht Bauherr der S-Bahn, des Citytunnels ist, kann sie dort auch kein Geld einsparen und für den Ausbau des Straßenbahnnetzes einsetzen.

    Nimm mal ein Ähnliches Beispiel in Kassel von deren RT 9.

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    @ DoubleM: Für was willst du denn Belege ? Für die S1 im 15-Minuten-Takt ? Frag beim Besteller nach. Außerdem ist der Liniennetzplan, der online einsehbar ist, schon vor einiger Zeit aktualisiert worden.

    Die S1 wird alle 30 Minuten von Wurzen zur Miltitzer Allee fahren und dazwischen wird es jeweils, auch alle 30 Minuten, einen Verstärkerzug geben, der in Stötteritz eingesetzt wird und in Neuwiederitzsch / Messe endet. Geht übrigens auch garnicht anders, weil Leutzsch von der Streckenbelegung derzeit nicht mehr hergibt und somit erst später alle 15 Minuten nach Grünau gefahren werden kann. (Grund ist die Fernverkehrsführung, welche sich erst nach Inbetriebnahme der NBS nach Erfurt - VDE 8.2 ändert)

    Die Zwischenlösung der S1-Taktung dient dem Zweck, im Tunnel pro Stunde nur eine Taktlücke entstehen zu lassen und nicht gleich drei. Die eine Taktlücke entsteht übrigens durch die nur stündlich verkehrende S2 - nur so als Information am Rande.


    Super danke! :) Das war mir so nicht klar.

    Zu den letzten Beiträgen möchte ich hinzufügen: HÄ?! Von was ist denn bitte hier die Rede? Ich kann nicht mehr folgen..

  • Ich habe das mal in den Google Translator gejagt, Einstellung: Linie 24 <-> Deutsch.

    Vermutlich ist die Regiotram Kassel-Treysa gemeint, die in Leipzig aber bereits an der simplen Tatsache scheitern würde, dass das Straßenbahnnetz nicht die selbe Spurweite hat wie das deutsche Eisenbahnnetz. Unabhängig davon sind Regiotrams kapazitätsmäßig eher für etwas kleinere Städte geeignet. Selbst Karlsruhe als "Erfinder" solcher Stadt-Umlandbahnen gerät ja langsam an die Kapazitätsgrenzen.

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    Ich habe das mal in den Google Translator gejagt, Einstellung: Linie 24 <-> Deutsch.

    Vermutlich ist die Regiotram Kassel-Treysa gemeint, die in Leipzig aber bereits an der simplen Tatsache scheitern würde, dass das Straßenbahnnetz nicht die selbe Spurweite hat wie das deutsche Eisenbahnnetz. Unabhängig davon sind Regiotrams kapazitätsmäßig eher für etwas kleinere Städte geeignet. Selbst Karlsruhe als "Erfinder" solcher Stadt-Umlandbahnen gerät ja langsam an die Kapazitätsgrenzen.

    Dieses Model, was aber auch die Zwickauer in vollen Zügen genießen können, wäre zumal auch in Leipzig möglich, in dem es bei den Gleisen kein Hindernis sein könnte und es in allem Zubau möglich sein könnte.

    Das, was in Zwickau und Chemnitz möglich ist, wäre auch in Leipzig in der Tat auch machbar, wobei es nicht nur oberirdisch, sondern auch im Tunnel selber kann, es gleismäßig aufgestockt werden, in dem es bei der Straßenbahn auch die spurweite Veränderbar gemacht werden kann.

    Es wäre auch vorstellbar, wenn z.B. durch RT 9 in Leipziger Umland wie Zwenkau und Groitzsch an das Netz angeschlossen werden könnte, aber auch könnte sogar in Borna selber auch Straßenbahn fahren und an das DB-Netz verbinden.