Einfach mal mit dem Rasenmäher durch die Stadt fahren. Mal sehen, ob sie das dann auch so witzig finden, wie anderen Menschen Parkplätze zu nehmen.
Straßenbau & -planung
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^ war nicht als Argument gedacht, sondern als pädagogische Antwort.
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Ab Oktober 2015 will Fritzle 3,20 EUR/h für City-Parken. Für City-Anwohnerparkausweis (ohne Parkplatzgarantie) gar 400 EUR/Jahr. Angeblich sei der Ausweis ein geldwerter Vorteil, daher die ca. 13-mal höheren Gebühren als in den benachbarten Bezirken völlig gerechtfertigt. Unbekannt ist, ob bis dato Hühner gesichtet wurden, die darüber nicht lachen.
Quelle: StN-Online
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Kleine Korrektur: Die 3,20 Euro die Stunde zahlt man schon jetzt. Ab 2015 soll es noch teurer werden.
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Umso schlimmer, es sei denn, VVS würden proportional dazu billiger, und bei Radlstellplätzen in der City parallel auch eine Kostenpflicht eingeführt.
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Ob sich der aequivalente Radstellplatzkostenanteil von ca 10-15 ct/ Stunde zum einziehen lohnen würde?? Da hat jemand um des platten arguments willen mal wieder Flächenbedarf und Flächennutzungsmöglichkeiten unter den Tisch fallen lassen.
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Die Flutung des Kessels mit 30er/40er-Zonen auf Hauptstraßen verursacht nun auch bei der SSB Mehrkosten von 300.000 EUR/Jahr für Bus 42. War bestimmt alles von Fritzle ganz schlau überlegt.
Quelle: StN-Online
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ssb-tem…1fe8af0d7e.html -
Nö, die 30/er 40/er Zonen sind dem Feinstaub geschuldet, nicht der Politik, da sitzt der stadt das Landgericht und die EU im Nacken, da droht ein EU-Vertragsverletzungsverfahren. Alternative wäre so viele Fahrstreifen stillegen, bis die Feinstaubwerte stimmen (ggf. bis auf 0 Fahrstreifen9 Was ist dir lieber - mit 40 fahren oder garnicht fahren?
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Alternative wäre so viele Fahrstreifen stillegen, bis die Feinstaubwerte stimmen (ggf. bis auf 0 Fahrstreifen9
Fahrstreifen still zu legen würde nichts bringen (oder wie soll das funktionieren?). Erst 0 Fahrstreifen brächten einen Erfolg, aber die Frage stellt sich dann nach den Konsequenzen ...=> Das Problem sind die fehlenden Entlastungsstrassen.
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Die Flutung des Kessels mit 30er/40er-Zonen auf Hauptstraßen verursacht nun auch bei der SSB Mehrkosten von 300.000 EUR/Jahr für Bus 42. War bestimmt alles von Fritzle ganz schlau überlegt.
Quelle: StN-Online
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ssb-tem…1fe8af0d7e.htmlStuttgart ist halt nicht paris, da werden gleich diesel autos verboten
Quelle: http://www.spiegel.de
oder madrid, keine autos mehr in der innenstadt
Quelle: http://www.spiegel.de
und was für kosten erst in new york entstehen müssen
40km/h in der innenstadtQuelle: http://www.spiegel.de
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vielleicht wäre es noch erwähnenswert das die Mehrkosten durch Anschaffung und Betrieb eines weiteren Busses entstehen.
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Staugart - Immobilitäts-Weltstadt. Das Umland wird´s freuen.
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@ Jack000 - auch weniger Fahrbahnen brächten was, das gäbe einfach eine Verlagerung in den ÖV und aucf andere Verkehrsmodi. So viele Handwerker die immer 2t material mit sich herumfahren müssen gibt es nicht, um damit mehr als einen Fahrstreifen zu füllen. All diejenigen, die aktuell wegen dem transports des Vesperbrots in der Aktentassche das Auto nehmen müssen, entdecken sehr schnell wenn der ÖV wenige Minuten Zeitvorteil bringt, dass die Tragfähigkeit einer S- oder Stadtbahn für den Transport des Vesperbrots unerwarteterweise völlig ausreicht.
Nichtsdestotrotz ergibt sich daraus ein massiver Eingriff in den Verkehr, der aber aktuell wohl näher kommt, wenn nicht andere Massnahmen wie Tempo 40 noch kurz vor Knapp einen ausreichenden Erfolg bringen. An der Hohenheimer Strasse scheint Tempo 40 zu helfen.
Staugart wirds bei den Kreuzungen und Streckenabschnitte um die es geht nicht geben, dafür ist dort der MIV-Verkehrsanteil viel zu klein. -
Weniger Verkehr in der Stadt, schön und gut – niemand hat etwas dagegen. Die Welt ist allerdings bekanntlich kein Wunschkonzert, soll heißen – ohne Investitionen ist da nichts zu machen. Ein nicht geringer Anteil des Innenstadt-Verkehrs will ja gar nicht in die Innenstadt, sondern drumherum. Es fehlt in Stuttgart einfach an einer wirksamen Umfahrung. Mit einer eben solchen Umfahrung wäre die Stuttgarter "Stadtautobahn" ja schon zu großen teilen Obsolet. Es ist doch ohnehin Absurd zu glauben. die Menschen würden absichtlich im Stau stehen, will heißen: Niemand fährt zur "Rush Hour" wenn er nicht unbedingt muss. Das Problem sind ja nicht die 40 Kmh Zonen, sondern der Mangel an echten Ausweichrouten um die Innenstadt.
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Richtig, eine brauchbare Nord-Ost-Umfahrung fehlt. Ich denke auch, dass mit einer solchen auch weniger Stau in der Innenstadt wäre. Wer von der A8 aus Richtung München kommt und nach Heilbronn will spart doch einige Kilometer wenn er durch die Stadt fährt.
War nicht mal der Ausbau der L1115 zwecks Lückenschluss geplant? Soweit ich weiß haben die Grünen das Geld aber lieber in Radwege investiert. Ist halt Ideologie und nicht Problemadequat, aber so ist halt Politik. -
Das Problem liegt vor allem bei den betroffenen Gemeinden und Anwohnern einer neuen Umfahrung. Es gab ja schon mehrere Anläufe mit dem Versuch eine Nord-Ost Umfahrung zu schaffen. Gescheitert ist es jedes mal am Wiederstand einzelner Kommunen die zusätzlichen Verkehr auf ihrer Gemarkung vermeiden wollen.
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Hier wurden leider schon vor Jahrzehnten die Weichen falsch gestellt. Und es wird immer schwieriger werden diesbezüglich irgendwas konzeptioniert bekommen da ja auch im Umland die bebaute Fläche wächst und entsprechende Freiflächen somit geringer werden.
Da wird wohl erst was passieren wenn der Stau bis zu den Blockadekomunen reicht so dass auch diese dann ein Interesse haben das der Verkehr schnell abfließt. -
Da wird wohl erst was passieren wenn der Stau bis zu den Blockadekomunen reicht
3m breite Radlspuren am (angeblichen) City-Ring, die keiner befährt, Fahrbahnreduzierungen an Hauptein-/ausfallstraßen, 1.000 Parkplätze weniger genehmigen statt beantragt, damit der Parkplatzsuchverkehr auch schön explodiert, 30/40er-Zonen an Hauptverkehrsachsen mit u.a. 300.000 EUR Zusatzkosten nur für eine Buslinie jährlich, Verteuerung des ÖPNV im Jahrestakt... all diese Maßnahmen dienen also nur einem ehrbaren Zweck: Die planmäßige, Flächen deckende Rückstauproduktion bis weit in die Peripherie, damit am Ende endlich der Straßenbau in der Region voran kommt. Jetzt endlich habe ich den grünen Masterplan verstanden. Dann nur weiter so.
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Die 300.000 Euro (die Zahl stand neulich in einem Artikel der StN) betrifft ja wie du richtig sagst nur die Buslinie - aber wenn man mal den volkswirtschaftlichen Schaden ausrechnen würde der dabei entsteht (die zigtausend Leute die täglich auch Zeit verlieren) hat man sicher schnell einen zweistelligen Millionenbetrag zusammen. Aber das interessiert die grünen Fuzzis im Rathaus und Landtag ja nicht.
Ich hoffe nur dass 2016 zumindest auf Landesebene die Weichen neu gestellt werden. -
Erstaunlich: Ob London, Paris oder New York – all diese provinziellen Metropolen haben in den zurückliegenden Jahren innerstädtische Tempolimits von 30 bzw. 40km/h eingeführt bzw. sind grade dabei, dies zu tun. Werden sie also ebenfalls von so kleingeistigen Gemeinderäten und gängelungsfreudigen Rathauschefs beherrscht, wie man sie hier im Forum bezüglich Stuttgarts immer so lebhaft beklagt?
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/…-a-1001876.html
http://www.heise.de/tp/news/Parise…en-2000656.html
Seltsam aber auch: Empfehlungen des wissenschaftlichen Beirats des Bundesverkehrsministeriums zielten 2010 (mithin unter VM Peter Ramsauer) genau in die selbe Richtung, sie fanden seither in mehreren Studien (u.a. 2011 Uni Duisburg/Essen) Bestätigung. Der Zeitverlust betrage bei Tempo 30 zehn bis 20 Sekunden pro Kilometer, die Unfallzahlen würden aber um ca. 40 Prozent sinken, was mit kürzeren Bremswegen und besserer Wahrnehmung der Umgebungssituation sowie von Verkehrszeichen begründet wurde; die zählebige Behauptung eines zäher fließenden Verkehrs sei hingegen lediglich eine Mär. Fragt sich also, wo die enormen volkswirtschaftlichen Schäden herkommen sollen? Eher ist wohl im Hinblick auf Umweltschonung und Schadensvermeidung mit überwiegend positiven ökonomischen Effekten zu rechnen.
[I] (...) 1.000 Parkplätze weniger genehmigen statt beantragt, damit der Parkplatzsuchverkehr auch schön explodiert, 30/40er-Zonen an Hauptverkehrsachsen mit u.a. 300.000 EUR Zusatzkosten nur für eine Buslinie jährlich (...)
Falls die 1000 angeblich verhinderten Parkplätze auf das Milaneo bezogen sind, würde mich interessieren, auf welche Quelle sich diese Zahl stützt. Alle mir zugänglichen Artikel sprechen davon, dass ECE ursprünglich 2200 Stellplätze forderte, Gemeinderat und Baubürgermeister Hahn aber nur 1300 genehmigen wollten. Dabei war diese Zahl nicht etwa willkürlich-schikanös aus dem Hut gezogen worden; vielmehr gab sie der Bebauungsplan für dieses Gebiet eben so vor – um exakt zu sein, waren da sogar nur 1200 Plätze festgeschrieben. Man korrigiere mich, wenn ich mich falsch erinnere, aber ich meine, dass OB Schuster die Sache kurzerhand im Alleingang löste, indem er die entsprechende Bauanfrage positiv beschied, in der das Tiefgaragen-Volumen auf 1680 PKWs festgeschrieben war. Bleibt also das Rätsel, wie es nun zu den 1000 Plätzen weniger „statt beantragt“ kommt. (Ich mit meinem moderatorenseits konstatierten sprachlichen Unvermögen dachte ja immer, nach den Komperativ gehöre ein „als“…)
In der hier wieder aufgeflammten Diskussion wird übrigens auch völlig unterschlagen, dass die Zahl der laut Bebauungsplan zulässigen Stellplätze natürlich mit der ÖPNV-Erschließung und vor allem auch deren Förderung im Falle von Strecken-Neubauten korreliert. Die SSB fürchtete bereits bei der Aufstockung auf 1680 um die Zuschüsse von Bund (60%) und Land (20%) für den Bau des Europaviertelabschnitts der U12; bei einer weiteren Erhöhung wäre eine Kürzung vermutlich unausweichlich geworden.
Es scheint mir übrigens etwas schizophren (um nicht zu sagen heuchlerisch), einerseits die Mehrkosten zu beklagen, die auf die SSB wegen eines offenbar durch die 40er-Zonen zusätzlich nötigen Busses samt Fahrer zukommen, es aber andererseits jederzeit billigend in Kauf zu nehmen, dass dem Unternehmen durch das Bereitstellen zusätzlicher PKW-Stellflächen erhebliche Fahrgeldeinnahmen entgehen würden. Doch wer etwa das Junktim zwischen dem Bau des Kappelbergtunnels und dem Teilrückbau der Nürnberger-/Waiblingerstraße trotz hfriks kundiger Erläuterung nicht akzeptieren will, dem sind wohl auch andere Kausalzusammenhänge schnurz, sofern sie eben dem eigenen Weltbild entgegenstehen – cheers!
http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/cannst…tikel424807.cfm
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