Es gibt ein paar neue Visualisierungen aus der Innenperspektive auf der Questseite. Wirkt auf mich alles recht spektakulär, erinnert alles ein wenig an das sehr gelungene Factory-Hotel in Münster, aber es gibt sicherlich noch viele andere Objekte in diesem Industrial-Stil, mit viel Licht und großzügigem Raum. Quest hat ja auch einen gute Trackrecord in Frankfurt, ich freue mich da drauf:
RAW Frankfurt - Umbau Ex-DB-Zentrale Stephensonstraße
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An der westlichen Zufahrt wurde heute zudem ein mobiler Kran errichtet.
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^ Der Kran mit dem Gittermastarm diente dem Aufbau eines Turmdrehkrans. Dieser trägt das Firmenlogo von Lupp und eine "Nummer 1", was bedeuten könnte, dass noch ein weiterer Kran folgt. Der von AV1 fotografierte Mobilkran befindet sich jedenfalls noch in Lauerstellung. An der südöstlichen Ecke des Komplexes wurde mit dem Aufbau eines Gerüsts begonnen.
Fotos: Beggi
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Danke für den Hinweis, hier ist das Gesamtdokument: Lupp-Report_2024.pdf
Mitte 2026 soll das Projekt fertig sein.
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">Weiß zufällig jemand, der mit dem Projekt in der Stephensonstrasse vertraut ist, ob die Glasfenster, die täglich im Container entsorgt werden, durch Scheiben mit der gleichen Optik ersetzt werden ?
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Ich wohne ja direkt dahinter. Klar kann ich nicht in das Objekt hinein blicken (wo die meiste Arbeit anfällt), aber irgendwie wirkt das ganze als geht es im Schneckentempo voran.
Ich finde, dass auch nicht mit viel Mannstärke vor Ort gearbeitet wird und ich könnte wirklich so gut wie keinen unterschied erkennen im Fortschritt.
Mich würde auch mal mehr Hinsichtlich der Nutzung interessieren?
Speziell dort im Europa Viertel würden Flächen für Fitness, Einkauf, etc. meines Erachtens enorm ziehen.
Kann mir irgendwie garnicht vorstellen, dass da nur Büros reinkommen. Die Büro Fläche ist ja rieeesig und der Trend geht mE. Ja viel mehr in Büroflächen direkt im Zentrum. Ansich ist die Lage ja nicht schlecht und man ist super angebunden über die S-Bahn. Aber für mich ist das viel mehr ein Wohnviertel als ein Viertel zum Arbeiten und die Versorgungsmöglichkeiten rund herum sind echt eher mau.
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Sollte derzeit tatsächlich mit angezogener Handbremse gearbeitet werden, dann dürfte sich das demnächst ändern. Denn Quest Investment Partners hat einen ersten Mietvertrag abgeschlossen. Spätestens im Frühjahr 2027 wird die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte rund 6.000 m² Bürofläche im Business Campus RAW beziehen.
Erst Ende 2021 hat Deloitte den Büroneubau "Zebra" mit 17.000 m² Mietfläche als Alleinmieter bezogen. Für die Europa-Allee 91 wurde ein Mietvertrag über 15 Jahre abgeschlossen. Es ist daher davon auszugehen, dass die Anmietung im nahegelegenen RAW der Erweiterung der Frankfurter Büroflächen dient.
Weiteres aus der heute dazu herausgegebenen Pressemitteilung: "Das RAW mit seinem markanten 65 Meter hohen Turm und einer Gesamtmietfläche von ca. 53.000 m² wurde von dem Kölner Architekten Stefan Böhm entworfen und 1989 als Zentrale der Deutschen Bahn für rund 3.000 Mitarbeitende eröffnet. Nach Erteilung der Baugenehmigung wurde bereits Anfang dieses Jahres mit den Baumaßnahmen für das umfassende Refurbishment begonnen. Dieses umfasst unter anderem die Schaffung flexibler Büroflächen und kleinteiliger Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sowie die energetische Modernisierung des Gebäudes. Photovoltaikanlagen, Smart Metering, ein modernes Licht- und Designkonzept sowie begrünte Innenhöfe machen das RAW fit für die Zukunft und verwandeln es in einen nachhaltigen, vielseitig nutzbaren Business Campus."
Demnach ist tatsächlich ein Campus-Charakter mit ergänzenden Gewerbenutzungen im Erdgeschoss geplant. Also Läden, Gastronomie und so weiter.

Copyright: beyond-va.com
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Ja, das ist eine Erweiterung der Büroflächen im Zebra für Deloitte, da das Zebra zumindest von Montag bis Donnerstag aus allen Nähten platzt.
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Wisst ihr was für Flächen unten reinkommen sollen? Geschäfte, Restaurants, ggf. sogar Fitness?
Ich wohne direkt dahinter. Die wuseln jeden Tag rum an dem Gebäude, aber so richtig erkennen tut man den Fortschritt nicht. Macht vermutlich auch Sinn, weil ja das meiste innen saniert wird. Würde trotzdem gerne mal visuell einen Fortschritt sehen :D.
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In der Frankfurter Kommunalpolitik war das RAW als Ersatzstandort für die beruflichen Schulen Berta Jourdan gehandelt worden. Inzwischen haben sich aber die Grünen von diesem Plan verabschiedet, die SPD steht allein mit diesem Vorschlag.
Quelle: https://frankfurt.t-online.de/region/frankfu…b-zentrale.html
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Wisst ihr was für Flächen unten reinkommen sollen? Geschäfte, Restaurants, ggf. sogar Fitness?
Der einzig bisher bekannte Mieter ist Deloitte, die auch schon im gegenüber liegenden Zebra sitzen. Deloitte hat knapp 6.000qm (von insgesamt 51.000qm Mietfläche) und ca. ein Viertel der Stellplätze gemietet und zwar in den Etagen EG-Etage 7. Somit gehe ich davon aus, dass Deloitte einen der sechs Seitentrakte komplett mietet und nicht im zentralen Turm unterwegs ist.
Das Online-Bauschild besagt immer noch:"[...] Nutzungsänderung von einer Betriebskantine und Büroflächen in eine Anlage für sportliche Zwecke, in 8 Schank- und Speisewirtschaften und 8 Läden im EG eines Büro- und Geschäftshauses sowie Errichtung einer Zusatzebene im EG [...]"
Insofern gehe ich davon aus, dass da noch was passiert in Sachen Läden, Fitness und Gastronomie. Dem Viertel würde es guttun.
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2^ Lt. dem verlinkten Bericht, bzw. etwas ausführlicher hier, lehnen die Grünen dies Vorhaben aus diesem Grund ab. "Das Gebäude ist für eine schulische Nutzung völlig ungeeignet", weil aus ihrer Sicht die veranschlagten Kosten "in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen" stehen. Im anderen verlinkten Bericht wird die vorgesehene Fläche im RAW für die Berta-Jourdan-Schule von den Grünen als zu groß und im Kontext der Gesamtfläche (ca. 150.000 qm Bruttogeschossfläche) aller Schulbauprojekte als obsolet bewertet.
Anderseits befürwortet die CDU den Plan des Umzugs und den vorherigen Umbau des RAW für die Berta-Jourdan-Schule. Dieses Projekt wird aktuell im Baupaket "Bauen mit Dritten" kommuziert.
In den verlinkten Berichten wird erwähnt, dass an Berta-Jourdan-Schule als Berufsschule, genauer Erzieherinnen und Erzieher, ca. 1.800 Menschen ausbildet und in Zukunft gerne ca. 2.000 Menschen ausbilden möchte. Jedoch läßt dies der jetzige Standort in der Adlerflychtstraße mangels Platz nicht zu.
Alternativ schlagen sie vor, dass die Berta-Jourdan-Schule bspw. in das ehemalige Postgiroamt - siehe Schmittchens Beitrag ff. vom 28.7.2023 ff. im 'Schulbauten-Strang' - an der Eckenheimer Landstr. umzieht, da bei diesem Gebäude die Stadt bereits Eigentümerin ist.
Damals wurde kommuniziert, dass dort nach dem damaligen Schulentwicklungsplan der Einzug von einer vierzügigen und einer sechszügige Integierten Gesamtschule geplant ist.
Dieses Vorhaben, nämlich die bauliche Ertüchtigung des Ex-Postgiroamt für die IGS Mitte II und IGS Mitte III, wird auch aktuell als eines von neun Schulbauprojekten im Baupaket "Beschleunigte Sanierungen" auf der Homepage kommuniziert.
Im 'Schulbauten-Strang' berichtet tunnelklick am 2.2.2024 hier, dass der Umzug der Abendhaupt- und Abendrealschule (AHRS) ins RAW, beschult ca. 200 Menschen im 2. Bildungsweg, geplant war. Die AHRS soll nun, als Projekt im Baupaket "Beschleunigte Sanierungen" nach der baulichen Ertüchtigung in das städtischen Gebäude Sonnemannstraße 9-11 umziehen.
Warum schreibe ich dies?
Um die ganzen Schulbauprojekte möglichst schnell zu realisieren ist mittlerweile eine komplexe 'Schul-Rochade' für alle geplanten Projekte unter Beachtung unterschiedlicher Parameter (Verfügbarkeit von Flächen in Gebäuden (qm), zeitliche Verfügbarkeit der Flächen (Projekte untereinander) Verfügbarkeit der Flächen auf dem Markt (die die Stadt kaufen oder zumindest mieten kann), Verfügbarkeit an menschlichen Ressourcen (Arbeitskraft für Planung und Bau bei der Stadt und Dritten), Verfügbarkeit von monetären Ressourcen usw.) notwendig.
Erinnert sein an ungeplante Projekte, weil mittlerweile eine Notlage vorliegt, wie der Umzug der IGS Süd in das ehemalige Hessenkolleg am Biegweg, die jederzeit eintreten können und in die fragile 'Schul-Rochade' eine zusätzlich Komplexität bringen.
Lange Rede kurzer Sinn, die nun endlich an Tempo gewinnende Schulbauoffensive wird damit wieder ausgebremst. Ein einziges Trauerspiel, das Ganze.
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Vor dem Haupteingang in der Stephonsonstrasse wird gerade ein riesiger Erdaushub bewerkstelligt, weiß jemand für was dieses Loch genutzt werden soll ?
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Das Handesblatt vermeldet, dass 2028 die Finanzaufsicht BaFin ihren Sitz vom Mertonviertel in die ehemalige Bahnzentrale verlegen wird.
Das dürfte für Frankfurt der bisher größte Vermietungsabschluss in 2026 gewesen sein. -
Laut KI-Zusammenfassung auf Google sollen ca. 1.000 Mitarbeiter der BaFin vom Mertonviertel ins RAW ziehen. Damit dürfte ein Gutteil des RAW dann belegt sein, aber sicher noch nicht alles, denn mit 1.000 MA plus den Trakt, den Deloitte shcon gemietet hat, bekommt man 51.000qm Mietfläche nicht voll.
Ich würde mich jetzt v.a. darüber freuen, wenn es auch mal Nachrichten zu den Erdgeschossflächen des RAW geben würde, denn dort sind ja ein Restaurant, ein Cafe, Retailflächen, ein Supermarkt und ein Fitnessstudio vorgesehen.
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Konkrete Zahlen kommen heute in Form einer Pressemitteilung von Quest Investment Partner: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat einen Mietvertrag für 15 Jahre über rund 23.000 Quadratmeter abgeschlossen. Damit steigt die Vorvermietungsquote des rund 51.000 Quadratmeter großen, denkmalgeschützten Ensembles auf rund 60 Prozent. Die Bafin wird drei Gebäudeflügel beziehen und dort eine eigenständige Haus-in-Haus-Lösung erhalten. Nach Abschluss der Revitalisierung ist der Einzug für 2028 geplant. Mehr an dieser Stelle.
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Laut Grundriss auf https://raw-frankfurt.de/ hat das Erdgeschoss mit den Laden- und Gastroflächen allein 7.360qm Mietfläche. Wenn man das von der Gesamtmietfläche von 51.000qm abzieht sowie weiterhin noch die 23.000qm der BaFin und die 6.000qm von Deloitte bleiben nur noch ca. 14.640qm an Büro-Mietfläche. Oder verstehe ich da was falsch?
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Die FAZ berichtet darüber, dass die Macht des Faktischen auch die Pläne der Schuldezernentin beendet hat, die Bertha-von-Jourdan-Schule ins RAW ziehen zu lassen. Die Fakten sind bekannt, nämlich auf der einen Seite der Einzug der BaFin und auf der anderen Seite die prognostizierten hohen Kosten, die GRÜNE und VOLT nicht mittragen wollten (SPD und CDU wohl schon).
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