Hier ist die Pressemitteilung dazu:
Sternbrücke - Abriss und Neubau [realisiert August 2026]
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Der NRD berichtet:
An der Sternbrücke in Altona wird ab dem Spätsommer eine neue Verkehrsführung getestet. Mehr Platz für Fußgängerinnen, Radfahrer und Busse: Das ist der Kern des Konzepts, das am Montag im Mobilitätsausschuss des Bezirks Altona vorgestellt worden ist. Am stärksten wird sich die Verkehrsführung auf der Stresemannstraße verändern.
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Wie man mal wieder sehen kann hat diese komische Sternbruecken-Initiative gelogen, dass sich die Balken biegen. Man hatte dort stets behauptet, dass der Bruecken-Neubau der Ausweitung des Autoverkehrs dienen wuerde.
Zitate von deren Website:
Die denkmalgeschützte Sternbrücke soll durch eine 26 Meter hohe und völlig überdimensionierte Neubau-Konstruktion ersetzt werden. Dafür sollen 7 angrenzende Altbauten abgerissen und bis zu 90 Bäume gefällt werden. Diese Planung würde das Stadtbild zerstören, aber auch das kulturelle Herz der Schanze.
Treiber sind die Verkehrsbehörde, die die Straße unter der Brücke weiter ausbauen will, und die Deutsche Bahn, für die ein Neubau deutlich lukrativer ist als eine Sanierung.
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der Riesen-Neubau wurde von der bislang SPD-geführten Verkehrsbehörde vorangetrieben, um den Autoverkehr auszubauen.
Zitatende
Das wurde zwar mantra-artig immer wieder wiederholt, war aber immer schon Propaganda. Das Gegenteil ist der Fall wie sich nun bestaetigt:
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Das überrascht mich nicht. Es hätte mich wirklich sehr gewundert, wenn man den Verkehrsfluß für Autos versucht hätte, zu verbessern.
Da die Polizei und Rettungswagen die Busspur benutzen können, wird man da auch keinen Einspruch bekommen.
Ich hatte den Neubau nie in Zweifel gestellt und wer da mal unter durch gelaufen ist, und sich klargemacht hat, dass diese Brücke Nordeuropa mit Mitteleuropa verbindet, kann das eigentlich auch nicht.
Allerdings würde es mich interessieren ob die Mantelbebauung tatsächlich genauso und unmittelbar kommt, wie man es von Seiten der Bahn zugesagt hat.
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Allerdings würde es mich interessieren ob die Mantelbebauung tasächlich genauso und unmittelbar kommt, wie man es von Seiten der Bahn zugesagt hat.
^^ ich glaube nicht, dass die Bahn je eine Mantel-Bebauung 'zugesagt' hat. Das ist (wenn) ein Projekt des Bezirks, denke ich.
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Der Bezirk könnte ja maximal den Bau privat-kultureller Betriebe insofern fördern, diese zu genehmigen und andere Dinge nicht zu genehmigen. Aber nicht diese Gebäude selbst bauen und verpachten - denke ich.
Ich hatte es schon so in Erinnerung, dass das ein Teil eines Kompromisses war, um die Störfeuer der Anwohner und dessen Sympathisanten in Grenzen zu halten. Was sollte sonst an den offenen Stellen neu gebaut werden ? Wohnungen sind da ungeeignet, Büros gibt es genug. Da passen eigentlich nur solche Dinge hin, die da auch vorher waren. Nur nicht ganz so abgerockt.
Aber es kann auch alles falsch sein. Schließlich ist es etliche Jahre her und seitdem ist Vieles nicht einfacher geworden.
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^^ Also die Bahn (insbesondere DB Infrago) baut garantiert kein Clubhaus irgendwo.
Das war / ist ein Projekt der Stadt (des Senates) mit dem Bezirk Altona, und mit einigen lokalen Ideengebern / Betreibern / Co-Investoren. Die Idee kommt von den Betreibern aus dem Viertel.
Die Bahn hat damit nichts zu tun, ausser das man den Vorschlag 'abstimmt', sodass sich die Projekte 'Bruecke' und 'Clubhaus' nicht gegenseitig behindern oder gar ausschliessen.
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Wie auf der Seite : Entwicklungsstadt berichtet, dass die neue Brücke, die Sternbrücke, per Transport angekommen ist. Mit Spezialfahrzeugen und 1088 Rädern wurde sie ans Ziel gebracht.
Einer von vielen Link Viedeo. / Kurze Erklärung.
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- Gewicht der Brücke : 3, 700 Tonnen schwer, rund 108 Meter lang.
Bezirk : Hamburg- Altona.
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Wie auf der Seite : Entwicklungsstadt berichtet, dass die neue Brücke, die Sternbrücke, per Transport angekommen ist. Mit Spezialfahrzeugen und 1088 Rädern wurde sie ans Ziel gebracht.
Was beim Bericht der "Entwicklungsstadt" natürlich völliger Quatsch ist: dass "die roten Streben" das Stadtbild prägen würden. Die roten Streben sind nur eine ziemlich fancy Transportsicherung (vermutlich für Lastfälle, die es im Betrieb nicht geben wird) und kommen wieder weg. Dadurch wird die Brücke noch mal filigraner wirken.
Thrax
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Na da sagst du aber was!
Ich dachte auch, das seien Gestaltungselemente oder evtl. Rostschutzfarbe und fand die eigentlich ganz cool.
Aber auch ohne die Dinger wird das bestimmt sehr ansprechend aussehen. -
Gewicht der Brücke : 700 Tonnen schwer, rund 108 Meter lang
Tippfehler: 3 fehlt! Überall steht geschrieben, die Brücke wiege 3.700 Tonnen.
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Der "dicke Balken" ist ja nicht die Trägerdicke der Brücke, sondern Ansicht der Schallschutzwanne, die offenbar doch keine gläsernen Fenster nach oben hin bekommen hat (Visu Sachstände). Man hat hier also eine graue Schildkröte als Schallschutzbauwerk ins Stadtbild gesetzt, man wird als durchfahrender Zugreisender nie wieder die Sternkreuzung aus dem Bahnfenster sehen. Man sah auch schon gut, daß die Bögen nach innen geneigt sind und in der tiefen Wanne Gitterroste aufgeschraubt/-geschweißt sind. Dadurch wird der Schall in der Wanne gehalten und durch die Gitter quasi gefangen. Die Bahn ist bei Neubauten zu aktivem Lärmschutz baurechtlich verpflichtet, warum die Fensterreihe nun aber nicht kam, thematisierte bislang keiner.
Unklar ist mir, wozu die megadicken Quervertrebungen oben zwischen den beiden Hauptbögen sind. Die bescheiben ja eine Vertiefung wie eine Talsenke im Verlauf der Spannweite, was aber gestalterisch sein dürfte. Rein statisch reichte eine minimale Querverstrebung aus wenigen schmalen Stahlstreben aus, also warum diese (aus kaum einer Perspektive wahrnehmbare) Talsenke und Massigkeit der Querstreben, welche nur die Lokführer erleben werden??
Hinter den zunächst als "schicke rote Streben" fehlinterpretierten Schutzmänteln (Schutz beim Transport, aber wozu eigentlich?) verbergen sich mE aber dennoch graue normale Hängeverstrebungen in Flachstahl (ich zähle etwa 14 Streben in der Visu - ohne die kurzen in den Winkeln). Wie es aussehen wird, ist aber noch offen, hoffe es gibt bald Bilder wie die Sache nun wirklich ist. Es ist auf jeden Fall ein graues Monstrum, was nun laut MOPO Hamburg ein Fremdkörper und eher Ärgernis zu werden scheint. Das liegt in erster Linie an diesem megadicken "Brückenbalken", welcher aber eine Schallschutzwanne verbirgt. Der statisch relevante Hauptträger der ü100m-Brücke ist nur ein Bruchteil dieser optischen Dicke am unteren Ende jener.
Auch die Farbwahl Grau wird kritisiert, wenn es schon solch Monstrum werden muß. Nunja, Grau ist eben schon länger die "übliche Brückenfarbe", keine Ahnung warum man nicht Grün oder Rot oder Blau mal macht, oder besser natürliche warme Zwischentöne. Weiß und Grau sind eben am Billigsten. Nun schlagen manche Kritiker vor, Grafitty auf der Wanne zu erlauben - halten es aber für wohl nicht durchsetzbar, andere fordern noch Begrünung - was ich aus verkehrsbetrieblichen Gründen unter rollendem Verkehr hier für ausgeschlossen halte. Da turnt niemand rum, um Pflanzkästen oder Ranken zu pflegen, also das geht nun beim besten Willen zuweit.
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wenn ich mir den entwurfsverlauf auf der verlinkten seite anschaue, muss ich sagen, dass der stand von 2015 zwar auch mächtig wirkt, aufgrund seines zurückhaltenden designs aber irgendwie besser in die umgebung passt. die farbe spielt da sicherlich auch noch eine rolle.
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Beim spektakulären Transport und Einhub der Sternbrücke konnte ich leider nicht dabei sein.
Heute habe ich mich einmal vor Ort umgesehen und stelle viele Bilder von der neuen Sternbrücke ein.
Die Max-Brauer-Allee- ist noch gesperrt und wurde für den Transport aufgeschüttet.
Blicke auf die neue Sternbrücke. Leider kommt man auch als Fußgänger nicht näher an die Brücke heran.
Blick unter die Brücke. Neben Lampen an der Brückendecke sind auch noch einige rote "Transportstreben" sowie diverse Baumaschinen zu erkennen.
Hier werden gerade die sog. "Tausendfüßler" verladen.
Die neue Brücke ist schon gewaltig- an die Dimensionen muss man sich noch gewöhnen.
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Ich finde die neue Bruecke sieht deutlich besser aus als die alte. Ein richtiges Wahrzeichen! Ich bin eigentlich ganz froh, dass sich in Hamburg dann letztlich doch nicht alles nach dem Willen irgendwelcher Initiativen-Hansels richtet. Zumal noch einer Initiative die regelmaessig gelogen hat, dass sich die Balken biegen.
Nur weil ein paar Anwohner in der Midlife-Crisis gern ihr ueber die Jahrzehnte warm-gefurztes Soziotop erhalten wollen, kann Hamburg nicht auf Fortschritt und moderne Infrastruktur fuer den Rest der Buerger verzichten.
Wie oft musste die S-Bahn in den letzten Jahren mit Schrittgeschwindigkeit ueber Bruecken auf der Verbindungsbahn fahren?
Wie oft bin ich unter der alten Bruecke ums Haar zwischen den Pfeilern plattgefahren worden?
Schoen waere jetzt noch, wenn die Bauluecken rund um die neue Bruecke mit hoeheren Gebaeuden und geiler Architektur geschlossen wuerden. Zum Beispiel die Bruchbude wo der Doener-Laden drin ist. Ich hoffe da tut sich irgenwann etwas...
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Ich musste es mir gestern auch anschauen. Einfach nur genial
Ohne Titel by DAF Häuser, auf Flickr
Ohne Titel by DAF Häuser, auf Flickr -
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28 Mins TV-Reportage
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Verkehrssenator Anjes Tjarks verteidigt die neue Sternbrücke als Wahrzeichen mit Potenzial. Tjarks sieht die Brücke als Anlass zur Umgestaltung des Umfelds und hält es für denkbar, an dieser Stelle höhere Häuser oder sogar ein Hochhaus zu errichten, um die Maßstäblichkeit an das neue Bauwerk anzupassen.
Nach seiner Ansicht ist Hamburg nicht zu dicht bebaut, und mehr Dichte könnte dem Quartier nutzen. Während die lokale Kulturinitiative die Brücke noch immer als überdimensioniert sieht, plant sie gemeinsam mit der Stadt durch neue kulturelle Angebote und bessere Straßengestaltung eine Neubelebung des Viertels. Tjarks verspricht, dass Bürger bei den zukünftigen Projekten miteinbezogen werden sollen.
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Ich habe den Artikel nochmal in Ruhe gelesen und denke...
1.) Tjarks hat recht. Etwas höhere Bebauung könnte hier gut tun und es könnte ein cooler Stadtraum entstehen
2.) Etwas 'cringe' finde ich, dass Tjarks sich so bei den Initiativen anbiedert und sagt, dass die in Zukunft mehr einbezogen werden sollen. Jeder hatte die Möglichkeit sich einzubringen, nur haben einig Initiative-Leute es vorgezogen von Tag 1 in Totalopposition zu gehen. Dieses Volk steht nicht für die Mehrheit im Stadtteil und schon gar nicht für die Mehrheit der Hamburger. Man sollte so schäbiges Verhalten (Lügen, Desinformation, Verleugnen, etc.) nicht jetzt damit belohnen, dass man ausgerechnet diejenigen mehr hört, die nur darauf aus sind zu verhindern, zu zerstören, zu blockieren, und die sich selbst über ihren Widerstand definieren. Das halte ich nicht für zielführend.
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Ich hab 2018-2021 in Hamburg gewohnt und bin gern in Fundbuero und Beatboutique feiern gegangen. Ich hoffe die Clubs konnten umsiedeln denn es wäre schade um sie, aber die neue Brücke sieht meiner Meinung nach GIGANTISCH gut aus.
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