Stralauer Vorstadt (Mitte) | Kleinere Projekte

  • Die Stralauer Vorstadt war früher ein dicht besiedeltes Gebiet. Im Krieg wurde viel zerstört und was noch stand wurde in den 1950er und 60ern fast vollständig abgerissen.

    Bis auf das Kino gibt es hier nicht viel warum man aus anderen Vierteln hierher kommen sollte. Auf den Straßen sieht man nur wenige Leute zu Fuß.

    Wenn man diesen Zustand ändern will geht es nur mit einem Stadtumbau der die vielen Freiflächen füllt.

  • Mir gefällt das Gebäude tatsächlich besser als zum Beispiel der Neubau in der Magazinstraße als Ergänzung zu den letzten Vorkriegsbauten. Es ergänzt den Bestand und setzt somit den Städtebau dort fort. Darin sehe ich den einzigen gangbaren Weg für die Gegend. Ein innerstädtisches Quartier mit der Dichte der Vorkriegszeit wird es dort nicht wieder geben und das schlichtweg deshalb, weil es dort und auch an vielen anderen Stellen in der Stadt einfach keinen Bedarf mehr dafür gibt.

    Auch wenn es dort in der Nachkriegszeit natürlich andere Bedingungen gab, ist der DDR Städtebau immerhin besser an die heutigen Gegebenheiten angepasst als der mantraartig vorgetragene Wunschgedanke überall Gebäude im Stile von Gründerzeitbauten im Blockrand mit Einzelhandel im Erdgeschoss errichten zu wollen. Eine solche Veränderung der Quartiere, sei es im Osten wie im Westen, war und ist politisch, m.A.n. berechtigterweise, nicht gewünscht und auch nicht durchsetzbar, außerdem fehlt der Bedarf, außer vielleicht in sehr kleinen, ausgewählten Bereichen.

  • Nun ja, ich gehe nicht nur durch die Berliner Straßen hindurch, sondern erlebe die Stadt seit jeher intensiv und voller Bedeutung.

    Die Schillingstraße fühlt sich eher leer und traurig an. Ich spüre dort einen gewissen Verlust und den Wunsch, dass sich Berlin hier neu erfinden sollte. Natürlich ist auch die DDR Planung für diesen Innenstadtbereich interessant und muss nicht grundsätzlich entwertet werden.

    Für die Zukunft sehe ich für dieses Gebiet einschließlich Alexanderplatz und die nördlichen Quartiere an der KMA folgendes Potential:

    Es sollte zu eine Weiterentwicklung im Sinne des modernen Städtebaus kommen. Überdimensionierte Straßen und Bestand bleiben im Wesentlichen. Die teils hermetischen Quartiere werden für Fahrrad und Fußwege großzügig geöffnet. Die zukünftige starke Verdichtung geht in die Höhe mit allen gängigen Nutzungen (überwiegend natürlich Wohnen). Die DDR Bauten wären der Humus, aus dem eine verdichtete Metropole erwächst (Auferstanden aus Ruinen).

    Dieser Weg wird ja bereits zaghaft beschritten.

  • WBM BV Berolinastraße 9-14

    Zuletzt hier und Vorstellung hier.

    Das als Wohn- und Kulturprojekt geplante Bauvorhaben, scheint auf der Zielgeraden zu sein und wurde weiter abgerüstet.

    Grau wie der Winterhimmel fügt es sich in die Umgebung ein.

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

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  • Holzmarktstraße .66

    Zuletzt hier

    Nach ein guten ersten Quartal ein Update heute.

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    XL Update aus jeder Seite. Die erste Läden /. Gastronomen haben geöffnet. Ein Teil auch für Fußgänger zugänglich.

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    Demnächst Eröffnung

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    Höhe : Holzmarkt Straße

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  • Ich find's gut gelungen, gerade als Ergänzung des Bestandes, aber Patschkebauten gefallen mir meistens gar nicht, ich sehe da auch keinen Zusammenhang.

    Und nun?

  • Es sind halt rückwärtsgewandte Architekturentwürfe - egal, ob sie sich auf die Günderzeit oder die 70er beziehen. Nach meiner Erfahrung sind Patzschke-Liebhaber eher dezidiert rückwärtsgewandt, während die anderen das nach meiner Erfahrung weit von sich weisen würden, obwohl sie eigentlich aus der gleichen Richtung kommen.

    Ich kann mit beidem sehr gut leben, wenn es gut gemacht (was es bei Patzschke häufig nicht ist - besonders die Ausführung). Hier empfinde ich die Proportionen und Farbgebung ziemlich misslungen. Beides ist genau daneben. Entweder der Bau hätte in der Umgebung mindestens ein Stockwerk niedriger sein müssen oder mindestens eins höher. Auch der Farbton hätte entweder noch greller sein müssen oder deutlich gedeckter bzw. ins beige gehend. So ist beides nach meinem Empfinden im Ungleichgewicht.

  • Aber was hat das mit rückwärtsgewandt zu tun?

    Ja, es hätte höher sein können, es hätte niedriger sein können - auch ja, im Bezug auf die anderen als Pavillon ausgelegten Bauten an der KMA, aber da ist es ja nicht. M.A.n. hätte es von den Proportionen her zwei Stockwerke höher sein können, das kann aber auch an den Fotos liegen. Die gewählte Höhe hat vermutlich was mit der Verschattung des Gebäudes dahinter zu tun. Die unteren vier bis fünf Etagen dort, haben da jetzt schon Nachteile, wie auf vierten Bild von Johannes gut zu erkennen ist.

    Die Farbe ist hier im Forum immer ein Thema - wenn es grau ist, dann weil es grau ist - wenn es nicht grau ist, dann weil die Farbe auch nicht allen so richtig gefällt. Was will man da machen? Mir gefällt der Farbton.

  • Holzmarktstraße 66

    Zuletzt hier

    Mittlerweile ist der auffällige Neubau weitgehend bezogen. Im Erdgeschoss finden sich inzwischen vier verschiedene Lokale, die bei dem frühsommerlichen Wetter rege besucht werden.

    Die Außenanlagen sind ebenfalls weitgehend fertiggestellt. Hier und da stehen noch Bauzäune. Der kleine Pavillon, der ein Café sowie einen Aufzug, vermutlich zum Untergeschoss, beherbergt, kann ebenfalls begutachtet werden.

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

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    Seltsam mutet diese Installation auf der Rückseite an. Vermutlich soll es dem Sport dienen, vielleicht ist es Kunst🤔

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    2 Mal editiert, zuletzt von Bauhelmchen (25. Mai 2026 um 19:05)