S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness

  • Nein, denn an die Volksabstimmung war kein Bauverbot gekoppelt. Es fing nur um den Finanzierungsanteil durch das Land in Höhe von 930 Mio €.


    Welch schwache Argumentation, wenn bei uns nicht mal ziehen sollte Geld zu sparen, es ging ja dann deiner Meinung nach, nur um BW-Geld, dann wäre es wenn es um den Bhf an sich gegangen wäre noch deutlicher für S21 ausgegangen...


    Ich möchte auch nicht wissen was du geschrieben hättest wenn die Wahl nach Deinen Gunsten ausgegangen wäre?


    Am Ende haben die Gegner halt bewiesen schlechte Verlierer zu sein....

  • ... es ging ja dann deiner Meinung nach, nur um BW-Geld, dann wäre es wenn es um den Bhf an sich gegangen wäre noch deutlicher für S21 ausgegangen ...


    Eine solche Abstimmung hat die Politik nie riskiert.

  • Murmeltier

    erwartungsgemäß wird einfach weiter gewurstelt - nun für insgesamt 8200Mio.€, Eröffnung auf Dez 2025 verschoben. Hand hoch, wer das noch erlebt?


    Neubaustrecke soll vorher in Betrieb genommen werden und soll 2022 ans Netz gehen.


    Grund für das ganze Schlamassel: erhebliche Baupreissteigerungen, deutlich aufwendigere Verfahren beim Tunnelbau (ha so ebbes) sowie Artenschutz.


    https://www.stuttgarter-nachri…84-9646-4586f4ee9b2d.html


    Glück auf, Schduagerd.

  • Originalmeldung


    Volles Zitat: "Für eine mögliche vorgezogene Inbetriebnahme der Neubaustrecke hat die DB erste grobe fahrplantechnische Überlegungen angestellt, die positiv verlaufen sind."


    Mir ist es unklar wieso die teilweise IBN erst 2025 stattfinden sollte. Ich kann mir das nur so erklären, dass damit die komplette Inbetriebnahme gemeint ist? Anhand der aktuellen Entwicklungen sollte man doch davon ausgehen, dass 2023 möglich sein sollte wenn man den Flughafen außen vor lässt...


    Ich würde mal lieber bis zum nächsten Lenkungskreis warten, wenn die Fortschritte wieder detailliert dargestellt werden.

  • Zu den Baupreissteigerungen:


    Offensichtlich sind diese nicht fix vereinbart, sondern an aktuelle Marktentwicklungen gekoppelt. Was ist, wenn 2020 die nächste Finanzkrise über Europa hereinbricht und die Baukosten wieder drastisch sinken?

  • schön, dass so langsam selbst bei Wagahai die Erkenntnis reift, dass die "Gegnerchen" einfach das bessere Würfelglück bezüglich des Gesamtwertumfangs des Projektes haben ;-).

  • schön, dass so langsam selbst bei Wagahai die Erkenntnis reift, dass die "Gegnerchen" einfach das bessere Würfelglück bezüglich des Gesamtwertumfangs des Projektes haben ;-).


    Würfelglück?:nono: Was für ein Unsinn! Die Hardcore-S21-Verweigerer haben einfach immer wieder willkührlich Phantasiezahlen in die Diskussion geworfen für die is keinerlei Sachliche Grundlage gab - siehe ja auch Viereck und Rössler bei denen ja Wagahai kürzlich erst aufgezeigt hatte wie peinlich daneben die gelegen sind.
    Das es jetzt aus diversen Gründen die nicht zuletzt mit fortlaufenden Protesten, überzogenen Brandschutzrichtlinien, aber eben auch unvorhersehbaren Entwicklungen bei den allgemeinen Baupreisen zu tun haben, tatsächlich zu erhöhten Projektkosten kommt basiert ja auf völlig anderen Ursachen die nullkommagarnchts mit den fortwährenden Schwarzmalereien aus von Parkschäwtzern und Co zu tun haben.

  • @Gesamtwertumfang und Ironie
    Jo das Wort an sich ist schon reine Ironie, da ich jedoch aus eigener Erfahrung weiß, das Empörung die Möglichkeit ausschaltet, Ironie zu erkennen, nur soviel.


    Ich kenne keinen Gegner der heute noch aktiv ist und nur annähernd dazu in der Lage ist zu erkennen was Ironie, geschweige denn was der "Gesamtwertumfang" in volkswirtschaftlichen Maßstäben, wie Glücklichsein und Co, ist.


    So wird nicht nur gewürfelt, es werden auch über ganz unterschiedliche Projekte diskutiert, das eine aus dem jeweiligen Kopfe und das andere S21, was in vielen Bereichen eine Vision und eben keine zu berechnende Größe ist... also sind imho alle Zahlen falsch, Würfeln ist also nicht das Schlechteste.


    Ich hoffe das Einige die Größe haben werden, nach weiteren 10 Jahren wieder vom Empörungsbaum herunterzukommen.


    Bis dahin nichts persönlich nehmen, die können nicht anders, die Empörten, ....
    Entgegenkommen/Verständnis wäre jedoch die komplette falsche Strategie, es Bedarf einer Plattform unter die man nicht mehr geht, wer nicht hoch kommt, kann ja dort auf Normal Null, weiter so Tun, als wäre der Horizont den man sieht, der Reale.

  • Danke ippolit!:) Deckt sich auch mit meiner Erfahrung das den Gegnern generell eher der Horizont fehlt um die Zukunfstfähigkeit des Projekts zu erkennen. Wenn man so schaut wer sich da immer Montag's zum Blockieren versammelt ist das eben schon so der Typ verbraucht und dauerfrustriert, Menschen die eine Gesellschaft gewiss nicht nach vorne bringen.
    Von den Hindernissen, den Mehrkosten usw. wird in wenigen Jahren niemand mehr reden. Vielmehr wird S21 als positiver Wendepunkt in der Stadtentwicklung und Meilenstein für den modernen Bahnverkehr in die Geschichte Stuggi's eingehen!

  • Ich möchte gerne mal von creolius und Wagahai überzeugende Sachargumente hören, die auch mich als sehr kritischen aber auch interessierten Stuttgart 21-Beobachter überzeugen könnten, dass die 8,2 Milliarden richtig ausgeben werden und Stuttgart später mal einen zukunftsfähigen und weit besseren Bahnknoten haben wird als heute. Und das mal ganz ohne die üblichen Diffamierungen der Leute, die darüber anders denken.

  • Ach herrje! Das wurde hier duch x-fach durchgekaut und nachgewießen. Bitte jetzt nicht wieder bei Adam und Eva anfangen. Falls es die letzten verbliebenen Gegner noch nicht mitbekommen haben: Das Ding wird jetzt gebaut und gut ist!


    Es gibt so viele gute Argumente die dafür sprechen: Der Stresstest hat gezeigt um wieviel leistungsfähiger der moderne Durchgangsbahnhof gegenüber dem maroden Sackbahnhof ist. K20 ist am Limit und begrenzt die Möglichkeiten für modernen duchgebundenen ICE-Verkehr zwischen den Metropolen. Wer einmal mit dem ICE in Zeitlupe in den Sackbahnhof eingefahren ist und dann nach einer geefühlten Ewigkeit wegen Umdrehen und langsamem Fahrgastwechsel (Aus- und Einsteiegende behindern sich gegenseitig massiv weil Zu- undAbgang im Sackbahnhof ja nur in eine Richtung erfolgen kann) wieder rausfuhr wird wissen was ich meine.


    Die Fahrzeit nach Ulm/München halbiert sich. Der Flughafen wird endlich sinnvoll in's Bahnnetz eingebunden.


    Der Talkessel der bisher von einer gigantischen Gleiswüste und von Bahnlärm beeinträchtigt wurde gewinnt Raum und Entfaltungsmöglichkeiten für moderne Architektur und Städtebau. Schienen haben in einer Stadt nicht's an der Oberfläche verloren - das gilt übrigens auch für den ÖPNV!


    Und es gebe noch 100 Argumente mehr. Noch Fragen?

  • Ich möchte gerne mal von creolius und Wagahai überzeugende Sachargumente hören, die auch mich als sehr kritischen aber auch interessierten Stuttgart 21-Beobachter überzeugen könnten, dass die 8,2 Milliarden richtig ausgeben werden und Stuttgart später mal einen zukunftsfähigen und weit besseren Bahnknoten haben wird als heute. Und das mal ganz ohne die üblichen Diffamierungen der Leute, die darüber anders denken.


    Durchgangsbahnhöfe sind effizienter als Kopfbahnhöfe, vielleicht können wir uns darauf Einigen, sonst wird die Diskussion sehr schwierig.


    Wir bekommen zusätzlich noch einen, der einen Innerstädtischen Schienenring bekommt, so muss hier kein Zug ohne Not Kopf machen, wie z.B. in Köln.


    Er ist Mitten in der Stadt und verbraucht keinerlei oberirdische Verkehrsfläche emittiert keinen Lärm/Abgase (Denn Diesel dürfen nicht mehr rein)


    Man kann ihn sehr gut von beiden Enden und in der Mitte betreten, so wird die Haltestelle Staatsgalerie zur einer weiteren Möglichkeit den Bahnhof zu betreten und somit für viele (insbesondere derer vom Marienplatz kommenden) per ÖPNV schneller/bequemer erreichbar.


    Das heutige Zwangsumsteigen entfällt für alle die die durchgebundenen Züge nutzen können, so wird auch die S-Bahn entlastet, das hängt zwar davon ab wie intelligent die Metropollinien gelegt werden. Pendlerdaten sind ja durch die Angaben bei der Steuer ausreichend vorhanden, nur muss man sie auch auswerten können...
    Das Menschen freiwillig alle in einem Knoten umsteigen wollen, mag den Schweizern gefallen, in Stuttgart rempelt es doch arg, wenn man nicht direkt am Gleis gegenüber umsteigen kann und selbst das führt zu Konfusionen, da sehr viele reservierte Plätze haben und diese nach Murphys Law immer diametral liegen. Die Schweizer lassen hier mehr Zeit mit dem Ergebnis das man für unter 100km gerne 1,5 h braucht kann man wollen nur ich persönlich halte davon Nichts, insbesondere da unser Land ein vielfaches Größer ist.


    Generell kann durch die Metropollinien (Express S-Bahn) das erreicht werden, die eben nur an jeder n-ten Haltestelle halten, was es in Tokyo und anderen Metropolen gibt.


    Die Gäubahn kann als zweite S-Bahnstammstrecke ausgebaut werden.

    usf.

  • Probleme bei der Durchbindung des Tiefbahnhofs

    Durchgangsbahnhöfe sind effizienter als Kopfbahnhöfe, vielleicht können wir uns darauf Einigen, sonst wird die Diskussion sehr schwierig.


    Wir bekommen zusätzlich noch einen, der einen Innerstädtischen Schienenring bekommt, so muss hier kein Zug ohne Not Kopf machen, wie z.B. in Köln.


    Da ist wohl doch nicht so eitel Sonnenschein.


    https://www.stuttgarter-zeitun…d2-b51b-e59d5eadbc0d.html