S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness



  • Ich dachte wir wären gerade bei der Bahnhofskapazität und ob da ne Kombi Sinn macht oder nicht. Könnt ihr bitte mal bei einem Thema bleiben? Sonst macht ne Diskussion halt Null Sinn und dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade da verschwind ich dann lieber wieder.

    Ein Thema ist S21 bei dem mehrere Aspekte zusammen kommen, nehme ich jetzt willkürlich eines heraus um es tiefer zu legen, muss ich danach wieder hoch kommen, um zu sehen wie es in den Gesamtkontext von S21 passt. Der Tiefkopf vom Hermann passt überhaupt nicht und das ist auch der Grund warum er keinen dazu inspirieren kann, der nicht schon vorher seiner Meinung war.

    zur Stadtentwicklung: die hätte es auch mit anderen Optionen gegeben aber das ist jetzt schon wieder so n Nebenthema.


    Mit k21 hätten wir ein paar Radwege mehr und normale Wohnbebauung mit Lärmschutzwänden als zusätzliche Barriere... denn bei k21 wären die verzettelten Grundstücke die bebaut werden könnten, sehr nahe an Schienen.


    Auch wenn man schaut wie halbherzig hier lange beim Rosenstein agiert wurde, wie die Villa Berg oder andere Gebiete entwickelt worden/werden. Es hätte ohne S21 imho auch keine IBA27 gegeben. Warum? Es braucht dieses disruptive, um heute in unserer saturierten Zeit mutig zu sein.


    Stadtentwicklung ist eben nicht gleich Stadtentwicklung

  • nur zu Deinem Regenthema, Dir ist schon bekannt das der Kopf vom Hermannn unter die Erde kommt... :/

    und ist Dir bekannt, dass der geplante Kopf längs zu " Ohlsen Regenthema" verläuft, und nicht quer? Nicht das mich der Halt grundsätzlich vom Hocker haut, aber soviel Detail muss dann schon sein.

    deine sogenannten Argumente sind für mich Hypothesen

    abgesehen von den freiwerdenden Flächen ist doch derzeit noch alles hypothetisch. Oder ist das Ding etwa schon in Betrieb und funktioniert wie geplant?

  • hans.maulwurf

    Wasser sucht sich seinen Weg?

    Die Zukunft gestalten mit Amateuren oder einmal im Leben mit Profis zusammen arbeiten. :/


    Sonst sind durch den Sturm diese Woche mehr Bäume im Schlossgarten kaputtgegangen, als durch S21 und ich warte stündlich, dass jemand verlautet das S21 daran Schuld ist.

  • abgesehen von den freiwerdenden Flächen ist doch derzeit noch alles hypothetisch. Oder ist das Ding etwa schon in Betrieb und funktioniert wie geplant?

    Das ist ja eben genau der entscheidende Punkt. Während die unsinnigen Amateurplanungen der K21-Kopfwahnhöfler keinerlei Realitätscheck standhielten hat der neue Tiefbahnhof seine Leistungsfähigkeit in unzähligen Simulationen von Bahnspezialisten längst eindrucksvoll bewiesen. Es ist ja eben genau das Ergebnis dieser Prozesse das man die nun realisierten 8 Gleise als optimale Betriebsgröße ermittelt hat und deshalb auch bewusst nicht unnötige Weitere baut, Das schafft Übersichtlichkeit und ist ja auch praktisch für Umsteiger weil die nacheinander in dichter Folge eintreffenden Züge oft sogar am selben Bahnsteig oder am Nachbarbahnsteig halten können. Sackbahnhöfe wie Frankfurt beneiden uns jetzt schon um dieses Konzept. Der Bahnhof als Zugparkplatz wie jetzt noch im technisch völlig überholten "S19"-Bahnhof gehört dann zum Glück der Vergangenheit an.


    Wenn dann mal der Schienenschrott weggeräumt ist, und die Flächen bebaut sind wird der Platz mit den eindrucksvollen Lichtaugen vielleicht sogar zu Stuggi's neuen Herzstück. Doch zu solchen Visionen sind die Montagskirchler denen es immer nur stur um's Dagegensein und um die Verhinderung des Fortschritt's leider nicht in der Lage.

  • Um das Ganze mal wieder in etwas vermittlernde Bahnen zu lenken – S21 ist mit Sicherheit nicht bis zur Perfektion durchgeplant und spezielle Themen wie der extreme deutsche Brandschutz werden eventuell auch noch eine Rolle spielen. Den Planern allerdings eine gewissenhafte Planung, ja sogar eine wissentliche fehlplanung vorzuwerfen, das grenzt schon hart an Fake News! Ja, es mag nicht alles perfekt gelaufen sein, von den Horrorvisionen der S21-Gegner ist allerdings auch nichts eingetreten. Klar, Hochwassergefahr bei Tiefbahnhöfej besteht. Bauen wir deswegen ab heute ohne Keller in Deutschland? Wieso wohnt überhaupt noch jemand im Talkessel und nicht alle oben in degerloch. Brandschutz im Tunnel? Bei S21 angeblich nicht streng genug. Okay, Bitteschön. Die Konsequenz wäre das wir alle Bahntunnel und U-Bahnen in Deutschland sofort außer Betrieb nehmen müssten, denn die Regeln gelten überall. Was bleibt dann eurer Meinung nach am Ende für ein Gestaltungsspielraum übrig?

  • Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nun gerade in Stuttgart ein Tiefbahnhof gebaut wird, wo die VVS doch seit geraumer Zeit panische Ablehnung gegenüber U-Bahn Stationen zeigt und stattdessen einen hässlichen Krater neben dem nächsten buddelt. Dem Stuttgarter Geist entsprechend hätte S21 eher in einem 400m langen Trog mit Pflänzchen und etwas Kunst drumherum entstehen sollen.


    Zum Thema Stadtentwicklung:


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    [Quelle]


    Das ist übrigens kein feuchter Traum der K21-Befürworter, sondern was konkret auf dem dann freiwerdenden Gelände geplant ist. Radwege, Stadtgärten, Wasser und eine Architektur, welche man eher in der Tübinger Vorstadt als einer Metropole mit 700.000 Einw. erwartet. Solange die Stadt weiterhin mit solchen Konzepten wirbt, kann ich persönlich kein Argument zu diesem Thema ernst nehmen.

  • Neall

    Das ist das Problem unserer Zeit ein Mies van der Rohe würde heutzutage von denen, die die "Bürger" mitnehmen wollen, bewusst ausgeladen, um diese nicht zu erschrecken. Wer bei der Rosenstein Bürgerbefragung dabei war, konnte zum ersten Mal den Eindruck sammeln wie esoterische Kreise funktionieren, da war kein geäußertes Gefühl klein genug, um nicht beachtet zu werden.

    Dann kam der Einwurf des Denkmalamtes, die z.B. komplett aus Beton 13-15m hohen Überwerfungsbauwerke als schützenswert zu bezeichnen, dann kam die imho sehr niedrig angesetzte Zielgröße von 7500 Wohnungen von OB Kuhn.


    So hatten wir schwaches Personal, das sich nicht traute Menschen im Range eines Mies van der Rohe zu finden, um Großes zu schaffen. Anstatt war die Maxime es allen (der Teil der Bevölkerung der bei Bürgerbefragungen mitmacht) Recht machen zu wollen, um wie immer, wenn man es allen Recht machen will, kommt dabei der kleinste gemeinsame Nenner heraus und eben keine Synergie die dann entstehen kann, wenn wirklich gute zusammenarbeiten, denn aus meiner persönlichen Erfahrung bedarf es einer persönlichen Größe zu erkennen wann man einen Experten hinzuziehen muss.

    Der ehemalige OB Kuhn und der BB Pätzold sind imho beide keine, die einer Aufgabe wie dem Rosenstein gewachsen sind. Der Leiter der IBA27 ist abgetaucht oder ebenso nicht in der Lage das Vakuum zu füllen.

  • Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nun gerade in Stuttgart ein Tiefbahnhof gebaut wird, wo die VVS doch seit geraumer Zeit panische Ablehnung gegenüber U-Bahn Stationen zeigt und stattdessen einen hässlichen Krater neben dem nächsten buddelt.

    Das die SSB keine Tunnelstationen mehr plant ist aber auch so ein Stuttgarter Ding was meiner Meinung nach sehr kurzfristig gedacht ist. . Gerade in Vaihingen lässt sich eine erweiterungsfähig Stadtbahnnetzes eigentlich nur mit Tunnelstationen erreichen. Ich fände es tragisch das Potential hier ungenutzt zu lassen! Gerade die vom Landkreis Böblingen kürzlich untersuchte Trasse nach Sindelfingen und Böblingen ist für mich die spannendste Erweiterung des Netzes, zumal Sindelfingen und das Daimler-Werk fast schon sensationell schlecht an den ÖNV angeschlossen sind

  • Dass die SSB keine Tunnelstationen mehr plant, hat auch mit den hohen Kosten zutun und die Abneigung der Stuttgarter Bevölkerung gegenüber unterirdische Stationen. Die Strecke unter Vaihingen wird sogar von der SSB mit Tunnel jeher bevorzugt als eine oberirdische Lösung. Aber hier gibt es viele Stimme, die lieber auf eine oberirdische Lösung oder auf die Seilbahnlösung drängen. Dann wird es schwierig, überhaupt noch eine Tunnellösung durch Vaihingen durch die Gremien durchzukommen.

  • Das viele in Stuttgart oberirdische Trassen bevorzugen liegt meiner Meinung nach vor allem daran das man deren Nachteile nicht wirklich kommuniziert. Natürlich entstehen bei Tunnelstrecken höhere Kosten, aber diese haben dafür auch eine höhere Kapazität und Straßen müssen nicht mit Hochbahnsteigen verschandelt werden. Dazu kommt auch noch das Lärm-Thema, insbesondere in Kurven. Das angeblich große Überschwemmungsrisiko von Tunnelstationen ist auch nicht wirklich eins, denn bei extremen Starkregen muss die Stadtbahn ohnehin den Betrieb einstellen da auch Straßen überflutet werden. Von durch Äste und ähnliches blockierte Schienen bei Sturm oder Schneefall im Winter kann man bei der SSB sicherlich auch ein Lied singen!


    Das Thema Seilbahn wird in den nächsten Jahren auch noch spannend. Neben einigen Vorteilen haben diese auch Nachteile. Ich bin sehr gespannt wie die Vaihinger die Seilbahn beurteilen wenn mal alle paar hundert Meter die doch nicht ganz kleinen Pfeiler durch den Ort führen – unsichtbar wird die Seilbahn mit Sicherheit nicht sein! Die niedrige Kapazität und relativ langsame Geschwindigkeit kommt noch dazu. Und was auch gerne vergessen wird, mit der Seilbahn sind innerhalb Vaihingen 2 bis maximal 3 Stationen realisierbar, für eine großflächige Erschließung in Vaihingen selbst ist sie also unbrauchbar.

  • Den Planern allerdings eine gewissenhafte Planung, ... vorzuwerfen, das grenzt schon hart an Fake News!

    Also eine gewissenhafte Planung werf ich denen nicht vor ;-)


    ...Ja, es mag nicht alles perfekt gelaufen sein, von den Horrorvisionen der S21-Gegner ist allerdings auch nichts eingetreten.

    Welche Horrorvisionen sind denn nicht eingetreten? Ich würde schon sagen dass einiges eingetreten ist was man im Vorfeld prophezeit hat. z.B. massive Kostenexplosion und massive Verspätung des Baus. Kapazitätsprobleme sowieso sonst wäre die grosse wendlinger kurve und der nordzulauf nicht so schnell gekommen. Aber vielleicht sagst du mal was du mit Horrorvisionen meinst.

  • Ohlsen

    Ui ui da wird ja Einiges verklärt, wenn man man 100 Dinge prognostiziert, da wird schon etwas hängen bleiben...

    Zu den Koschten und der Zeitschiene, da haben die Gegner kräftig mitgeholfen, alles zu verzögern und komplizierter zu machen. Die große Wendlinger Kurve z.B. ist auf dem Gastel seinen Einfluss so schnell gekommen, hätte dieser Herr bei anderen Themen, die nicht seinem Wahlkreis nutzen ähnlich agiert, ja dann...

    Für den Gedächtnisschwund, einige Horrorvisionen, die nicht eingetreten sind (Vollständigkeit kann und will ich nicht liefern):


    1. der unbaubare Düker

    2. Das auftauchende Ufo

    3. der quellende Gibskeuper

    4. der umfallende Fernsehturm

    5. das versiegende Mineralwasser

    6. die Absenkung des Grundwasserspiegels

    ...


    andere wie der von sich selbst bewegende Rollstuhl, der volllaufende Trog, die Feuerfalle, die Immobilienmafia, Dein zitierter Kapazitätsengpass usf. stehen noch aus, da diese erst nach der Inbetriebname sichtbar werden und vielleicht dann stillschweigend zur Kenntnis genommen werden bzw. zumindest nicht mehr erwähnt werden.


    2 Trefferle, die man selbst mitbewirkt hat und die man bei jeden Projekt ohne Expertenwissen reinstreuen kann, die Koschten und der Zeitplan. Recht haben sieht anders aus!

  • ^ erste frage sind du und regent eine person? Ich hatte ja ihn gefragt.


    Nun ja. Schön wäre z.B. wenn du zu deinen Aufzählungen Quellen liefern könntest dass das genauso von den Kritikern auch behauptet wurde. Aber auch egal.


    1. hat in jedem Fall extrem viel länger gedauert und gekostet also ursprünglich seitens der Planer behauptet.

    2. keine Ahnung was du meinst.

    3. nun gequollen hat er, zumindest im kernerviertel gabs ja hebungen

    4. uiuiui nimmst du sowas ernst? Also welche Kritiker/Spinner haben denn sowas behauptet?

    5. freut mich, und ich hoffe es bleibt auch so

    6. auch da wär ne quelle ganz gut, daran kann ich mich nicht erinnern.

    Danke schon mal im Voraus.

  • Wir sind hier nicht im persönlichen Verhör lieber Ohlsen, von dem her musst du schon akzeptieren wenn auch andere antworten. Im Großen und Ganzen wären die aufgezählten Punkte auch die gewesen die ich jetzt genannt hätte. Insbesondere das Gipskeuperthema und der Grundwasserspiegel waren am Anfang große Themen. Erst viel später kam dann auch das Thema Brandschutz auf die Agenda. Da könnte man sich übrigens ins eigene Fleisch schneiden, denn sollte der Brandschutz der Tunnel mangelhaft sein würde das für alle bahntunnel in Deutschland gelten!

  • Ohlsen

    joo der Gedächtnisschwund hilft, habe, "das auftauchende U-Boot" von Frei Otto zum Ufo verklärt und das tut mir immer noch weh, das das eines seiner letzten Statements war,

    (Frei Otto) fürchtet plötzlich, der Neubau könne „wie ein U-Boot aus dem Meer“ aufsteigen, weil der Stuttgarter Talkessel von Mineralquellen durchzogen ist. Man müsse „die Notbremse ziehen“. Es gehe um „Leib und Leben“.

    der Fernsehturm wurde wochenlang auch hier im Forum diskutiert als einer von den Gegnern erkannt hat, dass der Fildertunnel direkt unter dem Fernsehturm verläuft.


    Quellen sind Kontextzeitung, bei Abriss Aufstand, Parkschützer, k21 facebook, alles hochseriös wie der ganze Widerstand. Teile davon haben es zur StZ gebracht,

    StZ-streckenfuehrung-s-21-fildertunnel-ist-der-tunnel-unter-dem-fernsehturm-riskant oder besser direkt von der Quelle Fernsehturmfreunde


    Ich erspare uns weitere Quellen denn Fremdschämen ist das was mir dazu als erstes einfällt, es tut richtig weh all diese emotionalen Parallelwelten wieder zu ergründen...:rolleyes:

  • Wie einseitig da aber auch die Mainstreampresse immer wieder berichtet kann man aber grade aktuell wieder an einem Bericht über Baustellenführungen am letzten Wochenende sehen:


    https://www.stuttgarter-nachri…69-8b65-2591153540db.html


    Natürlich bringt die bekannt gegnerfreundliche Stuttgarter Nachrichten, wieder lauter Schwachsinns-Einwürfe von irgendwelchen pseudokritischen Besuchern die wieder die längst wiederlegte Lüge von der mangelnden Leistungsfähigkeit wiederholen oder irgendwas von Gefälle faseln. Ohne Worte wie hier unterschwellig wieder Stimmung gegen das Projekt gemacht wird. Man hätte ja auch drüber schreiben können das Bürger von der Helligkeit und Weite der Bahnhofshalle begeistert sind oder das der zukünftige Bahnhofsplatz mit den Lichtaugen ein neues Highlight für Stuggi wird...:nono:

  • ^


    Du würdest einen wirklich guten Nachrichtensprecher in Nordkorea abgeben... :cheer:


    Trefft euch doch alle mal in netter Runde auf dem Schlossplatz, weniger Missverständnisse, weniger Aneinandervorbeischreiben, weniger Wiederholung.

  • Ich hätte ja auich mal gerne was von dem Kraut , um in der Beton-Tristesse des zweiten Bildes der Fotostrecke Licht und Weite zu erkennen.


    MiaSanMia: Stuttgarter Schlossplatz - Video über brutale Schlägerei kursiert im Netz, titelt heute die Stuttgarter Nachrichten. Lieber nicht.

  • ^^

    ja, wer zur heißen Zeit nicht in Stuttgart war, kann leicht daherreden, ich kann nur sagen "wehret den Anfängen" und ich finde es immer wieder spannend wie Menschen, die alles schlecht reden bei Ihren statistischen Treffern frohlocken und dabei nicht mitbekommen wie viel Unfrieden, schlechte Laune, Unversöhnliches etc. dabei entsteht bzw. die Anderen das großzügig vergessen sollen.

    Sonst gerne zu einem guten Streit auch auf unseren Schlossplatz...:banana:

  • Im Großen und Ganzen wären die aufgezählten Punkte auch die gewesen die ich jetzt genannt hätte. Insbesondere das Gipskeuperthema und der Grundwasserspiegel waren am Anfang große Themen.

    Ok danke, hat sich so angehört als obs sehr sehr viele horrovisionen seitens der gegner gegeben hätte. also warens im endeffekt nur die 2-3. Danke für die Klarstellung.