Moabit | Kleinere Projekte

  • Ich bin gespannt, da sich im 2. OG recht breite Rundbogenfenster andeuten und ab dem 1. OG zwei Säulen die Fassade dekorieren sollen. Mangels Visualiserungen kann man nun spekulieren, wie das Endprodukt aussehen wird. Ich hoffe auf etwas religiösen Gestaltungswillen. Ein Gebäude mit einer etwas eigenen Identität würde der Ecke und Kreuzung mEn ganz guttun.

  • BV Erasmusstraße 14

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    Es wird immer noch gebaut, mittlerweile wurden auch das EG und das 1. OG verklinkert:


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    BTW: Um die Ecke an der Reuchlinstraße 3-5, wo ein Hotelneubau geplant ist, gehen jetzt endlich die Abrissarbeiten los.

    Siehe nächster Beitrag.

  • BV Hotelnebau Reuchlinstraße 3-5 (geplant)

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    Gut zwei Jahre nach der Projektvorstellung hier im DAF passiert jetzt was auf dem Grundstück. Das große aufgeständerte Dach vor den früheren Werkstätten wurde bereits abgerissen und auch bei den Werkstattgebäuden selbst hat der Rückbau begonnen:


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    Hier der Vorzustand mit dem aufgeständerte Dach in der Google Earth 3D-Ansicht:


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    Ob das geplante Hotelprojekt noch aktuell ist, weiß ich nicht. Auf der Architektenseite war von Fertigstellung November 2025 die Rede. Das könnte knapp werden... ;) Projektentwickler ist wohl die BMG Group.

  • Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U)
    DAM Preis 2026

    Der DAM Preis 2026 vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main (DAM) geht an

    Peter Grundmann Architekten für das ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit.


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    Der ehemalige Güterbahnhof in Moabit wurde von Peter Grundmann Architekten umgebaut und

    erweitert.

    Kern des Gebäudes ist eine ehemalige Lagerhalle im Erdgeschoss, welche umhüllt wird von

    einer Stahl-Glas-Konstruktion.

    Diese Konstruktion dient auch als Wärmeschutz, so dass keine weitere Dämmung nötig ist.


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    Die neue Struktur umgibt die Ziegelbauten, welche ungedämmt und roh bleiben:


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    Die Glasfassade ist an der Nordseite um 6 Meter zurückgesetzt, dass schafft einen zusätzlichen Raum:


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    Galerie-Gänge umgeben das Obergeschoss:


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    Zwei Außentreppen führen in das Obergeschoss und zur Dachterrasse:


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    Die 600 Quadratmeter große Dachterrasse bietet einen Panoramablick über den Westhafen:


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    Die Dachterrasse ist barrierefrei über einen Aufzug erreichbar:


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    Bilder © Peter Grundmann Architektur | Yizhi Wang


    Die schwierigsten Anschlüsse der Fassade hat der Architekt und Schiffsbauer Peter Grundmann selbst gebaut.

    Durch die Eigenleistung wurden Kosten gespart, so dass die Baukosten bei nur ca. 2.000 Euro pro Quadratmeter liegen.


    Quellen:

    https://dam-online.de/news/der…und-urbanistik-in-berlin/

    https://petergrundmann.com/z-ku/

    https://www.zku-berlin.org/de/

    Bilder:

    https://www.instagram.com/pg.architektur/

  • Der DAM-Preis ist halt, was er ist. Schönheit wird hier eigentlich nie prämiert. Das ZK/U ist sicherlich konzeptionell gut gemacht, sieht aber aus, als sei es permanent eingerüstet. Und das macht es dann auch zu einem würdigen Sieger. Herzlichen Glückwunsch!

  • Neues Außenbecken Stadtbad Moabit

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    Letztes Jahr haben endlich die Bauarbeiten für das geplante neue Außenbecken hinter dem sanierten Stadtbad Tiergarten begonnen. Leider ist seitdem die Wegeverbindung (Teil des Döberitzer Grünzugs) zwischen Fritz-Schloß-Park und dem Spa Vabali erneut unterbrochen (OSM), da hier die Bauzufahrt eingerichtet wurde. Radfahrer und Fußgänger müssen bis auf weiteres wieder den Umweg über die Seydlitzstraße nutzen.


    Vom Fritz-Schloß-Park aus kann man auf die eingeschneite Baustelle schauen, da die Bäume zurzeit kahl sind. Witterrungsbedingt ruhen die Arbeiten deshalb, aber man kann die Umrisse des künftigen Beckens schon erahnen:


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  • Der DAM Preis 2026 vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main (DAM) geht an Peter Grundmann Architekten für das ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit.

    Passend dazu erschien heute ein Artikel in der FAZ:

    https://www.faz.net/aktuell/fe…ten-bauten-110831150.html


    Der Autor kritisiert die Orientierung des Preisgerichts allein an dem, was in der sozial-ökologisch korrekten Blase gerade angesagt sei. Dementsprechend sorgten Gemeinschaftsflächen, flexible Grundrisse, die Integration alter Bausubstanz sowie ein Mix aus Holz, Sichtbeton oder auch Blech für eine sichere Nominierung. Andere wichtige Aspekte wie Ästhetik und Funktionalität hätten das Nachsehen. Bürogebäude, Einfamilienhäuser oder Fabriken seien gar nicht mehr vertreten. Als Negativbeispiel wird auch das Mehrgenerationenhaus Görzer Straße in München gezeigt, das unter den besten fünf gelandet ist und tatsächlich die Optik eines Holz/Blechverschlages aufweist.

  • Gut, dass die FAZ den Preis nicht vergibt. Ich kenne das Haus sehr gut, deshalb ist mir schleierhaft, wie man dem Haus mangelnde Funktionalität vorwirfen kann. Man möchte der Redaktion zurufen: Schuster, bleib bei deinen Leisten!