Moabit | Kleinere Projekte

  • Umbauten an der Rathenower Straße 15-18, Neubauprojekt Rathenower Straße 16

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    Auf der Webseite der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte sind inzwischen konkretere infos und Visualisierungen zum Neubauprojekt Rathenower Straße 16 veröffentlicht. Das bestehende Hochhaus soll „revitalisert“ werden. Davor soll ein neuer öffentlicher Stadtplatz mit barrierefreiem Zugang zum Fritz-Schloß-Park entstehen.


    Dazu kommt südlich angrenzend der Neubau eines U-förmigen Gebäudes der WBM, der sich zum Park hin öffnet. Dieser soll bezahlbare Mietwohnungen sowie Wohnplätze für besondere Wohnformen beinhalten, aber auch Flächen für Beratungs- und Bürozwecke sowie soziokulturelle Nutzungen.


    Von den 2019 vorgestellten überarbeiteten Entwürfen wurde die Entscheidung beim Abschlusskolloquium für den Entwurf von DAHM Architekten + Ingenieure getroffen. Er ermöglicht nach Ansicht des Gremiums die lärmgeschützte Unterbringung von sensiblen Wohnnutzungen mit Ausrichtung zum Park und es enstehe ein vielseitig nutzbarere unversiegelter Innenhof. Die unterschiedlichen Gebäudehöhen stellten eine gute städtebauliche Lösung dar, der Gebäudegrundriss sei flexibel und anpassungsfähig.


    Genauere Infos samt Visus auf dieser WBM Seite und detaillierter in dieser PDF Broschüre.

  • Beusselstr. 32

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    Update Nr. 2 aus Moabit:


    Das Gerüst wurde inzwischen auch vor dem Sockelbereich abgebaut. Diesen hat man farblich grau abgesetzt. Immerhin. Für einen Gestaltungspreis reicht das aber kaum:


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    Jetzt muss noch der Bürgersteig wieder hergerichtet werden:


    beusselstr02.jpg

  • ... einfach nur armseelig. Da hat man in den 50er und 60er Jahren ja einfallsreicher gebaut. Das wirft mehrere Fragen auf: Was verschuldet so eine Gestaltungsverweigerung? Kein Wettbewerb? Kein Geld? Kein Interesse? Bauverordnungen? Alles zusammen?

  • ^ Vermutlich eine Mixtur aus zumindest einigen deiner genannten Gründe. Kostenoptimierung und fehlende Gestaltungsvorgaben dürften auf alle Fälle dabei sein.


    Ich habe mir gerade nochmal die ursprünglichen Entwürfe bzw. Visus angesehen, die im allerersten Beitrag von Ende 2018 zu diesem BV verlinkt sind (Webseite ten brinke) und auch in der DAF-Karte. Auch damals war es sicher keine spektakuläre Gestaltung, aber im Vergleich zum nun realisierten Ergebnis doch um Längen besser. Da gab es recht große bzw. breite umrahmte Fenster in den oberen Etagen und großzüge Fensterfronten sowie Eingänge im EG.


    Es ist schon bitter, wie sehr solche Entwürfe am Ende oft abgespeckt werden:

  • Stadtvilla / Rathenower Str. 13

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    Nach Abschluss aller Restarbeiten hier nochmals ein paar Bilder der „Villa“. Speziell nach hinten zum Park wohnt man sicher gar nicht schlecht hier. Viel Grün vor der Haustür, zum Hbf kann man laufen, bald kommt die Straßenbahn und wer einen Gerichtstermin hat, hat es auch nicht weit. :)


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    Die Rückseite zum Fritz-Schloß-Park:


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  • Sanierung Uferwand Wikingerufer

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    Und auch zum Wikingerufer ein kleines Update. Nach dem letzten fast 3 Monate alten Beitrag wurde noch die schwarze obere Abschlussleiste mit den Halterungen für das neue Geländer angebracht. Das ist jetzt schon ein paar Wochen her, seitdem ruht der See recht still... Mit der geplanten Fertigstellung der Uferpromenade im September/Spätsommer 2022 (siehe berlin.de) wird es wohl eng:


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  • Aber immerhin wurde schon in den Beton für zukünftige Generationen das Ende der Bauzeit für das Jahr 2021 gegossen. Ich hoffe, dass es in Wahrheit nicht 2023 wird.


    Als Baustart ist, so meine ich mich zu erinnern, dort das Jahr 2017 im den Baustoff verewigt. Faktisch gesperrt ist das Ufer aber schon seit 2014. Natürlich ist die Sperrung aus Sicherheitsgründen nicht der Baubeginn. Nur für die Anwohner macht es letztlich keinen Unterschied.


    Wie man meinem Kommentar entnehmen kann, finde ich es schon traurig, dass man mehr als 10 Jahre die Uferwand nicht nutzen konnte. Die falsche und irreführende Zementierung bezüglich der Bauzeit ist dann eine "addition of insult to injury".

  • ^ So sehr ich deinen Unmut über die sehr lange Sperrung bzw. Nichtnutzbarkeit der Uferpromenade teile (wobei es eher ein Gehweg am Ufer war), die Jahreszahl 2021 in der neuen Uferwand (siehe dieser Beitrag) ist schon korrekt, da diese tatsächlich noch 2021 errichtet wurde. An Brücken ist auch stets das Jahr der Errichtung des Brückenbauwerks angebracht, was nicht zwingend die Fertigstellung/Freigabe der Straße, Bahnlinie usw. bedeutet.


    Sollte die Promenade noch dieses Jahr fertig werden, wäre es ein Jahr Verzögerung gegenüber der ursprünglichen Planung. Das wäre für mich noch akzeptabel. Ich rechne aber auch eher mit 2023.


    Der tatsächliche Baubeginn bzw. Beginn der Sicherungsarbeiten war m. E. Anfang 2018, dieser Beitrag deutet darauf hin.

  • Der Baugbeginn ist tatsächlich nicht einbetoniert. Da hatte ich mich falsch erinnert. Außerdem hatte ich mich oben mit dem Beginn der Sperrung vertippt. Die besteht schon seit 2011. Auf der Webseite des Senats ist auch 2018 als Baubeginn angegeben.


    Natürlich klingt es besser, wenn man nur auf die Verzögerung ab angeplantem Bauende abstellt. Für die Anwohner macht es leider trotzdem keinen Unterschied. Die können das Uferstück auch über die vorhergehenden 7 Jahre zwischen Sicherung und Beginn der Bauarbeiten nicht nutzen.

  • Abriss Gewerbebauten / BV Sickingenstraße 9-13

    Von der Ringbahn aus ist mir kürzlich diese recht große Abrissbaustelle aufgefallen.


    Es handelt sich um das Gewerbegrundstück Sickingenstraße 9-13 (DAF-Karte), auf dem eine große Gewerbehalle abgerissen wird bzw. wurde und demnächst wohl auch der davor befindliche Flachbau direkt an der Sickingenstraße.


    Nähere Infos konnte ich dazu bisher nicht finden, nur einen Beitrag in einem Nachbarforum. Dort wird auf einen Eintrag in der Genehmigungsliste Feb. 2022 auf berlin.de verwiesen. Demnach ist hier ein 6-geschossiges Gewerbegebäude mit knapp 800 m² Verkaufsfläche und rund 1.400 m² Industrie- bzw. Gewerbefläche geplant, inkl. über 20.000 m² Industrie und Produktionsflächen sowie eine TG mit 130 PKW-Stellplätzen.


    Die Lage auf Google Earth:


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    Ein paar Bilder, von der Sickingenstraße aus aufgenommen. Blick nach Norden. Die große Gewerbehalle im hinteren Grundstücksbereich ist bereits weg. Im Hintergrund ein fährt gerade ein Güterzug auf dem Nordring:


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    Blick durch den bereits entkernten Flachbau an der Sickingenstr. auf das Abrissgelände:


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    Vorne rechts der Flachbau, dessen Tage auch gezählt sein dürften:


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    Nochmal der Flachbau:


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  • Neubau Apartment- und Geschäftshaus Stendaler Straße 1 (ehem. Edeka)

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    Der Edeka (bzw. nah und gut) ist mittlerweile geschlossen. Der Bereich um den Flachbau ist zwar abgesperrt, aber er steht noch.


    Inzwischen gibt es Visualisierungen vom geplanten Neubau auf der Seite von AHM Architekten. Dieser wird 6 Stockwerke haben und somit etwas höher als die Nachbarbebauung sein. Die Fassade wird mit Holz verkleidet:


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    ©AHM Architekten, Berlin


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    ©AHM Architekten, Berlin

  • Schade, dass man hier den vorhandenen Blockrand nicht mit ansehnlicherer Eckhaus-Architektur ausführt. Das Grundstück ist durch seine exponierte Lage an der Kreuzung Stendaler / Rathenower / Perleberger eigentlich für etwas repräsentativeres geignet.

  • ^ Zur Rathenower Str. wird das Schließen des Blockrands aufgrund des Nachbargebäudes, das Fenster und Balkone an der Querseite hat, schlichtweg nicht gehen (siehe Screenshots unten). Zudem dürfte auch der freie Bereich davor (hinter der Dame mit dem roten Rucksack in der 2. Visu) zu dessen Grundstück gehören.


    Während ich die Vorderseite des Neubaus gar nicht so schlecht finde, zumal der Knick in der Stendaler Str. von dieser aufgenommen wird und der Platz dann nach Norden besser gefasst wird, gefällt mir die Rückseite deutlich weniger. Die Balkone wirken recht klobig und die schrägen Treppen aufdringlich und erinnern mich eher an ein Parkhaus. Zudem sieht es verdächtig nach feuerverzinkten Brüstungsgittern aus.


    Google Earth 3D:


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    Google Street View:


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  • BV „Das Sickingen“ (Sickingenstraße 41)

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    Bevor es so weit ist, möchte ich noch die Visualisierungen beisteuern, die - meine ich - hier noch nicht zu sehen waren. Sieht - falls es so kommt - ganz gut aus. Im EG scheinen Gewerbenutzungen vorgesehen.


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    Copyright: Hedera Bauwert


    Mod: Überflüssiges Vollzitat gekürzt. Ein Link auf den Beitrag hätte gereicht. 🙂

  • Beim Projekt Dortmunderstraße 14 (DAF-Map) soll es noch in diesem Jahr losgehen. Architekt ist Nöfer. Fertigstellung bis QIII 2023.

    Das Projekt, zuletzt hier , hat jetzt auch einen (dämlichen?) Namen:

    THE FLÂNEUR

    und eine eigene Webseite. Die „traumhafte Wasserlage“ führt zu Kaufpreisen jenseits der 10.000 Euro. Entwickelt wird das Projekt von der Jaas-Gruppe. Vermarktung durch Allmyhomes.


    Hier noch drei Visualisierungen, die wir noch nicht hatten:


    ansicht-fassade-und-s70en7.jpg


    610f77ae-334-flaneur-uef78.jpg


    ce3d427b-334-the-flantldiu.jpg



    Copyright: Nöfer-Architekten