Dresden: Straßen- und Tiefbauprojekte

  • Mockritzer Strasse (Strehlen) - erhielt 9 neue Baumstandorte, vier davon im Bereich des Platzrondeels, eingezeichnet schon bei os.maps.


    In der damaligen PM der Stadt

    steht "elf neue Bäume: zwei Baumhasel und neun Amberbäume. Herausfordernd waren umfangreiche Abstimmungen zur Umverlegung von unterirdischen Versorgungsleitungen (harr harr), Kosten pro Baum betragen 9.300 Euro". Tja, da hab ich wohl zwei Dinger übersehen, und os.maps gleichmit. 8|

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    ^ die Ecken zur Robert-Koch-Strasse wirken mickig, man hätte hier ruhig echte Gehwegvorstreckungen bauen sollen. Aber man geht nur zu ungern weg von den überkommenen Bordverläufen, wenngleich ohnehin alles zugeparkt ist. Dabei ist hier alles Schulweg, liegt doch die 47.GS und die Janusz-Korczak-Schule direkt gegenüber.

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    Im thumb rechts^ dann doch eine Vorstreckung, aber in der häufigen unbeholfenen (Kost nix)Version. Hier sogar mal als eigenbrötlerisches Konglomerat, während sonst akribischst die Verkehrsregularien zitiert werden, warum alles immer nicht geht.

    fotos elli kny

  • Hohendölzschener Straße/Wurgwitzer Straße - grundhafter Ausbau zw. Grenzallee und Altdölzschen auf einer Länge ca. 1km, 3,7 Mio €, PM der Stadt

    Vorzustand sehr schlecht - streetview beispielhaft.

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    Nach Süden bleibt noch ein weiterer Bauabschnitt, der jetzt noch nicht aktiv ist. Stadtwärts ist ein Stück Dölzschener Strasse auch noch unsaniert (kein Foto).

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    Zwischen Luftbadstrasse und Grenzallee ist ein erster Abschnitt schon fertig, mit neuen Laternen und geschittenem Pflaster in Einfahrten.

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  • Gehweg Jahnstrasse ist fertig - das war nötig im Zuge des Neubaus der Schützengartenhöfe, knapp 350T €, neue Leitungen im Untergrund, Zufahrt für TG.

    Ach, es wurden zudem und erstmals 8 Bäume gepflanzt, in der PM nichtmal erwähnt. Wozu auch! Vorzustand streetview.

    Der Vorplatz zum Schützengartentor ist nun endlich baustellenfrei.

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  • Staffelsteinstrasse (Elbhang) - fertig, Grundsanierung mit Stützwänden über Jahre, einmal bergwärts von unten nach oben, letzter Besuch vor 2 Jahren #949

    Restarbeiten gibts nur noch am untersten Ende, nach oben läuft die Bauabnahme. Leider war noch teilweise geparkt von PKW.

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    links: der obere Teil der Stiege des Pappritzer Weges wurde im Zuge auch erneuert

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    Stützwände gibt es fast durchweg, das machte es aufwendig und teuer, fraglich daß die Privatanlieger keinen Anteil davon tragen müssen.

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    Fast ganz oben hat man am Geländer einen Balkoneindruck und schaut aufs Elbtal hinab.

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    Talwärts kamen etliche Radfahrende herunter, was ich erstaunlich fand. Hochwärts sah ich wohl keinen. Noch ist kein Kfz-Durchgangsverkehr freigegeben.

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    Hier die Grenze zur Straße des Friedens, welche als 1.BA vor vielen Jahren schon ausgebaut wurde, aber selben Querschnitt bekam. Ganz rechts: Agneshöhe.

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  • Mordgrundbrücke - Teilsanierung in Bau, PM der Stadt

    Im Grunde ist es keine Brücke, vielmehr ein Damm mit Bachdurchlass unten, talwärts eine Dammstützmauer aus Sandstein.

    Die Steingewölbe des Durchlasses werden aufgearbeitet und v.a. die Kappe oben abgebrochen und eine (breitere??) neue Kappe und Abdichtung erstellt.

    Dann könnte der Fußweg breiter werden, und hoffentlich auch eine bessere Anbindung des Radstreifens an die Kreuzung Schillerstrasse. Ggf auch nicht.

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    2 Seitenansichten (drive-by) // Detail aus dem 1. Bild // Bauschild. Bei Bauschildern hat die LH Dresden hinzugelernt. Man lässt nun Klarnamen und Kontakte der Firmen und Bauleitung weg. Irgendwie scheint es einem Bürokraten mal aufgefallen zu sein, dass man ruhig "mehr Datenschutz wagen" kann. Ist uns wurscht!

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    fotos elli kny

  • ^ hatte ich schon vermutet, danke für die Info. Ein heutiges Foto zeigt nochmal die TG-Zufahrt zur Jahnstrasse. Die hat sogar eine Abbiegespur, welche

    vermutlich zum Warten dient, bis das Garagentor geöffnet ist. Betimmt hatten die DVB Ängste vorgebracht, dass es zum Ausweichen in den Gleisbereich komme, und dann die Bimmel ausgebremst würde. Ist ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen, allerdings geht die Sperrfläche erst dahinter los.

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  • Ausbau Weißiger Landstraße in Gönnsdorf - zw. Sternwarte und Ortsmitte, 300m, 850T€, Verbreiterung, 34 Bäume außerorts - längst fertig, zuletzt #1045.

    PM der Stadt zum Ausbauende (19.09.2024), da war noch von 74 Bäumen die Rede - naja, vielleicht ein Fehler.

    Streetview zeigt eine eigentlich nicht sonderlich kaputte Strasse, es fährt hier eine Landbuslinie (also selten) und der "Begegnungsfall" (Bus-Auto etc.) war sicherlich problematisch, da die Fahrbahn knapp 5 statt 6m Standardbreite hatte. Aber als prioritär hätte ich im Tiefbauamt diese Maßnahme nicht eingestuft, obgleich wir leider die Untergrundverhältnisse nicht kennen.

    In streetview sieht man links übrigens noch alte Garagen, welche ebenso abgrissen wurden. Der Hauseigner dort kaufte den Grund für 20T€, hieß es.

    Fotos einmal bergan hindurch von Süd nach Nord - am Ortseingang dann die spezielle Radquerung samt Baumallee.

    Bild: https://i.postimg.cc/15Ky7mCD/P1270329.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/cJvZJQsc/P1270330.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/YCqMJ5ZZ/P1270331.jpg

    Besonders ist die Enteignung einiger östlicher Anlieger um 1m ihrer Flurbreiten, dafür wurden 300€/m² Baulandpreis entschädigt - bei je 20m also je 6000,- €.

    Sonst meldet die Stadt oft, wenn Maßnahmen nicht oder nur teilweise möglich sind, oder wenns jahrelange Verzögerung gibt, daß man ja die Eigentümer nicht enteignen kann bzw es langer Verfahren bedarf, was man meist vorweg umgeht. Hier gings über wenige Wochen, so Anlieger. Weiß wer warum?

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    alle fotos elli kny

    2 Mal editiert, zuletzt von Elli Kny (30. April 2025 um 16:00)

  • Fabrikstraße - 110-kV-Leitungsbau der SachsenEnergie - mühsam ernährt sich das Eichhörnchen in kleinen Bauabschnitten vom Umspannwerk an der Bergstraße bis zum Kraftwerk Nossener Brücke. Auf der Hofmühlenstraße, am Westendring und bald auch wieder in Altplauen wird aufgegraben.

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    Ganz vorn an der Nossener-Teilbrücke am Kraftwerk ist der bisherige kleine Verbindungs-Geh-/Radweg zur Oederaner Straße zu einer stattlichen Umleitungsstrecke für den nächstes Jahr beginnenden Brückenbau erweitert worden, inkl. Anschluss an die Rampen von der Nossener Brücke, die ja mal für den Hauptverkehrsstraßen-Ausbau der Fabrikstraße als Bauvorleistung angelegt worden sind, der aber letztlich nie realisiert wurde:

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    An der Nossener Brücke wundere ich mich jedes mal, wieso die Brückenfläche an deren Nordwestende so großzügig gestaltet ist. Eine weitere Bauvorleistung aus Erbauungszeiten, die dann durch die Löbtauer Brücke obsolet wurde? Weiß dazu jemand etwas?

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  • Dekoratives Anführungszeichen

    An der Nossener Brücke wundere ich mich jedes mal, wieso die Brückenfläche an deren Nordwestende so großzügig gestaltet ist. Eine weitere Bauvorleistung aus Erbauungszeiten, die dann durch die Löbtauer Brücke obsolet wurde? Weiß dazu jemand etwas?

    In der Sächsischen Zeitung war dazu 2013 folgendes zu lesen:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Vorgesehen ist, den in der DDR als „Brücke der Jugend“ bezeichneten Straßenzug noch über die Weißeritz und die Löbtauer Straße zu verlängern. [...] Die neue Brücke soll bis an den Wernerplatz führen.

    Demnach war die Verlängerung über die Weißeritz im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes in Gorbitz und der Entlastung der Kesselsdorfer Straße seit den 1970er Jahren konkret geplant worden. Offensichtlich ist das also eine Bauvorleistung für die Rampe zum Ebertplatz:

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    Bildnachweis: © Deutsche Fotothek / Döring, Gerhard; Lizenz: Rechte vorbehalten - Freier Zugang.

  • ^ Vielen Dank, auch für das Heraussuchen des Bildes mit den tollen Details (bspw. Oberleitungen für den O-Bus). Dass die Verlängerung geplant war, war mir bekannt, nur dass die Umsetzung letztendlich anders geschah als ursprünglich vorgesehen, ist mir vorher nicht bewusst gewesen.

  • Prießnitzbrücke Bautzner Strasse - Ausbauabschnitt des 2.BA (Südhälfte) im Endspurt

    Blick stadtauswärts/ostwärts

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    Blick stadteinwärts/westwärts

    P1280090.jpgfotos elli kny

  • Ausbau Stauffenbergallee - update, SäZ paywall berichtete heute

    Es wird aktuell in 4 BAs gebaut, aber es gibt ca 6 Monate Verzögerung und es wird teurer. Anfang 2026 solls Stand jetzt fertig werden.

    Ein Jahr lang baut man nun, aber ich hatte den Eindruck, daß meist wenig auf den Baustellen los war. Jetzt redet man von "war komplizierter als gedacht".

    In der SäZ wird vieles sehr seltsam beschrieben, daher gehen wir hier einfach mal von West nach Ost durch.

    Kreuzung mit Hammerweg (südwärts geschaut): eine Ecke ist asphaltiert

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    S-Kurve-Verschwenkung an der Polizeidirektion

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    An der Polizeidirektion - hier stehen eine erste Reihe der neuen Laternen, alle (oft nur potentiellen) Grundstückszufahrten sind sehr breit gehalten und erhalten wohl geschnittenes Pflaster. Ich bin absolut kein Fan dieser dresdner Machart, besser wäre den Fußweg klar durchzubinden und nur die Ränder zu pflastern, da könnte man sogar holpriges Pflaster nehmen, um den Kfz-Führenden ihre Obacht zu verdeutlichen. So aber hat man den baulichen Eindruck, der Fuß- bzw Radweg unterbricht und die Zufahrt hat Priorität. Ausserdem scheinen die Zufahrten viel zu breit/weit gehalten, schmal hätte auch gereicht, hier muß man sich nicht überall Mega-Schleppkurven dreiachsiger LKW unterwerfen.

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    Rückblick nordwestwärts an der Polizeidirektion: links die neue Asphaltfahrbahn, ganz links der neue Kombi-Rad+Fußweg in Bau, rechts altes Pflaster und Interimsasphalt.

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    Auf Höhe des einst zu Wohnen umgebauten Kasernenriegels (Stauffe 12c-k), das linke thumb zeigt noch den Vorzustand am alten Gehpfad

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    der vierte Bauabschnitt bis zur Rud.-Leonhard-Strasse. An der Kreuzung ist die gesamte Fahrbahn fertig, ein Stück weiter ist man fast halbseitig fertig.

    Also die Baustellen müssen ihren Drive jetzt erreicht haben, dann gehts ab jetzt schneller. Ansonsten wird das mehr als ein Zeitjahr noch dauern.

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  • ^ Nachtrag zum Gullydeckelthema

    Viele Gullydeckel senken sich nach Jahren in der Fahrbahn ab und werden Holperstellen und Lärmquellen. Grund ist oft, daß der obere Betonring der darunterliegenden Schachtbauwerke bricht - infolge Schwerlastverkehrsbelastungen. Die SäZ thematisiert es am Artikelende und erwähnt, daß der Gullyspezialist der Stadtentwässerung samt seinem Kollegen eine Abhilfe entwickelt habe. Dazu haben sie sich die 120 Jahre alten Gullys nochmal genauer angeschaut und daraus den verbesserten Typ entwickelt, welcher einen konisch-schrägen Betonrand unter dem Gullideckel aufweist. Bislang ist noch keiner dieser neuen Typen kaputt gegangen, sodaß er den "Oskar der Kanalisationsbranche" erhalten hat - den "Goldenen Kanaldeckel".

    Alaun-/ Ecke Katharinenstrasse liegt aktuell ein solcher Neu-Typ von Gully rum (Foto), welcher hier nun eingebaut wird.

    Auf allen großen Straßenbauvorhaben werden inzwischen dieser Typ eingebaut, so zuletzt auf der Loschwitzer-Blasewitzer Strasse, der Dohnaer Strasse und jetzt auf der Stauffenbergallee.

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  • ^ Viel Zuspruch fürs Gullythema, wer hätt's gedacht. Wir sollten also mehr über Gullys berichten, als über Barock und Baukunst, ok, kleiner Scherz. ^.^

    Radverkehr: An der Pirnaer Landstrasse wurde vor der Tramhaltestelle Lassallestraße (stadtauswärts) eine Verschwenkhilfe für den Radverkehr aufgemalt.

    Das ist zum ersten Mal in DD, es soll das Konfliktpotenzial beim Einfädeln dämfen. Es ist wohl eine Unfallhäufungsstelle, sodaß man dies nun probiert.

    Ich finde den Ansatz gut, wobei es kein Problem löst, aber die Ausführung ist zu lasch - die nur zwei Markierungen sind aus der Ferne und bei Sonnenlicht kaum zu sehen und zu kurz markiert, das sollte man dicker, langgezogener, mehrfacher und weiter vor der Fädelstelle schon markieren.

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    Der frühe Ausbau der Pirnaer Landstrasse hatte den Radverkehr völlig vergessen und ist seither Beispiel für eine fehlgeplante Infrastruktur-Altlast.

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    Die Schwenkpfeile sind fahrdynamisch viel zu kurz, sie müßten viel langgezogener sein. Für den Radler reichts, aber der Kfz-Verkehr soll ja die Radlerfädelei merken. Unten: bei bedecktem Himmel sieht man es gut, aus leicht größerer Entfernung aber nicht, und bei Tempo50 hat man es husch übersehen.

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    Änderungen auch an der Glacisstrasse (Innere Neustadt) an der Kreuzung zur Wigardstrasse. Ziel: bessere Verkehrssteuerung infolge Brückeneinsturzes.

    Nur hier vor der Kreuzung ergibt sich nun ein neuer Radstreifen (re. im Foto), leider aber nicht durch die ganze Glacisstrasse. neustadt-ticker berichtete.

    Obgleich dort viele Schulwege queren, herrscht T50 auf der Straße. Der partielle Schutzstreifen wurde nach Jahren dann doch wieder weggeschrubbt.

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  • Ausbau Dorfkern Altdobritz - in einem Rutsch das ganze Dorf erneuern, in Bau

    PM der Stadt (vom Okt.2024), grundhafte Erneuerung von 4 Strassen auf 400m - also inkl. aller Infra im Boden, 3,5 Mio € - davon 1,6 Mio von LHD, der Rest über Städtebauförderprogramm "Lebendige Zentren". Bürgerbeteiligung war 2018-19, Ziel ist eine identitätsstiftende neue charakteristische Dorfmitte.

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    Ich hatte das gar nicht so auf dem Schrim, aber hier wird mal ein ganzes Dorf (hoffentlich gut und ansehnlich) im öffentlichen Strassenraum erneuert.

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    Das gesamte Dorf ist aktuell "aufgebaggert", hier die Lassallestrasse gen Süd/Altdobritz. Hier war der Vorzustand oberflächlich ok - streetview.

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    Wo die Lassalle auf Altdobritz trifft, ist quasi der Dorfplatz - also im Foto auf rechter Bildhälfte. Vorher streetview. Hier wird die Fahrbahnüberbreite getilgt.

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    Dorfkern Altdobritz ostwärts. Vorzustand streetview.

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    Wenn das Haus Altdobritz 5 in Bildmitte noch verputzt würde, dann wäre es zufriedenstellender. Links von Nr.5 geht nur noch ein Weg weiter gen Osten.

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    Am Westteil des Dorfkerns Altdobritz auf Höhe der Kadenstrasse, zweigt hier rechts die Winterbergstrasse als Radroute ab.

    Geradeaus geht die Breitscheidstrasse los. Nicht im Bild ist linksweg die Kadenstrasse. Dieser ganze Bereich wird auch noch erneuert.

    Man sieht gut den überlieferten ungeordneten, undefinierten und zerschlissenen Vorzustand. Oder auch hier bei streetview mit der Kadenstrasse linksweg.

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    Hier südlich liegt direkt der zuletzt erneuerte Spielplatzes „Möhre trifft Rübe“ 2021 an (PM). Ferner wurde als zweiter Teil der Dorferneuerung die neue Parkanlage an der Zwirnmühle westlich neben der Lassallestrasse im Jahr 2022 umgesetzt (PM). 190T€ und 160T€ konstete beides. Hier nur der Spielplatz:

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  • Danke für die Eindrücke! Ich finde es spannend, dass man die Bushaltestelle verlegt. Diese waren vorher beide gegenüber. Nun wandert jene mit Fahrtrichtung Kadenstraße näher zur Kreuzung mit der Straßenbahn. Eine fragwürdige Entscheidung in meinen Augen, da die Abstände so unglaublich kurz werden. Auch die Ausführung der Radweg-Anbindung ist nicht optimal gelöst. Für ein paar Parkplätze erzwingt man einen fast 90-Grad-Winkel auf einer elementaren Radroute. Auch wurde die Überfahrt von der Kadenstraße in die Winterbergstraße (Radweg) nicht sicherer oder wirklich besser einsehbar gestaltet. Die Stelle ist jetzt schon suboptimal und wird künftig nicht besser, eine vertane Chance bei so einem Großprojekt.

  • ^ Danke ebenso. Aus der Zeichnung werde ich noch nicht ganz schlau, man muß das Ergebnis abwarten. Sind deine Parkplätze nicht vielleicht doch ein Wertstoffcontainerplatz? Aber was du zu recht monierst, würde ich mal getrost auf die Bürgerbeteiligung schieben. Das wollen die Anwohnenden so, die Verwaltung setzt das Mögliche tatsächlich um. Thema Bushalt-Verschiebung: hier vermute ich, daß man den grünen Dorfplatz wollte und priorisierte, und die Kröte der Verschiebung schluckt. Vielleicht. Warum man den Bushalt nicht südwestwärts verlegte, könnten Hindernisse sein welche die DVB gut weiß.

    An der Querung Kaden-Winterberg ist zumindest eine Fahrbahnverengung nebenan, die es ruhiger machen könnte. Außerdem sollen die Grünflächen einheitlich geordnet sein, eine Verschwenkung wird daher toleriert (vermute ich), zumal man mit senkrechten Kreuzungsanbindungen auch sicherer fährt.

    Es müßte ja nur 1 Parkplatz weg, um die Winterberg gerade, also schräg, durchzubinden. Man müßte halt die Entwurfsparameter haben, jede(r) sucht schließlich die bestmögliche Umsetzung der Ziele, man muß Kompromisse machen, weil Zielüberschneidungen aufkommen, per se mag niemand böses tun.