Sonstige Bauprojekte südlich des Mains

  • Schifferstraße 66

    Mir war, als hätten wir die Liegenschaft Schifferstraße 66 schon einmal thematisiert. Meine Suche sagt Nein.

    Wie auch immer, es handelt sich bei genannter Adresse lt. Landesamt für Denkmalpflege Hessen um ein „Wohnhaus in retardierenden Formen des Klassizismus von 1875 mit verschiefertem, durch Pilaster gegliedertem Obergeschoss; urspr. Eingangstür u. Fensterrosette.“ und es ist „Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.“. Gut so, denn der schlechte Zustand (Street View) in den letzten Jahren und das wenig ausgelastete Grundstück hätte sicher Neubau-Interessenten gefunden.

    Nun aber wird das Gebäude intensiv saniert - das Dach ist abgetragen bzw. schützend überbaut, Verschieferung und Putz weitestgehend entfernt, Fenster ausgebaut. Zur Walter-Kolb-Straße hin sind Teile des Fachwerks ausgebessert bzw. ausgetauscht.

    Sind wir also gespannt, wie man das kleine, an der Ecke aber doch sehr präsente Gebäude rausputzen wird. Eine deutlich ältere Ansicht hat das Denkmalamt parat - die Werbung für den Renault Fuego deutet auf die frühen 1980er Jahre.

    Aus Richtung Walter-Kolb-Straße:

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    Aus der Schifferstraße:

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    Alle Fotos selbstgemacht.

  • Dreieichstraße 34 ("The 34", Abriss und Neubau)

    Aus einer Magistratsantwort auf eine entsprechende OBR-Anfrage erfahren wir zu den Gründen für den Abriss dies:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Für die Liegenschaft Dreieichstraße 34 wurde am 31.10.2023 eine Baugenehmigung zur Nutzungsänderung im Erdgeschoss, innere Umbauten im 1. bis 4. Obergeschoss sowie den Rückbau des bestehenden Daches mit anschließendem Wiederaufbau in geänderter Form erteilt. Mit der Ausführung der genehmigten Baumaßnahmen wurde am 06.05.2024 begonnen. Im Zuge der Rückbauarbeiten traten erhebliche Bedenken an der Standsicherheit des Gebäudes auf. Diese wurden durch die statische Untersuchung eines Sachverständigen bestätigt. Aufgrund des äußerst kritischen baulichen Zustands wurde der vollständige Abbruch des Gebäudes durch den Sachverständigen empfohlen. Der Magistrat erteilte aufgrund der vorliegenden statischen Beurteilung eine Abbruchgenehmigung. Der Abbruch des Bestandsgebäudes wurde zwischenzeitlich weitgehend durchgeführt. Derzeit ist das Gebäude bis auf das Erdgeschoss abgetragen.

    In der Folge wurde für das Vorhaben eine neue Baugenehmigung für die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit 27 Wohneinheiten und 2 Läden erteilt. Der Baubeginn wurde dem Magistrat bisher noch nicht angezeigt.

    Quelle: ST_1100_2026 vom 15.7.2026

  • The View 180 - Darmstädter Landstraße 180-186 // Darmstädter Landstraße 260

    Schmittchen kündigte das Projekt The View 180 erstmals hier 2017 an, 2021 zeigte tunnelklick unter anderem den Bestand, erste Arbeiten und Links zu Renderings. Die Darmstädter Landstraße 260 war erstmalig hier Thema, der bauliche Verlauf auch hier.

    Ein letztes Update zu den (damals bereits weit fortgeschrittenen) Projekten, aus denen immerhin über 250 Wohnungen neu entstanden sind, hatte tunnelklick uns hier gegeben.

    Stand heute sind beide Projekt abgeschlossen, große Bäume spenden Schatten, verdecken im Sommer jedoch auch die Sicht auf die unteren Stockwerke. Die gebaute Realität weicht an einigen Stellen von den Renderings ab, so empfand ich die Fassaden dort wertiger und stärker differenziert dargestellt. In Summe halte ich das Projekt aber für ein gelungenes Beispiel, schwer vermarktbare Bürofläche im Bestand in dringend benötigte Wohnungen zu transformieren. Wacker hält sich der Reifen-Service zwischen den beiden Brandwänden von The View 180 und dem südlich davon gelegenen Projekt Darmstädter Landstraße und erzeugt damit eine etwas groteske Situation. Ein baldiger Lückenschluss täte dem Auge gut.

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    Alle Fotos selbstgemacht.

  • Deutsche Rentenversicherung (Städelstraße 28, Sanierung)

    Was vor über einem Jahr schon angekündigt worden war (klick), nimmt konkrete Gestalt an. In der Zeit vom 1. - 14.10.2026 werden die ca. 500 Arbeitsplätze von der Städelstraße in das Cityhaus am Platz der Republik ümziehen; dort werden 13 Etagen bezogen (5.-14.OG, 19.OG, 30.-31.OG). Unmittelbar danach beginnen die Arbeiten in der Städelstraße, die bis Mitte 2030 dauern sollen.

  • Mörfelder Landstr. 10-18 (Abbruch, update 4.8.2026)

    Nach @Schmittchens letztem Beitrag vom Oktober 2025 gibt es messbaren Fortgang auf dem Grundstücks insofern, als die Abbrucharbeiten am restlichen Baubestand in vollem Gange sind, ein Teil des Garagenhofs ist bereits verschwunden, die Gebäude sind bzw. werden gerade entkernt. Ich schätze, zum Monatsende ist der Platz baureif.

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    eigene Bilder

  • Cranachstraße 25/Schneckenhofstr. 12

    In der Nähe des Schweizer Platzes bahnt sich eine Baumaßnahme an, deren Art und Umfang noch unbekannt ist. Das Eckgebäude zur Schneckenhofstrasse wurde 1903 erbaut; die „Kriegszerstörungskarte“ des Stadtvermessungsamtes zeigt die Liegenschaft in blau, d.h. als schwer beschädigt; die Fassade hat den Krieg aber anscheinend weitgehend unbeschadet überstanden, es fehlt das ursprüngliche Dach bzw. Mansardgeschoss (darauf deutet die hohe Brandwand zur Schneckenhof 10 hin).

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    Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 8/2026 m. Markierung

    Das Haus ist entmietet und vollständig leer, das Grundstück ist 352 m² groß und hat außer dem Vorgarten keine Freiflächen. Eine Besonderheit des Grundstücks liegt darin, dass es dort weder einen B-Plan noch eine städtebauliche Erhaltungssatzung (weder Milieu noch Gestalt) noch denkmalrechtliche Beschränkungen gibt (weder für's Objekt noch für die Straßenansicht des Ensembles), also im Grunde außer § 34 BauGB und der Vorgartensatzung keine baurechtlichen Beschränkungen. Von Abriss und Neubau bis zu mehr oder weniger bestandsschonender Sanierung mit oder ohne Aufstockung scheint alles möglich. Ein Bauschild gibt es (noch) nicht, wir wissen also weder wer baut noch was geplant ist. Vor einigen Tagen haben im Vorgarten Erdbohrungen stattgefunden; die bräuchte man für eine Sanierung im Bestand eher nicht.

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    eigene Bilder

    Ich bin sehr gespannt, wie verantwortungsvoll die Bauherrschaft mit der Ecke und dem vollständig erhaltenen gründerzeitlichen Straßenzug (vom Schweizer Platz zur Morgensternstraße) umgehen wird.

  • ^ Bauherr ist eine Privatperson, die in Ausnutzung von zwei Baugenehmigungen das Dachgeschoss zurückbauen und in geänderter Form neu errichten will. Es soll ein Innenaufzug eingebaut werden und Kellerräume sollen in Wohnraum umgewandelt und der EG-Wohnung zugeschlagen werden. Von den Bestimmungen der Vorgartensatzung ist befreit worden, um im Vorgarten, der einzigen Freifläche, eine Wärmepumpe aufzustellen. Die beobachteten Erdbohrungen stehen im Zusammenhang mit der Nutzung von Erdwärme.

  • Entlastungskanal für Sachsenhausen ("Bergsammler")

    Wenn in den nächsten Monaten am Schaumainkai, Nähe Städel, Arbeiten am Mainufer und im Main sichtbar werden, sind dies keine Arbeiten für den Fernbahntunnel, sondern Arbeiten für ein Bauvorhaben der Stadtentwässerung. Eine Baumfällvorlage des Magistrats sowie die Ausschreibung der Bauarbeiten weisen uns darauf hin.

    Nach mehreren Starkregenereignissen, die u.a. 2016 und 2023 die U-Bahnstation Südbahnhof und 2025 den Personendurchgang des Südbahnhofs fluteten, aber auch viele Privatgrundstücke in Mitleidenschaft zogen, ist die Unterdimensionierung des Kanalnetzes in Sachsenhausen offenbar geworden. Nun wird in Kürze eine Abhilfemaßnahme ins Werk gesetzt. Der sog. Bergsammler, der die Abwässer des Sachsenhäuser Bergs auffängt und nach Niederrad leitet, erhält einen Entlastungskanal. Was erst mal unspektakulär klingt, ist jedoch eine Baumaßnahme von beachtlichem Umfang.

    Bild: https://bilderffm.de/img/Bergsammler/Entlastungskanal_Lage_Flur.jpg

    Grafik: Stadtentwässerung Frankfurt

    Von März 2027 bis Ende Oktober 2029 baut die SEF (Stadtentwässerung Frankfurt) vom Schaumainkai unter der Holbeinstraße und Oppenheimer Landstraße bis zur Mörfelder Landstraße einen Entlastungskanal in Gestalt einer Betonröhre mit einem Durchmesser (außen/innen) von 3,00/2,50 m (zum Vergleich: die Röhre der U 5 im Europaviertel hat einen Innendurchmesser von 5,90 m). Der Kanal wird mittels einer führerlosen Tunnelvortriebsmaschine gebaut. Von einer Startbaugrube in der Holbeinstraße Ecke Schaumainkai wird ein kurzer Tunnel (rd. 100 m) schräg Richtung Main gebaut, der in Höhe Rembrandstraße zu einem Pumpwerk und einer Auslaufeinrichtung führt. Beides wird unter der Grünanlage und im Main im Schutze einer abgedichteten Spundwand unterhalb der Wasseroberfläche bzw. unterhalb der Sohle des Mains gebaut, später sind davon nur ein paar Schachtdeckel zu sehen.

    Bild: https://bilderffm.de/img/Bergsammler/Lage_Pumpwerk.jpg

    Grafik: Stadtentwässerung Frankfurt

    Das Pumpenhaus wird bis in eine Tiefe von ca. 9,00 m unterhalb der Mainuferanlage reichen. Es wird benötigt, das Niederschlagswasser in die Auslaufeinrichtung zu pumpen, von wo es in den Main läuft. Die Sohle des Kanals trifft ca. 4,00 m unter der Sohle des Mains auf das Pumpwerk.

    Bild: https://bilderffm.de/img/Bergsammler/Schnitt_Pumpwerk_2.jpg Bild: https://bilderffm.de/img/Bergsammler/Schnitt_Pumpwerk_1.jpg

    Grafiken: Stadtentwässerung Frankfurt

    Von der Startbaugrube wird danach in gerader Linie ein rd. 1.000 m langer Kanal nach Süden zu einer Zielbaugrube im Kreuzungsbereich Oppenheimer-/Mörfelder Landstraße vorgetrieben, ebenfalls in großer Tiefe. In der Grünanlage in der Mitte der Holbeinstraße wird es eine weitere Startbaugrube geben, von der aus in beide Richtungen gebaut wird und die später für ein Einstiegsbauwerk genutzt wird, wovon aber auch nichts außer Schachtdeckeln zu sehen sein wird.

    Bild: https://bilderffm.de/img/Bergsammler/Schnitt_Entlast_Kanal_E%C3%9C.jpg

    Grafik: Stadtentwässerung Frankfurt

    Der Tunnel wird zwischen 8,00 und mehr als 10,00 m unter Straßenniveau liegen und mehrere Meter unterhalb der bestehenden Kanäle verlaufen. So wird auch der neu gebaute Kreisverkehrsplatz Holbein-/Hedderichstraße unangetastet bleiben.

    Baubeginn ist im März 2027 an der Kreuzung Mörfelder- / Oppenheimer Landstraße, die bekanntlich wegen des Neubaus der EÜ Mörfelder Landstraße ohnehin schon teilweise gesperrt ist.

    In einem 2. BA wird zu einem späteren Zeitpunkt noch ein rd. 400 m langer Entlastungskanal zwischen Schweizer Straße und Grethenweg gebaut.

  • Projekt "Villa Steinle" – Neubau Steinlestraße 24-28 (Malerviertel Sachsenhausen)

    Montage der Kranzgesimse aus Hohenzollernpark Sandstein ® (Warthauer Sandstein Polen)

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    Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt.

    Geplant, gefertigt und montiert von Hofmann Naturstein

  • Oskar-Sommer-Straße 15-17

    Das Umbauprojekt ist noch sehr verhüllt, aber an einer Wand kann schon ein Blick auf die neue Fassade geworfen werden. Wie es beim flüchtigen Betrachten aus dem Auto aussieht, handelt es sich um eine Klinkerfassade mit regelmäßig um die Fenster angeordneten Quadraten.

    Schnappschüsse:

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    Fotos: Beggi

  • ^ Was man an den linken beiden Blöcken zusätzlich erkennen kann, ist, dass die Montage der Balkone begonnen hat. Das passiert an den von Beggi genannten "regelmäßig um die Fenster angeordneten Quadraten", die kein optischer Bestandteil der Fassade sind. Die Quadrate sind die derzeit mit einer Folie geschützten Anschlusspunkte für die auskragenden Balkone.

    "Klinker" dürfte sich allerdings nur auf die Optik der Fassade beziehen. Das sind vermutlich Flachverblender (noch dünner als Riemchen).

  • Wohnbauprojekt "Moerfy" Mörfelder Landstraße 10-18

    Im August berichtete tunnelklick vom Abbruch des verbliebenen Bestands auf dem 5.345 m² großen Grundstück an der Mörfelder Landstraße. Unterdessen hat die Buwog Bauträger GmbH eine Subseite zum Bauprojekt online gebracht. Daraus geht der – etwas sperrig klingende – Projektname "Moerfy" hervor. Zudem gibt es überarbeitete Ansichten, bisher waren diese bekannt. Offenbar wurde die Planung der 181 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten lediglich in Details verändert bzw. weiterentwickelt. Zum Baubeginn wird das 4. Quartal 2026 genannt, zur geplanten Fertigstellung das 1. Quartal 2029.


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    Bilder: Stefan Forster Architekten / Buwog

    Als Nachtrag eine Grafik: Im Nordosten der Wohnanlage ist ein ausgedehnter Flügel plus Querbau geplant. Das war so wohl bisher nicht bekannt.

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    Bild: Stefan Forster Architekten

  • Schaumainkai 47 Museumsufer: Zentrale der Nassauischen Heimstätte (Umplanung)

    Nach der Ersterwähnung des Vorhabens durch Schmittchen im Dezember 2024 war zügig mit der Entkernung begonnen worden, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 zum Erliegen kamen, im Winter lag die Baustelle mehrere Monate still. Im Frühjahr 2026 gingen die Arbeiten weiter, wie epizentrum im April 2026 berichtete. Dazwischen hat das Vorhaben eine wesentliche Änderung erfahren: der Zwischenbau zwischen Vorder- und Hintergebäude ist nach epizentrums Aufnahmen vollständig abgebrochen worden, nachdem er zunächst sehr sorgsam entkernt worden war.

    Die Umplanung kommt in einer neuen Baugenehmigung zum Ausdruck. In der Baugenehmigung B-2023-1287-5 hieß es:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Errichten einer Aufstockung als Erweiterung der Büronutzung; Errichten von Überdachungen für Stellplätze; Rückbau und Wiederanbringen der Fassade in veränderter Form, sowie innere Umbauten in einem Bürogebäude

    In der Baugenehmigung B-2026-500-5 steht:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Errichten einer Aufstockung als Erweiterung der Büronutzung; Neuerrichten eines Gebäudeteils; Errichten von Überdachungen für Stellplätze; Rückbau und Wiederanbringen der Fassade in veränderter Form, sowie innere Umbauten in einem Bürogebäude

    War die Baustelle zunächst von den Nachbargrundstücken aus einsehbar, wurde aus Gründen des Lärmschutzes vor dem Abbruch des Zwischenbaus eine hohe Schutzwand aufgestellt.

    Über die Gründe für die Umplanung können wir nur spekulieren; denkbar ist, dass im Zuge der Entkernung Erkenntnisse über den Zustand der alten Bausubstanz gewonnen wurden, dass vielleicht statische Mängel offenbar wurden, die zum Abriss geführt haben. Zum Glück ist es keine dauerhaft notleidende Baustelle geworden.

    Mai 2025:

    Bild: https://bilderffm.de/img/DAF-diverse_2024/Schau47_ZiBau_2.jpeg

    September 2026:

    Bild: https://bilderffm.de/img/DAF-diverse_2024/Schau47_3.jpeg

    Bild: https://bilderffm.de/img/DAF-diverse_2024/Schau47_4.jpeg

    Bild: https://bilderffm.de/img/DAF-diverse_2024/Schau47_5.jpeg

    eigene Bilder

  • Mörfelder Landstraße 136-186

    Es ist schon ein paar Jahre her, als die Mörfelder Landstraße 136-186 mit einer Wärmedämmung versehen und mit einer Aufstockung in Leichtbauweise aufgestockt wurde (~ 2015).

    Mittlerweile sind die Balkone der Aufstockung morsch und wurden gesperrt,

    Vier Balkone (Eckbalkon 166, Doppelbalkon 166/164, Eckbalkon 156, Doppelbalkon 156/154) wurden bereits abgebrochen. Dabei wurde der Balkon vor Ort zersägt.

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    ^ Eckbalkon 166

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    Bilder von mir.

  • Mörfelder Landstraße 235 (ex Wiener-Wald), Teilabbruch, Neubau, Aufstockung

    Die in den letzten Jahren etwas schmuddelig gewordene Ecke Mörfelder Landstraße 235 (ehem. Restaurant Wiener-Wald), sieht einer Neuentwicklung, Aufwertung und Nachverdichtung entgegen.

    Bild: https://bilderffm.de/img/DAF-diverse_2024/ML_235_flur.jpg

    Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 9/2026, eigne Markierung

    Das in Privatbesitz befindliche Gebäude (Oechsler Grundbesitz Mörfelder Landstraße 235 eGbR, AG Frankfurt, GsR 960) soll an seinem östlichen Ende und im Dachbereich umgestaltet und erweitert werden. Der Sockelbau (EG und KG, ehemals Gastronomie) mit rd. 350 m² soll abgerissen und auf seiner Fläche das Wohnhaus 7-geschossig erweitert werden. Das gesamte vorhandene Staffelgeschoss weicht für die Aufstockung des Bestandsgebäudes um 2 Vollgeschosse und ein neues Staffelgeschoss. Der ausgehängten Baubeginnsanzeige ist leider der Entwurfsverfasser nicht zu entnehmen; es könnte sein, dass das Schlüchterner Unternehmen Jöckel Bau hier als Bauträger tätig ist und schlüsselfertig übergibt.

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    Dekoratives Anführungszeichen

    „Rückbau des Staffelgeschosses, Errichten von 2 Voll- und einem Staffelgeschoss an einem Wohn- und Geschäftshaus, Erweiterung der Wohnungen und Läden sowie Rückbau einer Schank- und Speisewirtschaft im EG und KG; Errichten von 7 Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss und einer Einheit zur freiberuflichen Nutzung (Zahnarztpraxis) im EG sowie Wohnungen 1 OG – SG; Errichten einer Balkonanlage“

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    eigene Bilder

    Dem Vernehmen nach soll der Abbruch in den nächsten Tagen beginnen. Die im westlichen Gebäudeteil vorhandenen Ladengeschäfte (Apotheke, Blumenladen, Friseursalon) bleiben unberührt. Die Stadt folgt mit der Baugenehmigung der traditionellen Praxis, an Straßenkreuzungen höhere Eckgebäude zuzulassen. Hier war das kein Problem, da für den Bereich kein qualifizierter B-Plan existiert, der irgendwelche Vorgaben zu Höhen und Ausnutzungsziffern macht.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick (30. September 2026 um 11:52)

  • Neubau Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr Oberrad, Wehrstraße

    Seit Jahren war die Stadt auf der Suche nach einem neuen Standort für die Freiwillige Feuerwehr Oberrad, die seit Ende der 1990er Jahre strategisch ungünstig in der Offenbacher Landstr. 217 (ex. Fa. Kern Tiefbau) untergebracht ist.

    Im OBR 5 sind am vergangenen Freitag die Pläne für ein neues Gerätehaus in der Wehrstraße vorgestellt worden, in der Nähe des Buchrainplatzes, unterhalb des Profi-Getränkemarkts. Vor Jahren war der Eigentümer des Baugrundstücks an die Stadt herangetreten mit dem Vorschlag, dort das Gerätehaus zu bauen. Die Verhandlungen führten anscheinend zum Kauf des Grundstücks durch die Stadt, die dort das Gerätehaus durch die stadteigene BKRZ GmbH & Co. KG (Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG) bauen lässt.

    Bild: https://bilderffm.de/img/DAF-diverse_2024/FFW-Oberrad_Flur.jpg

    Grafik: geoportal.frankfurt.de, Basiskarte 9/2026, eigene Markierung

    Die Arbeiten sollen in Kürze ausgeschrieben und das Gerätehaus in 9/2028 in Betrieb genommen werden. Von den Festsetzungen des bestehen B-Plans 418, der dort Wohnnutzung vorsieht, ist das Vorhaben anscheinend befreit worden, denn bei der Vorstellung im OBR wurde erwähnt, die Baugenehmigung sei bereits erteilt worden.

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    Bild: Stadt Frankfurt

    Siehe auch FNP v. 28.9.2026

  • Oskar-Sommer-Straße 15-17

    Beggi und Baufrosch hatten weiter oben im Strang zuletzt berichtet.

    Das Gerüst zur Stresemannallee wurde zwischenzeitlich für die Montage der Balkone abgebaut. Die abgerundeten Balkone sind ein angenehmer Kontrast zum eckigen Baukörper. Insgesamt war die Konversion zum Wohngebäude dank des ästhetischen Zugewinns das richtige.

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    IMG-7846.jpgBilder: main1a