Bahnhofsviertel auf Metaebene

  • Nach dem ersten schnellen Überfliegen bleibe ich schon jetzt fassungslos (!) zurück. Das BHV wird zum Drogenparadies und zur Spielwiese für Suchtkranke umfunktioniert und wird damit noch mehr suchtkranke Menschen aus ganz Deutschland und Europa anziehen und natürlich auch die damit einhergehende Kriminalität.

    Alle anderen haben es "gefälligst" zu akzeptieren und zu schlucken.

    Da können noch so viele sinnvolle und gut gemeinte Aktionen und Pläne erstellt werden (ja, da gibt es ein paar), wenn aber dieses Hauptproblem nicht grundlegend anders angegangen wird, bleibt alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Und völlig abseits jeder Realität werden die angesprochenen Angsträume auf dem Papier schamlos minimiert. In Wahrheit reichen diese Angsträume schon in das gesamte BHV und bis in die Wallanlagen hinein - und das nicht erst seit gestern.

    Später oder in den kommenden Tagen schreibe ich ausführlicher dazu.

  • Linke Politik in Reinkultur.

    Man möchte wieder zurück zu Krank- und Junkfurt. Drogies, Dealer, Obdachlose werden explizit willkommen geheißen und hofiert. Obendrauf gibt es noch ein Rauschmuseum.

    Irre!

  • ^

    Sicher nicht das Law-and-Order Pamphlet was sich einige gewünscht hätten, aber bei all den genannten Punkten, sich genau den einen rauszusuchen ist einfach krass verzerrend und billig.

    (Rechte Politik in Reinkultur möchte man fast sagen...)

  • Gleich im Vorwort steht zum Beispiel:

    "Die Reinigungsmaßnahmen im Viertel wurden spürbar intensiviert und werden

    teils von der Stadtpolizei begleitet. Gemeinsam mit Immobilieneigentümer*in-

    nen wurden Lösungen für das geordnete Abstellen von Mülltonnen zu den

    Leerungsterminen entwickelt. Zudem wurden feste Abstellplätze für E-Roller

    eingerichtet, und neue öffentliche WC-Anlagen im Viertel installiert."

    oder:

    "[...] Videoschutzanlagen wurden im Viertel installiert, deren

    Aufnahmen von der Landespolizei ausgewertet werden. Zwei weitere Standorte

    in direkter Bahnhofsnähe werden zeitnah errichtet. Auch im Hauptbahnhofs-

    gebäude sind neue Videoschutzanlagen installiert. Zudem wurde eine Waffen-

    verbotszone eingeführt, die mittlerweile rund um die Uhr gilt. Zwei „Schutzmän-

    ner vor Ort“ sind im Stadtteil zu Fuß unterwegs [...] und

    tragen zur Sicherheit im Stadtteil bei."

    Ganz, ganz schrecklich, diese "linke Politik"...

    Ich wohne nicht in FFM, aber wenn ich mit Google Streetview durchs BHV fahre, sehe ich was? Richtig, ein ziemlich übliches Großstadtangebot von internationaler Gastronomie und Einkaufen mit einem Alleinstellungsmerkmal: es ist durchmischt mit Rotlicht und Sexshops. Und von einer Uniexkursion erinnere ich mich an offenen Drogenkonsum an manchen Ecken; eine davon ist durch bauliche Maßnahmen mittlerweile wohl kein Anlaufpunkt mehr.

    Wenn ich mir die Reaktionen hier im Forum durchlese, bleibt bei mir folgender Eindruck zurück: einige Mitforisten scheinen zu vergessen, dass Drogensüchtige keine zum Abschuss freigegebenen Zombies, sondern am Ende des Tages immer noch Menschen sind, denen man Hilfe anbieten kann. Und vor allen Dingen: sollte.

    Wer von Heute auf Morgen ein drogenfreies BHV will, muss sich darüber im Klaren sein, dass das eigentlich nur durch eine Lösung erreicht werden kann: eine riesige Entzugsklinik. Und die wäre ein extrem teures Unterfangen. Wenn man die Junkies nur wegschicken würde, würden sie sich an neuen Orten treffen. Vllt im Stadtgebiet, vielleicht im Umland. Wo auch immer, es ist keine nachhaltige Lösung. Es verlagert das Problem nur.

    Wer aber auch ein bisschen realistisch denkt, weiß auch, dass ein Drogenentzug ein ziemlich komplexes und langes Unterfangen ist. Nicht alle Abhängigen schaffen ihn, wollen ihn oder trauen sich, ihn zu beginnen.

    Ich finde, die aktuelle Strategie der Stadt Frankfurt sollte nicht zu früh verurteilt werden, denn sie scheint sich dieser Faktoren bewusst zu sein.

    Außerdem: Ich persönlich begrüße es, egal in welcher Stadt, wenn die Kommune die Programme finanziert und ermöglicht, die Drogenabhängige betreut. Denn sonst müssten es selbstorganisierte Bürgerinitiativen übernehmen - oder es würde gar nichts passieren. Ich würde mich ungern in einer solchen Initiative aktivieren, deshalb: Go Stadtverwaltung!

  • Eine Ferndiagnose, süß. Hast du vielleicht einen kurzen Moment darüber nachgedacht, dass Google Street View und eine Uniexkursion mit dem persönlichen Erleben so gut wie tun wie nichts zu tun haben? Dass Sicherheitsempfinden vor dem Computer und im Schutz einer Gruppe nicht die Realität sind?

  • Ach FFM-Süd, wenn wir schon belächelnd werden: Ein Sicherheitsempfinden ist immer subjektiv. In Deutsch nicht aufgepasst?

    Wir haben damals mehrere Nächte im BHV übernachtet und mussten daher zu allen Tag- und Nachtzeiten des Wochenendes durch die Straßen des Viertels laufen. Es gab die offensichtlich berauschten Gruppen, auch direkt vor unserer Unterkunft. Sie haben uns aber alle in Ruhe gelassen, waren mit sich selbst beschäftigt. Ihnen mag bei jedem Schritt durchs BHV der kalte Angstscheiß den Rücken runterlaufen, aber mir tat er das nicht.

  • Klingt beim ersten Drüberlesen nach viel Selbstbeweihräucherung und wenig Änderungsbedarf oder gar Ambitionen. Dem katastrophalen Zustand des nördlichen Viertels wird damit nicht angemessen Rechnung getragen. Man hat nichts gelernt.

    Wahnsinn, aber angesichts der verantwortlichen Autoren auch wenig verwunderlich. Ähnliches gilt für die Liste der Teilnehmer an dieser Weiterentwicklungsroadmap. Von dieser Initiative ist sicherlich nicht viel zu erwarten, außer natürlich wie immer riesige Kosten für den Steuerzahler.

    Da müssen wohl noch ein paar Youtube-Videos kommen, bis man mal umdenkt.

    Ich würde jetzt allerdings auch keine allzu große Panik bekommen, denn

    1) Hängt die (richtige) Polizei unter dem Land, die lassen sich von diesem Machwerk sicherlich wenig beeindrucken und können ihre Strategie beliebig fortsetzen oder losgelöst weiterentwickeln.

    2) kann die aktuelle Stadtregierung nicht so viel bindendes über die aktuelle Legislaturperiode hinaus festlegen, bis 2040 wird sich noch viel ändern. Kommt eine Politikwende, werden die Karten sofort komplett neu gemischt. Trotzdem kann man natürlich ein paar falsche Richtungsentscheidungen treffen, unter der die Bürger dann in der Folge leiden müssen.

    Ich vermute bei dem Ding geht es primär darum auf etwas verweisen zu können, getreu dem Motto "Aktuell ist der Zustand katastrophal, aber in Zukunft wird sich das ändern, wir leiten alles notwendige in die Wege". Leider schon tausend mal gehört.

  • Ich frage mich, wo wart ihr alle? Warum wart ihr nicht bei den Workshops und habt euch eingebracht? Daneben stehen, meckern und nach mehr Polizei rufen ist eine äußerst bequeme Haltung.

  • @OlympiaFlo Dein Beitrag unterstellt ein abwertendes rechtes Gedankengut, nur weil hier Kritik an der aktuellen Entwicklung des BHV und dessen "Lösung" geäußert wurde. Das ist unfair und inhaltlich nicht korrekt.


    @ulayin

    Man kann sehr wohl für eine humanere und effektivere Drogenhilfe eintreten und gleichzeitig die real existierenden Probleme im Viertel klar benennen, das schließt sich ja nicht aus. Das sollte hier im Forum eigentlich Konsens sein.

    Dazu kommt: Du wohnst nicht hier und kennst die Situation nur von außen. Mehrmals mussten ich und andere Aggressionen erleben und erst vorletzte Woche hatte ich das "Vergnügen“, angrenzend zum Bahnhofsviertel ein Messer vorgehalten zu bekommen, weil ein suchtkranker Mensch meinte, ich hätte ihn fotografiert (Eigentlich wollte ich nur den CBT updaten).

    Die Realität vor Ort ist also nicht theoretisch, nicht virtuell und auch kein politisches Streitobjekt, sondern täglicher Lebensraum für viele Bürger. Das prägt die Wahrnehmung verständlicherweise anders, als wenn man das Viertel nur per Streetview oder gelegentliche Besuche erlebt.

    Was allerdings gar nicht geht, ist, anderen ihr Sicherheitsempfinden abzusprechen oder es ins Lächerliche zu ziehen. Angst ist nichts, was man jemandem "aberkennen“ kann, nur weil man persönlich andere Erfahrungen gemacht hat. Ich, und viele Menschen, die ich privat kenne und die hier tatsächlich leben, haben reale, konkrete Gründe für das Unbehagen. Das ist keine Einbildung und kein "kalter Angstschweiß“, sondern basiert auf Erlebnissen, von denen Du einige hoffentlich nie haben wirst.

    Es wirkt ehrlich gesagt anmaßend, ein paar Nächte im BHV über ein komplettes Alltagsgefühl derer zu stellen, die hier täglich unterwegs sind, arbeiten, wohnen und teils Gewalt erlebt haben. Niemand hat das Recht, anderen vorzuschreiben, wie sie sich fühlen dürfen, schon gar nicht in einem Viertel, in dem sich die Lage seit Jahren spürbar zuspitzt. Ich freue mich (ehrlich und ohne Süffisanz) wenn Du das für Dich anders erlebst, die meisten jedoch sehen dies wohl anders als Du.

    Natürlich sind Maßnahmen wie Videoschutz, mehr Reinigung oder zusätzliche WC-Anlagen sinnvoll. Aber sie gehen leider am Kernproblem vorbei. Das Bahnhofsviertel wird seit Jahren immer stärker zum Hotspot des offenen Drogenkonsums, und das liegt nicht nur an den Konsumenten, sondern ganz wesentlich an den Dealern, die hier praktisch ungehindert agieren und sich seit Ende Corona massiv ausbreiten, bis in die Wallanlagen hinein. Wenn man wirklich eine Veränderung will, muss man dort ansetzen: konsequent, sichtbar und dauerhaft. Solange der Dealer-Markt floriert, wird sich an der Gesamtsituation kaum etwas ändern.

    Dass Süchtige Menschen sind und Hilfe verdienen, steht für mich und sicherlich den Großteil der Frankfurter außer Frage. Genau deshalb kritisiere ich, dass man das Problem nicht an der Wurzel angeht: mit ausreichend Therapieplätzen, Entzugsprogrammen, medizinischer Betreuung und realistischen Ausstiegsperspektiven. Der derzeitige Kurs aber verwaltet und verlagert die Szene, statt sie zu reduzieren. Er vergrößert sie und macht Sie zudem anziehender. Dass man dann auch einmal Sarkasmus anwendet, um das Problem deutlich zu machen, ist meiner Meinung nach verständlich, paart sich dieses Gefühl auch mittlerweile mit Hilflosigkeit.

    Und ja: Der Magistrat gestaltet sich die Lage bedauerlicherweise gerne schöner, als sie tatsächlich ist. Auf dem Papier werden Angsträume verkleinert, Probleme weichgezeichnet und Maßnahmen als Erfolge präsentiert, die im Alltag jedoch kaum spürbar sind. Wer hier wohnt, erlebt die Diskrepanz zwischen Bericht und Realität täglich. Wenn man, wie ich noch nicht mal mehr durch die Wallanlagen gehen kann, ohne bedroht zu werden oder im weniger schlimmen Fall, jedoch genauso nervig, alle 5 Minuten Drogen angeboten bekommt, oder aufpassen muss nicht in menschliche Ausscheidungen zu treten. Eigentlich möchte man diesen Ort zum Entspannen nutzen oder wie bei uns Foristen beispielsweise zum Fotografieren oder Bestaunen unserer aufregenden Architektur. All das untergräbt Vertrauen in den Magistrat. Das alles führt dazu, dass man viele dieser Schönfärbereien schlicht nicht mehr ernst nehmen kann. Vor Corona war das BHV übrigens wirklich auf einem guten Weg, ich frage mich oft was alles der Auslöser für die jetzigen Zustände sind, Corona alleine kann es nicht gewesen sein. Also bleibt die Lokalpolitik, die hier offensichtlich versagt hat und nun die Probleme - auch wenn es gut gemeint ist - verschärft.

    Niemand hat Freude daran, den neuen Plan der Stadt schon jetzt zu kritisieren. Aber er steht bereits jetzt auf einem sehr wackeligen Fundament, einfach weil die tatsächliche Lage im Viertel nicht realistisch eingeschätzt wird. Ein Konzept, das auf Wunschdenken basiert, kann am Ende nicht tragen. Ohne eine ehrliche Analyse bleibt die beste Strategie ein Kartenhaus.

    Mein Punkt ist also nicht "weg mit den Leuten“, sondern: Wir brauchen eine ehrliche Lageeinschätzung und einen Ansatz, der sowohl den Bewohnern als auch den Betroffenen wirklich hilft, inklusive einer klaren und harten Linie gegenüber den Dealern und anderen Kriminellen (Diebe usw.).

    Das ist keine politische Farbe, sondern schlicht Realitätssinn.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich frage mich, wo wart ihr alle? Warum wart ihr nicht bei den Workshops und habt euch eingebracht?

    Waren diese Workshops denn offen? Falls ja wurden sie zumindest sehr gut geheim gehalten, sicherlich um zu verhindern, dass das traute Einerlei der üblichen Verdächtigen von kritischen Stimmen gestört werden könnte.

    Ich laufe jeden Tag kreuzundqueer durchs Viertel und kann mich nicht erinnern, mal einen Hinweisplakat für diese Workshops gesehen zu haben.

    Sofern seitens der Politik keine Bereitschaft zum Umdenken signalisiert wird, würde ich für meinen Teil da wohl auch nicht hingehen. Ich fürchte innerhalb der bestehenden Machtverhältnisse ist wenig möglich.

  • ^

    Für mich liest sich das Papier nicht so, als wären interessierte engagierte Frankfurter da erwünscht gewesen bzw, um Mitarbeit gefragt worden.

    Dabei waren

    15 Vertreter Frankfurter Behörden, Ämter, städtischer Unternehmen, städtischer Räte

    2 Vertreter des Ortsbeirates

    2 Vertreter der Polizei

    4 Vertreter von Bewohnern

    7 Vertreter ansässiger Unternehmen (Ardinast, Nestle, YokYok

    2 Vertreter der Schulen

    10 Vertreter sozialer Einrichtungen oder Verbände

    4 sonstige Vertreter

    Das hat schon eine heftige Schlagseite, aber ist angesichts der Vielfalt der involvierten Ämter, Institutionen und Akteure mit sozialem Hintergrund auch nicht verwunderlich. Erfahrene Gremienkämpfer wissen ja, dass die Zusammensetzung eines Gremiums 80% des Ergebnisses vordeterminiert.

    Will sagen mit dieser Zusammensetzung war von vornherein klar, was herauskommt. Wenn gewollt gewesen wäre, einen Turnaround hinzubekommen, hätte man die Law&Order Fraktion, die Präventionsfraktion und sicher auch die Wirtschafts- und Eigentümerseite stärken müssen bzw. andere hart-linke Player wie Nika e.V. FIM oder das Amt für multikulturelle Angelegenheiten mal rausnehmen müssen.

  • In dem Papier ab Seite 10 wird der Beteiligungsprozess dokumentiert und am Schluss steht auch eine Teilnehmerliste. Sowohl die Bewohnerinitiative BHV als auch die Eigentümerinitiative als auch Clubszene und die Gastronomen und Gewerbetreibenden waren vertreten. Sie waren eingeladen worden.

  • Es gab keine Beteiligung der Öffentlichkeit an den Workshops oder sonstigen Phasen. Der Vorwurf in #675 geht ins Leere. Im Abschlussbericht ist das Verfahren auf den Seiten 9 ff. beschrieben. Der "Dialog" wurde verwaltungsintern geführt, ergänzend wurden "Schlüsselpersonen aus dem Viertel" hinzugezogen. Unter welchen Kriterien diese ausgewählt wurden, steht nicht in dem Papier.

    Die Stadt hat natürlich weder das Verfahren betrieben noch das "Papier" erstellt. Das hat alles das Büro Urbanista aus Hamburg erledigt, dessen lange Projektliste hier steht. Doch wer die Rechnung zahlt, bestellt die Musik.

  • Das ist eine Teilnehmerliste des Grauens. Behördenvertreter, genehme Unternehmer (die von der Stadt abhängen und sicherlich nichts kritisches sagen werden) und Träger (die von der Stadt bezahlt werden und garantiert auch nichts kritisches sagen werden). Plus natürlich die Antifa (NIKA), damit auch ja nichts schief gehen kann.

    Mehr "Weiter So" geht nicht, das Geld für den ganzen Prozess und das schicke Booklet hätten sie auch den Crackies vor Ort geben können, jeder Stein in der Glaspfeife wäre besser investiertes Geld gewesen.

  • Adama

    Nehme ich zur Kenntnis, jedoch, wer seinen Beitrag so startet und formuliert, wie Äppler, dem unterstelle ich diese auch, scheint er ja auch nicht an einer ernsthaften und respektvollen Debatte interessiert zu sein.

    Ist das Papier (auch mir) einen Ticken zu soft gehalten? Mag sein, aber "Drogies, Dealer, Obdachlose werden explizit willkommen geheißen und hofiert" habe ich da nicht rausgelesen und sich von allen Maßnahmen ausgerechnet an Infopoints zur Drogengeschichte des Ortes aufzuhängen und das ganze als "Linke Politik in Reinkultur" zu bezeichnen...

    ...ist für mein Verständnis genauso kritikwürdig wie meine Antwort darauf.

    Ich verstehe dass man als Frankfurter irgendwann die Geduld verliert und es ist ehrlich schade für die Stadt und ihre Bewohner, dass man nicht alle Möglichkeiten konsequenter ausnutzt (ich würde selbst einen strengeren Umgang mit den beteiligten Menschen sowie mehr polizeiliche Kontrollen wünschen), aber reine, harte Durchsetzung der Staatsgewalt, ohne Prävention und Unterstützung der Betroffenen löst das Problem nicht, wie wir in München mit dem Alten Botanischen Garten gesehen haben.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das ist eine Teilnehmerliste des Grauens. Behördenvertreter, genehme Unternehmer (die von der Stadt abhängen und sicherlich nichts kritisches sagen werden) und Träger (die von der Stadt bezahlt werden und garantiert auch nichts kritisches sagen werden). Plus natürlich die Antifa (NIKA), damit auch ja nichts schief gehen kann.

    Was ist das für ein Quatsch? Vielleicht kannst du mal sprachlich etwas abrüsten. Kennst du diese Personen, dass du dich traust, sie derart niederzumachen. Wenn ich deinen Schrieb lese, verstehe ich sogar, dass man kein offenes Konzept gewählt hat, denn von dir wäre sicher nichts Konstruktives gekommen.

  • Ja, Ich kenne einige persönlich. Es geht auch keineswegs um die Menschen, gegen die ich nichts habe, im Gegenteil, sehr nette Leute dabei.

    Es geht darum, welche Rolle sie in diesem Prozess spielen.

    Wenn ein Nazim oder ein James eben schon in Tausend Reportagen oder Artikeln zum Besten gegeben haben, dass hier alles ganz paradiesisch ist, man ja nichts ändern soll und die Politik und Verwaltung einen Bombenjob machen, dann darf man eben auch hier keine Impulse von denen erwarten.

    So eine Teilnehmerliste stelle ich zusammen, wenn ich nichts ändern will!

    Und das wird auch genau das Ergebnis dieser Initiative sein.

  • Konkrete Maßnahmen und generelle Ideen habe ich in Duzenden Posts in diesem und anderen Threads des DAF runtergeschrieben, evtl. schreibe ich noch mal ein bisschen was dazu in den nächsten Tagen, aber die Suchfunktion oder einfaches Blättern werden bei echtem Interesse schon sehr schnell helfen.