Four Trivia - ein Großprojekt im weiteren Sinne

  • Mod: Verschoben, bezieht sich darauf.



    Sieht wunderschön aus, danke Adama.

    (Jetzt hat die bestimmte Klientel auch eine Möglichkeit sich hinzulegen nach der Überdosis. Wird in ein paar Monaten toll aussehen).

  • Dekoratives Anführungszeichen

    (Jetzt hat die bestimmte Klientel auch eine Möglichkeit sich hinzulegen nach der Überdosis. Wird in ein paar Monaten toll aussehen).

    Oh lord. Ich weiß gar nicht wo ich hier anfangen soll!?
    Wir könnten ja gleich alle Sitzglegenheiten in der gesammten Innenstadt entfernen, am Besten auch die Nischen und Hauseingänge – nicht dass dort zu nett und zu bequem wird, Abhängige und Obdachlose auf die Idee kommen, sich überall in „unserer“ schönen Stadt breit machen!?

    Genrell ist die Aussage, dass sich ein bestimmtes Klientel nach der Überdodis gern hinlegen mag, ohnehin übelst menschenverachtend und zudem auch ziemlich ignorant. Vielleicht magst Du die Formulierung lieber nochmal überdenken – nach einer Überdosis ist die betreffende Person in der Regel nämlich tot, wenn sie irgendwo in der Gegend herum liegt.

    Einmal editiert, zuletzt von sweet_meat (31. Oktober 2025 um 13:41)

  • Das ist bisher defensiv gegen Skater. Wenn man dann noch Bügel als "Sitzabtrennung" installiert, wirkt es auch gegen Straßenschläfer - weitere menschenfeindliche "Defensiveinrichtungen", die besser wirken sollen als soziale Kontrolle, könnten folgen.

  • In welchem Umfang der EDEKA fußläufig erreicht wird, wird sich zeigen - gibt es vielleicht einen weiteren Zugang im Untergeschoss aus Parkebenen?

    Bezog sich auf Adama in #601 im Bauthread: "Das Café des Edeka Graf und zugleich der Zugang zum Untergeschoss, ich finde es ganz schick so weit. Wirkt aber alles ziemlich eng. Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass das der einzige Zugang zum Supermarkt sein soll. Kommt da nicht noch ein Eingang am „Bug“ vorne?

    Einmal editiert, zuletzt von Xalinai (4. November 2025 um 10:13)

  • Kaum, denn die Tiefgarage wird eher nicht öffentlich. Wahrscheinlich bleibt sie Büromietern, Wohnungsnutzern und Gästen der Hotels vorbehalten.

    Der Zugang zum Supermarkt über Rolltreppen von der EG-Ebene von Turm 2 wird auch so ausreichen. Das Café, wohl mit Selbstbedienung, wird vom Haupteingang gesehen hinter den Rollreppen liegen, so dass diese ungehindert zugänglich sein werden. Geradeaus vom Haupteingang ist bereits eine lange Bedienungstheke zu sehen. Und unmittelbar links steht schon ein "Robobarista". Was das ist, steht auf der Seite des Anbieters.

    6540_four-edeka.jpg

    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/6541_four-edeka.jpg                    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/6542_four-edeka.jpg

    Bilder: Schmittchen

  • Exakt.

    Konnte ich als Mieter in der ersten Woche noch in die anderen Tower, kann ich nun nur noch in das für mich freigegebene Gebäude.

    In der gesamten Tiefgarage gibt es auch keinen Zugang zu Edeka. Man wird also nicht parken und mit dem Einkaufswagen in den Edeka fahren können.

  • Heute hat, wie gestern bereits angekündigt, der neue Edeka Graf seine Türen für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Schon auf den ersten Blick macht der Markt einen modernen und einladenden Eindruck. Über Rolltreppen gelangt man vom Erdgeschoss, wo sich bekannterweise ein kleines SB Café bzw. eine Bäckerei befindet, hinunter in den Supermarkt. Der Eingangsbereich im Untergeschoss ist zwar etwas kompakt geraten, doch dahinter öffnet sich ein großzügig gestalteter, heller und freundlicher Verkaufsraum.

    Die Atmosphäre ist angenehm und übersichtlich, die Gänge sind breit, die Warenpräsentation sehr, sehr ordentlich. Besonders auffällig ist das große Angebot an Selbstbedienungsstationen oder Probier-/Aktionsstationen, etwa für frisch gepressten Orangensaft, Fleischprodukte zum Probieren vom Umland, oder hochwertige To-Go-Produkte. Aber auch frisch gekochtes gibt es an den Theken. Der Fokus liegt klar auf Qualität, Frische und einem modernen Einkaufserlebnis. Auch internationale Produkte sind vertreten, allerdings nicht separat angeordnet, sondern harmonisch in das europäische Sortiment integriert. Neben dem bekannten nicht-alkoholischen und alkoholhaltigen Getränkesortiment wird zusätzlich ein sehr hochwertiges Alkohol-Sortiment angeboten

    Der Markt ist gut sortiert, wenn auch flächenmäßig nicht ganz so groß wie der bekannte Edeka Check-in im Ostend. Habe es mir etwas größer vorgestellt. Auf Non-Food-Artikel wird weitgehend verzichtet, was das Sortiment klar auf Lebensmittel konzentriert und die Fläche wieder wett macht. Preislich bewegt sich der Markt etwa auf dem Niveau eines durchschnittlichen Rewe, jedoch günstiger als der Rewe unter dem MyZeil.

    Positiv fällt auch das freundliche und zahlreich vorhandene Personal auf. Dank moderner Technik wie Selbstbedienungskassen und mobiler Scan-Einheiten lässt sich der Einkauf flexibel und zügig gestalten. Praktisch ist zudem der Service, Waren online zu bestellen und vor Ort abzuholen.

    Einzig der Industrie-Look der offenen Decke dürfte Geschmacksache sein, dieser verleiht dem Markt zwar einen modernen, urbanen Charakter, wirkt aber etwas kühl und unfertig. Das mit der Tiefgarage wurde oben ja schon angesprochen. Für mich persönlich aber kein großes Manko.

    Insgesamt ist der neue Edeka Graf eine gelungene Erweiterung für die Frankfurter Innenstadt und insbesondere für das FOUR-Areal. Ein hochwertiger, moderner Supermarkt, der mit durchdachtem Konzept, Frische und Freundlichkeit überzeugt und sicher bald mehr Kundschaft anziehen wird, sobald sich seine Eröffnung herumgesprochen hat.

    Wie immer einige Bilder:

    Bild: https://i.ibb.co/MxspTSBG/edeka01.jpg Bild: https://i.ibb.co/zV5kBmqz/edeka02.jpg Bild: https://i.ibb.co/xSNPpqW3/edeka03.jpg Bild: https://i.ibb.co/Tqvw6TWY/edeka04.jpg Bild: https://i.ibb.co/SXfvjcsS/edeka05.jpg Bild: https://i.ibb.co/MDjwd0k4/edeka06.jpg Bild: https://i.ibb.co/BHgCzZRD/edeka07.jpg Bild: https://i.ibb.co/mVQWvcWr/edeka08.jpg Bild: https://i.ibb.co/spwH4Wfb/edeka09.jpg Bild: https://i.ibb.co/FLQJnVCK/edeka10.jpg Bild: https://i.ibb.co/0RN6jgrj/edeka11.jpg Bild: https://i.ibb.co/84mfzK35/edeka12.jpg

    Bilder: Adama

  • Abgesehen vom Industrie-Look mit offener Decke finde ich auch diese 50 shades of grey grässlich, der nächste "Trend", der schnellstmöglich aussterben darf. Schwarz, Grau und rote Sprinklerleitungen als einzige Farbtupfer, als Mitarbeiter würde ich dort Depressionen bekommen.

  • Hier habe ich noch 3 Bilder der Bodenperspektive bei Nacht. Leider hat man sich seitens der Projektentwicklung wieder einmal für englische Namen entschieden, also wollen wir mal nicht so sein. Da wäre zum einen der "Town Square" mit seinen paar Bäumchen und den neuen Sitzgelegenheiten (Hätte man sich doch etwas am Times Square angelehnt, mit z.B. einem großen Bildschirm usw., denn Potenzial wäre vorhanden) und dann auf der anderen Seite der nun sog. "Neighbourhood Square" (Quelle, mit guter Grafik):

    four_platz_1.jpg


    four_platz_2.jpg


    four_platz_3.jpg

    Bilder: Adama

  • Mod: Verschoben, bezieht sich darauf.


    Ehrliche Meinung: Der Fotograf ist gut und danke für die Bilder. Aber ich sehe hier keinen Ort, den ich als angenehm oder schön bezeichnen würde. Es ist einfach sehr viel Glas, Aluminium und Kunststoff. Sehr kaotsische Fassaden. Höchsten ist es für manche ein wenig cool oder beeindruckend. Schade eigentlich, denn mit den Milliarden, die hier investiert wurden, hätte man architektonisch etwas wirklich Schönes schaffen können. Und wir wissen alle, wie diese Hochglanzfassaden in ein paar Jahren aussehen, wenn sich der Schmutz noch festsetzt. Leider.

  • Das Grundgerüst ist toll und mit den vielen genannten Details absolut ansprechend. Aber der hübsche Weihnachtsbaum zeigt es noch deutlicher: da fehlt was. Der steht ein paar Wochen im Jahr dort.... und die restlichen 48? Da helfen die gelungenen Bodenbeläge nur wenig. Ohne die wäre es grausig.

    Wenn der leere Platz jedoch etwas begrünt, strukturiert gegliedert wäre oder wenigstens nicht einfach so die blanke Fläche, würden die umliegenden Details keineswegs in den Hintergrund rücken. Es wäre vielmehr ein noch stimmigeres Gesamtbild und der Platz würde wirklich zu einem "Wohlfühlort" und nicht wie aktuell: ich laufe durch, bleibe kurz stehen, denke: wow, toll ... lustige dann aber doch recht zügig weiter.

  • Das ist genau der Punkt. Schöne und angenehme Architektur funktioniert in jedem Umfeld. Egal ob der Platz leer oder voll ist, ob das Wetter schlecht ist oder ob Menschen dort unterwegs sind. Gute Architektur trägt den Ort v on selbst. Der Wohlfühlfaktor muss aus dem Gebäude selbst kommen, nicht aus Kübeln, Weihnachtsbäumen oder sonstigen Deko-Elementen. Die können ergänzen, aber nicht ersetzen. Die Basis ist die Architektur. Das ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Frankfurt könnte hier wirklich vorangehen und anders denken. Warum nicht wieder nach den Prinzipien klassischer Architektur bauen? Es muss nicht zwingend Gründerzeit oder „Altbau“ sein, aber Architektur und Stadtplanung sollte wieder auf Harmonie, Symmetrie, ausgewogene Proportionen und warme, angenehme Materialien setzen. Damit könnte sich Frankfurt auf intelligente Weise von anderen Städten unterscheiden und sogar davon profitieren. Die moderne, austauschbare Architektur, die weltweit massenhaft entsteht, ist nirgends ein echter Erfolg (im Sinne von schönen Orten). Es wäre großartig, wenn Frankfurt und Europa allgemei wieder zu den eigenen Stärken stehen würden, gerade in der Architektur. Wir könnten auf unsere Erbe weiterbauen. Das würde einen echten Vorteil schaffen und unsere Städte (die die ganze Welt schätzt) noch schöner machen . So aber schwimmen wir nur mit der grauen Masse mit.

  • Die Formen sind nicht das Problem, die finde ich gut gelungen.

    Aber die Materialien wirken für die Größe und Prominenz des Komplexes nicht angemessen.

    Grau auf Graues Blech schaut mMn einfach billig aus.

    Und auch die Technikkammern (oder was auch immer sich hinter den bronzefarbenen Türen verbirgt) hätte man lieber hinter Hochglanzflächen dezenter verstecken können...

    Dazu kommt am Ende natürlich noch die gähnende Leere, ohne Pflanztröge, Sitzgelegenheiten etc.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Aber der hübsche Weihnachtsbaum zeigt es noch deutlicher: da fehlt was.

    Da helfe ich gerne: 1. Es fehlen Geschäfte. Am Platz gibt es bisher nur einen Supermarkt. 2. Es fehlt Gastronomie. Am Platz gibt es bisher nur ein zu einem Hotel gehörendes Lokal. 3. Es fehlt Zeit. Die braucht jeder Platz, um sich zu entwickeln. Wir reden über eine zu etwa 80% fertige Baustelle. 4. Es ist Winter.

    Der KI-Pasta fehlt alles. Aber das ist ein anderes Thema.

  • Ich sehe das ähnlich wie Ffm-Süd. Bei dem Platz vor Turm 1 waren die Bedenken mit ein paar Bäumchen auch groß, in der Art das er nicht belebt wirkt. Und nun, mit den Bänken und den kleinen Abstufungen vor dem noch nicht fertigen T2 wirkt er ganz anders, lebendiger, einladender. Übrigens, die Stufen vor T2 sind wohl auch mit Lichtbändern unterzogen.

    Mal sehen wie der Platz zwischen den Türmen aussieht wenn er mehr als einen Weihnachtsbaum bietet.

    Der Vergleich mit anderer Architektur, Glasfassaden, Steinfassaden oder Gründerzeit Elementen sehe ich anders. Das 4 ist ein Ensemble. das klar auch seine Zusammengehörigkeit zeigen soll und sich auch gerne von durchgängigen Fassaden von unten bis oben unterscheiden darf.

  • https://www.4frankfurt.de/de/urban/#urban

    Auf der Webseite lassen Visualiserungen erkennen, dass der Quartiersplatz im Verlauf der Planungen offenbar gestalterisch reduziert wurde.
    So zeigt das vierte Bild der ersten Fotoreihe zeigt eine Szene, in der dunkler Bodenbelag vor den Geschäftsflächen Zonen ausweist, die zT mit Präriegrasinseln oder -bändern weiter vom restlichen Platz getrennt sind. in diesen definierteren Außenräumen sitzen Gäste der Gastronomien- es sieht recht angenehm aus. Dort heißt es aber auch: "Die Gestaltung ist noch nicht final", wobei ich mir nicht sicher bin, ob das vor Baubeginn auch schon so formuliert wurde...

    Aufgrund der Preisentwicklungen während des Baus kann ich verstehen, dass diese Gestaltung nicht mehr umgesetzt wurde.
    Andere Visus weiter unten zeigen den Platz dann nur noch mit Tischen und Schirmen auf einheitlichem Bodenbelag und ohne Pflanzen.

    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Platz eines Tages noch einen Feinschliff bekommen könnte. Mindestens die ebenerdigen Beete sollten sich ohne allzu großen Aufwand nachträglich umsetzen lassen.

    Ich bin gespannt auf neue Fotoupdates wenn dann bald alle Geschäftsflächen bezogen und Betrieb genommen sind!

    (EDIT: in diesem Post aus dem Jahre 2017 von Epizentrum findet sich ein Grundriss des EG, in dem der Platz nahezu üppig ausgestaltet ist.)

    2 Mal editiert, zuletzt von ulayin (1. Dezember 2025 um 15:28)