Stralauer Vorstadt (Mitte) | Kleinere Projekte

  • Dekoratives Anführungszeichen

    und würde sie fragen, zu welcher Epoche sie das hässliche gelbe Entlein zählen würden, sie täten es den anderen Plattenbauten zuordnen.

    Aber genau das ist doch das Ziel gewesen, dass man den Neubau den bestehenden Plattenbauten zuordnet. Es fügt sich nicht ein, aber genau deswegen passt es zum umliegenden DDR-Städtebau.

  • Die Magazinhöfe werden seit einiger Zeit vollständig saniert.

    Einsichten sind etwas schwierig.

    Das Bauvorhaben befindet sich in der Magazinstrasse an der Alexanderstrasse. Schräg vis-a-vis befindet sich der Zanderroth Neubau

    Hier die verhüllte und verstaubte Ansicht von aussen

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    Ein Rundgang zeigt zumindest dass heftig gearbeitet wird.

    Alle Gebäude scheinen vollständig erntkernt zu werden

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    Hier der Blick von hinten

    Insgesamt scheint es sich um drei Gebäude zu handeln.

    Die Dachstühle der Innenhofgebäude wurden /werden erneuert

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    Und hier ist man noch dabei

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    Das wird sicherlich noch eine längere Zeit dauern

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  • ^ Neubau Schillingstraße Höhe 4

    Hier ist Stille auf der Baustelle. Die Natur erobert die Aushebung der Sandgrube. Die restlichen Schott, wurden noch nicht weggenommen. Wenigstens steht ein Bauplakat . Baumaterialien & Bagger ehr nicht. Hoffentlich bleibt das nicht länger so..... :|

    © Johannes_9065 / heute.

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  • Holzmarktstraße 66

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    Die Arbeiten an dem Neubau scheinen auf der Zielgeraden zu sein.

    Der Holzzaun wurde auf der Ostseite durch einen Drahtzaun ersetzt und man kann sich einen vorläufigen Eindruck des fertigen Zustandes verschaffen.

    Projektentwickler Adomum teilte im September 2025 mit das die Tanzschule des, aus Funk und Fernsehen bekannten Detlef D! Soost in das Gebäude einziehen wird. :banana:

    Diese ist bisher in der nah gelegenen Holzmarktstraße 11 beheimatet.

    Dieses 120 Jahre alte Gebäude wurde vor einem Jahr vom Projektentwickler HAMBURG TEAM übernommen die es vermutlich sanieren und neu vermarkten wollen. (siehe u.a. Pressemitteilung vom 24.10.2024 auf der Website des HAMBURG TEAM).

    [Bilder © bauhelmchen 2025]

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    Blick auf den kleinen Pavillon der in den Visus als Eisladen dargestellt ist.

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  • Seltsam, finde das Gebäude eigentlich ganz spannend, wahrscheinlich wegen der Farbe und Materialien.

    Stadtplanerisch tue ich mich allerdings sehr schwer. Den Kopfbau hätte man 3x so hoch machen müssen. Zumindest so hoch wie der Riegel daneben.

    Die Kubatur nimmt auf gar nichts Bezug. Schon etwas skurril, so etwas gegenüber dem Janowitztower zu platzieren und dann auch so weit nach vorne geschoben. Auch viel zu winzig für die Straßenschlucht.

    Als DDR- Pavillon ist das Gebäude wiederum zu klobig und schlicht…

  • ^ Die Kubatur nimmt Bezug auf die flachen Bauten in der Schillingstrasse. Es ist einer Fortführung des Bestands der Altbauten und der neu entstandenen Gebäude. Das gilt sowohl für die Materialwahl, als auch die Kubatur.

    Das vermeintliche Allheilmittel, mindestens 30 Meter höher bauen, wäre hier m.E. einfach nur falsch und störend.

    Einmal editiert, zuletzt von DerBe (24. November 2025 um 07:42)

  • Ich frage mich, ob ich der Einzige bin, der die Holzmarktstraße gerade in diesem Abschnitt (bis zur Lichtenberger Straße) als eine einzige städtebauliche Katastrophe empfindet. Sie ist aktuell nur eine breite, versiegelte Schneise im Stadtraum.

    Der gesamte Querschnitt der Straße – der unnötige Mittelstreifen mit Parkplätzen, die Fahrspuren, sowie der extrem breite, kaum genutzte Fußweg vor dem Plattenriegel, das berlintypisch stets ungepflegte Grün entlang der Wohnbebauung – all das ist größtenteils verschwendeter, ungenutzter Raum. Außer dem Durchgangsverkehr (Auto/Rad) passiert hier nichts, es herrscht ein elendes Vorstadt-Szenario mitten in Berlin.

  • ^ Nein, da bist du absolut nicht der einzige, der das so empfindet. Hoffnungsschimmer ist allerdings die geplante Bebauung rund um den Bahnhof Jannowitzbrücke auf der Südseite der Holzmarktstraße. Diese wird die Straßenflucht des einzig verbleibenden Altbaus weiterführen und somit der Straße zumindest auf dieser Seite wieder seine alte Flucht geben. Das wäre für die nördliche Seite auch wünschenswert, inklusive einer massiven Verschmälerung der viel zu breiten Straße und ihrer toten Fläche.

    [mod]Überflüssiges Zitat des Vorposts gelöscht. [/mod]

  • Es ist ja auch auch nicht nur die Holzmarktstraße. Da wären ja auch noch die Karl - Marx - Allee, Lichtenberger -., Heinrich - Heine - Straße, Mollstr, Alexanderstr., usw., usw.....

    Wenn man Abends aus dem Kino International kam (im Moment wegen Sanierung geschlossen), glaubt man ja am unmittelbaren Stadtrand zu stehen. Naja, ihr wisst was ich meine, gefühlt unendliche Leere und tote Fläche. Und das mitten in der Innenstadt.

    Leider ist da auch perspektivisch keine Änderung in Sicht.

  • BV : Magazinhöfe

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    Nach über einen halben Jahr ein Update / heute.

    Das Dach ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Immerhin : Die ersten Dachziegel wurden eingebaut. Auch auf der Vorderseite aus der ; Magazinstraße, wurde ein Teil des Gerüst abgebaut.

    © Johannes_9065

    Hinterseite ⬇️

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    Vorderseite / Magazinstraße ⬇️

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  • WBM Mitte BV Berolinastraße 9-14

    Zuletzt hier

    Nach über 1. Jahr ,seit den letzen Update hält sich das Bautempo in Grenzen.... Der Rohbau ist längst abgeschlossen. Wenigstens wurde ein Teil auf der Vorderseite das Gerüst abgebaut. Gearbeitet wurde heute.

    © Johannes_9065

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  • Holzmarktstraße 66

    Zuletzt hier.

    Mittlerweile wurde der Bauzaun bis auf die Ostseite abgebaut, sodass sich weitere Aufnahmen lohnten.

    Das Gebäude ist weitgehend fertiggestellt und wird zum Teil bereits genutzt. Im Erdgeschoss werden noch Innenarbeiten ausgeführt und auf der östlichen Seite die Außenanlagen fertiggestellt.

    [Bilder © bauhelmchen 2025]

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    Ansicht von der Schillingstraße kommend.

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  • ^

    Wunderschön. Noch in mehreren Jahrhunderten werden sich interessierte Architektinnen und Architekten dorthin begeben, um dieses ausgefallene, revolutionäre und stilprägende Gebäude anzuschauen. Besonders die zu zwei Drittel mit gelben Riemchen versehenen Säulen werden in einem Atemzug mit den korinthischen Säulen des Pantheons genannt werden.

    In naher Zukunft wird es viele Architekturpreise gewinnen, so viel ist sicher. Vielleicht meldet man jetzt schon vorsorglich Denkmalschutz an?

  • ^ das ist lustig.

    Aber es trifft irgendwie nicht, weil es suggeriert, dieses Gebäude versuche architektonisch etwas besonderes zu sein. Es ist aber auch kein architektonischer Unfall. Wie zum Beispiel das Moxy ein paar Meter weiter. Wenn man der gestalterischen Haltung etwas vorwerfen kann, dann den Mangel an Ambition. Es wirkt einfach mutlos. Mehr Urbanität entsteht kaum, wenn man Lücken nur füllt und sich - durchaus gelungen - einfügt.

    Ähnlich wie im Fall der Landsberger Allee 116 scheint mir hier auch von der Stadt die Vorgabe einer städtbaulichen Idee zu fehlen, von Jannowitzbrücke bis Schillingbrücke. Statt einer übergeordneten Idee à la Stimmann sucht man sich einzelne Sahnestückchen raus wie das JAHO oder den Central-Tower und überlässt den Rest dem Markt.

    Ich fürchte nur, wenn diese Gebäude dann mal ihre urbane Kraft entfalten, wird Holzmarktstraße 66 ein Abrisskandidat. Das kann's doch nicht sein....

  • Ich möchte eine Lanze für diesen Bau brechen. Nicht in dem Sinne, dass ich ein Fan davon wäre – es handelt sich gewissermaßen um Moderne-Historismus. Aber die Häme hier geht mir zu weit. Die baut eine falsche Fallhöhe auf. Drei Punkte:

    1. Die städtebauliche Idee ist, die Pavillons in der KMA entlang der Schillingstraße zu erweitern, um dort so etwas wie einen Blockrand zu schaffen, der die Umgebung verändert, ohne mit ihr zu brechen. Wir bewegen uns also in einem uminterpretierten Ostmoderne-Setting. Als gestalterisches Element werden dabei Kacheln aufgegriffen, die sich je nach Gebäude farblich unterscheiden. Das ist weniger, als möglich wäre, aber weit mehr als standardverputzte WDVS-Kisten.
    2. Auch ich würde mir eine Verengung der Holzmarktstraße wünschen. Die kriegen wir nicht in den nächsten Jahrzehnten. Was wir bekommen, ist eine Urbanisierung der Kreuzung am Bahnhof Jannowitzbrücke durch Verengung. Ich arbeite in der Ecke, und den Effekt des Neubaus darf man nicht unterschätzen. Er blockiert den Blick auf die unendlich breite Schneise. Mit zwei neuen Hochhäusern und dem Jaho wird die Situation nochmal ganz anders wirken.
    3. Der Bau ist alles andere als 08/15. Hier wurde auf Details geachtet. Wenn man davor steht, sieht man viele Einzelheiten, und gerade den Spott über die Säulen kann ich nicht nachvollziehen. Das ist architektonisch kein Burner, aber um Längen besser als etwas das Motel One in der Grunderstraße, dem solche Häme erspart blieb.