Straßenbau & -planung

  • Mit ihrer schwachsinnigen Dieselverbotsnummer kommen Fritzle, Winne & Co. immer mehr unter Druck und in Erklärungsnot:lach:: Jetzt geht auch Stuggi's Taxiverband zurecht auf die Barikaden und stellt der linksgrünen Verkehrsverhinderungspolitik mit all ihren Verboten, Schleichtempo-Limit's und großflächigen Straßenrückbauten für unbenutze Radlspuren ein verhehrendes Zeugnis aus:

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.feinsta…975916f6fe.html

    Es wird Zeit sich gegen diese weltfremde autofeindliche Politik zu wehren die immer mehr um sich greift. Man grreift sich echt nur noch an den Kopf grade: In Berlin stempelt die linksgrün versiffte Justiz zwei junge Autofahrer zu Mördern weil bei einem Verkehrsunfall ein Rentner um's Leben kam.:bash:

  • ^Entschuldigung, ich stehe nun sicherlich nicht im Verdacht ein großer Fan von Links-Grün zu sein, aber wenn solche Affen meinen mit Tempo 200 mitten in der Innenstadt über rote Ampeln zu donnern ist das vorsätzlich Lebensgefärdend. Mord ist es aus juristischer Sicht wegen der Tatwaffen und dem Mordmerkmalen Heimtücke, sowie niedere Beweggründe. Zumal auch ungeklärt ist woher diese Personen die über 100.000 € teuren Autos eigentlich herhaben, beide hatten soweit ich weiß keinen festen Job bzw. waren in einer Ausbildung oder ähnlichem. Meinst du mit Busgeldern ist es da getan? Du kannst dir ja mal überlegen ob du damit zufrieden wärst wenn z.B. deine Frau oder deine Kinder an einem Samstag von 2 Rasern mit Tempo 160 erwischt werden, und diese dann grinsend mit Bewährung aus dem Gerichtssaal laufen und teilweise direkt wieder in eine neues 100.000 € Auto einsteigen und mit quitschenden Reifen davon brausen – das passiert nämlich momentan in solchen Fällen! http://www.stern.de/panorama/stern…on-6796404.html http://www.stern.de/tv/tote-und-ve…nd-7137770.html

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ...Jetzt geht auch Stuggi's Taxiverband zurecht auf die Barikaden...

    Hört sich bei der Stz ganz anders an, da distanzieren sich einige vom Taxiverband.

    "Kritik kommt prompt von Kollegen des Taz-Vorstandsvorsitzenden Murat Arslan: Sowohl der Stuttgarter Taxiverband (STV) als auch der Taxi-Verband Baden-Württemberg (TV-BW) sahen sich „in Vertretung von über 70 Prozent der Taxiunternehmer“ in einem Schreiben an Kuhn und den grünen Verkehrsminister Winfried Hermann zu einer „rigorosen Distanzierung“ gezwungen.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

    zu dem Rest von dir hat Regent schon alles gesagt. Bei dir liegt einiges im Argen selbst wenn du ein Troll bist.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und? Haben die Maßnahmen geholfen?

    Wurden ja bisher quasi nicht umgesetzt.

    Jetzt gibts den Test mit Feinstaubputzen am Neckartor unter Beteiligung der DEKRA und Reinigungsfirmen.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de, http://www.stuttgarter-zeitung.de
    und erster Einsatz 7h gestartet danach eine Stunde putzen der Fahrzeuge http://www.stuttgarter-zeitung.de

    MiaSanMia

    erstmal danke für den ausgewogenene Kommentar ich denke das können die meisten so unterschreiben.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Die lokalen Bedingungen müssen an erster Stelle betrachtet werden. Das heißt für Stuttgart genau zu untersuchen, wo (ist ja anscheinend bereits bekannt) und warum dort die hohen Belastungen auftreten. Dann können gezielte Maßnahmen ergriffen werden. An Münchens schlimmster Straße, der Landshuter Allee, wird daher nun ein Tunnel gebaut. Zudem muss der ÖPNV durch Ausbau und Komfortsteigerung noch attraktiver werden, damit Autofahrer einen höheren Anreiz haben, das Auto in der Garage zu lassen. Das ist natürlich teuer und langwierig.

    Da wurde einfach lange geschlafen und z.B. Tunnellösungen greifen eben erst in frühestens 5 Jahren wobei durch die ganzen Baustellen im Innenstadtbereich wohl noch weiter in der Zukunft. Es bleiben eben kaum Möglichkeiten zeitnah die Schadstoffe unter die Grenzwerte zu drücken. ÖPNV gerne z.B. über eine Nahverkehrsabgabe vergünstigen und gleichzeitig ausbauen so schnell es eben geht. Trotzdem wird man kaum um Fahrverbote rum kommen.


    Römerschule
    in der schon genannten Römerschule werden jetzt Innenraummessungen von Stickoxiden durchgeführt, Rathaus is da kalt erwischt worden. Wenn in den Schulräumen die Werte die Grenzwerte übersteigen sollten hätten wohl einige Parteien ein grösseres Problem und müssten drastischeren Massnahmen zustimmen denn es sollte wohl unstrittig sein dass die Gesundheit der Kinder vorgeht.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

    Einmal editiert, zuletzt von Ohlsen (2. März 2017 um 13:08)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Jetzt gibts den Test mit Feinstaubputzen am Neckartor unter Beteiligung der DEKRA und Reinigungsfirmen.

    in der schon genannten Römerschule werden jetzt Innenraummessungen von Stickoxiden durchgeführt, Rathaus is da kalt erwischt worden. Wenn in den Schulräumen die Werte die Grenzwerte übersteigen sollten hätten wohl einige Parteien ein grösseres Problem und müssten drastischeren Massnahmen zustimmen denn es sollte wohl unstrittig sein dass die Gesundheit der Kinder vorgeht.

    Was sinnvolle Maßnahmen wie die regelmäßige Straßenreinigung angeht, fragt man sich warum Fritzle und Winne zu solchen wirksamen Mitteln förmlich gezwungen werden müssen obwohl viele Experten das schon vor langem empfohlen hatten. Tja: Fahrverbote passen halt besser in die Verbotsideologie:nono:

    http://afd-fraktion-bw.de/aktuell/244/+A…gegen+Feinstaub

    Was die völlig überzogene "Feinstaub"-Diskussion an der Schule angeht können sich Winne und Fritzle an die eigene Nase fassen was sie mit ihrer fortwährenden Panikmache für eine Lawine losgetreten haben: Hysterische Eltern sehen ihre Kinder nun vor der schleichenden Vergiftung was ja wohl mehr als Lachhaft ist. Wagahai hat hier unzählige Male nachgewisen wie schamlos übertrieben diese angebliche Feinstaubgefahr im Dienste der Ideologie wird. Bis heute ist der hier x-fach eingeforderte Nachweis nicht erbracht worden wo hier irgendeine Gesundheitsgefährdung vorliegen soll. In der Stuttgarter Zeitung war erst kürzlich zu lesen das sich ja mitttlerweile auch sehr viele Ärzte von den angeblichen Gefahren distanzieren.

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    Mit ihrer schwachsinnigen Dieselverbotsnummer kommen Fritzle, Winne & Co. immer mehr unter Druck und in Erklärungsnot:lach:

    Immer dieses Nachplappern stumpfsinniger CDU-Parteipropaganda!

    Sich informieren wäre sinnvoller, denn Kretsche hat seine schwachsinnige Dieselverbotsnummer ausdrücklich damit begründet, dass er das totale Fahrverbot ablehnt, das CDU/CSU im Bund bei Feinstaubalarm stattdessen fordert! Sein Argument dabei war sogar, dass ein totales Fahrverbot der Wirtschaft in der Metropolregion Stuttgart enorm schaden würde, was die Bundesschwarzblauen anscheinend nicht kümmert!

    Ich finde die Umsetzung der blauen Plakette (die im übrigen auch die Bundesregierung beschlossen hat und kein Bundesland oder eine Stadt) auch völlig daneben, aber als Alternative zu totalem Fahrverbot dann immer noch die bessere Wahl!

    Keines von beiden zu tun würde nunmal exorbitante Strafen der EU nach sich ziehen, die Bundesmutti als einzige Nation der EU ja immer brav abnickt, womit sich eine einzelne deutsche Stadt dem nicht widersetzen kann!

    Was es tatsächlich bringt interessiert die EU dabei ja gar nicht, blinder Aktionismus genügt, den Strafen zu entgehen.

    Kretsche und Fritzle für das Dieselverbot mit wehender CDU-Flagge zu verdammen, bedeutet nichts anderes, als stattdessen auf ein totales Fahrverbot für alle zu pochen, denn das wäre die einzige Alternative solange Schwarz-blau in Berlin das Sagen hat! (dass auch die bisherigen Umweltzonen von den Schwarzen eingeführt worden sind, ebenso wie die blaue Plakette als Grundlage für das Dieselverbot, scheinen die Kretsche-Verklopper auch völlig vergessen zu haben)

    Ich bin durchaus für Politiker-Bashing aller Parteien, sollte nur jeweils auch an die richtige Adresse gehen!

  • Ohlsen
    Wurden ja bisher quasi nicht umgesetzt.

    Falsch, 40er-Zonen auf Steigungsstrecken, die warum auch immer auch bergabwärts gelten (!), die in der Summe 0,0 gebracht haben, aber trotzdem noch bleiben (warum?), weitere sind beschlossen, Ausweitung von 30er-Zonen ...

    Wie MiaSanMia schon zum Thema Tunnel schrieb, - meine Meinung hier ist bereits bekannt - hätte Stuggi hier längst die B14 tiefer legen können und müssen. München hat damals gegen den beharrlichen Widerstand der Rot-grünen Stadtspitze per Bürgerentscheid den Bau dreier (!) langer Tunnel am Mittleren Ring erzwungen und durchgesetzt und jetzt steht endlich auch die Landshuter Allee auf dem Plan. Man kann den klugen Münchner Bürgern hier nur gratulieren, die sich für eine leistungsfähige Infrastruktur für ihre seit Jahrzehnten unaufhörlich boomende Stadt entschieden haben. Heute wollen die damaligen Tunnel-Gegner von ihrem Widerstand (bis auf die obligatorischen Berufs-Besserwisser) nichts mehr wissen, das wird bei S21 natürlich genauso werden.

    Was in München - zugegeben gegen die kurzsichtige Stadtspitze - für die Bürger erreicht wurde, das haben die Stadtspitzen in Stuggi nach dem Krieg in ähnlicher Weise schlicht verpennt bzw. waren zu sparsam, teilweise waren sie natürlich auch vom wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt und der Region binnen weniger Jahrzehnte auch irgendwo überrumpelt worden, so dass die Planungen und das Geschaffene mit der Zeit recht bald nicht mehr den Realitäten entsprachen.

    Wäre die B14 vom Leuze bis zum Marienplatz (damit wäre das Thema Römerschule natürlich auch miterledigt) vorausschauend und auf ausreichende Leistungsfähigkeit für die Zukunft bedacht tiefer gelegt geworden, hätte man den Bürgern dieses absurde Theater heute erspart, weiter hätte man so dringend benötigte Bau- und Grünflächen hinzu gewonnen, eine echte Stadtreparatur, von der Ex-BB Hahn soviel sprach, aber so gut wie nie umsetzte, wäre möglich gewesen. M.E. ist es noch nicht ganz zu spät, aber mindestens 5 nach 12 und dringend angezeigt, dass sich die heutige Stadtspitze endlich mit echten und nachhaltigen Lösungen beschäftigt statt mit kurzfristigem, durchsichtigem Ideologieopportunismus.

    In der Wirtschaft schlägt erwartungsgemäß das (wie so oft) unausgegorene Fahrverbots"konzept" (?) hohe Wellen, Zetsche spricht (im Anschluss an die deftige Kritik von Fehrenbach ("unklug, verheerend und fragwürdig") hier zu Recht vom "Eigentor für den Standort Stuttgart". Nun, das hat ja bei unserer Stadtspitze bzw. unserem Verkehrsministerium (Winne keilt natürlich in Oppositionsmanier pauschal zurück) mittlerweile leider schon Tradition.

    Quelle: StN-Online

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    Wäre die B14 vom Leuze bis zum Marienplatz (damit wäre das Thema Römerschule natürlich auch miterledigt) ...tiefer gelegt geworden


    Das Thema S21 hätte man dann auch gleich miterledigt. Oder wie würdest du die B14, die Stadtbahn sowie die Zugtunnel an der Staatsgalerie unter einen Hut bzw. unter die Erde bringen?
    Zur B14-Untertunnelung definitv Zustimmung, auf diesen Anblick mitten in der Stadt können bis auf creolius vermutlich die meisten verzichten.

  • hans.maulwurf
    Nach meiner Vorstellung könnte der B14-Tunnel ev. schon vor dem Neckartor parallel versetzt Richtung Uhlandshöhe/Bopser (bis Werastraße/Olgastraße) verlaufen, damit man die Niveauunterschiede geschickt nutzt und die Tunnelfahrbahnen unter dem Fildertunnel und unter den 2 Stadtbahntunneln (Staatsgalerie und Charlottenplatz - Olgaeck) kreuzen können, um diese später beim Wilhelmsplatz (mit Ein- und Ausfahrten) oder beim Ösi-Platz (mit Ein- und Ausfahrten) wieder unter der heutigen B14 zu führen. Idealerweise sollte der heute suboptimale Ösi-Platz bei der Gelegenheit auch umgebaut werden, in eine normale aber dennoch leistungsfähige Kreuzung.

    Oberirdisch könnte die heutige (Auto-)Verkehrsfläche ev. maximal um die Hälfte reduziert werden, und die frei werdenden Flächen könnten als Bau- (vor allem Wohnungen) und Grünflächen, aber auch für großzügige Radwege (hier mit weniger Abgasen macht es nämlich Sinn) genutzt werden.

    Roland Ostertag hatte zur einer möglichen Bebauung der B14 da auch einige Ideen, die m.E. nicht alle abwegig waren.

  • @Heslacher Tunnel Verlängerung
    Der Heslacher Tunnel der ja verlängert werden könnte läuft ja auf dieser Höhe (Olgastrasse) und müsste einfach weitergeführt werden.

    Beim Olgaeck würde dann der B27 (Neue Weinsteige) Verkehr eingefädelt werden und schon passen S21 und der City Boulevard zusammen, der dann ähnlich der Theo würde.

    Das liegt auf der Hand, denn einen Tunnel baut man am besten mit ausreichender Überdeckung, so geschehen beim Heslacher Tunnel und wieso sollten wir hier einen Tunnel unter der Hauptstätterstr. mit Konflikten zur Stadtbahn, Kanälen usf. planen, wenn dieser 200 m weiter oben mit erheblich weniger Kollisionen/Kosten zu rechnen ist.

    S21 hat es ja vorgemacht, das Verkehrsträger die Stadt nicht mehr dominieren sollen, so sehe ich hier einen geistigen Vorreiter für das Vorhaben und eben keinen Verhinderer.

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    Das Thema S21 hätte man dann auch gleich miterledigt. Oder wie würdest du die B14, die Stadtbahn sowie die Zugtunnel an der Staatsgalerie unter einen Hut bzw. unter die Erde bringen?

    Genau das wird ja bei S21 gemacht. Die Stadtbahn wird angehoben und auf den Südkopf des neuen Bahnhofs aufgesetzt. Der Südkopf zieht sich auch in den Bereich der B14. Deren Unterführung unter dem Gebhard-Müller-Platz wird in Richtung Neckartor verlängert bis hinter die Einmündung der Sängerstraße. In dem verlinkten pdf ist auf der fünfletzten Folie der Endzustand dargestellt. Die grau schraffierte Fläche ist die Verlängerung der B-14-Unterführung. Daran sollte es also nicht scheitern.

    http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/deta…ownload/Medium/

  • Kretsche zum Fahrverbot gewitzt: Niemand wolle die Dieseltechnologie verteufeln :lach:

    Klingt ein bisschen wie Honecker ;)

    Quelle: PZ

    Der Disput "Wir können über alles reden"-Kretsche vs. Fehrenbach wird noch mal spannend.

    Bei manchem betroffenen Klein- und Mittelbetrieb, der die letzten Jahre in seine Dieselflotte investiert hat wird es dann ums nackte Überleben gehen.

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    diesen Anblick[/URL] mitten in der Stadt können bis auf creolius vermutlich die meisten verzichten.

    Ich halte in der Tat gar nix von dieser in Stuggi besonders ausgeprägten Tendenz den Autoverkehr immer zwanghaft als Übel zu betravhten und entsprechend in den Tunnel zu verbannen. Autofahren ist Lebensfreude und Lebensgefühl! Das soll sich bitteschön nicht in endlosen dunklen Röhren abspielen. Ich kriege beim Heslacher Tunnel echt immer schon fast Depressionen und die Luft ist oft miserabel!
    Habt ihr euch mal überlegt, wie bei den ganzen Endlostunneln die ihr da unter der Innenstadt plant die Belüftung funktionieren soll???:confused:

    Tunnel also allenfalls als Ergänzung aber niemals als Ersatz für auf der Oberfläche zurückgebaute Straßen. Mit sowas spielt man letzlich nur linksgrün und ihrer Autoverbannungs-Ideologie in die Hände!

  • creolius, wir fahren nicht Autos nur so aus Spaß ;)

    Zu den Tunneln - was in München oder Ddorf funktioniert, funktioniert auch in Stuggi. Cabrio-Fahrten (mich eingeschlossen) werden aber wohl zurück gehen ;)

    Auch U- und S-Bahnen werden und wurden im dichten Innenstadtverkehr zurecht tiefer gelegt. Weniger Verkehrsfläche auf der Oberfläche bedeutet zugleich neue Chancen für bauliche damit auch urbane Nutzung. Hätte man viel Platz wie in Berlin oder Washington bräuchte man natürlich nicht unbedingt einen zentralen Haupt-Tunnel, in Klein-Kessel-Stuggi kommen wir m.E. aber nicht mehr daran vorbei.

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    Zitat Creolius:
    Mit sowas spielt man letztlich nur linksgrün und ihrer Autoverbannungs-Ideologie in die Hände!

    In München sind gerade die Grünen gegen weitere Tunnel, da sie dadurch noch mehr Verkehr befürchten. Die autofreundliche Partei CSU befürwortet den weiteren Tunnelausbau dagegen.

    Und ganz ehrlich: Es gibt nichts besseres als Tunnel. Unten flüssiger Verkehr, oben bessere Wohnqualität und eine urbanere Atmosphäre. Selbst kleine Kommunen wollen inzwischen ihrer eigenen Tunnel durchs Zentrum. Deutlich bessere Luft ist da nur ein Vorteil von vielen. Stuttgart wird sicher nicht in Tunnel versinken, auch in 30 Jahren werden 95% aller Asphaltstraßen oberirdisch verlaufen, auf denen du deiner Leidenschaft nachgehen kannst, ganz ohne Depressionen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat Wagahai:
    Cabrio-Fahrten (mich eingeschlossen) werden aber wohl zurück gehen ;)

    Stuttgart hat doch so ein schönes Umland, da muss man doch nicht unbedingt in der Stadt offen rumfahren, auf der Landstraße ist es doch viel luftiger :)

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    Bei manchem betroffenen Klein- und Mittelbetrieb, der die letzten Jahre in seine Dieselflotte investiert hat wird es dann ums nackte Überleben gehen.

    100% agree, aber wäre das bei einem generellen Fahrverbot a'la Dobrindt , bei dem diese Klein- und Mittelbetriebe dann noch nichtmal mit ihren Benzinern ins Städtle dürften, besser?

    Denke es wäre an der Zeit, mit diesem völlig übertriebenen Umweltgedöns auf Bundesebene mal aufzuräumen!

    Ich bin absolut dafür, dass Deutschland mit gutem Beispiel allen voran geht, schon wegen unserer Wirtschaft als Umwelt-Pionier, aber 10km vor allen anderen täten es auch, es müssen nicht gleich 1.000km sein, für die das Volk gegängelt und finanziell ausgenommen wird, ohne dass es unserem Planeten messbar irgendetwas nutzt, wenn z.B. der Inder pro Jahr das 1.000-fache an dem mehr in die Luft pustet, was Deutschland mit allen Gängelungen jemals einsparen kann und Bundesmutti dann auch noch schön Bundesschrott nach Indien entsorgt, weil ja so schön billig um die schwarze Schummel-Null einzuhalten.

    Der Planet ist unwiederbringlich im Eimer, finden wir uns damit ab, und 5 Minuten mehr oder weniger an Verfallsdatum, was in deutschen Händen liegt, sind ein viel zu hoher Preis für das, was uns das Bundesmurksel an Opfern dafür abnötigt.
    Blöderweise wird genau das mit dem Hoffnungsschimmer Schulz aber auch nicht besser werden und mit Trump nur noch viel schneller gehen, so who cares about Stutentown?

    Nachdem Bundesmutti ja mehr oder weniger das Verbrennungsmotoren-Verbot ab 2030 bereits durchgedrückt hat, ist alles andere doch eh nur hilfloses und sinnfreies Herumgeschwubbel, das man so lange in die Länge zieht, bis die E-Mobilität das Problem von alleine gelöst hat, bzw. dann die Feinstaubwerte noch genauso hoch sind und der Individualverkehr nichtmehr als Sündenbock dafür herhalten kann. Dann werden wir eben unsere teuer bezahlten Gas-Brennwert-Heizungen auf den Schrott schmeißen und gegen Elektro-Heizungen mit 5-fachen Energiekosten austauschen, bis irgendjemand bemerkt, dass der tolle Solarstrom genau dann schwächelt, wenn diese Heizungen rennen.

    Neverending-Story, aber letztendlich Wirtschaftspotential und Wirtschaftswachstum, alle paar Jahre die vormals staatlich verordnete neueste Umwelttechnologie auf den Müll zu werfen und staatlich verordnet neu zu beschaffen.

    Das einzig doofe daran: eine Lösung dafür habe ich auch nicht, solange man sich bei jeder Bundestagswahl zwischen Pest und Cholera entscheiden muss.

  • Ein VM-Verbot ab 2030 ist an Schwachsinn nicht mehr zu überbieten. Nutzen tut es Niemandem, nicht einmal der Umwelt. Ich denke auch nicht, dass es tatsächlich soweit kommt. Wenn doch, dann bleibt nur noch Auswandern...:lach:

    Dekoratives Anführungszeichen

    alle paar Jahre die vormals staatlich verordnete neueste Umwelttechnologie auf den Müll zu werfen und staatlich verordnet neu zu beschaffen.

    Mit der Ironie, dass gerade dieses ständige Um- und Nachrüsten der Umwelt mehr schadet, als was die neue Technologie - wenn überhaupt - dieser Gutes tun kann. Die Wärmedämmung ist nur ein Beispiel dafür. Diese nutzt nachweislich auf lange Sicht überhaupt nichts und lässt Fassaden nach kurzer Zeit alt aussehen. Anstatt sich auf bewährte, verlässliche Bautechnik zu besinnen, muss an die Fassade noch mal eine dicke Schicht Wärmedämmpappe geklatscht werden, während im Raum nebenan eine 4qm Glasfront entsteht. Die Wände sind selbstverständlich - auch beim schicken Einfamilienhaus - aus Beton und nicht aus Ziegelstein. Sonst bliebe kein Geld mehr für die tolle Dämmung.
    Die aus dem Boden schießenden Biogasanlagen sind nebenbei auch nicht so toll für die Umwelt wie allgemein propagiert. Maisanbau wohin das Auge blickt, verhärtet den Boden und laugt ihn aus, wodurch der Mais Unmengen an Dünger braucht, der zum großen Teil aus Stickstoff, Ammoniak und Phosphorsäure besteht. Die ausgestoßenen Mengen Lachgas sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Eine Biogasanlage mag entgegen vieler Kritiker tatsächlich deutlich weniger CO2 ausstoßen (je nach Güllebeimischung) als der deutsche Strommix, allerdings ist der CO2 Ausstoß eben auch nur ein Faktor von vielen, der für die Umwelt entscheidend ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von MiaSanMia (4. März 2017 um 00:35)

  • Es ist für mich ganz einfach, einfache Lösungen gibt es heute nicht mehr. Es gibt kaum noch was was ohne Folgewirkung ist. So sind Pelletheizungen Klimaneutral, tragen jedoch zum Feinstaub bei...

    Die Welt ist so komplex geworden, dass einfache Entscheidungen nicht mehr funktionieren. So werden insbesondere die Brexit und Trump Anhänger ernüchtert werden.

    Wer hier was lösen will muss mutig sein und in Gesamtzusammenhängen denken können, Ideologie ist hier in keinerweise hilfreich, so wie Traditionen ebenso in die Sackgasse führen.

    Da die Menschen die dies alles können sehr wenige sind, ist es das A&O wieder daran zu arbeiten Vertrauen zu bekommen, in unsere Entscheidungsträger/Experten und die Richtigen wieder in die Parteien zu bekommen. Ich wage die Prognose es gibt noch heute Lothar Späths in der Bevölkerung, nur werden diese nicht gewählt, da wir selbst kleinste Auffälligkeiten abstrafen.

    Wir hatten Einst einen parlamentarischen Rat, der etwas geschaffen hat, unsere Demokratie, basierend auf dem Grundgesetz, diese Geschichte gilt es zu wiederholen. Menschen die wussten was passiert wenn man leichtfertig wie hier einer von Pest&Cholera schreiben.

    Im Klartext; die Welt von Morgen kann nur der gestalten, der Teamfähig und eine Exzellenz mit ins Team bringt, wer nur Zweiter ist, wird es schon schwer haben. Glaube ich dies wird es schwer vorstellbar sein, dass diese Exzellenzen sich als Politiker verdingen und sich von Hinz&Kunz anmalen zu lassen.
    Wir haben diese Exzellenzen und sind eine auf Konsens aufgebaute Gesellschaft, also haben wir alles, was wir brauchen, um erfolgreich zu sein, was wir brauchen ist eine Integration der Besten in die Politik und ...