^ Einer der seltenen Fälle wo der Bestandsbau für mein Empfinden besser aussieht als das neuzuerrichtende BV. Das wirkt eher wie eine aufgehübschte Platte.
Luisenstadt (Mitte) | Kleinere Projekte
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Was findest du denn an dem Bestandsbau so erhaltenswert? Sieht abgesehen von der abgeranzten Fassade auch sonst nicht sonderlich interessant aus.
Das BV hat zwar optisch m.E. nichts mit einer aufgehübschten Platte zu tun, aber wenn jede Plattensanierung so aussehen würde, dann bitte mehr davon. -
^ Mir gefällt zum Beispiel die klare horizontale Gliederung der Fassade des bestehenden Gebäudes. Das neue BV kann sich mal wieder nicht entscheiden ob horizontal oder vertikal gegliedert, dadurch entsteht für mein Empfinden wieder so ein Mischmasch. Auch mag ich die 2 Balkon-Segmente nicht. Sie wirken viel zu massig und gestaucht, gerade so wie bei modernisierten Platten.
Dieses Ergebnis könnte man auch erzielen ohne den Bestandsbau abreissen zu müssen. -
^ Ich hatte in #620 auch schon angemerkt, dass der Bestandsbau aus meiner Sicht keine städtebauliche Katastrophe darstellt. Würde man ihn neu streichen und aufhübschen, könnte ich gut mit ihm leben. Gerade im ersten Foto erkennt man gut die von Camondo erwähnte klare horizontale Gliederung. Er ist aber auch nicht so qualitätsvoll, dass man ihn unbedingt erhalten muss.
Die Gegend verändert sich mehr und mehr vom Büro- zum gehobenen Wohnviertel. Da muss so ein inzwischen leerstehendes Bürogebäude leider dran glauben. Der Neubau ist sicher nicht überzeugend (die Kritik von Camondo ist richtig), aber auch nicht schlimm. Eigentlich ärgert mich am ehesten, dass nun schon wieder eine länger andauernde Baustelle in der Straße kommt.
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^^ Sag mal Camondo, geht es hier wieder mal nur um eine Verklärung der Zeit des kargen Wiederaufbaus oder erwartest du wirklich, dass ich deinen Kommentar ernst nehme? Ich komme mir hier im Berlin-Forum von einigen Usern gelegentlich nur verarscht vor. Den Konflikt klassische Architektur vs. schlichte Moderne kann ich nachvollziehen, aber dieses regelmäßige Anpreisen offensichtlich minderwertiger Architektur leider nicht.
Aber gut, nachdem ich Backsteins Meinung noch gelesen habe, vlt bin ich ja tatsächlich derjenige, der nicht in der Lage ist, schlichte Qualitäten zu erkennen. Sorry aber eine klare horizontale Gliederung ist für mich allein noch kein Qualitätsmerkmal.
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^ habe ich irgendetwas davon geschrieben, dass der Bestandsbau so wie er ist und nicht anders erhalten werden muss?
Nein, ich habe gesagt dieses Ergebnis das die Visu zeigt, könnte man durchaus auch unter Erhaltung des Bestandbaues erziehlen. Völlig Ideologiefrei etc., mehr aus wirtschaftlich/ökomomischen Gründen.
Das war meine Intention. -
^ Nein, du hast geschrieben, dass dir der Bestandsbau besser gefällt, als der geplante Entwurf.
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^ Generell gefallen mir klar geliederte einfache Fassaden immer gut.
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PandionWall-Website
Also...wenn dieses Projekt "PandionWall" so umgesetzt wird wie auf der Website "http://wall18.pandion.de/....dann braucht man dem bestandgebäude mit der wunderschönen horizontalen Gliederung aber nicht nachzuweinen;-)
Ich zumindest erkenne da jede menge horizontale UND vertikale Gliederungen

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Dem Bestandsbau kann ich immerhin den Charme des möglichen Erreichbaren in Zeiten der Mittellosigkeit abnehmen. Das geplante BV ist dagegen gepflegtes nichts.
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Hotelneubau Rungestr. 28 / Brückenstr. 11
Hier haben jetzt die Bauarbeiten begonnen. Der benachbarte Altbau in der Rungestraße wird abgerissen:


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Emissionsmessanlage in der Alexandrinenstraße
UPDATE: Absperrung nicht mehr sichtbar.
Willkommen im Forum, aber bitte auf Relevanz achten. So ein kleines Projekt braucht keinen eigenen Thread. Alles wichtige rund ums DAF findest du hier.
Bato -
Runge-Ecke Brückenstraße: Beim Vorbeifahren heute ist mir aufgefallen daß der Altbau nun völlig verschwunden ist. Ich finde es Schade daß dieser nicht erhalten wurde und die Ecke eine Nummer kleiner bebaut wird. Stattdessen gibt es wieder mal ein neues Hotel...
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BV "Meine Mitte"
An der südlichen Ecke des BV (Alte Jakobstraße Ecke Stallschreiberstraße) sind jetzt erste fertiggestellte Fassadenbereiche erkennbar. Ein kleiner Bereich oben ist auch schon ohne Gerüst zu sehen. Es wurde dunkle Klinkerriemchen aufgeklebt, dazu kommen weiß gestrichene Flächen:



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^Die ersten abgerüsteten Fassadenbereiche an den Gebäuden der Patricia sehen doch recht gut aus. Aber man hätte statt der Glasbrüstungen durchaus metallene Geländer verwenden können. Die Metallverankerungen fallen doch sehr stark auf und machen die Fassade dadurch unruhig.
Etwas weiter nordöstlich läuft mittlerweile der Abriss des Bestandsgebäudes in der Wallstraße (zuletzt hier zu sehen: #640).


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BV "Meine Mitte"
Zwei aktuelle Ansichten der Rückseite (Ostseite). Hinter dem gerüstfreien Gebäudeflügel hinten links verläuft die Stallschreiberstraße:


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PandionWall
In der Wallstr. begannen letzte Woche die Abrissarbeiten




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Das jetzt abgerissene Gebäude an der Wallstr. 18 hat übrigens eine interessante Geschichte.
Bis zur Wende residierte hier DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski (+82). Er steuerte von hier aus die geheimen Geschäfte der KoKo („Kommerzielle Koordinierung“).
Das letzte große Geheimnis der KoKo lagerte im Keller des Hauses. Hier bunkerte Schalck 21 Tonnen pures Gold in grossen Barren, die er kurz vor dem Ende der DDR für damals 500 Mio D-Mark aufkaufte um die Wirtschaft zu stabilisieren. Nach Schalck´s Flucht in den Westen sollte der gigantische Goldschatz in der Nacht vom 8. zum 9. Dezember 1989 in die Tresore der nur 1000 Meter entfernten Staatsbank der DDR transportiert werden. Die residierte an der Französischen Strasse (heute "Hotel de Rome"). Dort kam die wertvolle Fracht (heutiger Wert: 820 Mio Euro) jedoch nie an. Das Geheimnis, wo das Gold der DDR verblieben ist, nahm Schalck mit in Grab, als er letztes Jahr in seinem neuen Domizil am bayerischen Tegernsee starb. Er betonte bis zum Schluß, dass er nicht wisse, wo das Gold verblieben sei. -
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Oh je, diese Glasgeländer finde ich schauderhaft – sie sehen spillerig aus, sie erlauben keinerlei Privatheit und sie sind unpraktisch: Nach jedem Regen muss man sie putzen und man kann nicht einmal einen Blumenkasten mit Kräutern draufstellen. Freunde von mir haben einen Altbau-Balkon, der nicht viel größer ist und im Sommer trotzdem zu einem echten Lebensraum wird. Man kann ihn mit einem Tisch und einem Grill bestücken und Freunde bewirten; man kann auch einen Liegestuhl aufstellen und sich sonnen, ohne quasi in der Öffentlichkeit zu liegen. Auf der Brüstung wächst ein ganzer Küchengarten. Dagegen ist das hier doch Schrott.
Metallgeländer würden daran nicht viel ändern. Sie sehen ein bisschen besser aus, funktionaler sind sie nicht.
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