Wohnungsmarktentwicklung München (Mieten & Kaufen)

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    Es ist ein anderes Land, es herrschen andere Gesetze, Sitten, Traditionen.

    Österreich - Bayern? Es gibt wohl auf der ganzen Welt keine Region, die enger kulturell und auch wirtschaftlich verwachsen ist. Selbst der Wiener Dialekt ist dem Münchener 1000mal ähnlicher als der Münchener dem Stuttgarter oder Nürnberger.


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    Die Stadtregierung in Wien macht einen guten Job, klar, aber sie hat auch einiges falsch gemacht, was in München um Einiges besser gelaufen ist.

    Nur in der Phase WW2 bis Olympia 72. Ansonsten liegt der Vorteil ganz klar bei Wien. Insbesondere in den letzten 15 - 20 Jahren. Davor darf man nicht vergessen lag Wien auch so ziemlich am Ende der Welt 30 km vor dem Eisernen Vorhang

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    Die Verknappungs- und Verteuerungspolitik trägt übrigens auch in der Bevölkerungsstatistik erste "Früchte". So ist seit fast einem halben Jahr die Bevölkerungszahl pro Monat nur noch etwa um 1000 gestiegen. Wenn das so weiter geht, dann werden die gewünschten Ziele ganz gut erreicht werden.

    Um Himmels Willen, "nur" 1000 Einwohner mehr pro Monat? Wir steigen uns doch jetzt schon auf die Füße hier dass es keine Freud mehr ist. Drangvolle Enge im ÖPNV, Verkehrsstaus bis zum Abwinken, Gewusel und Gedränge in der City und manchen Stadtteilzentren, soll das alles noch potenziert werden? München ist ja dichtest besiedelte Großstadt Deutschlands.

    Wenn man zuviele Ratten in einen kleinen Käfig sperrt fangen sie auch an sich gegenseitig zu beißen. Ebenso steigt das Konfliktpotenzial in so einem zusammengepferchten Moloch wie wir es jetzt schon sind. (Allach und Trudering vielleicht ausgenommen).

    Ich bin nicht scharf drauf dass es noch mehr werden. Das hat nichts mit Besitzstandswahrung zu tun. Es soll halt noch ein Fünkchen Lebensqualität überbleiben. Zudem das was nachkommt ohnehin meist verzichtbar wäre. :cool:

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    Verkehrte Argumentationskette. München ist und war schon immer so eng, da es von Politik und Stadtplanung stets auch so gewollt war und ist. Im übrigen ist München so beliebt, weil es eben eng und städtisch im Vergleich zu unseren übrigen Provinznestern ist. Viertel wie Allach und Trudering findest du hunderte und tausende in Deutschland. Viertel wie Schwabing, Bogenhausen, Bahnhofsviertel oder Maxvorstadt hingegen gibt es nur an sehr wenigen Ecken in Deutschland.

    Es ist nicht teuer, weil München wächst sondern teuer, weil in München zu wenig gebaut wird. Auch in den Schrumpfungsphasen der späten 70er, 80er und frühen 90er Jahre war München teuer.

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    Da gebe ich dir zu 100% Recht. Gerade weil es hier so wuselig ist, ist München ja im Vergleich zu anderen deutschen Städten so schön.

    Martyn:

    Kennst du die Bedeutung des Wortes "Moloch"? Nach deinem Gebrauch im obigen Beitrag wohl nicht.
    Selten sowas vermessenes gelesen. Als ob München jetzt ein Moloch wäre nur weil mal gute 4500 Menschen pro Quadratkilometer leben.
    Im internationalen Vergleich ist das Vorstadt...

  • München ist weder Moloch noch Kuhdorf. Trotzdem ist es schlichtweg so, dass die Infrastruktur mit der Einwohnerzahl mitwachsen muss. Sonst ist sie irgendwann überlastet. In München ist diesbezüglich in den letzten 10 Jahren zu wenig passiert.

    Die Stadt müsste sich grundlegend verändern, um das theoretische Wachstum zu stemmen. Der Bau von Wohnvierteln am Stadtrand ist keine echte Lösung, da eben wegen der mangelhaften Infrastruktur immer nur mit begrenzter Dichte gebaut werden kann.

    Sinnvoller wäre es in Zentrumsnähe nachzuverdichten, das wäre aber ein massiver Eingriff in bestehende Viertel. Darum traut sich da keiner richtig ran, es drohen Bürgerproteste und Wahlniederlagen.
    Dieses Phänomen ist m.E. auch kein München-spezifisches Problem, sondern eher eine (deutsche) Mentalitätsfrage. Es kommt nur stark zum Tragen in München, da die Ausgangssituation hier eine andere ist (starkes Wachstum in Kombination mit nicht vorhandenen Flächen) als z.B. in Berlin.

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    Sinnvoller wäre es in Zentrumsnähe nachzuverdichten, das wäre aber ein massiver Eingriff in bestehende Viertel.

    Sehe ich nicht so. Wir müssen flächendeckend nachverdichten. Nur das Zentrum zu verdichten bringt zu wenig Entlastung. Ausserdem kommt man da in die kontraproduktive und nicht zielführede Hochhausdiskussion rein.

    Warum verdichtet man nicht die Vorstadt und die zahlreichen Gebiete um die Alt-Gemeinden Alt-Trudering, Alt-Perlach, Oberhaching, Laim, Pasing, Sendling etc. Das läßt sich leichter bewerkstelligen und verteilt die Lasten der Grundstückspreissteigerung auf alle Einwohner. Hier läßt sich auch die Infrastruktur einfacher nachverdichten, wo sie ohnehin fehlt. Fahre mal von Waldtrudering an den Marienplatz... Da ist man ja vom Flughafen aus schneller im Zentrum...

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    Sehe ich nicht so. Wir müssen flächendeckend nachverdichten. Nur das Zentrum zu verdichten bringt zu wenig Entlastung.


    Bitte genauer lesen - ich habe nicht Zentrum geschrieben, sondern zentrumsnah. Damit meine ich Gegenden mit vorhandener, gut ausgebauter Infrastruktur (z.B. durch vorhandene U-Bahn). Meine Aussage schließt somit die meisten von Dir genannten Ort ein.

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    Da gebe ich dir zu 100% Recht. Gerade weil es hier so wuselig ist, ist München ja im Vergleich zu anderen deutschen Städten so schön.

    Deswegen wohnst in Johanneskirchen kurz vor den Äckern, weil Dir das Gewusel so gefällt, nicht wahr? :nono:

    Außerdem sind die Leute hier nicht in der Lage sich dem Gewusel anzupassen, stehen nebeneinander auf den Rolltreppen, lassen Leute nicht aus den U-Bahnen aussteigen, können nicht vernünftig Autofahren, stellen sich einfach zu blöd für ein Zahnradsystem das sich Großstadt nennt.

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    Martyn: Kennst du die Bedeutung des Wortes "Moloch"? Nach deinem Gebrauch im obigen Beitrag wohl nicht. Selten sowas vermessenes gelesen. Als ob München jetzt ein Moloch wäre nur weil mal gute 4500 Menschen pro Quadratkilometer leben. Im internationalen Vergleich ist das Vorstadt...

    Brauche Deine Belehrungen gewiss nicht. Der internationale Vergleich ist nicht unbedingt nachahmenswert, da könnte man ja Delhi genauso hinzuziehen... Wer als Nickname schon Mia san mia hat, naja, ich spars mir lieber...

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    Außerdem sind die Leute hier nicht in der Lage sich dem Gewusel anzupassen, ... , stellen sich einfach zu blöd für ein Zahnradsystem das sich Großstadt nennt.

    Was die Attraktivität einer Großstadt ausmacht, ist doch ihre Vielfalt, dass es da gelegentlich zu Reibereien kommt ist ok, das kann man auch aushalten, von anderen Perfektion einzufordern ist doch etwas übertrieben, wir sind schliesslich keine Roboter.

    Ich finde Viertel wie Trudering oder Allach auch völlig in Ordnung, die sind Teil einer Stadt und Vielfalt bedeutet eben auch verschiedene Lebensweisen. Eine Stadt die sich allerdings nur aus derartigen Vierteln zusammensetzt, kann man getrost als langweiligen Siedlungsbrei abtun. Viertel wie die innerhalb des Mittleren Rings sind auf ihre Weise attraktiv und machen eben das Leben in einer Großstadt aus. Viertel die einem nicht liegen darf man aber auch gerne mal links liegen lassen um sich dann da aufzuhalten wo man sich wohler fühlt.. eine Stadt sollte dynamisch sein und wachsen, mehr Vielfalt bedeutet ja für jeden, dass er sich seine Nische suchen kann, anderen allerdings sein eigenes Konzept aufzuzwingen ist vermessen.

  • Martyn:

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    Wer als Nickname schon Mia san mia hat, naja, ich spars mir lieber...

    Wie kindisch und niveaulos ist das denn jetzt??? User wegen ihres Nicknames anzupöbeln...:nono:

    Wenn du es genau wissen willst, beruht mein Name hier, rein auf dem Leitspruch meiner "Fanliebe" dem FC Bayern.

    Hätte ich in diesem Forum hier nicht erwartet...


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    Deswegen wohnst in Johanneskirchen kurz vor den Äckern, weil Dir das Gewusel so gefällt, nicht wahr?

    Deine Ironie kannst du dir sparen.

    Ich wohne deshalb in Johanneskirchen, weil meine Familie dort seit fast einem Jahrhundert im Besitz einiger Immobilien ist. Wie du dir sicher vorstellen kannst, erhalten die sich nicht von alleine. Warum also in die Stadt ziehen?

    Mir gefällt das Gewusel. Hätte ich oben genannte "Verpflichtung" nicht, wäre ich bei entsprechend finanziellen Mitteln schon längst ins Zentrum gezogen.


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    Der internationale Vergleich ist nicht unbedingt nachahmenswert, da könnte man ja Delhi genauso hinzuziehen...

    Eben. Zu Delhi passt "Moloch". Aber zu München?


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    Außerdem sind die Leute hier nicht in der Lage sich dem Gewusel anzupassen, stehen nebeneinander auf den Rolltreppen, lassen Leute nicht aus den U-Bahnen aussteigen, können nicht vernünftig Autofahren, stellen sich einfach zu blöd für ein Zahnradsystem das sich Großstadt nennt.

    Ist das in einer Metropole wie Paris, London, Moskau, Madrid, Barcelona, Rom, Mailand, etc....denn anders?

    Ich finde nicht. Im Gegenteil: In Europa kann wohl niemand so gut Autofahren wie die Deutschen.
    Das Problem mit den Rolltreppen gibt´s wirklich überall. Ich habe noch nie erlebt, dass es wirklich mal funktioniert, dass man rechts steht und links geht.
    Das gehört halt zu einer Großstadt dazu. Hier wird ja immer die mangelnde Urbanität angeprangert, aber genau die Dinge, die du bemängelst gehören nun mal in eine Großstadt.

    Ein Berliner sagte zu mir letztens auf die Frage wie er die Leute hier im Vergleich zu Berlin empfindet: Die Menschen in München sind kultivierter, höflicher und offener. In Berlin denkt jeder für sich, alle tun so, als ob außer ihnen keiner mehr da wäre...hier bewegt man sich umsichtiger, freundlicher, gebildeter, neuem Gegenüber aufgeschlossener...

    Gerade der letzte Punkt hat mich verwundert, wo doch in München viele "Neues" überhaupt nicht haben können.

  • Stadtrat beschließt Konzeptionellen Mietwohnungsbau


    Quelle: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j…ND_Pls_gtORaAtg

  • Nun, das wird dann so laufen wie in Österreich mit alten "Mietverträgen" die effektiv wie Wohnungseigentumsrechte wirken (aus sozialistischer Zeit dort - der Vormiter wird den Mietvertrag anbieten, und nur kündigen bei übernahme eines ihm genehmen Nachmieters gegen einwurf kleiner Münzen in ausreichender Anzahl - sprich das recht auf den Mietvertrag wird entsprechend seinem Barwert auf dem Markt gehandelt werden je nach dem wie weit diese gedeckelten Mietverträge unter den sonstigen Mietverträgen liegen. Für den Neumieter bleibt sichd as am Ende finanziell gleich. Den Schaden hat die Stadt über geringere Erträgen, die "Windfall Profits" diejenigen, die das Glück haben als Erstmieter einziehen zu dürfen - da wird bei entsprechender ANchfrage das Los entscheiden.

  • Gestern ein Rundschreiben in meiner Firma:
    Die Firma zahlt an eine erfolgreiche Wohnungsvermittlung unter der Vermittlung eines Mitarbeiters 1 Monatsmiete Belohnung an den Vermittler.

    Eine Mitarbeiterin pendelt nun schon seit Monaten aus Lindau rein.

  • Lindau ist echt hart, wir haben aber auch Kollegen die jahrelang z.B. aus Ulm gependelt sind und andere fahren mit einer ICE-Jahreskarte jeden Tag ins Büro.
    Denen ist halt wichtiger im schönen, großen Haus zu wohnen.
    Ich würde ja lieber in einer WG innerhalb vom mittleren Ring wohnen als zu pendeln, aber da hat halt jeder seine eigenen Ansichten.
    Bevor ich aber aus Lindau 200km pendel, womöglich noch mit dem Auto, such ich mir doch lieber was außerhalb Münchens im Großraum.

  • Was kann man von Udes neuer "aus den Augen aus dem Sinn"-Strategie gegen Leerstand halten?


    http://www.tz-online.de/aktuelles/muen…er-3237565.html

    Die brennende Frage ist folgende: wie kann sich das notorisch an Wohnraummangel leidende München vor der Gefahr schützen, die akut von der autonomen Hausbesetzer-Szene ausgeht? Die haben sich nämlich jetzt nach der Goldgrund-Veröffentlichung der Adressen der leerstehenden Häuser aus dem ganzen Bundesgebiet auf den Weg nach München gemacht, um hier den Wohnungsmangel noch weiter anzuheizen

    klar: man tarnt die leerstehenden Häuser so, dass sie so aussehen als wären sie vermietet. So kann man sie nämlich weiterhin leer stehen lassen.. genial

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    Was spricht denn dagegen, dass leerstehende Häuser auch mal in München besetzt werden?

    kein Mensch wird kommen, es ist doch hanebücherner Unsinn was Ude da von sich gibt. Es scheint doch eher darauf hinzudeuten, dass er mit allen Mitteln seinen eigenen Saustall noch bis zur nächsten Wahl zu vertuschen versucht. Er will nicht, dass weitere seit Jahren leerstehende Häuser auf öffentlichen Listen im Internet auftauchen und er den Leerstand bei gleichzeitiger Wohnungsnot erklären muss. Wenn er aber leerstehende Häuser vor dem öffentlichen Auge versteckt und als "bewohnt" tarnt nimmt er sie aus der öffentlichen Wahrnehmung und damit aus der Diskussion.
    Als offizieller Grund müssen dann die Gefahr vor autonomen Hausbesetzern herhalten.

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    Was spricht denn dagegen, dass leerstehende Häuser auch mal in München besetzt werden?

    In der Tat, es wird langsam Zeit, aber offenbar ist die Not noch nicht groß genug....Es ist beschämend, wie die rot-grüne Verwaltung in den von ihnen selbst besetzten Kernthemen auf der ganzen Linie versagt. Und das bereits seit Jahrzenten.