Gut, daß all die Behinderungen wahr werden. Dann ist ja Stuttgart 21 auf Kurs ![]()
S21: Grundsatzdiskussion strikes back
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Wagahai -
14. Oktober 2012 um 00:17 -
Geschlossen
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Zur Diskussion hier ein Artikel aus der Kontext mit einer Untersuchung der Verhältnisse jetzt und in Zukunft während des Baus durch die "Eisenbahn Revue International"
- strukturelle Schwachstellen im Netz identifiziert
- "mit dem Bau von S21 droht das Chaos"
- Pendlerwege bzw. Umsteigewege verlängern sich von heute max. 600m auf max. 800m
- laut Bahn verlängert sich die fahrplanmässige Übergangszeit von 9 auf 13min, ohne Fahrplanumstellung wird dies Anschlüsse kosten
- Ab 2014 (bei Aushebung des Troges) fällt der S-Bahn Zugang von der Fernbahnsteighalle weg --> alle Fahrgäste müssen über den rolltreppenlosen Mittelausgang und dann über Treppe 5 (bereits heute Qualitätsstufe E) oder Treppe 6 (heute Qualitätsstufe C) zur S-Bahn.
Komisch, SMA hat als Nebenergebnis zum Stresstest errechnet, dass die Eröffnung der S40 und S60 ohne entlastende Massnahmen in der Stammstrecke das S-Bahnnetz in Probleme bringen würde - nicht die S21 Bauarbeiten. Zeitlich kommt das exakt hin. Ein erster schritt wäre die Umstellung der Türschliessung zurück auf das bei der BR 420 praktizierte Verfahren - mit Kameraunterstützung zur Personaleinsparung. Schritt 2 die Erneuerung der signaltechnik im stammtunnel, um Zugfolgen unter 90s zu ermöglichen. Nur schläft unser Verkehrsministerium da - man hat ja einen prima Sündenbock. -
Um ehrlich zu sein, weiss ich nach ein paar Minuten Recherche inzwischen nicht mehr, was ich von Eisenbahn Revue International noch halten soll. ...
Welche Fachzeitschrift für Eisenbahnthemen genügt denn deinem Anspruch?
Schritt 2 die Erneuerung der signaltechnik im stammtunnel, um Zugfolgen unter 90s zu ermöglichen. Nur schläft unser Verkehrsministerium da - man hat ja einen prima Sündenbock.
Dafür ist jetzt leider keine Geld mehr da. Das war ja u.a. ein Kritikpunkt der S21 Gegner.
Zudem lösen die von dir angesprochenen Punkte nicht den Hauptaspekt des Artikels hinsichtlich der Probleme in der Leitung der Passantenströme. Was denkst du denn darüber?
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Welche Fachzeitschrift für Eisenbahnthemen genügt denn deinem Anspruch?
Keine Ahnung, ich kenne mich in dem Bereich überhaupt nicht aus. Es kann natürlich gut sein, dass mein Anspruch zu hoch ist. Vielleicht gehört es einfach zum guten Ton, dass eine Fachzeitschrift sich mit nach Verschwörungstheorie klingenden Behauptungen selbst bewirbt? Für manche Gegner mag so etwas egal sein, da sie nach jedem Strohhalm greifen, der sich ihnen bietet. Für mich hat die Zeitschrift aber mit dieser nicht weiter begründeten oder bewiesenen (aber dafür sehr prominent platzierten) Behauptung jeglichen Anspruch auf Seriösität verspielt - egal, was sie sonst von sich behauptet. -
Ohlsen, Geld ist noch genügend da. Ortsumfahrungen baut Hermann ja im Dutzend billiger. Die deutlich höheren notwendigen Mittel aus öffentlichen Kassen für ein K21 wie bei der Schlichtung vorgestellt wären ja auch gegangen - oder. Zudem stehen ca. 12 Mio € zur Verfügung, die bei S21 gespart werden können wenn man die Alttechnik nicht versetzt sondern verschrottet. Allein damit liess sich ein guter Teil der Aufrüstung bezahlen. Was fehlt is der politische Wille. Wäre uns der Schienenverkehr so viel Wert wied er Schweiz, könnte man alle 18 Monate ein Projekt wie S21 in BW bauen. Ergo liegts ganz sicher nicht an S21. Und nicht an der Rheintalstrecke. und auch nicht an den NBS Wendlingen-ulm. Sondern am Willen in Infrastruktur zu investieren, statt nur Geld herauszuziehen. Addresat hierfüsr sind primär die Herren Kuhn und Hermann, sowie die region Stuttgart, sowie sekundär auch Kretschmann und Schmid sowie Schäuble inkl. Ramsauer. Wie man sieht geht die Koalition der Blockierer stärkerer Ausgaben für Infrastruktur quer durch alle Parteien.
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Ohlsen, Geld ist noch genügend da. Ortsumfahrungen baut Hermann ja im Dutzend billiger.
Quelle? Das wundert mich jetzt aber. Hier wird doch normalerweise immer so getan als ob Herrmann nicht in den Strassenbau investieren würde.
Die deutlich höheren notwendigen Mittel aus öffentlichen Kassen für ein K21 wie bei der Schlichtung vorgestellt wären ja auch gegangen - oder. Zudem stehen ca. 12 Mio € zur Verfügung, die bei S21 gespart werden können wenn man die Alttechnik nicht versetzt sondern verschrottet.Hast du da ne Quelle für die 12 Mio.?
Allein damit liess sich ein guter Teil der Aufrüstung bezahlen. Was fehlt is der politische Wille. Wäre uns der Schienenverkehr so viel Wert wied er Schweiz, könnte man alle 18 Monate ein Projekt wie S21 in BW bauen. Ergo liegts ganz sicher nicht an S21.Zum einen ist er uns nicht so viel wert. Damit hast du recht. Aber das liegt sicher nich an den Grünen. Ausserdem wird in der Schweiz nicht auf NBS etc. gesetzt, sondern eben in integrale Taktfahrpläne und konsequenten Netzausbau und halt keine sinnfreien Grossprojekte.
Addresat hierfüsr sind primär die Herren Kuhn und Hermann, sowie die region Stuttgart, sowie sekundär auch Kretschmann und Schmid sowie Schäuble inkl. Ramsauer. Wie man sieht geht die Koalition der Blockierer stärkerer Ausgaben für Infrastruktur quer durch alle Parteien.Die müssen halt leider auch erst mal die Versäumnisse früherer Regierungen aufarbeiten. Du weisst doch ganz genau wie teuer der alte Verkehrsvertrag das Land BW kommt. Und wenn man z.B. die 650000€ die die Stadt allein jährlich in die Werbung für S21 investiert sparen würde könnte man auch was machen. Und jetzt alles Kuhn der grad mal n halbes Jahr am Start ist in die Schuhe zu schieben klammert völlig aus das Schuster sich da halt 16 Jahre nicht drum gekümmert hat.
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Ausserdem wird in der Schweiz nicht auf NBS etc. gesetzt, sondern eben in integrale Taktfahrpläne und konsequenten Netzausbau und halt keine sinnfreien Grossprojekte.
Der weltgrößte Eisenbahntunnel und Tiefbahnhof Zürich sind also Kleinprojekte oder sinnvoll - weil nicht von Deinen Feindbildpolitikern durchgesetzt.Und jetzt alles Kuhn der grad mal n halbes Jahr am Start ist in die Schuhe zu schieben klammert völlig aus das Schuster sich da halt 16 Jahre nicht drum gekümmert hat.
Unter Schuster samt Vorgänger ist immerhin ein vorbildliches Stadtbahnnetz entstanden. Die gerade im Bau befindlichen Strecken gehen auch noch auf seine Amtszeit zurück. Erst mal schauen, was die neue Stadtführung außer schönen Worten und Projektblockaden hinbekommt.
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Der weltgrößte Eisenbahntunnel und Tiefbahnhof Zürich sind also Kleinprojekte oder sinnvoll - weil nicht von Deinen Feindbildpolitikern durchgesetzt.ich schrieb ja auch "sinnfreie" grossprojekte. Mit ner Lösung wie in Zürich hätte ich kein problem. Zudem geht es da um den Verkehr und nicht um Immobilienspekulation.
Unter Schuster samt Vorgänger ist immerhin ein vorbildliches Stadtbahnnetz entstanden. Die gerade im Bau befindlichen Strecken gehen auch noch auf seine Amtszeit zurück. Erst mal schauen, was die neue Stadtführung außer schönen Worten und Projektblockaden hinbekommt.Eben genau erstmal schauen, bevor man gleich drauf einprügelt. 1-2 Jahre sollte man denen schon geben bzw. erstmal die bereits vorhandenen Projekte abarbeiten lassen.
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Zudem geht es da um den Verkehr und nicht um Immobilienspekulation.
Wer spekuliert denn mit den Grundstücken, auf denen sich im Moment die Gleisanlagen befinden? Die Stadt?
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Der weltgrößte Eisenbahntunnel und Tiefbahnhof Zürich
Es handelt sich dabei um einen Kombibahnhof
=> Eine definitive Kapazitätserweiterung, da die Gleise oben so geblieben sind wie sie sind und halt zusätzlich noch eine unterirdische Anbindung hinzugefügt wurde. -
Wenn S21 16 Durchfahrtsgleise tief hätte (Kapazitätserweiterung) wäre es also sinnvoll?
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^ Natürlich, Stuttgart müsste nur umziehen, irgendwohin ohne dieses lästige Hügelgedöns drumherum.
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@ Ohlsen, wenn für weniger geld mehr Leistung, weniger Lärm, kürzere Fahrzeiten, weniger umsteigewege und mehr Flächen in der Innenstadt zu bekommen für Dich ein sinnfreies Projekt ist, dann hätte ich gerne mehr sinnfreie Projekte von der Art.
Und die Schweizer geben auch hefig viel Geld für NBS aus - ber je Minute Fahrzeitensparung eher mehr Geld, da manchmal etwas zaghaft herangegangen wird, und Strecken in vielen vielen Tilschritten entlang der bestehenden Traierung augebaut werden, was dann in Summe sehr teuer wird. BW hat etwa 3900km Schienennetz. Hätten wir ebenfalls 3 Mrd € je Jahr analog zur Schweiz in Neu und Ausbau investiert, über knapp 25 Jahre, wärend das bereits 20 Mio € je km - 75 Mrd gesamt - das würde bei Preisen von heute für um die 40% daon eine komplette Aufrüstung als Neubaustrecke ala Wendlingen-Ulm reichen. Oder für gut 60% ein Ausbau wie bei der topograpich deutlich einfacheren Rheintalbahn. Relativ dazu sieht der erreichte Stand in der Schweiz immernoch so bewundernswert aus? -
@ Ohlsen, wenn für weniger geld mehr Leistung, weniger Lärm, kürzere Fahrzeiten, weniger umsteigewege und mehr Flächen in der Innenstadt zu bekommen für Dich ein sinnfreies Projekt ist....
Da stehen unsere Meinungen eben komplett konträr zueinander. Ich sage mehr Geld, weniger Leistung (Lärm is ok, aber dafür gibts ja den Baulärm, die Ramme in UT soll ja 122 DB haben huiuiui), kürzere Fahrzeiten für manche Strecken, dafür längere für andere, (NBS lasse ich aussen vor), mehr Umsteigewege (wer einmal mit Kinderwagen oder Rolli am HBF von S-Bahn zu U-Bahn musste weiss was ich meine, da werden aus 1-2 Minuten mal schnell 10min) und mehr Flächen hätte es ebenso gegeben) aber naja wir drehen uns im Kreis also müssen wir das nicht weiter ausführen.
Auf meine zwei ersten Fragen hast du noch nicht geantwortet. Hast du ne quelle für die von dir genannten 12 mio. und die ortsumfahrungen?
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Ja, im Ernst. Winne möchte S21 mindestens ein Jahr nach Fertigstellung noch verhindern.
Quelle: StZ-Online
http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttga…2796deb9ea.htmlRekordtief in Wählerumfragen vor Wahl trägt schon seltsame Blüten.
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Wobei er genau genommen den oberirdischen Teil des Bahnhof weiter betreiben will sofern sich der neue Tiefbahnhof im Betrieb als absolut unterirdisch erweisen sollte.
Ist ja jetzt eigentlich nichts neues, damit zog schon Kuhn in den Wahlkampf. Für das immergleiche Geschrei der Oppositionsbänkler ist so ein Kommentar allemal gut.Leider wird wohl auch die Wahlbeteiligung ein Rekordtief einfahren, hab ich gestern aus dem Restschaum eines Altbierglases gelesen.
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Tiefbahnhof Plus
Kuhn brachte im Wahlkampf eine 2-jährigen Weiterbetrieb des Kopfbahnhofs ins Spiel, wurde aber dann belehrt, dass 1 Jahr Probebetrieb sowieso vorgesehen seien. Was Winfried Hermann erzählt, dass man sich bis dahin noch für die Alternative Kombibahnhof entscheiden könnte, ist wirres Zeug, aber mit Herauszögern hat das nichts zu tun. Mit dem Kombibahnof-Entwurf von Stohler und Geißler hätten im mittleren Schlossgarten mehr Bäume stehen bleiben können (zu spät!) und die Tunnelaushübe wären weniger umfangreich. Evtl. Probleme wie Grundwassermanagement oder die Durchdringung von Gipskeuperschichten existieren bei diesem Vorschlag unverändert.
Was natürlich passieren kann, wenn der Tiefbahnhof seine Erwartungen nicht erfüllt, ist das unfreiwillige Ergebnis eines Kombibahnhofs, da der Betrieb eines Kopfbahnhofs fortgesetzt wird. Das ist aber nicht der Kompromissvorschlag, von beiden die Lightversion, denn der Tiefbahnhof steht dann vollständig in voller Breite von 8 Gleisen und beim Kopfbahnhof kann man überlegen auf wie viel Gleise man verzichte kann. Es wäre dann der Tiefbahnhof in Vollversion mit einem Teil Kopfbahnhof dazu und nicht ein Kompromiss aus beiden Bahnhöfen, wie am Ende der Schlichtung al Überraschung präsentiert wurde.
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Bonusmeilen-Cem meint, wenn der neue Bundesrechnungshof seinen S21-Bericht vorlegt, werde ein Bundeskanzler Steinbrück S21 verhindern, da die SPD gegen S21 sei.
Quelle: StZ 10.09.2013
Fragt sich nur, wie er darauf kommt. Ach so, Wahlkampf.
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Stimmenfang
Das steht aber, dass ein Bundeskanzler Steinbrück „keinen Cent zusätzlich für Stuttgart 21 ausgeben wird“. Das will ja nicht mal Merkel, denn die Mehrkosten sollen ja bei den Projektpartnern noch eingeklagt werden.
Steinbrück als Bundeskanzler wird auch nicht die Führung seines ganzen Landesverbands in Baden-Württemberg bloß stellen, indem er ein Projektstopp verordnet, zumal die Landesverbände sich nicht nicht von der Bundespartei (oder einem SPD-Kanzler) kommandieren lassen.
Natürlich weiß Özdemir das alles. aber er möchte den S21-Gegnern Hoffnungen machen ... und natürlich ihre Stimme.
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nicht drei, nicht 6.8, nein unbegrenzt...
Bahn will wohl die Genehmigung für unbegrenztes Grundwasserabpumpen vom EBA:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttga…94491968c3.html
Ob deswegen jetzt die halbe Stadt zusammenbricht sei dahingestellt. Bestgeplant FTW!
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