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...... das einzige Ensemble was dem Betrachter die Möglichkeit eröffnet einen historischen Bezug herzustellen. Wie war Berlin vor dem Krieg - sind die deutschen wirklich so kühl und wenig warmherzig wie oberflächlich gerne behauptet.
In absoluten Zahlen gesehen stehen vermutlich in Berlin noch mehr Vorkriegsbauten als in jeder anderen deutschen Stadt. Das übliche Touriprogramm mit Orten wie Hackeschem Markt, Oranienburger Straße, Prenzlauer Berg, Bergmannstraße in Kreuzberg, Kurfürstendamm, Gendarmenmarkt, Reichstag, Charlottenburger Schloss, Martin-Gopiusbau, Abgeordnetenhaus, Bundesrat, Hamburger Bahnhof usw. usf. enthält ja auch ein paar davon.
Ich habe aber auch meine Zweifel ob die Menschen mit Preußen und preußischen Staatsbauten unbedingt warmherzige Verspieltheit verbinden. Bei einem Preußennostalgiker denkt man wohl eher an Machtpolitik, autoritäre Staatsführung, Soldatentum usw.
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.... Zumal Architektur früher ja auch extrem politisiert wurde, das dringt ja heute noch durch wenn es zB um das Stadtschloss geht (was komplett an mir vorbei geht, ich kann mich da absolut nicht reinversetzen).
Es ist halt schwer zu trennen. Bei Mode ist es ja ähnlich. Wenn sich ein 25jähriger wie ein 90jähriger kleidet und sich über den Sittenverfall durch Sport- und Funktionskleidung beklagt kann man mit recht hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen wo er politisch steht.
Es gibt natürlich viele unpolitische oder linksgrüne Fans alter Gebäude aber die schreiben wohl nicht so oft in Architekturforen.
Die sich auf alexsb73s Beitrag anschließende Diskussion habe ich wegen des fehlenden Themenbezugs hierher verschoben.
Bato