Hauptbahnhof Frankfurt

  • Ich bin da zwar auch für "Rekonstruktionen", aber realistisch betrachtet gibt es da doch ne Menge Neider, wenn die Stadt anfängt an einigen Ecken einigen Privatleuten massive "Wertsteigerungen" zu schenken. Rein wirtschaftlich gesehen.
    Abgesehen davon ist es mit den Dächern nicht getan...


    Finanziert werden muss sowas schon irgendwie selbst, meinetwegen auch gezwungen durch Auflagen für die nächste Renovierung. Was die Stadt allerdings machen könnte,wäre wirklich mal die Platzgestaltung in Angriff zu nehmen!


    Mein Vorschlag: Straße und Straßenbahn in die B-Ebene und die Menschen wieder an die Oberfläche!

  • Vielen Dank für diese großartige Aufnahme. Ich gerate beim Betrachten richtig ins Schwärmen... :master:


    Glaubt man dem kürzlich erschienenen Buch über den Frankfurter Hauptbahnhof, dann existieren die massiven gusseisernen Sockel der beiden nach dem Krieg abgeräumten großen Laternen noch. Wenn der Platz dereinst doch noch umgestaltet werden sollte, wären sie also noch verfügbar.


    Überhaupt ist die Lektüre dieses Buches sehr empfehlenswert. Mir hat es vor allem die Augen dafür geöffnet, was am Hauptbahnhof selbst alles im Laufe der Jahre verhunzt wurde Der Nordflügel zum Beispiel wurde nach dem Abtragen für den Bau der S-Bahn in den 70ern nur äußerlich dem historischen Vorbild nachempfunden, im Inneren ist kein Stein mehr original. Die dreieckigen Giebelkonstruktionen (ich bin mir ziemlich sicher, dass es dafür einen Fachbegriff gibt) in den Portalen und Erdgeschossfenstern wurden ebenfalls irgendwann in den 70er Jahren entfernt, denn auf Nachkriegsfotos sind sie allesamt noch vorhanden. In der Halle zwischen Haupteingang und Querbahnsteig wurde auch so einiges während der Renovierung in den 50er Jahren entfernt oder verkleidet, insbesondere hier besteht nach der aufwendigen Hallensanierung noch großer Handlungsbedarf.


    Weiß eigentlich jemand, wieso die DB seit geraumer Zeit die Türmchen beiderseits des Haupteingangs mit schwarzen Netzen verhüllt? Fehlt eigentlich nur noch, dass man auch Onkel Atlas selbst einpackt.... :nono:


    mik :
    Ich fürchte, für die Aufnahme von Straßen- und Schienenverkehr dürfte die B-Ebene eine zu niedrige Deckenhöhe haben, außerdem müsste man dann andere Zugänge zur U-Bahn-Station schaffen. Von mir aus könnte die Straßenbahn auch bleiben wo sie ist, denn was wirklich stört ist der infernale Straßenverkehr. Genau genommen wäre die damalige Platzanlage auch heute wieder angemessen, abzüglich der Abzweige in die Kaiserstraße versteht sich. Die Straßenbahn gehört jedenfalls wieder vor den Haupteingang, damit wieder man ohne Spießrutenlauf über sieben Fahrspuren die Züge erreichen kann.

  • Wie Schmittchen schon andeutete, liegt es in erster Linie an den Besitzern der Häuser, ob der Dachbereich rekonstruiert wird oder nicht. Wenn da kein Interesse besteht (kann ich mir sehr gut vorstellen), kann man es auch nicht ändern. Und es ist auch richtig, dass öffentliche Bezuschussung immer einen bitteren Nachgeschmack bei denjenigen Hausbesitzern hinterlässt, die nicht in den Genuss von diesen öffentlichen Zuwendungen kommen.

  • Vielleicht wäre es diesbezüglich am sinnvollsten, einen Geldtopf einzurichten, dessen Inhalt für die Restaurierung historischer Gebäude im gesamten Stadtgebiet verwendet wird. Dann gäbe es keinen Neid unter Hausbesitzern und es würden Gründerzeitler in ganz Frankfurt in den Genuss einer Restaurierung/Teilrekonstruktion kommen, und nicht nur die Prestigebauten im Bahnhofsviertel. Auch könnte es unter Umständen den Abriss von Gründerzeitlern verhindern (auch das soll ja zuweilen noch vorkommen, nicht wahr liebe Bahn?!). Voraussetzung für eine Förderung wäre natürlich die strikte Vorgabe, den ursprünglichen Zustand so weit es wirtschaftlich zumutbar ist wiederherzustellen.

  • Wow, super Vergleichsfoto. Danke!


    Da kriegt man allerdings gleich wieder einen Hals, wenn man sieht, was unsere Vater-Grossvatergeneration mit dem schönen Land angestellt hat...was für ein Schwachsinn dieser Krieg. Allein der Vergleich der Häuserzeile südlich des Bahnhofs.....


    Eine Sache: Ich finde die alte Strassenbahnführung durch die Mitte des Platzes besser. Irgendwie gliedert sie den Platz auf eine angenehmere Weise. Jetzt ist in der Mitte so eine etwas leblose Fläche.

  • Als der neugestaltete Bahnhofsvorplatz nach der Fertigstellung der Tunnelbauarbeiten 1974 eröffnet wurde, war es in der Tat nicht möglich, die Straße legal zu ebener Erde zu überqueren. Deshalb bekamen auch sämtliche Straßen einen Zugang zur B-Ebene. Selbst die Straßenbahnhaltestellen (die übrigens so angeordnet wurden, damit man nach der Endlösung der Straßenbahnfrage die Haltestellen problemlos zu weiteren Fahrspuren umbauen könnte) konnte man nur noch über den "Keller" erreichen. Was ein Glück, dass diese perversen Zeiten weitestgehend vorbei sind... :nono:

  • Gleiche Meinung! Der Bahnhofsvorplatz ist eine total vermorkste Fläche und die paar Änderungen die da vor nicht all zu langer Zeit vorgenommen wurden haben auch nicht viel gebracht. Der Platz zwischen Hbf und Kaiserstrasse müsste total umorganisiert werden. Z.B. kann es nicht sein, dass in Richtung Main 2 X 2 Fahrspuren laufen, sowas kann man anders lösen. Und ich bin auch ein Befürworter, dass die Strassenbahn (ähnlich wie am Willy-Brandt-Platz) über den Platz führt, auch da sollte sich die Stadt was einfallen lassen. Man muss nur mal Menschen fragen, die im Frankfurter Hbf mal eine Stunde warten mussten und wollten mal einen Blick auf Frankfurt werfen, welchen Eindruck die haben. Leider ist man früher irgendwann davon ausgegangen, dass Fussgänger unter die Erde gehören und denen haben wir auch die "wunderschöne" B-Ebene zu verdanken, die gerade in Richtung Süden (der Norden ist auch nicht viel schöner) eine wahre Schönheit ist. Ich sage nur ZUSCHÜTTEN !!!!! Aber vielleicht macht sich ja mal irgendwer von der Stadt Gedanken darüber, wenn er irgendwie zwangsläufig zu Fuss vom Hbf zur Kaiserstrasse muss, wer weiss. Vielleicht 2036 im Herbst ???? :hmmm:

  • Ich halte eine Platzrenovierung auch für dringend erforderlich. Der Vorkriegzustand und der Vergleich mit dem Willy-Brandt-Platz ist ein guter Anhaltspunkt dafür. Strassenbahnschienen wieder näher ans Poral, nur noch 2 Fahrspuren je Richtung, die B-Ebenenzugänge reduzieren, vor allem auf der Strassenseite gegenüber dem HBF. Dazu gehört aber auch die Veränderung der beiden Bereiche vor Nord- und Südflügel, also Busbahnhof und Taxistand mit Parkplatz für Mietfahrzeuge.
    Es muss endlich ein Busbahnhofterminal an der Südseite auf dem Parkplatzgebaut werden, die Mietfahrzeuge gehören dann dort in eine Tiefgarage und wie man die Platzbedarf für die Taxis reduzieren kann, weiss ich jetzt nicht.
    Genauso unangenehm sind die jeweiligen Plätze an den Ausgängen von Nord und Südflügel. Gerade am Nordflügel sind nun viele recht schöne Hotels, aber dann ist da noch ein komischer Parkplatz, abgetrennt mit Betonbarrieren und nem grossen Parkplatz für Einsatzfahrzeuge der Polizei, nicht sehr einladend.


    Zur B-Ebene fällt mir nur ein, das ich sie nicht zuschütten, sondern umbauen würde. Als Vorbild fällt mir da der Kölner HbF ein, wie dort der Bereich unter den Gleisen gestaltet wurde (Colonaden), das wäre auch was für den HbF hier.
    Den man braucht den Bereich schon als Einkaufsbereich.

  • Straßenbahn könnte wirklich oben bleiben, aber das Autoaufkommen ist echt ein Problem. Man kann auch nicht einfach mal so die Straßen verengen.
    Vielleicht könnte man aber westlich des Bahnhofs, eine (weitere) Brücke/Tunnel zur Entlastung über das Gleisfeld bauen? Bzw. eben den Nord-Süd Verkehr nach Westen verschieben...

  • Es gibt einen Tunnel zur Entlastung westlich des Bahnhofs, den Hafentunnel. Ohne den wäre es sicher noch weit schlimmer vor dem Hauptbahnhof. Außerdem die Camberger Brücke noch weiter westlich.


    Weiterhin zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung fände ich auch okay. Platz ist ja genug da. Die zusätzliche zweispurige Parallelfahrbahn (Richtung Main) sollte aber wegfallen, das sehe ich ebenso. Rechtsabbieger Richtung Hbf-Südseite könnte man ggf. über den Baseler Platz führen.


    Dem Khasana-Areal (Info), also dem Parkplatz an der Südseite, kommt sicher zentrale Bedeutung bei der Frage zu, wo man die als störend empfundenen Nutzungen unterbringen kann. Eine weitere große Tiefgarage könnte auch Warteflächen für Taxis vorhalten, vor dem Hauptbahnhof selbst würden dann ca. 30 Plätze genügen. Auch Abstellflächen für Bundespolizei-Dienstfahrzeuge könnten in der Tiefgarage vorgesehen werden.


    Den neuen Busbahnhof würde ich dagegen nicht dort ansiedeln, sondern analog zu der in Stuttgart vorgeschlagenen Lösung in einem günstig gelegenen Außenbezirk. Ideal zum Beispiel neben dem bestehenden P+R-Parkhaus nahe der Anschlussstelle Bergen-Enkheim (hier in der Bildmitte). Dort ist genug Platz für Pkw-Abholer, eine U-Bahn-Haltestelle (U7, Kruppstraße) ist auch vor der Tür. Und die Fernbusse müssten sich nicht mehr durch die Innenstadt quälen, sondern hätten nach Fertigstellung des Riederwaldtunnels einen direkten Anschluss an alle Autobahnen der Region - besser geht es doch gar nicht.

  • Die Diskussion führt etwas an der Realität vorbei. Wer sich den Vorkriegszustand wünscht muss bedenken, dass es zu den damaligen Zeiten kaum Individualverkehr gab, man muss sich nurmal das Bild von damals anschauen - fast nur Fußgänger. Schon heute sind die derzeitigen Fahrbahnen zur Rushhour völlig überlastet. Die B-Ebene zuschütten, das ist wohl ein schlechter Scherz: Erstens bildet sie den Zugang zur U-und S-Bahn von der Stadtseite aus, zweitens sind die Läden und Geschäfte alle vermietet und funktionieren gut. Eine Rennovierung täte allerdings not. Ein oberirdisches überqueren des Platzes vom Bahnhof aus in die Kaiserstraße ist übrigens problemlos möglich, es gibt ausreichend breite, mit Amplen versehene Fussgängerüberwege. Den Bussbahnhof in die Peripherie zu verlegen halte ich für nicht sinnvoll. Erstens geht es nicht nur um Fernbusse sondern auch um viele Stadtbuslinien, die den Bahnhof ansteuern. Zweitens geht es ja heutzutage immer um die Vernetzung von Verkehrssystemen. Man stelle sich vor, jemand der vom Flughafen Hahn mit dem Bus ankommt wird irgendwo in der Vorstadt rausgelassen und muss dann noch mit der U7, die ohnehin nicht die zuverlässigste ist in die Stadt zuckeln und dann noch umsteigen müssen um zum Bahnhof zu kommen, damit er seinen Zug erwischt.

  • Die Stadtbusse sind natürlich nicht gemeint, die können weiterhin die vorhandenen Haltestellen anfahren. Hahn-Busse werden entfallen, sobald die beschlossene Bahnverbindung fertig ist. Hauptsächlich geht es doch um Fern-Reisebusse, vorwiegend in Länder Süd- und Osteuropas. Warum sollte man städtebaulich meist störende Anlagen in kostbaren innerstädtischen Lagen bauen, wenn doch ein erheblicher Teil der Fahrgäste mit einem Auto abgeholt bzw. hingebracht wird? Und viele andere gar nicht zum Hauptbahnhof wollen, sondern irgendwo ins RMV-Gebiet - wofür der U-Bahn-Anschluss vollkommen ausreicht.

  • Ja, da kann ich rako nur zustimmen. So schön die Vorkriegssituation gefällt, sie ist aufgrund des hohen Individualverkehrs nicht realisierbar. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Bahnhofsvorplatz (wie viele andere Plätze in der Stadt auch) nach dem Krieg viel zu autogerecht gestaltet wurden, Fußgänger und Radfahrer das Nachsehen haben (bzw. Leib und Leben riskieren). Auch das sind Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, ob eine Stadt lebenswert ist oder nicht.

  • Die Bahnlinie nach Hahn ist noch lange nicht in trockenen Tüchern, wie so oft steckt der Teufel im Detail. Ansonsten stimme ich natürlich euch allen zu, wenn es um die generelle Sanierungsbedürftigkeut de Bahnhofsplatzes geht. Man kann da viel machen ohne dass man die verschiedenen Nutzungen einschränkt oder behindert.

  • Vielleicht könnte man ja "Augen" für die B-Ebene bauen, wie in S21 geplant. Die würden dann auch den Platz etwas anders gestalten.


    Wenn man die Strassenbahn durch die Mitte legt, dann fallen die Bahnsteige der Haltestellen weg, sie werden Bestandteil des Platzes. Es erscheint mir effizienter, den Platz selbst als Strassenbahnsteig zu benutzen, als die jetzige Situation, in der der Platz kleiner wird, dadurch dass Strassenbahnhaltestellen (und Mini-Grünzug) zwischen Strasse und Schienen liegen. Man könnte eigentlich einfach die Schienen mit den innenliegenden N-S Fahrbahnen tauschen, drei verteilte Augen auf die B-Eben legen und schon dadurch könnte ein schönerer Platz weil sinnvoller gegliederter Platz entstehen.

  • Mir war heute Nacht ein wenig langweilig:


    Konkret habe ich nur die Straßenbahn vor den Bahnhofsvorplatz gelegt und dafür die südlich führenden Fahrspuren ein paar Meter nach Osten verschoben. Die bestehenden Zugänge zur B-Ebene habe ich weitgehend beibehalten, lediglich die nun sinnlosen Zugänge zur ehemaligen Haltestelle und der Abgang vor dem Haupteingang verschwinden. Den Taxis habe ich eine "Haltestelle" parallel zur Straßenbahn verpasst, die daraus resultierende Kapazitätsminderung könnte durch weitere Taxistände an der Nord- und Südseite ausgeglichen werden.


    Die dargestellten Straßen sind mehr symbolisch zu betrachten, es können hier und da auch drei statt zwei Spuren gebaut werden, was dann zu Lasten der Grünfläche gehen würde. Der eigentliche Knackpunkt ist die mehrfache Kreuzung der Straßenbahn mit den Hauptfahrspuren, die den Verkehr in südlicher Richtung behindern könnte. Man könnte hier Abhilfe schaffen, indem man die Straßenbahn bis zum Baseler Platz und zum Platz der Republik an die Westeite der Baseler bzw. Düsseldorfer Straße legt (so war es bis in die 70er schon mal). Die botanische Gestaltung ist auch nur symbolisch zu betrachten. Mir gefällt aber die Idee, die Kaiserstraße durch zwei Baumreihen quasi bis zum Hauptportal zu verlängern.


    Ich bitte um reichhaltige destruktive Kritik an meinem Hirngespinst! :D

  • Fachwerkhaus
    Guter Vorschlag bis auf die Kurzparkplätze und Busbahnhof, beides würde ich an die Seiten verbannen. Die Tramschienen sollten ebenerdig analog Willy Brandt Platz verlegt werden...die idee mit der botanischen Kaiserstrassenverlängerung finde ich gut, wäre ne schöne Blickachse vom Hauptausgang aus...

  • Es ist Unsinn zu behaupten der IV würde die Wiederherstellung des Vorkriegszustandes verhindern. Auf der damals schon vorhandenen Straßenfläche lassen sich gut und gerne 5 bis 6 Spuren unterbringen, und 5 Spuren dürften schon reichen (1 davon jeweils als Abbiegespur).
    Von daher Fachwerkhaus : leg die Fahrbahnen doch zu einer zusammen wie vor dem Krieg. Dadurch lässt sich die Grünfläche zwischen Straßenbahn und Straße wieder fast genauso wie vor dem Krieg gestalten. Außerdem wird der Platz besser genutzt da mehr zusammenhängende Grünfläche (die zudem den Platz vor dem Hauptbahnhof ziemlich gut vom IV abschirmt) und nicht mehrere schmale Streifen. Ganz abgesehen davon dass dadurch das ebenerdige Überqueren der Straße in einem statt in zwei Zügen möglich wird (einfach einen breiten Fußgängerüberweg zur Kaiserstraße einrichten wie bei der Paulskirche über die Berliner Straße).
    Der Kurzparkplatz kann entfallen und wo anders hin verlegt werden, stattdessen würde ich im Nordteil die Taxis ansiedeln die viel weniger Fläche benötigen. Und der Busbahnhof sollte ja sowieso verlegt werden. Dadurch können die Tramgleise noch näher ans Hauptgebäude rücken was den restlichen Platz nochmal vergrößert.
    Bezüglich Straßenbahn: ich weiß nicht wie es verkehrlich dort mit den Kapazitäten aussieht, aber eventuell könnte ein drittes Gleis vonnöten sein. Vor allem sollte die Aufsplitterung in 3(!) verschiedene Haltestellen (Hbf, Hbf/Münchner Straße, Hbf-Südseite) mal beendet werden und so viel Züge wie möglich vorm Haupteingang halten.

  • Dake für die Anmerkungen. Die Fahrspuren zusammenzulegen wäre in der Tat sinnvoll. Bezüglich die Straßenbahn ist es leider nicht so einfach, alle Linien nur an einer Haltestelle vorbeizuführen. Es wurde mal vorgeschlagen, eine neue Verbindung durch die Stuttgarter oder Karlsruher Straße zum Baseler Platz zu legen und alle Linien an einer zentralen Haltestelle an der Südseite zu verknüpfen. Dies könnte insofern nützlich sein, als auch ein neuer Busbahnhof für Reise- und Linienbusse nur auf dem unbebauten Block mit dem Parkplatz entstehen könnte, weil sonst kein Platz vorhanden ist. Dieser hätte so eine direkte Anbindung an die Straßenbahn, allerdings wären die Fußwege zum Hauptbahnhof selbst dann größer. Eine großzügig dimensionierte Haltestelle vor dem Haupteingang bleibt daher unverzichtbar, zudem im Moment nur die Linie 12 nicht dort hält. Ein drittes Gleis wäre eventuell sinnvoll, würde aber den Platzbedarf noch weiter erhöhen.


    Wie es vor 1972 aussah, kann man übrigens auf dieser Karte sehr gut sehen. Ein "Abbiegergleis" in die Taunusstraße wäre heute natürlich nicht mehr nötig.


    Edit:
    Ich habe meine Karte mal anhand der geäußerten Ideen modifiziert: