Bin heute zufällig mit Dr. Grube im selben ICE gefahren, Stuttgart-Frankfurt. Sah trotz des nervigen Lenkungskreises nächsten Montag recht gut gelaunt aus. Ich hoffe, er hat dazu guten Grund.
S21: Grundsatzdiskussion returns
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Wagahai -
13. Oktober 2010 um 23:50 -
Geschlossen
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Bin heute zufällig mit Dr. Grube im selben ICE gefahren, Stuttgart-Frankfurt. Sah trotz des nervigen Lenkungskreises nächsten Montag recht gut gelaunt aus. Ich hoffe, er hat dazu guten Grund.
Wahrscheinlich war er gut gelaunt, weil es weitergeht:
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Bin heute zufällig mit Dr. Grube im selben ICE gefahren, Stuttgart-Frankfurt. Sah trotz des nervigen Lenkungskreises nächsten Montag recht gut gelaunt aus. Ich hoffe, er hat dazu guten Grund.
Sitzt der dann einfach so da? Ohne besonderem Schutz? Aber er ist schon wenigstens 1. Klasse gefahren? Wie hast du ihn erkannt? Spricht sich sowas im ICE rum?
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Ich habe ihn erst beim Aussteigen am Frankfurter Hbf, auf dem Bahnsteig bemerkt. Ich habe ihn auch nur erkannt, weil Mitarbeiter, Kameramann und vermutlich Reporter neben ihm her rannten. Später ging es in einem abgedunkelten Van weiter. Ab dem Zeitpunkt verliert sich die Spur

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Grube macht Druck. Es gibt keine Ausstiegsklausel für Grün-Rot:
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Uups neue zweifel am tiefbahnhof, diesmal in der eisenbahn revue aus der schweiz, hier wird ein vergleich mit köln und hamburg gezogen die mit mühe vier züge pro stunde pro gleis schaffen, s21 soll 6 züge pro gleis schaffen. klar werden jetzt einige sagen wieder der jörg nauke, aber wer kennt sich im eisenbahnwesen so gut aus um das zu beurteilen. frage an alle
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Zwischen 7 und 8 werden in Köln unter anderem auf Gleis 5 7 Züge auf die Reise geschickt. Also etwas zweifelhaft.
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Hallo,
seltsamerweise fahren auch in Hamburg unter anderem von Gleis 13 mehr als 4 Züge pro Stunde ab. Nix als Propaganda also, hätte man aber auch mit etwas Recherche seitens der Stuttgarter Zeitung draufkommen können. Muss man ja nicht immer alles blind abtippen.
Holger
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Man darf sich aber von der Gleisbenennung in Hamburg nicht verwirren lassen. Hamburg hat wie zukünftig auch Stuttgart nur 8 Gleise. Die hohen nummern ergeben sich dadurch, dass die sbahn noch 2 gleise hat und ein paar gleise ohne halt durch den bahnhof gehen.
Interessanterweise ist Hamburg soweit ich weis der Bahnhof mit dem grössten Passagieraufkommen in Deutschland. Zumindest größer als in Stuttgart. Was auch dafür spricht, dass das der Artikel entsprechend einzuordnen ist. -
Zum Hamburger Hauptbahnhof:
Einige Gleise, soweit ich das in Erinnerung habe auch Gleis 13, sind unterteilt in 2 Abschnitte. Damit kann der Hauptbahnhof auch als Endbahnhof benutzt werden (ähnlich einem Kopfbahnhof) und nicht alle Züge fahren durch.
Oft halten an einem Gleis zwei Züge zur gleichen Zeit und kurz aufeinander. Der eine fährt von Norden ein und fährt anschließend wieder aus dem Bahnhof aus Richtung Norden/Dammtor/Altona. Der andere Zug fährt von Süden (Harburg) ein und verlässt den Bahnhof dann auch wieder in diese Richtung.
Ist sowas denn auch am Stuttgarter S21-Bahnhof vorgesehen?
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^^ Hamburg zum Verleich: Nur die wenigsten der acht Fernbahngleise in Hamburg werden tatsaechlich fuer durchgehende Zuege genutzt. Mit Aussnahme des Fernverkehrs ist Hamburg fuer die absolute Mehrheit der Regionalzuege Endstation. In diesem Falle werden die Gleise 'doppelt' genutzt. Was den Regonalverkehr angeht ist Hamburg faktisch (beinahe) ein Kopfbahnhof - bzw 'zwei Kopfbahnhoefe' gespiegelt aneinandergestellt.
So teilen sich zum Beispiel die Regionalzuege von und nach Kiel (von Norden kommend) und die Regionalzuege nach Luebeck (von Sueden einfahrend, auch wenn Luebeck noerdlich von Hamburg liegt) den selben Bahnsteig. (Analog fuer andere Linien)
Da der Verkehr nach Sueden hin staerker ist als nach Norden, muessen sich teilweise auch zwei von Sueden einfahrende Zuege ein und den selben Bahnsteig teilen. (zB die Linien nach Lueneburg, Uelzen und Cuxhaven). Das hat natuerlich den enormen Nachteil, dass der zuerst einfahrende Zug erst als zweiter Zug wieder ausfahren kann und die Fahrplaene der eigentlich unabhaengigen Linien aufeinander Ruecksicht nehmen muessen. Auch kommt es so beim inneren Zug zu unnoetig langen Standzeiten.
Hinzu kommt, dass die Laenge der Zuege natuerlich auf 'halbe Bahnsteiglaenge' begrenzt ist. Zwei Acht-Wagen-Zuege (ueblich auf der Linie nach Bremen oder Lueneburg) passen nicht gemeinsam an ein Gleis.
Nicht wenige Regionalzuege nach Hamburg enden schon an Bahnhoefen wie Hamburg-Harburg und Hamburg-Altona, weil der Hauptbahnhof keine Kapazitaet mehr hat. Von dort duerfen die genervten Fahrgaeste mit Bus und U-Bahn weiter in die Innenstadt.
Auch die Fernzugkapazitaet schafft der Hauptbahnhof 'grade so eben', wobei er schon 'auf dem letzten Loch pfeift'. Dies geht nur weil viele Fernzuege in Hamburg enden, obwohl sie am Hauptbahnhof technisch durchfahren. Ausgesetzt werden die Zuege dann am Sackbahnhof Hamburg-Altona. Um eine kurze Standzeit der Zuege am Hauptbahnhof zu garantieren ist das Einsteigen explizit verboten (!). Bei in Altona endenen Fernzuegen wird am Hauptbahnhof nur ausgestiegen und der Zug so schnell wie moeglich abgefertigt.
Derzeit wird ueberlegt die zwei Gueterzug-Durchfahrtgleise (ohne Bahnsteig) wegzunehmen und sie durch ein Gleis mit Bahnsteigkante zu ersetzen. Der Ausbau der Gueterumgehungsbahn sollte diese Notmassnahme ggf moeglich machen.
Kurz: Jeder der Hamburg aus laengerer Erfahrung kennt, wird den Hauptbahnhof eher als Beispiel dafuer anfuehren, dass ein acht-gleisiger Hauptbahnhof fuer eine zentrale Grossstadt zu klein ist. Es funktioniert in Hamburg mehr schlecht als recht und das auch nur, weil einige wichtige Regionallinien als S-Bahnen nach Hamburg einfahren - mit vier Gleisen (nicht in die acht Bahngleise eingerechnent) mit 100% separater Verkehrsfuehrung.
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Das hat natuerlich den enormen Nachteil, dass der zuerst einfahrende Zug erst als zweiter Zug wieder ausfahren kann und die Fahrplaene der eigentlich unabhaengigen Linien aufeinander Ruecksicht nehmen muessen.
Im Sinne einer ITF-Taktknotenbildung ist genau dies auch erwünscht bzw. notwendig. Die Einfahrt eines Zuges wird dabei grundsätzlich am nächsten Knoten gespiegelt, um die Ausfahrt zu erhalten. Beispiel: Zug 1 fährt um :22 ein, Zug 2 danach um :24. Für einen sauberen ITF-Knoten werden beide am Knotenpunkt :28,5 (=00/30-Knoten) gespiegelt. Nun muß Zug 2 den Bahnhof um :33 und Zug 1 den Bahnhof um :35 verlassen, also genau in der Reihenfolge in der sie da für die Ausfahrt dann stehen.Zwei Acht-Wagen-Zuege (ueblich auf der Linie nach Bremen oder Lueneburg) passen nicht gemeinsam an ein Gleis.
Kommt natürlich drauf an an welches Gleis. Von den acht Gleisen mit 76cm SOK Bahnsteighöhe in HH Hbf sind:
- 4 Bahnsteige auf 2 Sieben-Wagen-Züge (438m Länge),
- 2 Bahnsteige auf 2 Acht-Wagen-Züge (475m Länge) und
- 2 Bahnsteige auf 2 >Zehn-Wagen-Züge (627m Länge) ausgelegt. -
Nun, ich bin kein Bahnexperte. Ich wollte nur davon abraten, den HH'er Hauptbahnhof als Beispiel zu nehmen, dass acht Gleise ausreichend sind. Die Realitaet in Hamburg zeigt, dass acht Gleise in der Praxis eher nicht(!) ausreichen. (Ich sage das nur fuer Hamburg, ob und in wie weit es fuer das kleinere Stuttgart gilt lasse ich dahingestellt.)
Hinzu kommt, dass Hamburg fuer die Art der Verkehre die in Stuttgart abgewickelt werden sollen eigentlich zwoelf Gleise hat: Acht mal Fern- und Regionalverkehr und vier mal S-Bahn (plus sechs Gleise U-Bahn). Die U-Bahn kann man im Wesentlichen wohl aus der Betrachtung lassen, denn sie wickelt grossteils innerstaedtischen Verkehr ab. Die Hamburger S-Bahn jedoch muss dazu gerechnet werden, da die S-Bahn in Hamburg die Aufgabe einer Vorort-Bahn wahrnimmt wie sie in anderen Stadten (in den Meisten Deutschen) auf Regional- und Fernbahngleisen unterwegs ist.
Zu kato's Angaben:
a) Bahnsteiglaenge: Ich bezweifle, dass diese theoretischen Maximallaengen in der Praxis nutzbar sind - es handlet sich zum Teil um extrem duenne 'Wurmfortsaetze" von Bahnsteigen, deren Sued-Enden sehr weit von der eigentlichen Bahnhofshalle entfernt sind. Ob man da randvoll gepackte Doppelstockwagen hinstellen kann ist mE zweifelhaft - Ich habe auch noch nie(!) gesehen, dass ein Bahnsteig von zwei 10-Wagen Zuegen genutzt wird. Es sind eher acht + fuenf maximal...
b) ITF-Knoten: Kann ich nicht beurteilen. Das Problem bei der Hamburger Notloesung ist natuerlich, dass der innere Zug auf den aeusseren warten muss (muss - nicht 'kann' oder 'soll'!), auch wenn es ggf fahrplantechnisch nicht sinnvoll ist. Beim kleinsten Defekt an Zug A (zB Tuer schliesst nicht) ist die komplette zweite Linie von der Verspeatung betroffen und der Dominoeffekt geht los...
Wie gesagt - ich bin kein Experte. Ich wollte nur davon abraten Hamburg mit seinen zahlreichen Schwaechen als Positivbeispiel anzubringen...
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Ich habe auch noch nie(!) gesehen, dass ein Bahnsteig von zwei 10-Wagen Zuegen genutzt wird.
Ich meine mich zu erinnern beim Deutschen Turnfest '94 auf so nem schmalen Stück aus dem Sonderzug ausgestiegen und irgendwas um die 2x10 Wagen entlang gelaufen zu sein
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Nur um es hier auch mal protokolliert zu haben:
- Der einiger Maßen sinnfreie "Baustopp" wird wohl endlich aufgehoben, spätestens am nächsten Montag geht´s wieder weiter
- Zuvor soll noch alibimäßig Ramsi Kretsche anrufen ("Jo, Servus Winnie, geht weida, mochtses guat")
- Grün-rote Verzögerung bis Oktober würde DB 410 Mio. EUR kosten
- Insgesamt würde S21 in dem Fall erst Ende 2022 fertig (statt 2019)
Für mich eher spannend ist die Frage, wann W. "Panne" Hermann endlich die Zuständigkeit für S21 an die SPD abgibt, wie angekündigt.
Weiter nachrichtlich:
Montagsdemo (Ja, es gibt sie noch): 1.500 Menschen.
Quelle: StNNeuer Chefplaner für S21, bislang Projektleiter KA-Basel.
Quelle: Spiegel -
Für mich eher spannend ist die Frage, wann W. "Panne" Hermann endlich die Zuständigkeit für S21 an die SPD abgibt, wie angekündigt.Es ist immerhin schonmal ein gutes Zeichen, dass er nun den Papa nach Berlin schicken muss, um das zu versuchen, was der kleine Junge nicht schafft (ob er wohl mit dem Fahrrad hochfährt?). Naja, der Gute Wille zählt, so kann am Schluss niemand sagen er hätte nicht alles versucht (war ja ein Wahlversprechen).
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Ramsi wird Kretsche vermutlich nur eine SMS schicken, gibt Wichtigeres.
Apropos Wahlversprechen: Der grüne Eiertanz mit "S21 verhindern" im Wahlkampf ist mir noch in guter/schlechter Erinnerung.
Z.B. Palmer: "Bei Regierungsbeteiligung werden Grüne S21 verhindern".
Quelle: Frankfurter RundschauAber wie so oft: Nach der Wahl will Keiner mehr etwas davon wissen.
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Und täglich grüßt das Murmeltier
Und täglich grüßt das Murmeltier
Berichte über die NBSs aus den 70ern. Gefunden in den Links von Wikipedia über die NBS M/S
http://wissen.spiegel.de/wissen/image/s…pdf&thumb=false
http://wissen.spiegel.de/wissen/image/s…pdf&thumb=false
http://wissen.spiegel.de/wissen/image/s…pdf&thumb=falseWie gut, dass die noch nicht wussten das auch Tunnel durch oder auf Anhydrit gebaut wurden

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und wieder nachrichtliches:
aus dem Lenkungskreis:
Bahn gibt zu für den Stresstest von der schlichtung abweichende fahrplankonzeption verwendet zu haben, da wohl nur mit solch einem taschenspielertrick die 49 züge also 30% mehr züge in der Spitzenstunde erreicht werden, dies wird nun korrigier.Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.lenkung…805e47688b.html
und auch interessant:
das EBA hat sich an die Stadt bzw. die untere Wasserbehörde gewandt um über die von der Bahn beantragten höheren abzupumpenden Grundwassermengen entscheiden zu können. Leider hat es die Bahn versäumt in ihrem Antrag, einen Nachweis zu erbringen bzw. eine Garantie abzugeben, dass durch die höheren Mengen das Mineralwasser nicht gefährdet wird, bzw. es nicht zu Setzungen kommt und Schäden ausgeschlossen werden können. Daher kann die Stadt laut BB Hahn nicht entscheiden.
Quelle: http://www.esslinger-zeitung.de
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Und um die Planungsweise der Bahn vollkommen zu entlarven, hier noch ein Dokument aus dem Jahr 2006, damals war schon bekannt dass man deutlich mehr als die 3mio m³ wasser abpumpen muss. Stellt sich die Frage weshalb dies jetzt erst beim EBA beantragt worden ist.
Zitat von Werner Klingberg: (Seite 9)
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