Beiträge von kato2k8

    Holz ist ein nachhaltiger, nachwachsender Rohstoff, nicht mehr und nicht weniger. Die Entnahme von Bäumen aus einem Wald - durchaus in diesem Umfang - ist ein vollkommen normaler Vorgang und dient der Wachstumsregulierung.


    Andere Methoden? Man könnte sicher da untendrunter ein Kies- oder Erdbett bis Unterkante aufschütten ums zu stützen und abzufedern. Grobansatz 15.000 LKW-Fahrten zum An- und Wegkarren, und ein mehrfacher personeller und maschineller Aufwand im Verlauf des Abrisses. Sollte sich problemlos machen lassen, über nen Zeitraum ab 6 Monaten aufwärts.

    Ein Wald? Allenfalls ein Wäldchen. Es geht um 1200 Festmeter Holz. Die man mit Sicherheit in 6 Monaten dann immer noch mindestens für Pellets wiederverwendet.


    Zur Dimension: Im Heidelberger Stadtwald wird jedes Jahr die 20-fache Menge geschlagen. Und 20% mehr als dieser Einschlag wächst jährlich nach.


    Man könnte ggf. in Frage stellen, warum man diese 30 LKW-Ladungen aus dem Sauerland ankarren muss oder ob man das nicht auch näher hätte ankaufen können.

    Mich würde hier nun schon mal interessieren warum die beiden Fraktionen das taten?

    • Die Grünen fordern im Bezug auf die Hochstraßen, dass der Durchgangsverkehr gefälligst um die Stadt herum geleitet wird und dadurch die Hochstraßen durch ebenerdige Stadtboulevards ersetzbar sind (vergleiche vorgesehenen Ersatz Hochstraße Nord).
    • Die Linke ist grundsätzlich gegen eine Sanierung der Hochstraßen aus Mitteln der Stadt, indem diese und deren Baulast als Bundesstraßen gefälligst an den Bund "zurückgegeben" werden soll.

    Grobzeitplan:


    Fertigstellung Roh-Speicher März 2019.

    Probebefüllung Mai 2019.

    Fertigstellung Fassade Speicher mit blauem Anstrich August 2019.

    Technische Fertigstellung Oktober 2019.

    Anschluss Fernwärmenetz November 2019.

    Inbetriebnahme "Frühjahr 2020".

    Fertigstellung Aussichtsplattform Juni 2020.

    Fertigstellung Gesamtanlage zwischen März 2021 und "Mitte 2021" (primär "Bewegungspark" außenrum - wenn der Rest erstmal fertig ist).

    Was den ÖPNV anbelangt, auf dem Bild sieht man ja das auch die Straßenbahnschienen gesperrt sind hat man nicht nur das Problem nicht mehr vom Berliner Platz nach Mannheim zu kommen, nein man kommt auch mit den Bahnen nicht mehr ins Depot nach Rheingönnheim da nach meinem Wissen auch der Durchgang unter der Berliner Straße in kürze gesperrt wird oder nun schon gesperrt ist.


    Theoretisch gäbe es noch die Möglichkeit über die Tunnel am HbF und den Ostausgang zur Strecke nach Mundenheim zu gelangen, zumindest ging das früher mal bevor irgend ein "Insel Begabter" in der Verwaltung dort Einspar-Potential sah und diese außer Betrieb nahm und sperrte. Teilweise wurden wohl auch schon die Schienen abgebaut damit man die Tunnel als Entwässerungsleitung für den Abriss des Rathaus Centers und der Hochstraße Nord verwenden kann.


    Die Strecke der Linie 6 wird am Mittwoch vom Netz abgehängt. Bis dahin dürfen Straßenbahnen über die Betriebsstrecke Berliner Straße die Pilzhochstraße passieren - jeweils einzeln durchgewunken durch einen Baugutachter, der vorher nachschaut ob die Brücke in den nächsten 30 Sekunden zusammenbricht.

    Ab Mittwoch wird die Linie 6 zwischen der Innenstadt und Rheingönheim durch Busse ersetzt.


    Mit der Strecke wird natürlich auch das Depot Rheingönheim abgehängt. Die benötigten Straßenbahnen werden zuvor nördlich der Hochstraße "evakuiert" (so drückt sich die RNV da aus) und übers Netz an andere Standorte verteilt.


    Die Strecke Südweststadion <> Hauptbahnhof Ost ist nicht außer Betrieb - die wird aber derzeit geplant erneuert, die Bauarbeiten hatten letzte Woche begonnen. Die RNV versucht diese Bauarbeiten möglichst schnell fertigzustellen, um wieder an die Rheingönheimer Strecke "ranzukommen", geplante Fertigstellung war bisher der 14.12. Deswegen war am letzten Wochenende auch die Saarlandstraße gesperrt, da wurden die Weichen am Südweststadion ausgetauscht.

    Der C-Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Rathaus (der aber auch aktuell nicht viel "brächte") ist seit inzwischen 11 Jahren außer Betrieb und mindestens in der Signaltechnik, teilweise an sonstigem Material ausgeschlachtet.


    Von den "Verbesserungsmaßnahmen" im ÖPNV der letzten Jahre kann man in der aktuellen Situation froh sein, dass die Baustelle der Linie 10 aufgrund diverser Verzögerungen nicht im Bereich zwischen Markuskirche und Ebertpark angekommen ist, der Abschnitt wird dann nämlich eingleisig (um Subventionen abzuschöpfen) und könnte den jetzigen Verkehr mit Bahnen alle 5 Minuten in beiden Richtungen kaum bewältigen...


    Bei der heute hastig anberaumten Sitzung des Bau- und Grundstücksausschuss hat die Stadt den unverzüglichen Abriss des Elends auf Pilzen beschlossen.

    Der wurde nicht hastig anberaumt, der tagte regulär heute. Vorgesehene Tagesordnung: u.a. sieben Bebauungsplanänderungen abnicken - und eine halbe Million für die Sanierung der A650 von der Stadtgrenze bis zum Bruchwiesenknoten...

    Tolles Auskotzen. Und dass der Zerfall der Stadt und der Mangel an Investition über einen Zeitraum von 15 Jahren geschehen ist, in denen die CDU in LU am Ruder war, wird natürlich geflissentlich ausgeblendet. Passt ja nicht in die Echokammer.


    Der Nord-Süd-Auto-Verkehr in Ludwigshafen ist übrigens durch die Sperrung der beiden Unterführungen faktisch nicht im geringsten betroffen. Der benutzt die Unterführung Saarlandstraße > Heinigstraße weiter westlich sowie Rheinallee > Rheinuferstraße weiter östlich.


    Übrigens hat man bereits in den 90er Jahren sehr laut nach einem neuen Betriebshof geschrien, alles was seit dem passiert ist, war heiße Luft.


    Bereits in den 90ern war die Ochsenkopfwiese als möglicher Standort avisiert - die Weichen an der Feuerwache in die Blücherstraße und die Schienen dort rüber zur Ochsenkopfwiese wurden u.a. deshalb nicht entfernt, nachdem die OEG auf die Neubaustrecke verlegt wurde.


    Neben der Tatsache, dass durch die Nutzung des ehemaligen OEG-Güterbahnhofs keine Grunderwerbskosten entstehen, ist diese langjährige Avisierung auch der Grund, warum die RNV so sehr auf diesem Standort rumgereitet hat in der aktuellen Diskussion.


    Dann allerdings noch einen Betriebshof zu bauen, wird politisch noch schwerer darzulegen sein, was unweigerlich hunderte Leerkilometer pro Tag hervorrufen wird, da die Züge aus Mannheim und Edingen anrollen würden.


    Das Argument Leerkilometer hat sich bei der Betriebshofdiskussion eigentlich selbst widerlegt - die Busse möchte man schließlich gerne still und leise in Wieblingen gegenüber Bier Schaaf unterbringen, von wo das Ausrücken in Richtung Innenstadt jährlich 50-60,000 km zusätzliche Leerfahrten über die B37 erzeugt.


    Würde man rein nach Leerkilometern gehen wäre längst Rohrbach Süd als (Zweit-) Betriebshofstandort etabliert - aus der Richtung kann man morgens und abends Aus-/Einrückfahrten als Fahrleistungen deklarieren. Auf der Strecke, auf der eh in Heidelberg 60% aller Straßenbahn-Fahrgäste befördert werden.


    Wenn man wie die Grünen allen ernstes fordert weiter außen also auf dem freien Feld zu bauen [...]


    Der vorgeschlagene Standort besteht derzeit aus 2 Hektar Beton plus Bebauung in vergleichbarem Umfang zum möglichen Betriebshof. Nix "Wiese im Grünen".


    Und ist auch nach meiner Meinung durchaus sinnbefreit. Wenn schon in der Richtung, dann neben die neue Feuerwache. 700 Meter ans Bestandsnetz auf eh geplanter Strecke, identischer Fahrtweg zum Römerkreis als Hauptverteiler verglichen zum derzeitigen Standort. Aber da würde man ja der Bahnstadt dann die Sicht auf den Autobahnzubringer verbauen, die bekannterweise mit ihrer grünen Mehrheit zu 70% für die Ochsenkopfwiese gestimmt hat. Und man wüßte immer noch nicht, was man mit dem Airfield machen soll.

    Also Glückwunsch an die Grünen, ihr habt ein Kreativzentrum und wichtigen Stadtraum, für ne Hundewiese geopfert, nur weil ihr euer Konzept durchdrücken wolltet und Kompromisse nicht kennt.


    Nur um da mal was richtig zu stellen: Kreativzentrum?


    Es handelt sich beim Dezernat 16 immer noch um ein Kreativwirtschaftszentrum. Also eine städtische Subventionierung von Coworkingspace für Unternehmen (ja, solche sind das) denen ein Sitz in einer Lage, in der sie sich das leisten könnten - und die gibt es in Heidelberg - zu schnöde ist. Und die Stadt subventioniert das händereibend, die haben schließlich eine Liste von 400 Unternehmen dieser Art die auch gerne für billiges Geld in ner fast abbruchreifen Bude ihr Büro einrichten wollen.


    In der Zwischenzeit läßt die Stadt jegliche Kultur- und Kreativzentren vor die Hunde gehen, deren Akteure nicht selbst im Gemeinderat sitzen.


    wichtigen Stadtraum


    Schon mal in Heidelberg gewesen? Die Pläne zur Bebauung sahen eine massive weitere Gentrifizierung eines Viertels vor, in dem nur einen Block weiter Heidelbergs Hartz-IV-Ghetto liegt.

    Dennoch ist sie meines Wissens nach als Gewerbegebiet ausgewiesen.


    Ist sie.


    Parkähnlichen Charakter hat die Ochsenkopfwiese meiner Meinung nach allerdings nicht, das ist ne Hundewiese entlang einem Radweg mit Ausblick auf die Ruine des Bahnbetriebswerks und Autobahn hinter den paar Bäumen im Rücken - im Sinne von null Aufenthaltsqualität.


    und die Ausrückwege über eine nach ESBO konzessionierte Strecke mit dementsprechend geringer Kapazität stattfinden ü¼rde.


    Die derzeitige OEG-Strecke wäre nicht die einzige mögliche Ausfahrt von der Ochsenkopfwiese. Die 1993 stillgelegten Gleise der ehemaligen OEG-Strecke in der Blücherstraße liegen noch und sind nur nicht mehr angeschlossen.


    Vorteile für diesen Standort sieht die rnv in der Nähe zur Innenstadt


    Konkret: Weniger Leerkilometer beim Ein-/Ausrücken, die sie nicht abrechnen können (wie sies jetzt beim Ein-/Ausrücken machen, indem Fahrten entlang der Routen halt bei der Vorbeifahrt am Betriebshof beginnen/enden).
    Ich meine auch mal irgendwo im Session der Stadt eine Berechnung dazu gesehen zu haben. Kam auf etwa 0,2 Prozent operative Mehrkosten raus, aber wenn man da ne Euro-Summe hinschreibt mit möglichst vielen Nullen sieht das natürlich abschreckender aus.


    Die rnv hat reagiert


    Die Dachbegrünung war von vornherein eine der vier Varianten, die die RNV der Stadt vorgestellt hat. Die teuerste.


    Ein negatives Ergebnis würden für den ÖPNV in Heidelberg zehn Jahre Entwicklungsstillstand bedeuten.


    Naja, das ist dann doch schon etwas zu sehr der Stadt nach dem Mund geredet.


    Es gibt Optionen zur Entwicklung am vorhandenen Standort, diese sind aber nicht erwünscht. Konkret ist das ein Abriss der Alten Feuerwache und ggf. des (städtischen) Hotel Metropol nebendran mit einer entsprechenden Erweiterung des Betriebshofs am vorhandenen Standort über die Emil-Maier-Straße auf dieses Gelände.

    Eher kurzfristig (<5 Jahre) dürfte der Hochbau der Uni in L15 (ehemalige Hamburg-Mannheimer) zur Disposition stehen, mit einem Neubau nach Verkauf als einziger echter Option. Auch das Signal-Iduna-Gebäude am Kaiserring ist jetzt wie das meiste entlang dem Kaiserring jederzeit "ersetzbar".


    Und die Wohngebäude auf der Nordseite von L15 sind teilweise in einem Zustand, wie man ihn in der Mannheimer Innenstadt allenfalls in den U-Quadraten erwarten würde...

    gegenüber dem Hilton stehen auch noch 2 alte Baracken direkt an den Gleisen die optisch keiner mehr braucht.


    Das vordere ist die ehemalige Expressguthalle, die seit 22 Jahren als Fahrradparkhaus betrieben wird. Das hintere ist ein Büro-Funktionsbau der weiter durch DB genutzt wird.


    Ich würde auch bezweifeln, dass die Postquadrat-Investoren irgendeine Form von höherer Bebauung direkt auf der Südseite nicht mit allen Mitteln bekämpfen würden. Da kommt allenfalls mal irgendwann ein größeres Fahrradparkhaus hin.


    Direkt hinter einem der grauen Vierkantbolzen am Bahnhofsvorplatz steht übrigens auch noch ein 50 Jahre Bunker mit nur 5 oder 6 Stockwerken


    Vermutlich meinst du die eher Mitte 70er gebaute Paracelsus-Heilpraktikerschule (die zwar nur ein Stockwerk nutzt, aber denen das Gebäude auch gehört). Die würden sich die Lage aber bei einem Verkauf versilbern lassen, die wissen wie man Geld macht...

    Verschattung... Darüber werden in Schduegrt schon Lieder gesungen. Wenn viele Bürger ihre Stadt ins Licht führen wollen, müssen einige Bürger Schatten ertragen oder ins Dorf ziehen.


    Die Wohnungen in den "Einzel"-Neubauten um den Park gingen für um die 5300 Euro pro m² weg und werden für um die 12,50-14,10€/m² zur Miete angeboten (das untere Ende sind die Wohnungen der ESPS).


    Klingt zwar nach wenig - aus Stuttgarter oder Heidelberger Sicht - platziert für Mannheim diese Neubauten aber recht eindeutig im gehobenen Segment. Da mag man keine Schatten, wenn man schon in der Baustelle wohnen muß. Die Wohnungen kriegen sie so schon kaum los...

    Es ist ein langes und schmales Quartier, da ist es schwer Variation reinzubekommen.


    So schmal und lang ist das nicht, gerade am Ostende. Allerdings hätte ein höherer Hochbau auf dem Bereich des Mafinex oder der beiden Neubaublöcke daneben (an sich durchaus denkbar - ich denke in die Richtung geht auch der Gedanke bei Silesia) für eine dauerhafte Verschattung des Glücksteinparks sowie der neu angelegten Glücksteinallee gesorgt.


    die historische Portale im Hilton stammen ursprünglich aus einem Gebäude das vor der 80er Jahre Bau Katastrophe den Silesia als Bild gezeigt hat dort stand, leider finde ich auf die schnelle dazu kein Bild im Netz.


    Ein Bild des Kaiserlichen Postamts von 1925 findet sich im Wikipedia-Artikel zum Mannheimer Haupfbahnhof. Die Formgebung des 80er-Jahre-Baus war diesem in den Grundzügen nachempfunden (Kubatur, Dachgauben).

    Du meinst die Halle 6 die für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird?


    Oder den denkmalgeschützten Betriebshof Luitpoldhafen neben der Kita auf der anderen Straßenseite?


    Und ich sag jetzt mal nicht was für "Luft" von der gegenüber liegenden Parkinsel-Neubebauung mit Privatmarina kommt...

    Alleine auf der Fläche welche der ehemalige seit Jahren leer stehende Real Markt hat reicht doch sicher aus um 2 Drittel der geforderten Parkplätze zu schaffen und der Rest kommt dann in einen kleine Tiefgararge unter dem Platinenhain.


    Über der Walzmühle befinden sich bereits viermal so viele Parkplätze wie fürs Metropol gefordert - die man für 64 Euro im Monat als Dauerparker mieten kann.


    Was übrigens für Ludwigshafen extrem teuer ist. Auf der anderen Seite der Innenstadt vermietet die LUKOM einem einen Dauerparkplatz für die Hälfte...

    Die Hafengesellschaften und die BASF lassen zur Containerseilbahn gerade extern ein Gutachten erstellen. Daneben wird hierfür auch geprüft, ob man nicht zusätzliche Güterzüge zwischen den Mannheimer Häfen und irgendwo in Ludwigshafen (heißt: Kombiterminal BASF) fahren lassen könnte.

    Deshalb stelle ich mir die Frage, wieso sie während der Bauzeit komplett ausfallen muss.


    Sie wird nicht komplett ausfallen. Geplant war zuletzt m.W. eine Verengung (einspurig pro Richtung), da auf der Westseite so oder so nur aus bestimmten Richtungen auf-/abgefahren werden kann solange der Abfahrtknoten umgebaut wird.


    Bei den LKWs und PKWs die "verschoben" werden müssen, geht es ja auch nur um die 40.000 der Hochstraße Nord. Und nicht die 74.000 der Konrad-Adenauer-Brücke...

    Ist das denn tatsächlich so? Mich würde z. B. mal interessieren was es kosten würde, an den Eingangstoren der Stadt P+R - Anlagen zu bauen und die vorhandenen Stadtbahnlinien bzw. die Hauptbuslinien dorthin zu verlängern bei gleichzeitig massiver Taktverdichtung, sagen wir mal 5min-Takt mit Fahrzeugneubeschaffung, Streckenverlängerung, Busspuren etc.


    Mannheim hat das übrigens. Wird aber nur zu speziellen Gelegenheiten genutzt (z.B. Adventssamstage). Konkret an der Stelle, wo sich die A656/B37 in die Stadt ergießt den P+R-Parkplatz Friedensplatz mit 1700 Plätzen und direkter Straßenbahnanbindung (Haltestelle Luisenpark) die bei Bedarf verdichtet wird.


    Für den Nahverkehrsplan 2018 der Stadt Ludwigshafen wurde die Einrichtung zusätzlicher P+R-Flächen in Verbindung mit den vorhandenen Stadtbahntakten evaluiert. Eine positive Bewertung - auf verfügbarer Fläche - hat dabei im wesentlichen nur ein Ausbau der P+R-Flächen Rheingönheim Endstelle (Pendler Altrip/Neuhofen) und Giulini (Ortseinfahrt B44).


    Kosten sind leicht berechnet. Sagen wir mal Verdichtung der Linie 6 zwischen Giulini (P+R B44) in Ludwigshafen und Luisenpark (P+R A656) in Mannheim auf einen 5-Minuten-Takt, gleichzeitig Bau eines Parkhauses am P+R Giulini um dort auf dieselbe Kapazität wie am anderen Ende zu kommen?
    Grob gesagt 30 Millionen Einmalkosten - die Hälfte fürs Parkhaus, die andere Hälfte für die Bahnen. Vergleichsweise billig da keine zusätzliche Strecke gelegt werden muß. Danach um die 5 Millionen jährlich zusätzliche Betriebs- und Verwaltungskosten, die Ticketeinnahmen nicht gegengerechnet.


    Bei einer Abschreibung der Einmalkosten über 20 Jahre und vollkommen utopischer 100%-Auslastung der P+R-Plätze an beiden Enden sind wir pro Parkplatz und Tag bei zwei Einzelfahrkarten PS2. Dem doppelten eines Rhein-Neckar-Tickets. Oder demselben, was ein Tiefgaragenplatz in der Innenstadt zum Mieten plus Verbrauchskosten des Fahrzeugs auf dem Weg vom Stadtrand dorthin kostet...


    Ist das so unrealistisch?


    Solange Ludwigshafener im Rahmen der Überlegung "was mach ich während der Baustelle" anstelle dem Auto fürs Pendeln nach Mannheim (!) allenfalls noch einen Roller in Betracht ziehen... mit der unterschwelligen Begründung, dass man dann Rad- und Fußwege ja zum am Stau vorbeifahren mißbrauchen kann...


    (Und ja, da kenn ich einige. Mit Straßenbahn keine 100m vor der Tür...)